Kanton Appenzell Ausserrhoden / Sehenswert

Sie finden im Kanton Appenzell Ausserrhoden Sehenswert gesammelte Daten über die Sehenswürdigkeiten, Plätze und Objekte des Kantons.

Kanton Appenzell Ausserrhoden Sehenswert / Gemeinden

Kanton Appenzell Ausserrhoden Sehenswert / Region Mittelland

Bühler

  • Kirche reformiert / erbaut 1723 durch die Baumeister Lorenz Koller, Teufen, und Jakob Grubenmann / rechteckiger Saalbau mit leicht eingezogenem Chor / ursprünglicher Turm in Riegelkonstruktion 1828 durch einen massiven Steinturm mit Zwiebelkuppel ersetzt / Lage: Oberdorf 2
  • Pfarrhaus / Teil des historischen Gründungskerns von Bühler mit Kirche und umgebender Bebauung / heute Pfarramt bzw. reformiertes Kirchgemeindehaus / Lage: Oberdorf 5
  • Fabrikantenhäuser / Wohn- und Geschäftshäuser des 18.-19. Jh. als Zeugnisse der Bühler Textil- und Verlagswirtschaft / 1829 waren in Bühler bereits 15 Fabrikanten und 236 Weber tätig / Lage: Dorfstrasse
  • Türmlihaus / erbaut um 1790 als Wohn- und Geschäftshaus des Textilfabrikanten Rudolf Binder in spätbarockem Stil / Binder beschäftigte rund 200 Heimweber / später von Johann Ulrich Sutter übernommen / heute Gemeindehaus / Lage: Dorfstrasse 42
  • Villa Zürcher / erbaut 1906 als Fabrikantenvilla für Julie und Johannes Zürcher-Walser / Jugendstilbau mit reich gegliedertem Äusseren und individuell ausgestatteten Innenräumen / 1951–87 Säuglingsheim / heute wieder Wohnhaus / Lage: Dorfstrasse
  • Rathaus von Trogen ehemaliges / erbaut 1598 am Landsgemeindeplatz in Trogen / hölzerner Oberbau 1842 nach Bühler versetzt und auf neuem Mauersockel wiedererrichtet / heute Wohnhaus / aussergewöhnliches Zeugnis historischer Hausverschiebungen / Lage: Hinterdorf 1

Gais

  • Dorf im September 1780 durch Brand zerstört / sofortiger Wiederaufbau / mehrheitlich 1780–96
  • Charakteristische Appenzeller Holzhäuser mit mehrfach geschwungenen Dachgiebeln und kleinen Fensterscheiben / teilweise Eingangstüren mit kunstvoll geschnitzten Reliefs / Lage: Dorfplatz
  • Wakkerpreis 1977
  • Kirche reformiert / erbaut 1781-82 von Hans Ulrich Haltiner, Altstätten (SG) / rechteckiger Saalbau mit Chor unter Satteldach / Rokoko-Stuckaturen von 1782 aus dem Umfeld der Moosbrugger / Kirchturm an der Nordseite mit 8-eckigem Spitzhelm / Geläute mit 4 Glocken / gegossen 1936 von der Giesserei St. Gallen AG, Staad / Lage: Dorfplatz 1
  • Museum am Dorfplatz / siehe Appenzell-Ausserrhoden→Erlebnis→Museum
  • Dorfbrunnen / 8-eckiger Brunnentrog mit runder Mittelsäule / aufrecht stehender Appenzeller Bär als Brunnenskulptur / prägendes Element des Dorfplatzes / Lage: Dorfplatz

