Kanton Basel-Stadt / Sehenswert
Sie finden im Kanton Basel-Stadt Sehenswert gesammelte Daten über die Sehenswürdigkeiten, Plätze und Objekte im Kanton Basel-Stadt
Kanton Basel-Stadt Sehenswert / Stadt Basel
- Basel / Münsterhügel bereits in keltischer Zeit besiedelt und befestigt / spätrömisch befestigte Siedlung bzw. Kastell auf dem Münsterhügel oberhalb der Birsigmündung / Keimzelle der späteren mittelalterlichen Stadt
- Erdbeben / am 18. Oktober 1356 mit geschätzter Magnitude 6,6 / stärkstes historisch dokumentiertes Erdbeben der Schweiz / zahlreiche Gebäude schwer beschädigt / Teile der Stadtmauern eingestürzt / am Basler Münster Chorgewölbe und Türme eingestürzt / zusätzliche schwere Schäden durch nachfolgende Brände
- Stadtbrand / am 5. Juli 1417 Ausbruch im Bereich einer Badstube an der Streitgasse / Feuer breitete sich bis zum Aeschentor, über den Münsterhügel sowie durch die St. Alban-Vorstadt bis zum Kloster St. Alban aus / rund 250 Hofstätten zerstört
- Wakkerpreis 1996
Basilisk
- Basilisk / sagenhaftes Fabelwesen, halb Drache, halb Huhn / es soll einst in einer Höhle bei der heutigen Gerbergasse 48 gehaust haben / seit Mitte des 15. Jh. Wappenhalter des Basler Stadtwappens und Wahrzeichen der Stadt
- Basiliskenbrunnen / entworfen 1884 von Wilhelm Bubeck, später Direktor Gewerbeschule / erste Brunnen 1892 auf dem Marktplatz aufgestellt / Brunnen in Form eines flügelschwingenden Fabeltieres aus Bronzeguss in grüner Farbe / am Leib des Tieres prangt das Stadtwappen / darunter rundes, reich verziertes Wasserbecken aus Gusseisen / Wasser fliesst aus dem Schnabel des Basilisken / am Brunnenfuss kleines Trinkbecken für Hunde / 28 Basiliskenbrunnen im Stadtgebiet
Brücken über den Rhein
- SBB Rheinbrücke II / erbaut 2012 / Eisenbahn, Fussgänger / Basel SBB – Badischer Bahnhof
- SBB Rheinbrücke I / erbaut 1873 / Neubau 1962 / Eisenbahn / Basel SBB – Badischer Bahnhof
- Schwarzwaldbrücke / erbaut 1973 / Autobahn, Fussgänger / Breite – Wettstein
- Wettsteinbrücke / erbaut 1879 / Neubau 1995 / Auto, Tram, Fussgänger / Rittergasse – Wettsteinplatz
- Mittlere Rheinbrücke / erbaut 1225 / Neubau 1905 / Tram, Fussgänger / Eisengasse – Greifengasse
- Johanniterbrücke / erbaut 1882 / Neubau 1967 / Auto, Fussgänger / Schanzenstrasse – Feldbergstrasse
- Dreirosenbrücke / erbaut 1934 / Neubau 2004 / Auto, Tram, Fussgänger / Voltastrasse – Dreirosenstrasse
Kanton Basel-Stadt Sehenswert / Grossbasel
Stadt Basel - Altstadt Grossbasel / Sehenswert
Münsterplatz
- Basler Münster reformiert / Vorgängerbauten bis ins 9. Jh. zurückverfolgbar / 1019 Einweihung des neuen Heinrichmünsters / heute prägende spätromanische Bauphase etwa 1170-1230 / Wiederaufbau nach dem Kirchenbrand von 1185 / gotische Erweiterungen ab 13. Jh. / nach dem Erdbeben 1356 wesentliche Neugestaltungen / Statuenzyklus beim Hauptportal
Galluspforte als romanisches Figurenportal beim Seiteneingang Nord / Glücksrad am nördlichen Querhaus als mittelalterliches Sinnbild der wechselhaften Fortuna / Erasmus-Epitaph im Renaissance-Stil für Erasmus von Rotterdam / erstellt 1538 aus rotem Kalkstein vom Bildhauer Hans Mentzinger
Baumeisterrelief um 1200 beim Zugang zum Georgsturm / mittelalterliche Steinmetzkunst im Chor / bspw. die 4 Säulenkapitelle oder der Sarkophag der Königin Anna von Habsburg gestorben 1281 / im Innern spätgotische Kanzel erstellt 1486 aus rotem Sandstein vom Baumeister Hans Nussdorf, Basel / Glasmalereien überwiegend vom 19. Jh. / Krypta mit spätromanischen Wandmalereien um 1200 und gotischen Wandmalereien um 1400 / Lage: Münsterplatz 9 - Georgsturm / erstellt 1428-29 mit dem Reiterstandbild des Hl. Georg / Höhe 67,3 m / Stufen 250 bis zur Aussichtsplattform / Plattform 52,5 m / Lage: Westfassade Basler Münster
- Martinsturm / erstellt 1500 mit dem Reiterstandbild des Hl. Martin / Höhe 65,5 m / 250 Stufen bis zur Aussichtsplattform / Lage: Westfassade Basler Münster
- Geläute mit 7 Glocken / gegossen 1 Stk 1565 (Heinrichsglocke) von Franz Sermund, Bern und Marx Spörlin, Basel und 6 Stk 1873 von der Giesserei Jakob II. Keller, Zürich (ZH) / Lage: Verteilt auf beide Türme / zusätzliche Schlagglocken der Turmuhr im Martinsturm
- Kreuzgang / doppelter gotischer Kreuzgang südlich des Münsters / Grosser Kreuzgang erbaut 1429-1462 / Kleiner Kreuzgang erbaut 1467-1487 / ursprünglich für Prozessionen und als Begräbnisstätte / nach der Reformation weiterhin Friedhof bedeutender Basler Familien / zahlreiche historische Grabtafeln / markant das katholische Utenheimgrab von 1501 mit spätgotischem Relief / daneben die reformierte Sandsteintafel im Renaissancestil / erstellt 1861-62 vom Bildhauer Ludwig Keiser, Zug / zur Erinnerung an die Helden der Reformation
- Bischofshof / mehrgliedriges Wohn- und Verwaltungsgebäude des Basler Bischofs / Münstersaal erbaut ca. 1360-80 / um 1458 als Dombibliothek eingerichtet / erhaltene Wandmalereien und historische Innenräume / Lage: Rittergasse 1
- Reischacherhof / erbaut im 15. Jh. / ehemaliges mittelalterliches Domherrenhaus / Kapelle mit Wandmalereien des 15. Jh. / nach der Reformation von der Familie von Reischach bewohnt / Umbau 1764-68 durch den Architekten Johann Jakob Fechter, Basel / Lage: Münsterplatz 16
- Pisonibrunnen / erstellt 1784 nach Entwurf des Architekten Paolo Antonio Pisoni, Solothurn / 1937 durch eine Kopie des Bildhauers Carl Gutknecht ersetzt / Lage: Münsterplatz
- Haus zur Mücke / heutiger Bau im Kern von 1545 / später mehrfach umgebaut / 3-geschossiger Massivbau mit hohem Walmdach / Lage: Schlüsselberg
- Pfalz / baumbestandene Aussichtsterrasse hinter dem Münster / hohe Stützmauer über dem Rhein / Lage: Münsterplatz 9
Augustinergasse / Rheinsprung
- Augustinerbrunnen / historische Brunnenanlage des 16. Jh. / heutige Anordnung seit 1846 / rechteckiger Kalksteintrog / Brunnensäule mit Basilisk erstellt 1530 / rechteckiger Trog aus Kalkstein erstellt 1846 / Lage: Augustinergasse
- Museum der Kulturen / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Naturhistorisches Museum / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Zwillingsbau Blaues Haus (Reichsteinerhof) + Weisses Haus (Wendelstörferhof) / erbaut 1763-1775 von Samuel Werenfels, Basel / spätbarocke Palaisbauten im Louis-XV-Stil / Bauherren Jakob + Lukas Sarasin, beide Seidenbandunternehmer / Lage: Rheinsprung 16+18
- Wandmalerei ‚Gänseliesl‘ / illusionistische Fassadenmalerei erstellt 1978 von Samuel Buri, Basel / Lage: Rheinsprung 7
- Alte Universität / mittelalterlicher Gebäudekern / Umbau und Aufstockung 1860 nach Plänen des Architekten Johann Jakob Stehlin d.J., Basel / Erweiterungsbau gegen den Rhein 1959-61 nach Plänen des Architekturbüros Vischer & Weber, Basel / Verbindung von historischem Altbau mit moderner Beton-Glas-Architektur / Lage: Rheinsprung 9
Martinsplatz
- Kirche St. Martin reformiert / ehemalige, heute vorwiegend Konzertkirche / 1101 erstmals erwähnt / Langhaus mit Satteldach / abgesetzter polygonaler Chor mit Walmdach / Wandmalerei des Hl. Martin vom Hans Rohner, Basel / Käsbissenturm mit Dachreiter / 117 Treppenstufen aus Holz / Geläute mit 4 Glocken / gegossen 1 Stk 1443 vom Glockengiesser Hans Peyer, Basel und 3 Stk im 14.-15. Jh. von verschiedenen Giessereien / Lage: Martinskirchplatz
- Staatsarchiv Basel-Stadt / Archivgebäude erbaut 1898-99 nach Plänen des Architekturbüros Vischer & Fueter, Basel / historistische Architektur / Innenhof mit kreuzgangartiger Gestaltung / Lage: Martinsgasse 2
- Sevogelbrunnen / Trog erstellt 1854 vom Steinmetz Urs Bargetzi, Solothurn / Brunnensäule mit geharnischtem Basler Krieger von 1546-47 vom Bildhauer Hans Tobel, Strassburg [F] / 1899 an den heutigen Brunnen versetzt / volkstümlich als Henman Sevogel gedeutet / Lage: Martinskirchplatz
- Elftausendjungfern-Gässlein / schmales historisches Treppengässlein mit 69 Stufen / verbindet Rheinsprung und Martinskirchplatz / Lage: Rheinsprung – Martinskirchplatz
Schifflände
- Grand Hotel Les Trois Rois / heutiger klassizistischer Hauptbau erstellt 1842-44 nach Plänen des Architekten Amadeus Merian, Basel / traditionsreiches Rheinhotel / denkmalpflegerisch restauriert 2004-06 / Lage: Blumenrain 8
- St. Urban-Brunnen / Brunnen an diesem Standort seit 1448 nachgewiesen / heutiger rechteckiger Brunnentrog erstellt 1873-74 mit rückseitigem Sudeltrog und Fegsteinen / Brunnenfigur des Hl. Urban mit päpstlicher Tiara und Weintraube / ältere Figur 1911 ins Historische Museum Basel überführt und durch eine Kopie ersetzt / heutige Nachbildung erstellt 1953 vom Bildhauer Carl Gutknecht, Basel / Lage: Blumenrain bei Haus Nr. 24