Stoss

  • Schlachtkapelle / erstmals erwähnt 1488 / erneuert 1601 und danach wiederholt restauriert / grundlegend umgestaltet 1955 / rechteckige Kapelle mit Satteldach und 6-eckigem Dachreiter
    Hinweis  Zum Gedenken der Schlacht am Stoss 1405 / das ungeteilte Appenzell schlug mit Hilfe der Schwyzer die Soldaten des Fürstabtes von St. Gallen und der mit ihnen verbündeten Habsburger / daran schloss sich eine politische Entwicklung an, die zur Ablösung Appenzells von der Hoheit des Fürstabts von St. Gallen führte /  Lage: Stoss 771.1
  • Schlachtdenkmal / erbaut 1905 zur 500-Jahr-Feier der Schlacht am Stoss / Obelisk aus hellem Gotthardgranit / Reliefs mit Hellebarde und 2 Morgensternen / Inschrift «1405–1905» / Lage: Stoss
  • Wirtschaft zum Stoss / stattlicher 4-stöckiger Holzbau mit angebautem Ökonomiegebäude / Wirtshaus neben der Schlachtkapelle / Lage: Stoss 762

Speicher

  • Kirche reformiert / Vorgängerkirchen 1614 und 1723 / heutige Kirche erbaut 1808-10 nach Plänen von Konrad Langenegger, Gais in klassizistischer Form / oktogonale Querkirche mit Walmdach / Empire-Stuckaturen sowie Kanzel und Taufstein aus Stuckmarmor von Joseph Simon Moosbrugger und seinem Umfeld / Kirchturm mit welscher Haube und Laterne / Geläute mit 6 Glocken / gegossen 5 Stk 1811 von Johann Leonhard Rosenlächer, Konstanz, 1 Stk 1736 von der Giesserei Gebr. Schalch, Schaffhausen / Lage: Dorf 1
  • Pfarrhaus / erbaut 1830-31 von Johannes Höhener / klassizistischer Bau mit Walmdach / Teil des Kirchbezirks neben der reformierten Kirche und dem ehemaligem Dorfschulhaus / Lage: Dorf 44

Teufen

  • Kloster Wonnenstein / erste Anfänge im 13. Jh. / Gründung als Beginenkloster 1379, als Abt Kuno von Stoffeln den Waldschwestern eine Hofstatt schenkte / heutige Klosteranlage 1685–88 / ehemaliges Kapuzinerinnenkloster / Klostergemeinschaft 2020 aufgelöst / Anlage heute vom Verein Kloster Maria Rosengarten  Wonnenstein getragen / Lage: Wonnenstein
    Hinweis  Das Kapuzinerinnenkloster Wonnenstein ist eine Exklave von Appenzell Innerrhoden (IR) in der Gemeinde Teufen (AR) / die Klosterbauten gehören politisch zu Appenzell Innerrhoden (IR) / während die zugehörige Landwirtschaft ausserhalb der Mauern auf Ausserrhoder (AR) Gebiet liegt
  • Kirche reformiert / neu erbaut 1776–79 von Hans Ulrich Grubenmann / breites Kirchenschiff mit stützenfreiem Innenraum / eingezogener polygonaler geschlossener Chor / mächtiger Flankenturm mit Spitzhelm / Rokoko-Stuckaturen der Moosbrugger von 1777 / Lage: Hörliweg 272
  • Zeughaus ehemaliges / erbaut 1853-55 als kantonales Artilleriezeughaus / nach Plänen des Architekten Felix Wilhelm Kubly, St. Gallen / seit 2012 Grubenmann-Museum / Lage: Zeughausplatz 1
  • Grubenmann-Museum / siehe Appenzell-Ausserrhoden→Erlebnis→Museum
  • Buchenmühle / ehemalige Mahl- und Sägemühle / indirekt bezeugt 1720 / Gebäude erbaut um 1725 von Daniel Örtli / 6-geschossiges Giebelhaus mit Mühletrakt / Lage: Buchenmühle 614
  • Zythus ehemaliges / erbaut in der 1. Hälfte des 17. Jh. / spätestens 1638 nachgewiesen / Wohn- und Wirtshaus von Landammann Conrad Zellweger / markantes Bauernhaus mit symmetrischen Reihenfenstern / der Name «Zythus» = Haus mit Uhr / erinnert an die ehemals in der Firstkammer eingerichtete Uhr / deren Zifferblatt an der Aussenfront sichtbar war / Uhr 1936 verkauft / Lage: Zythus 956
  • Kulturpfad / Rundgang durch das Dorf / Kaufmanns- und Fabrikantenhäuser, Kirche, Gemeindehaus, Schulhaus Dorf, Zeughaus, Hechtremise / Länge 4.1 km / Lage: Dorf
  • Gmündertobelbrücke / Schwanenbrücke / erbaut 1907–08 als Eisenbeton-Bogenbrücke nach Plänen des bedeutenden Eisenbetonpioniers Emil Mörsch und A. Sutter / überquert die Sitter / Lage: Steinerstrasse
  • Goldibach-Brücke / Steinbrücke der alten Landstrasse / erbaut 1805 / Lage: Goldibach
  • Rotenbrücke / gedeckte Holzbrücke über den Rotbach / 1862 erbaut / 1972 an den heutigen Standort bei der Oberen Lochmühle versetzt / Lage: Obere Lochmühle 658