- Skulptur ‚Lällekönig‘ / beweglicher Kopf mit rollenden Augen und herausgestreckter Zunge / heutige Ausführung erstellt 1941 nach Entwurf der Gestalterin Rosa Bratteler / Erinnerung an den historischen Lällekönig des ehemaligen Rheintors / Lage: Schifflände
- Skulptur ‚Amazone mit Pferd‘ / Bronzeplastik erstellt 1921-23 vom Bildhauer Carl Burckhardt, Basel / nach dessen Tod 1926 in Bronze gegossen / Lage: Grossbasler Brückenkopf der Mittleren Rheinbrücke
- Skulptur ‚Helvetia auf der Reise‘ / erstellt 1980 von Bettina EIchin / Lage: Schifflände, Mittlere Brücke
- Käppelijoch / kleine Brückenkapelle mit Spitzdach / kleine Marienkapelle über dem mittleren Pfeiler / ältester Rheinübergang von Basel / Bauherr war Bischof Heinrich von Thun 1225 / heutiger Bau von 1905 / Lage: Mittlere Rheinbrücke
- Gedenktafel für die Opfer der Hexenverfolgung / erstellt 2019 als Zeichen der symbolischen Rehabilitierung der in Basel wegen Hexerei verfolgten Menschen / Lage: Mittlere Brücke
- Skulptur ‚Lagerstätte‘ / erstellt 1992 von Ludwig Stocker / Lage: 1. Brückenpfeiler Seite Kleinbasel
Fischmarkt
- Fischmarkt-Brunnen / erstellt Ende 14. Jh. im Stil der Spätgotik / Brunnensäule von der Parler-Bauhütte mit 22 Figuren, u.a. mit Maria, Petrus und Johannes / 12-eckiger Brunnentrog aus Kalkstein / Brunnenlage 2004 renoviert / Lage: Fischmarkt
- Stadthaus / erbaut 1771-76 nach Plänen des Architektenn Samuel Werenfels / repräsentative spätbarocke Fassade mit Kolossalordnung / teilweise erhaltene historische Innenräume der Beletage / Lage: Stadthausgasse 13
Marktplatz
- Rathaus / Hauptteil erbaut 1504-14 aus rotem Sandstein in spätgotischem Stil / Eingang durch 3 nebeneinander liegende Spitzbögen / 3-stöckiger Bau mit Walmdach und Dachreiter / vorderer Kanzleibau erstellt 1606-08 / Fassaden- und Hofmalereien Anfang 17. Jh. durch Hans Bock / in der Fassadenmitte eine Uhr mit 3 Statuen: Heinrich II. (li), Gattin Kunigunde (re), Justitia (mi) / darüber die Statue eines Bannerherrn mit Basler Fahne / Wandmalerei ‚Das Jüngste Gericht‘ im Innenhof von Anfang 17. Jh. / Glasmalereien im Regierungsratssaal / ‚Bundesschwur‘ als Wandgemälde im Grossratssaal von Emil Schill 1904 / Erweiterungsbau mit Rathausturm und Grossratssaal erbaut 1899-1904 nach Plänen des Architekturbüros Vischer & Fueter, Basel / Turm mit steilem Käsbissendach und 4 spitzbedachten Ecktürmchen / Höhe 35 m / Lage: Marktplatz 9
- Denkmal mit Standbild für Munatius Plancus / römischer Feldherr und Konsul / Gründer von Augusta Raurica 44 vChr. / Sandsteinfigur im Innenhof des Rathauses / erstellt 1580 vom Bildhauer Hans Michel, Strassburg / Lage: Marktplatz 9
- Zunft zu Weinleuten / Geltenzunft / Haus am Marktplatz seit 1233 im Besitz der Zunft / Umbau 1562-78 im Renaissancestil durch den Baumeister Daniel Heintz, Basel / Lage: Marktplatz 13
- Affenbrunnen / Trauben essender Affe mit Hut von 1674 / Original im Historischen Museum, Basel / Nachbildung erstellt 1916 vom Bildhauer Jean Hym / Lage: Andreasplatz
- Zunfthaus zum Schlüssel / spätmittelalterliches Zunfthaus / wesentlicher Umbau 1484-88 unter dem Baumeister Ruman Faesch, Basel / mehrfach erweitert und umgebaut / Lage: Freie Strasse 25
- Zunfthaus zu Hausgenossen / heutiges Zunfthaus erbaut 1893-94 nach Plänen des Architekten Leonhard Friedrich, Basel / Fassadenmalerei erstellt 1895 vom Maler Hans Sandreuter, Basel / Lage: Freie Strasse 34
Spalenberg
- Spalenhof / erstmals erwähnt 1247 / seither mehrfach umgebaut / teilweise sichtbare Fachwerk-Konstruktion / seit den 1950er Jahren Theater-Vorstellungen / Lage: Spalenberg 12
- Denkmal für Isaak Iselin / erstellt 1891 von Karl Alfred Lanz, Bern / Iselin war Mitbegründer der Helvetischen Gesellschaft / Lage: Im Schmiedenhof 10
- Haus zum Wolf / erbaut in gotischem Stil / Fassadenschmuck mit Sgraffiti erstellt 1915 vom Maler und Grafiker Burkhard Mangold, Basel / Lage: Spalenberg 22
- Rümelinsplatz
- Rümelinsbrunnen / erstellt 1862 / 8-eckiger Trog aus Solothurner Kalkstein / 8-eckiger Brunnenstock / 1970 an heutigen Standort versetzt / Lage: Rümelinsplatz
- Nischenbrunnen / erstellt 1839 / grosser in eine Hausfassade eingelassener Brunnen / Wandmalerei erstellt 1921 vom Maler Numa Donzé, Basel / Lage: Spalenberg
- Schönes Haus / bedeutendes mittelalterliches Bürgerhaus / Hinterhaus erbaut um 1271 als mehrgeschossiger Steinbau mit grossen Festsälen / gotische Spitzbogen- und Masswerkfenster / im Erdgeschoss einzigartig erhaltene mittelalterliche Wand- und Deckenmalereien mit Fabelwesen, Kampfszenen und ornamentalen Motiven / Vorderhaus am Nadelberg im Kern vom späten 14. und frühen 15. Jh. / 1686 barock umgebaut / 1966-70 restauriert / heute von der Universität Basel genutzt /Lage: Nadelberg 6
- Pharmazie-Historisches Museum / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
Leonhard
- Kirche St. Leonhard reformiert / erbaut auf Fundament einer Vorgängerkirche von 1118 / frühromanische Krypta und Apsis um 1060-80 unter dem Chor / heutige Hallenkirche als spätgotischer 3-schiffiger Bau um 1481 bis Anfang 16. Jh. / dunkelrote sienafarbene Säulen tragen die Netz- und Sterngewölben / zierlich geschnitzte Kanzel vom 18. Jh. / 8-eckiger Taufstein / quadratischer Kirchturm mit Käsbissendach und Dachreiter / Geläute mit 3 Glocken / gegossen 2 Stk 1693 von der Giesserei Hans Heinrich Weitnauer, Basel und 1 Stk 1867 von der Giesserei Jakob Keller, Zürich / Lage: Leonhardskirchplatz 10
- Lohnhof / erbaut 1206 als Chorherrenstift des Augustinerordens / mehrfach umgebauter Gebäudekomplex / das ehemalige Chorherrenstift mit Stiftsgebäude, Kirche und Teilen alter Befestigungsanlagen bilden ein wuchtiges und wehrhaftes Ensemble / Lage: Lohnhof
- Wandmalerei ‚Rettung‘ / erstellt von Niklaus Stöcklin, Basel / Lage: Lohnhof
- Spiesshof / aus mehreren mittelalterlichen Häusern hervorgegangener Gebäudekomplex / Renaissance- und Barockumbauten / Lage: Heuberg 5-7
- Gemsbrunnen / erstellt 1861 / 8-eckiger Trog aus einem Kalksteinblock / gusseiserne Gemse als Brunnenfigur vom Bildhauer Heinrich Rudolf Meili / Lage: Gemsberg
- Skulptur ‚Ritter Georg‘ / Bronzefigur erstellt 1922-23 vom Bildhauer Carl Burckhardt, Basel / Lage: Kohlenberg
- Denkmal Riggenbach / Denkmal für den Kunsthistoriker und ersten Basler Denkmalpfleger Rudolf Riggenbach / erstellt 1971 vom Bildhauer Peter Moilliet, Basel / Lage: Leonhardskirchplatz
- Historisches Museum für Geschichte / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Historisches Museum für Musik / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
Barfüsserplatz
- Barfüsserkirche / ehemalige Klosterkirche des Franziskanerordens / erbt 1275-1309 / 3-schiffige gotische Bettelordenskirche / heute Historisches Museum / Lage: Barfüsserplatz 7
- Stadtcasino / Musiksaal erbaut 1876 und Hans-Huber-Saal 1904-05 nach Plänen des Architekten Johann Jakob Stehlin d.J., Basel / Kopfbau von 1939 / Fassadenwandbild ‚Apoll und die Musen‘ erstellt 1941 von Heinrich Pellegrini, Basel / Erweiterung und Umbau 2016-20 nach Plänen des Architekturbüros Herzog & de Meuron, Basel / Lage: Konzertgasse 1
- Dreizackbrunnen / erstellt 1837 nach Entwurf des Architekten Melchior Berri, Basel / ausgeführt vom Steinmetz Urs Bargetzi, Solothurn / Kalksteintrog / Brunnensäule mit 4 wasserspeienden Basilisken und Doppeldreizack / 2022 nach Restaurierung wieder am historischen Standort aufgestellt / Lage: Münsterberg
- Scala Basel / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Theater
- Herbarium / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Botanischer Garten / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
Stadt Basel - Vorstädte / Sehenswert
St. Alban-Vorstadt
- Kirche St. Alban / Kirchenbau mit mittelalterlicher Bausubstanz / heutiges Erscheinungsbild wesentlich geprägt durch Umbau 1845 nach Plänen des Architekten Johann Jakob Stehlin d.J., Basel / Westfassade teilweise mit Bauteilen um 1270 / verputzte Holzgewölbe im Langhaus / restauriert 2013-14 / heute an die serbisch-orthodoxe Kirche vermietet / Lage: St. Alban-Kirchrain 11
- Kreuzgang / erhaltener romanischer Flügel des ehemaligen Klosters St. Alban / Bestandteil des St. Albanstifts bei der Kirche St. Alban / Lage: Mühlenberg 18-22