Trogen

  • Trogen besteht aus den Ortsteilen: Gfeld, Trogen
  • Die Textilhandelsfamilie Zellweger prägte im 18. und frühen 19. Jh. das wirtschaftliche, politische und kulturelle Leben Trogens / sie war im internationalen Leinen- und Baumwollhandel reich geworden / liess rund um den Landsgemeindeplatz mehrere repräsentative Steinpaläste als Wohn- und Geschäftshäuser errichten
  • Kirche reformiert / erbaut 1779-82 im Barockstil vom Baumeister Hans Ulrich Grubenmann / spätbarocker Kirchenbau mit Rokoko-Ausstattung mit bereits frühklassizistischen Elementen an der Hauptfassade / seitlich angebauter reiche Rokoko-Stuckaturen der Moosbrugger / Kirchurm mit geschweifter Haube / Geläute mit 6 Glocken / gegossen 1 Stk 1465 unbekannter Giesser / 1 Stk 1655 von Theodosius Ernst, Lindau / 1 Stk 1730 von Peter und Johann Melchior Ernst, Lindau / 1 Stk 1758 von Peter Ernst, Lindau / 1 Stk 1816 von Jakob Grassmayr, Feldkirch / 1 Stk 1958 Landsgemeindeglocke von H. Rüetschi AG, Aarau / Lage: Landsgemeindeplatz
  • Rathaus / erbaut 1803-05 von Konrad Langenegger, Gais für Jakob+Anna Barbara Zellweger-Zuberbühler / ehemaliges Wohn- und Geschäftshaus / jüngster Steinpalast am Landsgemeindeplatz / 1842 zum Rathaus geworden / heute Sitz von Gerichtsbehörden und weiteren kantonalen Stellen / Empire-Stuckaturen im Innern / Lage: Landsgemeindeplatz 2
  • Gemeindehaus / erbaut 1760–63 für Jakob+Anna Maria Zellweger-Wetter / ehemaliges Wohn- und Geschäftshaus, später Pfarrhaus / seit 1855 Gemeindekanzlei / Rokoko-Stuckaturen der Gebr. Moosbrugger / im Treppenhaus Stuckrelief einer Trogner Landsgemeinde um 1777 / Lage: Landsgemeindeplatz 1
  • Zellwegerhaus / Zellweger’scher Doppelpalast / erster Steinpalast 1747 für Johannes Zellweger-Sulser / zum Doppelpalast erweitert 1787–89 durch Hans Jörg Altherr, Speicher im Auftrag von Johannes Zellweger-Hirzel / verputzter mehrgeschossiger Steinquaderbau mit Walmdach / rechter Hausteil heute Sitz von kantonalen Amtsstellen / Schützenmuseum im Dachgeschoss / linker Hausteil privat genutzt / Lage: Landsgemeindeplatz 5 + 6
  • Zweiter Steinpalast / erbaut 1760 durch ein Mitglied der Baumeisterfamilie Grubenmann für den Textilhändler Conrad Zellweger-Sulser / reiche Innenausstattung mit Rokoko- und Louis-XVI-Stuckaturen der Gebr. Moosbrugger / heute Privatbesitz / Lage: Landsgemeindeplatz 4
  • Fünfeckpalast / erbaut 1802–09 von Konrad Langenegger, Gais, für Johann Caspar und Dorothea Zellweger-Gessner / Wohn- und Geschäftspalast nach Vorbildern genuesischer Stadthäuser / 3 Gebäudeflügel um einen Innenhof bilden einen 5-eckigen Baukörper / heute Kantonsbibliothek, Wohnungen und kantonale Stellen / Lage: Landsgemeindeplatz 7.
  • Schützenmuseum / siehe Appenzell-Ausserrhoden→Erlebnis→Museum
  • Jahrhundert der Zellweger / siehe Appenzell-Ausserrhoden→Erlebnis→Museum
  • Kinderdorf Pestalozzi / siehe Appenzell-Ausserrhoden→Erlebnis→Museum
  • Schützenmuseum / siehe Appenzell-Ausserrhoden→Erlebnis→Museum

Kanton Appenzell Ausserrhoden Sehenswert / Region Hinterland

Herisau

  • Herisau besteht aus den Ortsteilen: Herisau, Schwänberg
  • Kirche St. Laurentius reformiert / erste Kirche 907 erwähnt / heutige Kirche erbautt 1516-20 von Baumeister Lorenz Reder, Speyer [D] in spätgotischem Stil / Langhaus und Chor mit spätgotischem Netzgewölbe / Rokoko-Stuckaturen, Kanzel und Taufstein aus Stuckmarmor 1782–83 von Andreas Moosbrugger [A-Vorarlberg] / Kirchturm im Kern 14. Jh. / mit Glockenstube und 8-seitigem Helm 1741 von Johannes Grubenmann / Geläute mit 6 Glocken / gegossen 1 Stk 1756 (Herrgottsglocke) von Franz Anton Grieshaber, Waldshut / 5 Stk 1871 von Jakob II. Keller, Zürich-Unterstrass / Lage: Platz 1
  • Fabrikanten- & Kaufmannshäuser / erbaut 18.-19.  Jh. / Zeugnisse der Blüte des Herisauer Textilhandels / Lage: Platz
  • Häuser nach Appenzeller Bauart / Strickbauten, Bürger- und Doppelhäuser des 18. Jh. / Lage: Bachstrasse, Oberdorfstrasse, Äussere Schmiedgasse
  • Haus Zur Rose / erbaut 1737 von Jakob Grubenmann für Landammann Adrian Wetter / stattlicher Riegelbau mit 2-stöckigem Mansardgiebeldach / Saalstock im 3. Obergeschoss / klassizistische Veränderungen um 1820 / Lage: Platz 6
  • Wetterhaus / erbaut 1737 von Jakob Grubenmann für Johann Laurenz Wetter / herrschaftliches Wohn- und Geschäftshaus / Régence-Stuckaturen im Innern / barockes Äusseres, später klassizistisch verändert / Lage: Platz 12
  • Obstmarkt / Ursprünglich Marktplatz / mit dem Bau der Bahnhofstrasse 1911–12 zum zentralen Verkehrsknotenpunkt ausgebaut / Lage: Obstmarkt
  • Regierungsgebäude / erbaut 1912-14 von Bollert & Herter, Zürich / Eisenbeton-Konstruktion von Robert Maillart & Cie. / ehemaliges Staats- und Kantonalbankgebäude / Kantonalbank 1984 ausgezogen / seit 1987 vollständig Regierungsgebäude / Kantonsratssaal mit Bildern aller Landammänner seit der Landteilung 1597 / Lage: Obstmarkt 3
  • Haus Zum Baumgarten / erbaut um 1780 als Wohn- und Geschäftshaus / 4-stöckiger Strickbau über gemauertem Erdgeschoss / heute Verwaltungsgebäude / Lage: Poststrasse 5
  • Walserbrunnen / erstellt 1962 von Lorenz Balmer aus Jurakalk / Gedenkbrunnen für die Brüder Robert und Karl Walser / Ausgangspunkt des Robert-Walser-Pfads / Lage: Oberdorfstrasse
  • Schwarzes Haus / Kern erbaut 1673–74 als Mühle / durch Johann Ludwig Merz 1778 zum heutigen Volumen erweitert / und für die Textilproduktion eingerichtet / mächtiger Holzbau mit weit auskragendem Tröcknedach / ehemaliges vorindustrielles Fabrikgebäude / aus einer Mühle hervorgegangen / später Wohn- und Geschäftshaus / Industriedenkmal / Lage: Cilanderstrasse 5
  • Altes Rathaus / erstes eigenes Rathaus in Herisau 1601 / heutiger Bau 1827–28 nach Plänen von Hans Konrad Stadler, Zürich, ausgeführt von Zimmermeister Johannes Alder / klassizistischer, verputzter und getäferter Riegelbau / offene Chäshalle im Erdgeschoss / ehemals Tagungsort von Grossrat und Gemeinderat, zudem Gericht, Schule und Gefängnis / heute Museum Herisau / Lage: Platz 13
  • Museum Herisau / siehe Appenzell-Ausserrhoden→Erlebnis→Museum
  • Figurentheater-Museum / siehe Appenzell-Ausserrhoden→Erlebnis→Museum
  • Rosengarten / barocke Gartenanlage / ursprünglich Teil des Anwesens Haus zur Rose / durch die Steinegg Stiftung instand gesetzt und öffentlich zugänglich gemacht / Rosenanlagen und Aussichtspunkt / Lage: Windegg