- St. Alban-Tor / St. Alban-Tor / mittelalterliches Stadttor / heutiger Torturm im Zuge der Äusseren Stadtmauer ab den 1360er-Jahren erbaut / Unterbau vermutlich um 1366 / um 1388 zum 5-geschossigen Torturm erhöht / Vorwerk erbaut 1473 / quadratischer Torturm / 1871-73 umgestaltet / 1976 renoviert / vor dem Tor Bodenmarkierungen des ehemaligen Mauerverlaufs / Lage: Ende St. Alban-Vorstadt
- Haus zum Hohen Dolder / 3-geschossiges historisches Gesellschaftshaus / seit 1503 im Besitz der Vorstadtgesellschaft zum Hohen Dolder / erneuert 1545-47 / Wandmalereien im Saal mit Tells Apfelschuss, Rütlischwur, Tellensprung vom Maler Maximilian Wischack, Schaffhausen (SH) / Lage: St. Alban-Vorstadt 35
- Jugendherberge / erbaut 1850-51 als klassizistische Sarasin’sche Seidenbandfabrik nach Plänen des Architekten Christoph Riggenbach, Basel / Umbau zur Jugendherberge 1979-80 / Umbau und Erweiterung 2009-10 nach Plänen des Architekturbüros Buchner Bründler, Basel / Sichtbeton, Eichenholz und neue hölzerne Veranda über dem St. Alban-Teich / Lage: St. Alban-Kirchrain 10
… - Papiermuseum / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Basler Papiermühle / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Cartoonmuseum / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Kunstmuseum / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Schöneckbrunnen / Original erstellt in der 2. Hälfte 18. Jh. im Zopfstil / heutige Ausführung als Kopie von 1938 / nach Plänen von Architekt Melchior Berri, Basel / quadratischer Brunnentrog aus Kalkstein / Seitenlänge ca. 5×5 m / benannt nach dem benachbarten Haus «Zum Schöneck» / Lage: Mühlenberg
- St. Alban-Teich / historischer Gewerbekanal, baseldeutsch ‚Dalbedych‘ / angelegt Mitte 12. Jh. / Wasserführung von der Birs bei Neue Welt durch das St. Alban-Tal zum Rhein / ehemals Antrieb zahlreicher Mühlen / offene Wasserläufe prägen bis heute das St. Alban-Tal
Vorstadt Aeschen
- Haus zum Kirschgarten / erbaut 1775-80 als Wohn- und Geschäftshaus für den Seidenbandfabrikanten Johann Rudolf Burckhardt / nach Plänen des Architekten Johann Ulrich Büchel, Basel / Stadtpalais im Louis-XVI-Stil bzw. Frühklassizismus / fein gegliederte Sandsteinfassade mit 3-achsigen Portikus / Durchfahrt mit gekuppelten Säulen / grossräumiges Treppenhaus / Lage: Elisabethenstrasse 27
- Historisches Museum für Wohnkultur / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Kunstmuseum / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Kupferstichkabinett / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Antikenmuseum / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Brunnen «Drei Lebensalter» / Zschokkebrunnen / erstellt 1935-41 von Alexander Zschokke / 3 Bronzefiguren als Sinnbilder von Jugend, Erwachsenenalter und Alter / Lage: Dufourstrasse
- Skulptur «Basilisk» / erstellt 1880 nach Entwurf des Bildhauers Ferdinand Schlöth, Basel/Rom [I] / unter Mitarbeit seines Neffen Achilles Schlöth / einer von ursprünglich 4 Basilisken der Wettsteinbrücke / Höhe ca. 3 m / Gusseisen in 10 Teilen gegossen von der Firma Benckiser, Pforzheim [D] / von der Brücke entfernt 1936 / wieder aufgestellt 1995 / Lage: Grossbasler Brückenkopf der Wettsteinbrücke
… - Elisabethenanlage / Parkanlage mit Fläche 1,2 ha / angelegt auf dem Gelände des ehemaligen Gottesackers St. Elisabethen / gestaltet vom Stadtgärtner Georg Schuster, Basel / alter Baumbestand, ehemalige Friedhofskapelle heute Café, Musikpavillon, Strassburger Denkmal / Lage: Zwischen Centralbahnplatz, Aeschengraben, Elisabethenstrasse
- Strassburger Denkmal / erstellt 1895 von Frédéric Auguste Bartholdi, Colmar [F] / Material: Carrara-Marmor / gestiftet vom französischen Baron Hervé de Gruyer / erinnert an die humanitäre Hilfe während der Belagerung Strassburgs (Aug-Sep 1870) im Deutsch-Französischen Krieg / Lage: Elisabethenanlage
- BIZ-Bankgebäude / erbaut 1989-95 nach Plänen des Architekten Mario Botta, Lugano (TI) / abgerundeter Eckbau / 2-farbig horizontal gebänderte Natursteinfassade / Lage: Aeschnplatz 1
- Skulptur «Hammering Man» / erstellt 1989 von Jonathan Borofsky [USA] / kinetische Stahlskulptur / Höhe 13,5 m / Gewicht 8 t / beweglicher Arm mit Hammer / Lage: Aeschenplatz 6
Vorstadt Steinen
- Kirche Elisabethen / erbaut 1857-64 in neugotischem Stil als Stift von Christoph Merian und Margaretha Merian-Burckhardt, Basel / nach Plänen des Architekten Ferdinand Stadler, Zürich / 3-schiffige gewölbte Hallenkirche mit Emporen und polygonaler Chor / Aussenbau aus grauem Sandstein / Frontturm mit Kupferdach / Höhe 70,5 m / Geläute mit 4 Glocken / heute offene Kirche / Lage: Elisabethenstrasse 14
- Theater Basel / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Theater
- Schweizerisches Architekturmuseum SAM / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Spielzeug Welten Museum / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Tinguely-Brunnen / Fasnachts-Brunnen / erstellt 1975-77 vom Plastiker Jean Tinguely / 10 maschinelle Skulpturen sind in stetiger Bewegung / sie sprühen Wasser in einem grossen flachen Becken in alle Richtungen / Lage: Theaterplatz
- Skulptur «Intersection» / erstellt 1992 von Richard Serra, New York [USA] / monumentale Skulptur aus gebogenen Stahlplatten / Lage: Theaterplatz
- Elisabethenbrunnen / erstellt 1862 als neugotischer Zierbrunnen / 2 übereinander angeordnete Brunnenbecken / Brunnensäule mit Basilisk und Basler Wappen / Statue der Hl. Elisabeth von Thüringen erstellt 1863 vom Bildhauer Heinrich Rudolf Meili, Basel / Lage: Klosterberg
- Kunsthalle / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Musikschule Basel / seit 1867 / Lage: Leonhardsstrasse 6
- Musik Akademie / Allgemeine Musikschule gegründet 1867 / Hauptgebäude und Grosser Musiksaal erbaut 1902-03 nach Plänen des Architekten Fritz Stehlin, Basel / Bezug 1903 / Konservatorium seit 1905 / heute Hochschule für Musik Basel FHNW / Lage: Leonhardsstrasse 6
Vorstadt Spalen
- Spalentor / erbaut Ende 14. Jh. als Teil der Äusseren Stadtbefestigung / um 1400 mit dem spitzen Turmhelm vollendet / Tor in quadratischem Turm mit steilem Pyramidendach / farbig glasierte Ziegel im Rautenmuster angeordnet / Höhe Hauptturm 40,3 m / flankiert mit 2 Rundtürmen mit Zinnenabschluss / Höhe Rundtürme 28,15 m / zinnenbekröntes Vorwerk von 1473-74 / Aussenseite mit Madonna und 2 Prophetenfiguren des 15. Jh. / Lage: Spalenvorstadt 46
- Holbeinbrunnen / erstellt 1546 mit 8-eckigem Brunnentrog / Brunnenstock mit Dudelsackpfeifer nach Kupferstich von Albrecht Dürer / Säulenschmuck mit Bauerntanz nach Hans Holbein d.J. / originale Pfeiferfigur seit 1885 im Historischen Museum Basel / heutige Figur als Nachbildung / Lage: Spalenvorstadt
- Missionsarchiv / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Feuerwehrmuseum / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Botanischer Garten / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
Petersplatz / St. Johanns-Vorstadt
- Kirche St. Peter reformiert / erbaut 14. & 15. Jh. Wandmalereien des 14. Jh. mit Passion Christi, Grablegung Christi und Marienzyklus / Lage: Peterskirchplatz 7
- Denkmal für Johann Peter Hebel / Dichter und Theologe / Bronzeplastik erstellt 1899 vom Bildhauer Max Leu, Bern / Lage: Peterskirchplatz
- Universität / gegründet 1460 / älteste Universität der Schweiz / heutiges Kollegienhaus eröffnet 1939 nach Plänen des Architekten Roland Rohn, Zürich / Hauptbau mit grosser Aula und Hörsälen / Lage: Petersplatz 1
- Universitätsbibliothek / erstmals 1471 bezeugt / heutiger Hauptbau erbaut 1962-68 nach Plänen des Architekten Otto H. Senn, Basel / Sichtbeton, Glas und Naturstein / Lesesaal mit charakteristischer Kuppel / ältere Magazinteile in den Baukomplex integriert / Erbin alter Klosterbüchereien der Prediger und Kartäuser / Lage: Schönbeinstrasse 18+20
- Wildt’sches Haus / erbaut 1762 nach Plänen des Architekten Johann Jakob Fechter, Basel / Fertigstellung und kostbare Innenausstattung bis 1768 / spätbarockes Bürgerpalais mit Rokoko-Ausstattung / im Auftrag des Seidenbandfabrikanten Jeremias Wildt-Socin / Lage: Petersplatz 13
- Markgräflerhof / erbaut 1698-1705 als Residenz der Markgrafen von Baden-Durlach / ältestes Barockpalais der Schweiz und einziges erhaltenes fürstliches Barockpalais der Schweiz / 1736-39 um Archiv- und Prinzenbau erweitert / langgestreckter repräsentativer Barockbau mit Mansard-/Walmdach, Lukarnen und steinernem Fassadenschmuck / heute vom Universitätsspital genutzt / Lage: Hebelstrasse 2-10
- Holsteinerhof / erbaut um 1750 nach Plänen des Architekten Johann Jakob Fechter, Basel / 2-geschossiger barocker Stadtpalais mit Walmdach / 7 Fensterachsen / reich geschmückte Zwerchhäuser / historische Gartenanlage / Lage: Hebelstrasse 32