Schwänberg

  • Weiler Schwänberg / um 821 als Suweinperac erstmals erwähnt / älteste schriftlich belegte Siedlung im Appenzellerland / verschiedene historische Bautypen vom Strickbau über Riegel- bis Massivbau / Ortsbild von nationaler Bedeutung / Lage: Schwänberg
  • Rathaus altes / erbaut 1627–30 für den Arzt und Söldnerhauptmann Hans Conrad Zuberbühler / nie als Rathaus genutzt / herrschaftlicher Riegelbau / Innenausstattung mit Intarsien, Grisaillemalereien, geschmiedete Türbeschläge und Tonplattenboden von 1630 / Museum und Veranstaltungsort / Lage: Schwänberg 2683
  • Rutenkaminhaus / Kernbau 1491 / Relikte eines spätmittelalterlichen Herrschaftshauses / spätmittelalterlicher Turmrumpf / 1491 Anbau eines traufständigen Heidenhauses, 1590 erweitert / historische Rauchküche mit Rutenkamin aus dem 17. Jh. / Lage: Schwänberg 2690

Hundwil

  • Landsgemeindeort ehemaliger / bis 1997 Tagungsort der Ausserrhoder Landsgemeinde im Wechsel mit Trogen / Landsgemeindewiese vor der Kirche / Lage: Dorf
  • Kirche reformiert / im Kern spätromanisch aus 13. Jh. / spätgotische Umbauten mit Masswerkfenstern und Fresken / Umgestaltung um 1750 durch Jakob und Johann Ulrich Grubenmann / Turmneubau 1894 nach Plänen von August Hardegger / Lage: Dorf 1
  • Gemeindehaus / mit ehemaliger Landsgemeindestube / Lage: Dorf 12
  • Gasthaus Krone / historisches Gasthaus beim Dorf- und Landsgemeindeplatz / Lage: Dorf 7
  • Sprechende Brücke / Alte Tobelbrücke über die Urnäsch / gedeckte Holzbrücke / erbaut 1778 von Hans Ulrich Grubenmann / Spannriegel mit Inschriften / Lage: Hundwilertobel
  • Hundwiler Höhi / Aussichtspunkt auf der Kantonsgrenze Appenzell Ausserrhoden–Appenzell Innerrhoden / Höhe 1’306 müM / Berggasthaus / Lage: Südlich von Hundwil
  • Schwägalp / Bergrestaurant

Schönengrund

  • Kirche reformiert / erbaut 1720 beim Hofgut Schönengrund / Ausgangspunkt der Loslösung von Urnäsch 1720–22 / Lage: Dorf
  • Pfarrhaus / erbaut 1720 zusammen mit Kirche und Pfarrhausbrunnen / Teil des Gründungskerns der Gemeinde / Lage: Dorf
  • Dorfkern / Häusergruppe beim historischen Kirchen- und Pfarrhausbereich / Lage: Dorf
  • Kulturweg / Rundweg /  Thema: Dorfentwicklung durch Textilgewerbe
  • Hochhamm / Hausberg der Gemeinde Schönengrund / Aussichtspunkt im Appenzeller Hinterland

Schwellbrunn

  • Dorfkern / Strassendorf mit dicht stehenden 3- bis 4-geschossigen Strickbauten des 17./18. Jh. / Ortsbild von nationaler Bedeutung / Lage: Dorf
  • Kirche reformiert / erbaut 1648 / Rechteckbau mit Satteldach und dominantem Turm unter Spitzhelm / Umbau 1877–78 mit Verlängerung des Schiffs nach Westen / Lage: Dorf
  • Pfarrhaus / heutiger Bau 1709 / Teil des historischen Kirchenbezirks / Lage: Dorf
  • Fabrikantenhäuser / Strickbauten aus der Textilzeit / einzelne Bauten datiert 1784, 1797 und 1851 / Lage: Dorf
  • Schulhaus zur Linde / erbaut 1780–90 / Strickbau 4-geschossig mit Walmdach / Lage: Dorf
  • Kulturweg / Rundweg zur Kultur- und Siedlungsgeschichte / Lage: Dorf

Stein

  • Dorfkern / getäferte Strickbauten in wechselnden Farbtönen / Lage: Dorf
  • Kirche reformiert / erbaut 1749 von Jakob Grubenmann / Saalkirche mit Polygonalchor / Dachkonstruktion in Brückenbauweise / Kanzel und Taufstein von Gebhard Moosbrugger / Geläute mit 4 Glocken / gegossen 1874 von der Giesserei Jakob II. Keller, Zürich
  • Museum für Lebensgeschichten / siehe Appenzell-Ausserrhoden→Erlebnis→Museum
  • Volkskunde-Museum / siehe Appenzell-Ausserrhoden→Erlebnis→Museum
  • Schaukäserei / seit 1977 / Schaukäserei zur Herstellung von Appenzeller Käse / Besucherzentrum und Erlebnisausstellung / Lage: Dorf 711

Urnäsch

  • Kirche reformiert / erste Kirche 1414 erbaut / nach Dorfbrand 1641 wiederaufgebaut / Renovation 1866–68 / asymmetrischer Innenraum durch einbezogenen Turm / Geläute mit 4 Glocken / gegossen 1866 von der Giesserei Jakob II. Keller, Zürich / Lage: Dorfplatz
  • Dorfplatz / geschlossener Platzraum / Wohnhäuser des 17.-18. Jh. / getäferte Strickbauten mit Reihenfenstern / Lage: Dorfplatz
  • Brauchtums-Museum / siehe Appenzell-Ausserrhoden→Erlebnis→Museum

Waldstatt

  • Kirche reformiert / erbaut 1720 als schlichter Saalbau / Turm in der Mittelachse / Lage: Dorfstrasse 27
  • Bauernhäuser / geschützte Appenzeller Strickbauten / Lage: Rüti 1, Tätschenberg 1, Oberwaldstatt 7, Brunnhalden 25 & 27, Urnäscherstrasse 80 & 90
  • Badtöbelibrücke / gedeckte Holzbrücke / erbaut 1991 / Spannweite 42 m / öffentlicher Fuss- und Wanderweg / Lage: Badtöbeli
  • Emma-Kunz-Pfad / Erinnerungsweg an Emma Kunz / siehe Appenzell-Ausserrhoden→Wandern→Themenweg
  • Holzweg Waldstatt / Themenweg zum Werkstoff Holz / siehe Appenzell-Ausserrhoden→Wandern→Themenweg