… - Predigerkirche christkatholisch / erbaut 1233-37 als Klosterkirche des Dominikanerordens / 1262-69 gotischer Umbau / 3-schiffige Bettelordenskirche / Chor durch Lettner vom Langhaus getrennt / steinerner Glockenturm erstellt 1423 nach Entwurf des Baumeisters Johannes Cun, Ulm [D] / durchbrochener Masswerkhelm / Lage: Totentanz 19
- Rosettibau / erbaut 1997-99 nach Plänen der Architekten Herzog & de Meuron, Basel / 4-geschossiger Bau mit grüner Fassade / Kantons- und Spitalapotheke / Lage: Spitalstrasse 26
- Brunnen «Faule Magd» / Trog und Brunnenstock erstellt 1866 / Brunnenfigur aus dem 16. – 17. Jh. / heutige Figur als Nachbildung erstellt 1924 vom Bildhauer Otto Roos, Basel / Original im Historischen Museum Basel / Lage: St. Johanns-Vorstadt neben Haus Nr. 34
- Skulptur «Janus» / erstellt 1962 vom Bildhauer Otto Charles Bänninger, Zürich / liegende doppelseitige Bronzeplastik mit 2 entgegengesetzt blickenden Gesichtern / Darstellung des römischen Gottes Janus / Lage: Ecke Totentanz/Spitalstrasse
- Bernoullianum / erbaut 1872-74 nach Plänen des Architekten Johann Jakob Stehlin d.J., Basel / neubarocker Universitätsbau für Physik, Chemie und Astronomie / benannt nach der Basler Mathematikerfamilie Bernoulli / Lage: Bernoullistrasse 30+32
- St. Johann-Tor / mittelalterliches Stadttor / erbaut 1367-75 als Teil der Äusseren Stadtbefestigung / quadratischer Torturm / 1874 mit steilem Pyramidendach ergänzt / 1985 durch Zeltdach ersetzt / Lage: St. Johanns-Vorstadt
- Brunnen Grabeneck / erstellt 1779 im Louis-XVI-Stil / 8-eckiger Trog mit geschwungenen Seiten / Basler Wappen / Brunnenstock mit geschmückter Urne / Lage: Petersplatz
Stadt Basel - Am Ring / Sehenswert
Am Ring Süd
- Kirche Sacré Coeur katholisch / erbaut 1955–56 nach Plänen des Architekten Guerino Belussi, Büro G. Belussi & R. Tschudin, Basel / schlichter Kirchenbau ohne Kirchturm / Christusfigur aus Bronze im Chor erstellt 1957 vom Bildhauer Georges Schneider, Paris [F] / Glasfenster 3 Stk im Seitenschiff stammen von Françoise Haas, Sierentz [F] / Lage: Feierabendstrasse 68
- Kirche St. Marien katholisch / erbaut 1884–86 nach Plänen des Architekten Paul Reber, Basel in neuromanischem Stil / Glasfenster erstellt 1961–62 von Ernst Coghuf, Basel / Frontturm mit Spitzdach / Geläute mit 4 Glocken / gegossen 1885 von der Giesserei Firmin Causard, Colmar [F] / Lage: Holbeinstrasse 30
- White Plaza / erbaut 1990-98 nach Plänen des Architekten Richard Meier, New York [USA] als Geschäftshaus Euregio / weiss leuchtender Büro- und Geschäftsbau / südliche Fassade als geschichtete Glasfassade mit vorspringenden weissen Sonnenschutzelementen / zur Strassenecke gerundeter Baukörper / Lage: Viaduktstrasse 42
- Schützenmattpark / angelegt 1899-1900 nach einem Entwurf des Stadtgärtners Johann Niklaus Scholer / gestaltet nach dem Vorbild eines englischen Landschaftsgartens / Fläche <5 ha / grosse Rasenfläche, alter Baumbestand, Spazierwege, Spiel- und Wasseranlagen / Lage: Schützenmatt
- Denkmal der Dankbarkeit / Sandsteinskulptur «Mutter mit Kind» / erstellt 1948 der Bildhauer Georges Salendre, Lyon [F] / Geschenk Frankreichs als Dank für die schweizerische Hilfe für französische Kinder während des 2. Weltkriegs / überlebensgrosse Mutterfigur mit Kind und hilfesuchenden Kindern am Sockel / Inschrift «A la Suisse généreuse, la France reconnaissante 1939-1945» / Lage: Schützenmattpark, Eingang Spalenring
- Skulptur «Head through Belly» / erstellt 1987 vom Künstler Keith Haring, New York [USA] / seit 2013 im Schützenmattpark / Lage: Schützenmattpark
- Schützenhaus / erbaut 1561-64 im Renaissancestil / Haupttrakt weitgehend in ursprünglicher Gestalt erhalten / grosser Schützensaal im Obergeschoss mit historischen Standes- und Wappenscheiben / Gartensaal angebaut 1915 / heute Restaurant und Gesellschaftshaus der E.E. Gesellschaft der Feuerschützen / Lage: Schützenmattstrasse 56
Am Ring Nord
- Missionshaus / erbaut 1858-60 nach Plänen des Architekten Johann Jakob Stehlin d.J., Basel / 4-geschossige Anlage auf H-förmigem Grundriss / Mitteltrakt mit zentralem Risalit und 2 Querflügeln / klassizistischer Baukörper mit gotischen Details im Stil des romantischen Klassizismus / ehemals Ausbildungsstätte der Basler Mission / heute Sitz von Mission 21 und teilweise Hotel / Lage: Missionsstrasse 21A
- Forschungsarchiv Mission 21 / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Anatomisches Museum / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Skulpturhalle / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Brunnen «Zwerg Nase» / erstellt 1949 vom Bildhauer Heinz Fiorese, Basel / flacher runder Brunnentrog / Bronzeplastik des Zwergs Nase mit langer wasserspeiender Nase / weitere Bronzeplastik mit wasserspeiendem Gänsekopf / Figuren nach dem Märchen «Zwerg Nase» von Wilhelm Hauff / Lage: St. Johanns-Platz beim St. Johanns-Tor
Stadt Basel - Gundeldingen / Sehenswert
Bahnhof
- Bahnhof Basel SBB / erbaut 1860 als Centralbahnhof / heutiger Bau 1903-07 nach Plänen der Architekten Emil Faesch, Basel und Emanuel La Roche, Basel / langgestreckter repräsentativer Aufnahmebau mit Natursteinfassade / grosse verglaste Bogenöffnung der Haupthalle zwischen 2 Uhrtürmen mit geschweiften Hauben / westlich angegliederter Bahnhof Basel SNCF / Lage: Centralbahnstrasse 10
- Bahnhof-Passerelle / erbaut 2001-03 nach Plänen des Architekturbüros Cruz y Ortiz, Sevilla [E], mit dem Architekturbüro Giraudi & Wettstein, Lugano / rund 30 m breite Fussgängerpasserelle über den Gleisen / erschliesst die Perrons und verbindet Centralbahnplatz mit Gundeldingen / eröffnet 2003
- Zentralstellwerk SBB / Stellwerk beim Güterbahnhof / erbaut 1998-99 nach Plänen der Architekten Herzog & de Meuron / monolithischer Baukörper / Höhe 26 m / Fassade mit horizontalen Kupferbändern, vor den Fensteröffnungen teilweise verdreht / je nach Lichteinfall und Blickwinkel wechselnde Wirkung / Lage: Münchensteinerstrasse 115
- BIZ-Turm / Hauptsitz der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich / erbaut 1972-77 nach Plänen des Architekten Martin Burckhardt, Basel / rundlicher Hochhausbau / Höhe 69,5 m / 20 Geschosse über und 4 Geschosse unter Terrain / Lage: Centralbahnplatz 2
- Elsässertor / erbaut 2002-05 nach Plänen der Architekten Herzog & de Meuron Büro- und Geschäftshaus / langgestreckter Baukörper entlang des Gleisfeldes / 2-schalige Glasfassade mit geneigt montierten Glaselementen / Ostseite rot, Westseite blau und Längsseiten weiss als Anspielung auf die französische Trikolore / spiegelnde Wirkung wie geschliffener Kristall / Lage: Viaduktstrasse 3
- Peter-Merian-Haus / erbaut 1994-2000 nach Plänen des Architekturbüros Zwimpfer Partner, Basel / langgestrecktes Büro- und Hochschulgebäude / grün schimmernde Glasfassade / Fassadengestaltung unter Mitwirkung des Künstlers Donald Judd / Innenhöfe mit Kunstwerken verschiedener Künstler / Lage: Nauenstrasse 80-90
- Jacob-Burckhardt-Haus / erbaut etappenweise 2002-09 nach Plänen des Architekturbüros Zwimpfer Partner, Basel und des Architekten Jakob Steib, Zürich / Ensemble aus mehreren langgestreckten Baukörpern / silbern schimmernde Aluminiumfassaden / schallschutzverglaste Innenhöfe / Kunsthöfe von verschiedenen Künstlern / Lage: Peter Merian-Weg 2-12
- Meret Oppenheim Hochhaus / erbaut 2015-18 nach Plänen des Architekturbüros Herzog & de Meuron, Basel / Wohn-, Büro- und Geschäftshochhaus / Höhe 85 m / 25 Geschosse / gestapelte Bauvolumen mit Auskragungen, Einschnitten und Terrassen / bewegliche Fassadenelemente / Lage: Meret Oppenheim-Platz 1
- Brunnen «La Spirale» / erstellt 2019 aus hochpoliertem Messing / monumentale Nachbildung einer Kleinplastik von Meret Oppenheim von 1971/77 / als Wasserskulptur gestaltet / Höhe 3,5 m / Lage: Meret Oppenheim-Platz
Gundeldingen
- Kirche Hl. Geist / katholisch / erbaut 1910-12 nach Plänen des Architekten Gustav Doppler, Basel / Pläne überarbeitet vom Diözesanbaumeister und Architekten Max Meckel, Freiburg im Breisgau [D] / spätneugotische 3-schiffige Basilika / seitlich stehender Frontturm / Kirche und Nebengebäude bilden eine Baublockecke mit gewölbter Säulenhalle und Innenhof / Kirchenraum mit Zellengewölbe / 3 neugotische Flügelaltäre vom Bildhauer Joseph Dettlinger, Freiburg im Breisgau [D] / florale Glasmalereien / Kreuzweg-Wandmalereien / Lage: Thiersteinerallee 51
- Residenz Südpark / erbaut 2008-12 nach Plänen der Architekten Herzog & de Meuron, Basel / multifunktionaler Gebäudekomplex mit 10-geschossigem Hochhaus / Seniorenresidenz mit Wohnungen und Pflegebereich / grosser begrünter Innenhof / Teil des Südpark-Komplexes / Lage: Meret Oppenheim-Strasse 62
- Gundeldinger Feld / ehemalige Maschinenfabrik Burckhardt, später Sulzer-Burckhardt / seit 2000 schrittweise zu einem Gewerbe-, Kultur- und Begegnungsareal umgenutzt / heterogenes Ensemble historischer Industriebauten / älteste Maschinenhalle erbaut 1889-90 nach Plänen des Architekten Leonhard Friedrich, Basel / 3-schiffige Halle mit basilikalem Querschnitt / historistische Strassenfassade / bedeutendes Industriedenkmal / Lage: Dornacherstrasse 192
Dreispitz Nord
- Wolfgottesacker / eröffnet 1872 als Friedhofsanlage / neuromanische Eingangs-, Verwaltungs- und Kapellengebäude nach Plänen des Architekten Johann Jakob à Wengen, Basel / rasterartige Gartenanlage mit alten Alleen aus Kastanien, Linden und Ahorn / zahlreiche historische Familiengrabstätten Basler Geschlechter / Denkmalschutz der gesamten Bau- und Gartenanlage / Lage: Münchensteinerstrasse 99
Stadt Basel - St. Alban / Sehenswert
St. Alban / Gellert
- Gellertareal / als Modellquartier geplant ab 1950-52 nach einem Bebauungsplan des Architekten Hermann Baur, Basel / erbaut 1955-64 durch verschiedene Basler Architekten / durchgrünte Wohnüberbauung mit unterschiedlich hohen Wohnbauten und grosszügigen Aussenräumen / Zentrum am Christoph Merian-Platz mit Gellertkirche / bedeutendes Beispiel der Basler Nachkriegsmoderne
- Gellertkirche reformiert / vollendet 1964 nach Plänen des Architekten Curt Peter Blumer, Basel / Kirchenbau auf unregelmässig 9-eckigem Grundriss / 9 sichtbare Betonträger laufen wie Zeltstangen zur Dachspitze zusammen / Zeltdach mit hohen Lichtgiebeln / freistehender schlanker Glockenträger / Lage: Christoph Merian-Platz 5
- Zschokkebrunnen / erstellt 1941 nach Plänen von Alexander Zschokke / rundes Becken mit 9 m Durchmesser aus Beton gegossen und aussen mit Natursteinen umkleidet / mittig Bronzeschale mit 4 m Durchmesser / darauf steht ein eiserner Sockel mit seitlich zahlreichen Tier- und Menschenfiguren / auf dem Sockel stehen 3 männliche Gestalten aus verschiedenen Lebensabschnitten / Lage: St. Alban-Graben/Dufourstrasse
- Cartoonmuseum / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Sommercasino / erbaut 1823 nach Plänen des Liebhaberarchitekten Johann Georg von der Mühll, Basel / ausgeführt durch den Baumeister Johann Jakob Heimlicher, Basel und den Zimmermeister Johann Jakob Stehlin d.Ä., Basel / klassizistisches ehemaliges Gesellschaftshaus mit Portikus und Walmdach / Dach erhöht 1927 / zum Jugendhaus umgebaut 1961-62 / heute Kulturhaus mit wechselnden Graffiti an den Fassaden / Lage: Münchensteinerstrasse 1
- Schwarzpark / Landschaftspark im Gellertquartier / Anlage nach den Gestaltungsprinzipien des englischen Landschaftsgartens / geschwungene Wege, weite Wiesenflächen und alter Baumbestand / Villa und Wirtschaftsgebäude von 1862 / Damhirschgehege / seit 2014 öffentlich zugänglich / grosse Teile der Wiesen als Trockenwiesen von nationaler Bedeutung geschützt / Lage: Zwischen Gellertstrasse und St. Alban-Teich
- St. Jakobs-Denkmal / Denkmal zur Erinnerung an die Schlacht bei St. Jakob an der Birs von 1444 / erstellt 1872 nach Entwurf des Bildhauers Ferdinand Schlöth, Basel/Rom [I] / Skulpturen aus Carrara-Marmor / monumentale Helvetia mit Siegeskranz / umgeben von 4 überlebensgrossen sterbenden Kriegern / kreuzförmiger Kalksteinsockel / restauriert 2010 / Lage: St. Jakobs-Strasse/Münchensteinerstrasse
St. Jakob
- Kirche St. Jakob reformiert / im 11. Jh. als Kapelle erstmals erwähnt / heutige Form durch Umbau von 1894 geprägt / Langhaus unter Verwendung älterer Seitenmauern neu errichtet / Querhaus und östlicher Altarraum angefügt / Innenausstattung sowie Dach- und Turmaufbau aus dem späten 19. Jh. / Fassadenfresken 2 Stk erstellt 1917 vom Maler Alfred Heinrich Pellegrini, Basel / eines zeigt den ‚Steinwurf des Arnold Schick‘ in der Schlacht bei St. Jakob an der Birs 1444 / Lage: St. Jakobs-Strasse 375
- Gedenktafel / zur Schlacht bei St. Jakob an der Birs / erstellt 1844 zum 400-Jahr-Gedenken an die Schlacht von 1444 / gestiftet von den Bürgern Basels / Inschrift «Unsere Seelen Gott. Unsere Leiber den Feinden» / erinnert an die gefallenen Eidgenossen und Verbündeten / an der Kirchhofmauer bei der Kirche St. Jakob / Lage: St. Jakobs-Strasse 375
- Siechenhäuser St. Jakob ehemalige / historische Häusergruppe des ehemaligen Leprosoriums / Siechenhaus an diesem Standort seit dem 13. Jh. / erhaltene Gebäude mehrfach umgebaut / zusammen mit Kirche und ehemaligem Schlachtfeld als Kulturgut von regionaler Bedeutung erfasst / Lage: St. Jakobs-Strasse 351, 355, 357+361
- Wirtshaus St. Jakob / historisches ehemaliges Zoll- und Wirtshaus / Zollhaus nach Übernahme der Furtrechte durch die Stadt Ende 13. Jh. eingerichtet / Gebäude mehrfach umgebaut / gehört zu den ältesten Liegenschaften der Christoph Merian Stiftung / Lage: St. Jakobs-Strasse 377
- St. Jakob-Park / Fussballstadion / erbaut 1999-2001 nach Plänen des Architekturbüros Herzog & de Meuron, Basel / multifunktionaler Gebäudekomplex mit Stadion, Einkaufszentrum, Seniorenresidenz / transluzente Fassadenhülle / 2006-07 um 3. Zuschauerrang erweitert / grösstes Fussballstadion der Schweiz / Heimstadion des FC Basel / Lage: St. Jakobs-Strasse 397
- St. Jakob-Turm / erbaut 2006-08 nach Plänen des Architekturbüros Herzog & de Meuron, Basel / Wohn- und Geschäftshochhaus / Höhe 71 m / 17 Geschosse / kristallin gefalteter Baukörper mit schrägen Fassadenflächen / grünlich schimmernde Glasfassade / Lage: St. Jakobs-Strasse 399
Stadt Basel - Breite / Sehenswert
Breite
- Don Bosco Basel / ehemalige katholische Don-Bosco-Kirche / erbaut 1934-37 nach Plänen des Architekten Hermann Baur, Basel / moderner Kirchenbau als ausgemauerter Stahlskelettbau / Mittelschiff mit niedrigen Seitenschiffen / freistehender Glockenturm / 2020 Umbau zum Musik- und Kulturzentrum nach Plänen des Architekturbüros Martin Pfister Architekten, Basel / ehemaliger Kirchenraum heute Paul-Sacher-Saal / Kapelle im Untergeschoss weiterhin als Sakralraum genutzt / Lage: Waldenburgerstrasse 34
- Bad- und Waschanstalt ehemalige / erbaut 1927-28 nach Plänen des Architekten Ernst Mutschler, Basel / 2 risalitartige Eckbauten mit verbindendem Mitteltrakt und hohen Fenstern / Erdgeschoss ehemals mit Brause- und Wannenbädern / im Obergeschoss Saal mit dekorativer Innenausstattung / bis 1974 als Bad- und Waschanstalt genutzt / äusseres Erscheinungsbild weitgehend im Originalzustand erhalten / schützenswerter Bau / Lage: Weidengasse 53-55 / Eptingerstrasse 30
- Letzitürme / barocker äusserer Letziturm erbaut 1676 / innerer Letziturm ursprünglich aus dem 14. Jh. / 1863 abgebrochen und 1978-79 rekonstruiert / mittelalterliche Letzimauer von 1362–98 ist mit Wehrgang und Zinnen überliefert / Lage: St. Alban-Rheinweg
- Breitematte / Grünanlage / im 19. Jh. ursprünglich Holzplatz mit Flurname «Rossmatt» / grosse Rasenfläche und alter Bestand aus Platanen und Linden / 2015 neugestaltet mit Promenade entlang des St. Alban-Teichs, Hartplatz und Spielinseln / Lage: St. Alban-Teich
- Birsköpfli / Naherholungsgebiet an der Mündung der Birs in den Rhein / Grünanlage mit Wiesen und Uferwegen / Basler Teil zwischen Rhein, Birs und Schwarzwaldbrücke / Lage: Birsmündung
- Birskopfsteg / Fussgänger- und Velobrücke über die Birs / erbaut 2011-12 nach Plänen des Architekturbüros Christ & Gantenbein, Basel und ZPF Ingenieure, Basel / elegante bogenförmige Stahlbrücke mit Stahlkastentragwerk / Breite 4,8 m / Strecke: Basel-Stadt – Birsfelden (BL) / Lage: Birsköpfli
- Cécile Ines Loos-Anlage / eröffnet 1993 / naturnah gestaltete Parkanlage mit Wiese, kleinem Wäldchen, einheimischer Vegetation / Lage Nahe Schwarzwaldbrücke
Stadt Basel - Bruderholz / Sehenswert
Bruderholz
- Kirche Bruder Klaus katholisch / erbaut 1959-61 nach Plänen des Architekten Karl Higi, Zürich / moderne Saalkirche mit asymmetrisch gerundetem Baukörper / Betonbau mit Kupferdach / farbiges Lichtband bis 12 m Höhe erstellt 1961 vom Maler Ferdinand Gehr, Altstätten (SG) / Bronzeportal erstellt 1961 vom Bildhauer Albert Schilling, Arlesheim (BL) / Altar und Ausstattung aus Naturkalkstein, Schmiedeeisen und Zinn vom Künstler Hans Christen, Basel / Geläute mit 3 Glocken / gegossen von der Giesserei H. Rüetschi, Aarau / Lage: Bruderholzallee 140