Kanton Appenzell Ausserrhoden Sehenswert / Region Vorderland

Grub

  • Kirche reformiert / erbaut 1752 anstelle der ehemals katholischen Kirche / Baumeister Jakob Grubenmann / Saalkirche mit Satteldach und 3-seitig geschlossenem Chor / seitlicher Turm mit Spitzhelm / Lage: Dorf
  • Pfarrhaus / erbaut 1786 / stattlicher Appenzeller Holzbau über gemauertem Erdgeschoss / geschweiftes kielbogiges Satteldach / kommunales Kulturobjekt / Lage: Dorf 71
  • Dorfkern / kirchlicher Gründungskern von Grub / Entwicklung vom Weiler zum Dorfzentrum 2. Hälfte 19. Jh. / Lage: Dorf
  • Hängebrücke / überquert den Mattenbach / eröffnet 2019 / Länge 180 m / Fussgängerbrücke als Verbindung: Frauenrüti Grub AR – Grünau Grub SG / Lage: Mattenbachtobel

Heiden

  • Brand von 1838 während eines Föhnsturms legte das Dorf in Schutt und Asche / sofortiger Wiederaufbau in klassizistischem Stil / regelmässiger Ortskern mit rechteckigem Kirchplatz als Mittelpunkt / Beginn einer Kurort-Ära / Entwicklung zum Molkenkurort ab 1848
  • Kirche reformiert / erbaut 1837-40 in klassizistischem Stil von Felix Wilhelm Kubly / 4-säuliger Mittelportikus nach Art einer römischen Tempelfront / Geläute mit 4 Glocken, gegossen 1840 von der Giesserei Josef Anton Grassmayr, Feldkirch [A] / Lage: Kirchplatz
  • Rathaus / erbaut 1840 im Biedermeierstil / Lage: Kirchplatz 6
  • Haus Harmonie / als einziges Gebäude des Dorfkerns den Dorfbrand von 1838 überstanden / Lage: Kirchplatz
  • Museum / siehe Appenzell-Ausserrhoden→Erlebnis→Museum
  • Museum Henri Dunant / siehe Appenzell-Ausserrhoden→Erlebnis→Museum
  • Denkmal Henri Dunant / erstellt 1962 von Bildhauerin Charlotte Germann-Jahn / Lage: Dunantplatz, Seeallee

Lutzenberg

  • Lutzenberg besteht aus den Ortsteilen: Haufen-Brenden und Wienacht-Tobel

♦ Haufen-Brenden

  • Gemeindehaus / kommunales Zentrum der Gemeinde Lutzenberg / Lage: Gitzbüchel 192
  • Stickereifabrik ehemalige / erbaut um 1850–52 als Fabrikgebäude / heute Wohnhaus / doppelläufige Treppenanlage und Säulenbalkon / Lage: Dorfhalde 138
  • Villa Bildschachen / erbaut 1880 als Fabrikantenvilla / Aufstockung 1908 / Lage: Haufen 201
  • Aussichtspunkt / Blick auf den Bodensee / Grillstelle / oberhalb Brenden / Lage: Gstell
  • Badeweiher Haufen / ehemaliger Feuerwehrweiher / heute kleines Freibad mit Quellwasserbecken / saniert 2020–21 / Lage: Haufen 534

♦ Wienacht-Tobel

  • Weiler Tobel / kompakter Weiler mit 4- bis 5-geschossigen Holzgiebelhäusern des 17. – 18. Jh. / Rebhang als Ortsbildhintergrund / Lage: Tobel
  • Schulhaus Tobel ehemaliges/ erbaut 1738 von Johannes Ulrich Tobler / Giebelhaus mit 4 ionischen Pilastern / bis 1871 als Schulhaus genutzt / Lage: Tobel 112
  • Rebhang Tobel / Weinbaugebiet oberhalb des Weilers Tobel / Rebbau 1970 wieder aufgenommen / Lage: Tobel
  • Bahnhof Wienacht-Tobel / Station der Rorschach-Heiden-Bergbahn seit 1875 / Lage: Wienacht-Tobel
  • Kapelle katholisch / erbaut 1962 / Lage: Unterer Kapf