- Tituskirche reformiert / erbaut 1962-64 nach Plänen des Architekten Benedikt Huber, Basel / asymmetrisch U-förmige Gesamtanlage um einen erhöhten Vorplatz / Kirche, Sakristei, Gemeindesaal und weitere Räume zu einem plastisch gegliederten Ensemble verbunden / Sichtbeton mit Schalungsabdruck, Holz und Eternit / Reliefs aus Sichtbeton vom Bildhauer Peter Moilliet, Allschwil / Denkmalschutz / Lage: Im tiefen Boden 75
- Schulhaus / erbaut 1937-39 nach Plänen des Architekten Hermann Baur, Basel / konsequent angewendetes Pavillonsystem / freistehende eingeschossige Klassentrakte durch gedeckte Gänge miteinander verbunden / parkartig gestaltete Aussenräume / 1958-61 durch Hermann Baur erweitert / Denkmalschutz / Lage: Fritz Hauser-Strasse 20
- Wasserturm / erbaut 1925-26 nach Plänen der Architekten Ernst und Paul Vischer, Basel / Material: Stahlbeton / Höhe 36 m / Aussichtsplattform Höhe 27 m / Treppenstufen 164 / Inhalt 910 m3 in 3 kommunizierend verbundenen Reservoirs / dient der Trinkwasserversorgung des Bruderholz /
- Batterieschanze / erbaut 1815 als Geschützstellung bzw. Feldbastion gegen die napoleonischen Truppen angelegt / mehrfach erneuert / erhaltene Erdschanze mit altem Baumkranz / Bestandteil der historischen Batterieanlage auf dem Bruderholzhügel / Lage: Oberer Batterieweg beim Wasserturm
- Wehrmännerdenkmal / erstellt 1925 vom Bildhauer Louis Léon Weber, Basel / ursprüngliches Sandsteinrelief mit 3 überlebensgrossen Wehrmännern später stark beschädigt / 1955-57 durch die heutige Bronzetafel ersetzt / Inschrift gestaltet vom Grafiker Numa Rick, Basel / erinnert an die während Grenzbesetzung und Aktivdienst verstorbenen Basler Wehrmänner 1914-18 und 1939-45 / Lage: Oberer Batterieweg
- La Torre ehemaliges Ausflugsrestaurant / erbaut 1925-26 nach Plänen der Architekten Rudolf Suter und Otto Burckhardt, Basel / ursprünglich alkoholfreie Kaffeehalle «Grand Café Batterie» / Wohn- und Restaurantgebäude im barockisierenden Historismus der 1920er-Jahre / äusseres Erscheinungsbild weitgehend bauzeitlich erhalten / Denkmalschutz / Lage: Reservoirstrasse 240
Stadt Basel - Grossbasel West / Sehenswert
Bachletten
- Pauluskirche ehemals reformiert / erbaut 1898-1901 nach Plänen des Architekturbüros Curjel & Moser, Karlsruhe [D] / monumentaler kreuzförmiger Zentralbau mit neuromanischen Formen und Jugendstil-Elementen / quadratischer Vierungsturm mit Spitzhelm / grosse Fensterrose / Fassadenreliefs und reicher bauplastischer Schmuck / Glasmalereien nach Entwürfen von Max Laeuger, Lörrach [D] / Geläute mit 5 Glocken, gegossen 1901 von der Glockengiesserei H. Rüetschi & Co., Aarau / seit 2021 Kulturkirche Paulus / Lage: Steinenring 20
- Allerheiligenkirche katholisch / erbaut 1950-51 nach Plänen des Architekten Hermann Baur, Basel / moderner 1-schiffiger Kirchenbau mit Beton als prägendem Baustoff / freistehender Campanile / Glasfenster erstellt 1954 vom Maler Alfred Manessier, Paris [F] / Taufstein erstellt von Hans Arp / Muttergottesstatue erstellt 1959 vom Bildhauer Albert Schilling, Arlesheim (BL) / seit 1996 unter Denkmalschutz / Lage: Neubadstrasse 95
- Zoo / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Tierpark
Gotthelf
- Gotthelfschulhaus / erbaut 1899-1902 nach Plänen der Architekten Viktor Flück und Theodor Hünerwadel, Basel / 2-geschossiger Schulbau mit Fassade in Neorenaissance und Jugendstil-Innenausbau / Mittelrisalit mit Türmchen / namensgebend für das Gotthelfquartier / Lage: Gotthelfplatz
- Siedlung Im Langen Loh / erbaut 1920-23 nach Plänen der Architekten Hans Bernoulli und Ernst Eckenstein, Basel / genossenschaftliche Wohnsiedlung für Arbeiter und Beamte / 42 Stk 3-Familienhäuser am Morgartenring und 61 Einfamilienhäuser an der Rigistrasse / symmetrische Gesamtanlage mit zentralem Spielplatz und Brunnen / bedeutendes Beispiel des gemeinnützigen Wohnungs- und Siedlungsbaus nach dem 1. Weltkrieg / Lage: Morgartenring/Rigistrasse/Im Langen Loh
Iselin
- Thomaskirche reformiert / erbaut 1958 nach Plänen des Architekten Benedikt Huber, Basel / moderner Kirchenbau aus Sichtbeton und rotbraunem Klinker / freistehender offener Glockenturm / Kirchenraum durch Schiebewand mit Gemeindesaal verbindbar / Lage: Hegenheimerstrasse 227
- Oekolampad / ehemaliges reformiertes Kirchgemeindehaus / erbaut 1929-31 nach Plänen der Architekten Emil Bercher und Eugen Tamm, Basel / U-förmige Anlage / monumentaler kubischer Baukörper mit dunkelroter Sichtbacksteinfassade / hoher Turm / grosser Kirchen- und Gemeindesaal / 2021-23 Umbau zum Kultur- und Begegnungszentrum / Denkmalschutz / Lage: Allschwilerplatz 22
- Quartierpark Oekolampad / angelegt 1931-33 / Fläche ca. 7’000 m² / grosse hufeisenförmige Spiel- und Liegewiese von Kastanienbäumen umrahmt / 2018 erweitert und neugestaltet / Lage: Allschwilerstrasse 86
Stadt Basel - Grossbasel Nord / Sehenswert
Kannenfeld
- Kirche St. Anton katholisch / erbaut 1925-27 nach Plänen des Architekten Karl Moser, Zürich / vollständig in schalungsrohem Stahlbeton ausgeführt / langgestreckter hochgezogener Baukörper mit Satteldach / Innenraum mit kassettiertem Tonnengewölbe / monumentale Glasmalereien mit Christus- und Antoniuszyklus erstellt 1926-30 von den Glaskünstlern Otto Staiger und Hans Stocker, Basel / rechteckiger Glockenturm aus Sichtbeton mit hochragendem Betonkreuz / abgesetzte Glockenkammer mit Schallfenstern als Quadrat-Ornamentik / Höhe 62 m / Geläute mit 5 Glocken / gegossen 1933 von der Giesserei H. Rüetschi & Co., Aarau / Lage: Kannenfeldstrasse 35
- Johanneskirche reformiert / Zentrum Johannes erbaut 1934-36 nach Plänen der Architekten Karl Egender und Ernst Friedrich Burckhardt, Zürich als konsequent funktionalistischer Kirchenbau / Stahlskelettbau mit Backsteinausfachungen und grossen Glasbausteinflächen / sichtbare Stahlträger im Kirchenraum / Flachdach / Kirche mit Gemeindetrakt und Pfarrhaus als funktionale Gesamtanlage / 2023-25 denkmalgerecht saniert und zum multifunktionalen Zentrum Johannes erweitert nach Plänen des Architekturbüros Nussbaumer Trüssel, Basel / Lage: Mülhauserstrasse 145 / Metzerstrasse 52
- Hochhäuser Entenweid / Wohnhochhäuser 3 Stk erbaut 1950-51 nach Plänen der Architekten Arnold Gfeller und Hans Mähly, Basel / je 13 Geschosse / Massivbau mit Backsteinmauerwerk und Eisenbetondecken / gestaffelte Anordnung / charakteristische Dachvorsprünge / Wahrzeichen der Basler Nachkriegsmoderne / Lage: Flughafenstrasse 4+6+8
… - Kannenfeldpark / ehemaliger Kannenfeld-Gottesacker eröffnet 1868 / Bestattungen 1932 eingestellt / Ende 1951 aufgehoben / 1952 zum öffentlichen Stadtpark umgestaltet nach Plänen des Stadtgärtners Richard Arioli, Basel / Fläche 8,5 ha / Grundstruktur mit Kreuz der ehemaligen Friedhofshauptalleen / artenreicher alter Baumbestand / Rosengarten und Gartentheater / Schulthess Gartenpreis 2025 / Lage: Zwischen Burgfelderstrasse, Kannenfeldstrasse, Flughafenstrasse
- Hauptportal / und Einfriedung des ehemaligen Kannenfeld-Gottesackers / erbaut 1867-68 als monumentales Portal mit 4 überlebensgrossen Sandsteinfiguren / Moses und Daniel vom Bildhauer Heinrich Ruf, Basel / Johannes und Paulus vom Bildhauer Heinrich Rudolf Meili, Basel / Figurenentwurf teilweise vom Maler Ernst Stückelberg, Basel / neugotischer Eisenzaun und Bruchsteinmauer als erhaltene Friedhofseinfriedung / Lage: Kannenfeldpark, Burgfelderstrasse
- Ehrenmal französisches / Obelisk erstellt 1872 / ursprünglich zum Gedenken an die 1871 in Basel verstorbenen internierten Soldaten der französischen Bourbaki-Armee / später ergänzt um Inschriften für französische Tote des 1. Weltkriegs und des 2. Weltkriegs / Lage: Kannenfeldpark
St. Johann
- St. Johanns-Park / eröffnet 1992 / umgestaltet 2011 / weitläufige Grünanlage am Rhein / Skulptur «Zhou» als Geschenk der Stadt Shanghai [CN] an Basel 2012 / Lage: Elsässerstrasse 2, St. Johanns-Rheinweg
- Novartis Campus / seit 2001 schrittweise Umgestaltung des ehemaligen Industrie- und Produktionsareals / nach einem städtebaulichen Masterplan des Architekten Vittorio Magnago Lampugnani, Mailand [I] / urbane Anlage entlang der historischen Fabrikstrasse mit Plätzen, Grünräumen und Kunstwerken / Einzelbauten international bedeutender Architekten, darunter Diener & Diener, Basel / SANAA, Tokio [J] / Frank O. Gehry, Los Angeles [USA] / Tadao Ando, Osaka [J] / David Chipperfield, London [GB] / Rafael Moneo, Madrid [E] / Herzog & de Meuron, Basel / seit 2022 während der Geschäftszeiten öffentlich zugänglich / Lage: Fabrikstrasse 2 ff.
- Novartis Pavillon / erbaut nach Plänen des Architekturbüros AMDL CIRCLE mit dem Architekten Michele De Lucchi, Mailand [I] / eröffnet 2022 / kreisförmiger Bau mit Holztragwerk / 2 Geschosse mit Zwischengeschoss / Medienfassade mit organischen Photovoltaikzellen und ca. 30’000 LED-Leuchten / Energie für die Medienfassade wird durch integrierte Photovoltaik erzeugt / Ausstellung «Wonders of Medicine» / Lage: St. Johanns-Hafen-Weg 5
Lysbüchel
- Primarschule Lysbüchel / ehemaliges Lagergebäude aus den 1950er-Jahren / 2018-20 umgebaut und um 2 Geschosse aufgestockt nach Plänen des Architekturbüros Itten+Brechbühl, Basel / bestehendes Tragwerk weitgehend erhalten / umlaufende Laubengänge / Pausenfläche und Sportbereich auf dem Dach / 3-geschossiger Kletterturm / Lage: Lysbüchelplatz 1
- ELYS Kultur- und Gewerbehaus / ehemaliges Coop-Verteilzentrum / 2018-20 umgebaut / Gebäudehülle nach Plänen des Baubüros in situ, Basel / rund 20’000 m² Nutzfläche / weitgehende Weiterverwendung der bestehenden Baustruktur / neue Fassadenteile aus wiederverwendeten Bauteilen und Materialien / ca. 200 Fenster aus Lagerrestbeständen / begrüntes Dach mit rund 6’000 m² Photovoltaikanlage / Lage: Elsässerstrasse 209 + 215
Kanton Basel-Stadt Sehenswert / Kleinbasel
Stadt Basel - Altstadt Kleinbasel / Sehenswert
Theodorskirchplatz
- Kartause St. Margarethental ehemalige / ehemaliges Kartäuserkloster gegründet 1401 / erhaltene Klosterbauten erbaut 1408-16 / mittelalterlicher Gebäudekomplex mit Kirche, Kreuzgang, ehemaligen Konvents- und Wirtschaftsgebäuden sowie ummauerten Gartenbereichen / bürgerliches Waisenhaus seit 1669 / Lage: Theodorskirchplatz 7
- Kartäuserkirche / ehemalige Klosterkirche der Kartause St. Margarethental / erbaut 1408-16 unter Leitung des Kartäuserbaumeisters Johannes von Ungarn, Strassburg [F] / ehemaliger Mönchschor als Kirchenraum erhalten / 14 mittelalterliche hölzerne Totenschilde / seit 1962 von der Evangelisch-Lutherischen Kirche Basel genutzt / Lage: Theodorskirchplatz 7
- Mönchszelle archäologische / Grundriss einer 1432 gestifteten Kartäuserzelle ausgegraben und im Gelände markiert / ehemaliges Zellenareal ca. 15 × 14 m mit Wohnhaus und Garten / Zugang nach Anmeldung / Lage: Garten des Bürgerlichen Waisenhauses beim Pulverturm
- Kirche St. Theodor evangelisch / 1084 erstmals erwähnt / 3-schiffiges Langhaus mit Satteldach und Dachreiter / im Innern gewölbter feingegliederter Chor mit hohen Masswerkfenstern / schwungvolles Treppengeländer zu einer gemeisselten Kanzel / Turm seitlich / Lage: Theodorskirchplatz 5
- Wettsteinbrunnen / erstellt 1955 vom Bildhauer Alexander Zschokke, Basel / 2-stufiger Brunnentrog / Brunnensäule mit farbig gefasster Trommel und Kinderfiguren / darauf Standbild des Basler Bürgermeisters Johann Rudolf Wettstein mit Hund /Lage: Theodorskirche
- Caritasbrunnen / erstellt 1677 vom Bildhauer Balthasar Hüglin, Basel aus rotem Sandstein / reich verzierte Brunnensäule mit Personifikation der Caritas als Frau mit 3 Kindern / im Innenhof des Bürgerlichen Waisenhauses / Lage: Theodorskirchplatz 7
- Rebhausbrunnen / heutiger länglicher Brunnentrog erstellt 1863 vom Steinmetz Urs Bargetzi, Solothurn (SO) / reich verzierter Brunnenstock mit musizierenden Figuren / Brunnenstock 1883 durch Kopie ersetzt / heutiger kauernder Steinlöwe erstellt 1971 vom Bildhauer Ludwig Stocker, Basel / Lage: Riehentorstrasse 11/15
Rheingasse
- Café Spitz / erbaut 1838–40 als Gesellschaftshaus nach Plänen von Amadeus Merian, Basel / im Auftrag der Drei Ehrengesellschaften Kleinbasels / Architektur des romantischen Klassizismus mit Elementen der Renaissance und islamischen Architektur / Erweiterung 1859-60 ebenfalls nach Plänen von Amadeus Merian / Brand 1962 / historische Hauptfassade erhalten / goldenes Türmchen / Lage: Rheingasse 2
- Skulptur «Helvetia auf der Reise» / erstellt 1980 von der Bildhauerin Bettina Eichin, Basel / überlebensgrosse Bronzefigur der sitzenden Helvetia / daneben abgelegter Speer, Schild, Mantel und Reisekoffer / Lage: Kleinbasler Brückenkopf der Mittleren Rheinbrücke
- Skulptur «Lagerstätte» / erstellt 1992 vom Bildhauer Ludwig Stocker, Basel / zeigt die 3 Kleinbasler Ehrenzeichen «Vogel Gryff», «Wild Maa» und «Leu» nebeneinander auf einem Katafalk / je nach Rheinwasserstand unterschiedlich sichtbar im Rhein auf der Kleinbasler Seite / Lage: Oberhalb des 1. Brückenpfeilers der Mittleren Rheinbrücke
Klingental
- Klingentalkirche ehemalige / erbaut ab etwa 1280 als Klosterkirche des Dominikanerinnenklosters Klingental / geweiht 1293 als Bettelordenskirche / nach der Reformation mehrere Geschossdecken aus Holz eingebaut / gotisches Kreuzrippengewölbe im ehemaligen Chor / heute Künstlerateliers und Ausstellungsräume / Lage: Kasernenstrasse 23
- Museum Kleines Klingental / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Kaserne Basel / ehemalige Klingentalkaserne / erbaut 1863 nach Plänen des Architekten Johann Jakob Stehlin d.J., Basel / monumentaler langgestreckter Kasernenbau unter Einbezug der mittelalterlichen Klingentalkirche / militärisch genutzt bis 1966 / Kulturwerkstatt Kaserne seit 1980 / Lage: Kasernenareal
- kHaus / ehemaliger Hauptbau der Kaserne / umgebaut 2018-21 und gesamtsaniert nach Plänen des Architekturbüros Focketyn Del Rio Studio, Basel / Bezug 2022 / zentrale mehrgeschossige «Plaza» als öffentlicher Innenraum / Kultur-, Veranstaltungs- und Arbeitsräume / 3 neue Durchgänge verbinden Kasernenplatz und Rheinpromenade / Lage: Kasernenhof 8
Stadt Basel - Clara / Sehenswert
Claraplatz
- Kirche St. Clara katholisch / ehemalige Klosterkirche der Clarissen / mittelalterlicher Kern aus dem 14. Jh. / heutiges Erscheinungsbild wesentlich durch Umbau und Erweiterung 1858-59 nach Plänen des Architekten Amadeus Merian, Basel / Langhaus nach gotischem Vorbild verlängert / polygonaler Chor / steiles Satteldach und Dachreiter mit Glocke / Zifferblatt im Westgiebel stammt vom 1867 abgebrochenen Bläsitor / Lage: Claraplatz 6
- Vreneli-Brunnen / erstellt 1954 vom Bildhauer Wilhelm Gerstel, Freiburg im Breisgau [D] / Geschenk der badischen Nachbarschaft als Dank für die Basler Hilfe nach dem 2. Weltkrieg / 16-eckiger Brunnentrog aus Kalkstein mit Reliefs / Bronzefigur eines Mädchens in Schwarzwälder Tracht mit Blume / Figur nach dem Vreneli aus einem Gedicht von Johann Peter Hebel / vor der Kirche St. Clara stehend / Lage: Claraplatz
- Wetterhäuschen / aufgestellt 1892 / gestiftet vom Seidenfärber Joseph Schetty, Basel / zur Erinnerung an die 500-Jahr-Feier der Vereinigung von Gross- und Kleinbasel / gusseiserne über 3 m hohe Wettersäule der Eisengiesserei Johann Friedrich Mack, Frankfurt am Main [D] / mit meteorologischen Messinstrumenten / Lage: Claraplatz
Clara
- Claramatte / öffentliche Grünanlage / erstellt 1872-73 vom Stadtgärtner Michael Weckerle, Basel im Stil eines englischen Squares / erweitert 2005-06 und neu gestaltet nach Plänen der Landschaftsarchitekten Raderschall, Meilen (ZH) / heutige Fläche ca. 10’000 m² / alter Baumbestand, grosse Spiel- und Sportbereiche, Planschbecken / Lage: Zwischen Hammerstrasse, Klingentalstrasse, Drahtzugstrasse, Claragraben
- Musikpavillon / erstellt 1912 zunächst als offenes Musikpodest / überdacht 1923-24 und mit Holzverkleidung zur heutigen Form umgebaut / Lage: Claramatte
- Schlangenbrunnen / erstellt 1938 vom Bildhauer Carl Gutknecht, Basel / ursprünglich mit sich aufrichtender Bronzeschlange als Brunnenfigur / Bronzeschlange 2001 durch Vandalismus zerstört / Brunnen weiterhin unter dem Namen Schlangenbrunnen vorhanden / Lage: Claramatte
- Wandmalerei «Fingerabdruck» / erstellt 1981-82 vom Künstler Jean-Pierre Zangger, Basel / monumentale Darstellung eines menschlichen Fingerabdrucks auf einer Brandmauer / Bezug zum unmittelbar angrenzenden Polizeiposten / Lage: Clarastrasse 36-38
- Claraturm / fertiggestellt 2021 nach Plänen des Architekturbüros Morger Partner, Basel / Wohn- und Geschäftshochhaus / Höhe 96 m / 5-geschossiger Sockelbau mit darüber aufragendem, nach oben zurückgestaffeltem Turmkörper / 285 Wohnungen / Lage: Riehenring 65
Stadt Basel - Wettstein / Sehenswert
Wettsteinstrasse / Wettsteinplatz
- Werkraum Warteck pp / ehemalige Brauerei Warteck / Kesselhaus und Hochkamin erbaut 1890 / heutiges Sudhaus mit Wasserturm, Treberlager und Malzsilo erbaut 1930-31 nach Plänen des Architekturbüros Suter & Burckhardt, Basel / Industriearchitektur mit gelben und roten Sichtbacksteinfassaden / Brauereibetrieb 1991 eingestellt / seit den 1990er-Jahren Kultur-, Gewerbe- und Gastronomiezentrum / Umnutzung ab 1993 nach Plänen des Architekturbüros Diener & Diener, Basel / Malzsilo 2014 umgebaut / markante aussenliegende Treppenskulptur von Fabian Nichele und Stefan Eisele / Lage: Burgweg 7 + 15
- Wettsteinallee / breite baumbestandene Wohnstrasse / westwärts auf die Theodorskirche und die Türme des Basler Münsters ausgerichtete Sichtachse / südseitig teilweise freistehende Villen vom frühen 20. Jh. / weitere Bebauung mit charakteristischen Wohnhauszeilen, darunter sogenannte Baumgartnerhäuser von 1928-38 / Lage: Wettsteinplatz – Riehenring