Rehetobel

  • Dorfbrand 1890 / Zerstörung der barocken Grubenmannkirche, des Pfarrhauses und des westlich der Kirche gelegenen Dorfteils Holdern
  • Kirche reformiert / erbaut 1891–92 von Karl Ramseyer aus St. Gallen / neugotischer Bau anstelle der 1890 abgebrannten Grubenmannkirche von 1737 / Lage: St. Gallerstrasse
  • Dorfkern / kirchlicher Gründungskern der 1669 von Trogen abgelösten Gemeinde / kleiner Dorfkern um die Kirche / Lage: Dorf
  • Velomuseum / siehe Appenzell-Ausserrhoden→Erlebnis→Museum
  • Textildorf / Audio-Rundgang zur Textilgeschichte Rehetobels / 10 Stationen / Dauer ca. 1 Std. / Themen: Weber, Sticker, Fabrikanten, Bau- und Sozialgeschichte / Lage: Dorf
  • Achmühlebrücke untere / gedeckte Holzbrücke über die Goldach / Neubau 1701 nach Hochwasserzerstörung der ersten Brücke von 1671 / Lage: Achmühle, Gemeindegrenze Rehetobel–Speicher
  • Oberachbrücke obere / gedeckte Holzbrücke über die Goldach / erbaut 1739 / Lage: Oberach, Gemeindegrenze Rehetobel–Speicher

Reute

  • Reute besteht aus den Ortsteilen: Reute, Schachen, Mohren

♦ Reute

  • Kirche reformiert / erbaut 1687–88 nach Plänen von Franziskus Koller, Teufen / Taufstein 1687 von Daniel Keller, Staad / Kanzel 1688 von Ulrich Bänziger und Johannes Rohner, Reute / Lage: Kirchenstrasse 3
  • Bauernhäuser / geschützte Appenzeller Strickbauten / Lage: Schwendi 6 und 8, Litenstrasse 12, Gern 7, Hirschberg 8, Rickenbach 4, Säge 7, Rohnen 18, 39 und 41, Oberer Rickenbach 3

♦ Schachen

  • Dorfteil von Reute / baulich mit Oberegg (AI) zusammengewachsen
  • Restaurant Rose ehemaliges / Lage: Steingocht 7

Wald

  • Kirche reformiert / erbaut 1686-87 / Empore mit Balusterbrüstung / Holzkanzel datiert 1686 / Turmerhöhung 1902 / Lage: Dorf 359.1
  • Heidenhaus Hofgut / historische Bauform des Appenzeller Bauernhauses / Lage: Hofgut 222
  • Fabrikantenhaus bäuerliches / Lage: Schachen 244
  • Bauernhäuser / geschützte Appenzeller Bauernhäuser / Lage: Falkenhorst 160 und 162, Wannen 241, Nageldach 53, Rechberg 69
  • Steinbogenbrücke / Lage: Hofgut

Walzenhausen

  • Kloster St. Ottilia / Gründung als Beginengemeinschaft 1378 / später Kapuzinerinnenkloster des Dritten Ordens des Hl. Franziskus / Patrozinium St. Ottilia / Innerrhoder Exklave im Gebiet der Gemeinde Walzenhausen / Lage: Grimmenstein 2

Wolfhalden

  • Kirche reformiert / erbaut 1652 / Turm mit Käsbissendach / Geläute mit 4 Glocken / gegossen 2 Stk 1869 von der Giesserei Gebr. Bodmer, Neftenbach und 2 Stk 1939 von der Giesserei H. Rüetschi AG, Aarau / Lage: Dorf 1
  • Haus Vogelherd / erbaut 18. Jh. als Doppelhaus in Appenzeller Strickbauweise / ehemaliges Gast- und Bauernhaus / saniert 2016 / Eigentum der Stiftung Ferien im Baudenkmal / Lage: Vogelherd 66
  • Museum / siehe Appenzell-Ausserrhoden→Erlebnis→Museum 
  • Schlachtdenkmal / erstellt 1905 / Gedenkstein zur Schlacht bei Wolfhalden 1445 / Lage: Dorfzentrum
Appenzell-Ausserrhoden Sehenswert - Kirchturm im Morgenlicht in Herisau
Kirchturm in Herisau
picswiss.ch/Roland Zumbühl