Grenzacherstrasse / Solitude
- Roche-Tower Bau 1 / erbaut 2011-15 als Hochhaus nach Plänen der Architekten Herzog & de Meuron, Basel / Höhe 178 m / 41 Etagen / nach oben abgestufter keilförmiger Baukörper / weisse horizontal gegliederte Glasfassade / ca. 2’000 Arbeitsplätze / im Roche-Areal stehend / Lage: Grenzacherstrasse 124
- Roche-Tower Bau 2 / erbaut 2017-21 als Hochhaus nach Plänen der Architekten Herzog & de Meuron, Basel / Höhe 205 m / 50 Etagen / nach oben abgestufter Baukörper / Glasfassade mit transparenten und weiss bedruckten horizontalen Bändern / ca. 3’200 Arbeitsplätze / höchstes Gebäude der Schweiz / im Roche-Areal stehend / Lage: Grenzacherstrasse 124
- Roche pRED Center / Pharmaforschungs- und Entwicklungszentrum / erbaut 2015-24 nach Plänen des Architekturbüros Herzog & de Meuron, Basel / Ensemble aus 4 miteinander verbundenen Gebäuden / Höhen von 18 bis 114 m / 2 niedrigere Büro- und Konferenzbauten und 2 Laborhochhäuser / Gebäude im Erdgeschoss durch einen überdachten Boulevard verbunden / ca. 1’800 Arbeitsplätze / im Roche-Areal stehend / Lage: Grenzacherstrasse
- Solitudepark / Landschaftspark / Neugestaltung des ehemaligen Landguts 1834-35 durch den Fabrikanten Emanuel Hoffmann-Preiswerk / von der Einwohnergemeinde Basel 1924 erworben / mit der Auflage, den Park öffentlich zugänglich zu machen / alte Baumbestände, grosse Rasenflächen. direkte Rheinanbindung, Rheinufer teilweise Naturschonzone / Lage: Zwischen Roche-Areal und Rhein
- Museum Tinguely / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Skulptur «Fischer» / erstellt 1960 vom Bildhauer Albert Schilling, Arlesheim (BL) / Lage: Solitudepark, Rheinpromenade
- Skulptur «Springender Fisch» / erstellt 1940 vom Bildhauer Willy Hege, Basel als Gussplastik / erster Preis eines Wettbewerbs des Kunstkredits Basel-Stadt / Lage: Solitude-Promenade
- Skulptur «Gwendolyn» / erstellt von Niki de Saint Phalle als farbig gefasste monumentale Nana / Figurtypus von 1966 / heutige Ausführung 1992 / glasfaserverstärkter Kunststoff auf Metallstruktur / Höhe 2,47 m / ursprünglich für das Roche-Institut für Immunologie geschaffen / beim Tinguely-Museum stehend / Lage: Solitudepark
- Skulptur «Kälbchen» / erstellt 1929 vom Bildhauer Louis Armand Petersen, Paris [F] / Tierplastik / Lage: Solitudepark
- Skulptur «Knabenfigur» / erstellt 1935 vom Bildhauer Carl Gutknecht, Basel / Bronzeplastik / Lage: Solitudepark, Paul-Sacher-Anlage
- Schwimmwasserplastik / erstellt 1980 vom Künstler Jean Tinguely / Eisenschrott, Wasserschläuche, Düsen und Elektromotoren / bewegliche Skulptur spritzt Wasser aus mehreren Düsen / ursprünglich für die Ausstellung «Skulptur im 20. Jahrhundert» im Wenkenpark, Riehen geschaffen / seit Eröffnung des Museum Tinguely, dort als markantes Aussenkunstwerk stehend / Lage: Solitudepark
Stadt Basel - Rosental / Sehenswert
Rosental Süd / Messe
- Messeplatz / zentraler öffentlicher Platz der Messe Basel / heutige Raumwirkung wesentlich seit 2013 durch die neue Messehalle von Herzog & de Meuron, Basel geprägt / ein Teil des Platzes von der Messehalle überdeckt und als City Lounge gestaltet / grosse kreisförmige Öffnung im Dach gibt den Blick zum Himmel frei / Lage: Messeplatz
- Muba / Schweizer Mustermesse Basel / erstmals durchgeführt 1917 als nationale Warenschau / daraus entwickelte sich die heutige Messe Basel / letztmals durchgeführt 2019
- Messehalle 1 / ursprünglicher Hallenbau erbaut 1998-99 nach Plänen des Architekten Theo Hotz, Zürich / B x L = 90 x 210 m / 2 übereinanderliegende Ausstellungshallen / Stahlkonstruktion mit doppelschaligen Glasfassaden / 2010-13 Erweiterung nach Plänen des Architekturbüros Herzog & de Meuron, Basel / 3-geschossiger Hallenbau teilweise über den Messeplatz gespannt / Fassade aus gegeneinander verdrehten Aluminiumbändern / darunter öffentliche City Lounge mit grosser kreisförmiger Öffnung zum Himmel / Lage: Messeplatz/Riehenring
- Messehalle 2 / Rundhofhalle / erbaut 1953-54 nach Plänen des Architekten Hans Hofmann, Zürich / 3-geschossiger Ausstellungskomplex um einen offenen kreisförmigen Innenhof / auskragendes verglastes Foyer zum Messeplatz / monumentale Uhr über dem Haupteingang als Wahrzeichen der Messe Basel / bedeutendes Beispiel der Schweizer Nachkriegsmoderne / Denkmalschutz / Lage: Messeplatz
- Messeturm / erbaut 2001-03 nach Plänen des Architekturbüros Morger & Degelo, Basel und des Architekten Daniele Marques, Luzern / kubischer Hochhausbau aus Beton, Glas und Stahl / grünlich schimmernde Glasfassade / Höhe 105 m / 31 Etagen / Nutzung: Hotel, Büros und Gastronomie / Lage: Messeplatz 12
Rosental Nord / Erlenmatt
- Erlenmattpark / angelegt auf dem Areal des ehemaligen Deutschen Güterbahnhofs, genutzt 1905-98 / Gestaltung ab 2008 in mehreren Etappen / vollendet 2026 / naturnaher Stadtpark mit Liege- und Spielwiesen, Baumgruppen, Kies- und Ruderalflächen / 2 grosse Spielbereiche / ca. 2/3 des Erlenmattparks und der benachbarten Grünanlage ‚Im Triangel‘ als Natur- oder Schonzone / Lage: Erlenmattstrasse
- Grünanlage «Im Triangel» / Bestandteil der Grünräume auf dem ehemaligen Güterbahnhofareal / neugestaltet 2021 / Kiesflächen und zusätzlicher Baumbestand / Planschbecken / Lage: Erlenmattstrasse
- Skulptur «Kentaur» / erstellt 2021 vom Künstler Reto Zutt, Basel / Fabelwesen aus Stahl / Höhe ca. 4 m / Gewicht ca. 3 t / Oberfläche entwickelt durch Rostbildung eine natürliche Patina / Lage: Grünanlage «Im Triangel»
- Silo Erlenmatt Ost / erbaut 1912 nach Plänen des Architekten Rudolf Sandreuter, Basel für die Basler Lagerhausgesellschaft / früher Lagerung von Getreide und weiteren Schüttgütern / früher Stahlbetonbau mit erhaltenen Silokammern und Tragstrukturen / umgebaut 2018-20 nach Plänen des Harry Gugger Studio, Basel / historische Betonstruktur weitgehend sichtbar belassen / charakteristische grosse Rundfenster und Metallsatteldach / heute Hostel, Restaurant sowie Ateliers und Büros / Lage: Signalstrasse 37
Stadt Basel - Kleinbasel Nordwest / Sehenswert
Matthäus
- Kirche St. Joseph katholisch / erbaut 1900-02 nach Plänen des Architekten August Hardegger, St. Gallen / neobarocke 3-schiffige Hallenkirche / aussergewöhnliche barockisierende Formensprache / ursprünglich rund 1’400 Sitzplätze / Glasmalereien von Friedrich Berbig / Altarbilder von Rudolf Blättler und Fritz Kunz / Orgel erstellt 1904 vom Orgelbauer Theodor Kuhn, Männedorf (ZH) / Lage: Amerbachstrasse 1
- Matthäuskirche reformiert / erbaut 1893-95 nach Plänen des Architekten Felix Henry, Breslau [D] / Ausführung durch die Architekten G. & J. Kelterborn, Basel / neugotischer Kirchenbau / Sockel aus Gotthardgranit / Mauerwerk mit Sandsteinverkleidung / grosse mit Schiefer gedeckte Dachflächen / Innenraum nach Grundsätzen des Wiesbadener Programms / Kirchturm ca. 80 m hoch / Lage: Feldbergstrasse 81
- Dreirosenanlage / Quartierpark ursprünglich angelegt 1935 / nach Bau der neuen Dreirosenbrücke 2004-06 neu gestaltet nach Plänen des Landschaftsarchitekturbüros Ernst und Hausherr, Zürich / Fläche ca. 1,34 ha / grosse Spiel- und Liegewiese / Spiel- und Sportbereiche / zum Rhein hin offene Platz- und Treppenanlage / Lage: Südlich der Dreirosenbrücke am Rhein
Klybeck
- Karmelitenkloster «Prophet Elias» katholisch / Kloster der Unbeschuhten Karmeliter OCD / Gemeinschaft seit 2007 in Basel / bestehende Liegenschaft für die Klosternutzung renoviert und umgebaut / kein historischer Klosterbau / Lage: Mörsbergerstrasse 34
- Aktienmühle ehemalige / erbaut 1897-98 nach Plänen von Rudolf Sandreuter und des Architekten Wilhelm Heinrich Fichter, Basel / erste und grösste Industriemühle der Region Basel / Gebäudekomplex mit monumental mehrgeschossigem Produktionsbau / ehemaligem Verwaltungsgebäude mit Stallungen und Nebengebäuden / Mühlenbetrieb bis 2003 / Umbau 2012-16 durch Metron AG, Brugg (AG) / heute Werkstatthaus mit Handwerksbetrieben, Restaurant und öffentlichem Hof / Lage: Gärtnerstrasse 46
- Horburgpark / ehemaliger Horburg-Gottesacker von 1890-1931 / Friedhof Ende 1951 aufgehoben / 1951 teilweise zum öffentlichen Park umgestaltet / Fläche <3 ha / grosser alter Baumbestand / Spiel-, Sport- und Wiesenflächen / Lage: Zwischen Horburgstrasse, Müllheimerstrasse, Mauerstrasse
Stadt Basel - Kleinhüningen / Sehenswert
Kleinhüningen
- Hafenmuseum / Ausstellung Verkehrsdrehscheibe Schweiz / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Dreiländereck / Denkmal «Pylon» für den Grenzpunkt Schweiz–Deutschland–Frankreich / Eisenplastik erstellt 1957 von Wilhelm Münger / Lage: Westquaistrasse
Stadt Basel - Hirzbrunnen / Sehenswert
Badischer Bahnhof
- Badischer Bahnhof / erbaut 1909–13 nach Plänen des Architekturbüros Curjel & Moser / charakteristischer Uhrturm / Bahnhof liegt vollständig in Basel, wird aber von der Deutschen Bahn betrieben / Denkmalschutz / Lage: Schwarzwaldallee 200
Hirzbrunnen
- Villa Hirzbrunnen / erbaut 1861-62 nach Plänen des Architekten Octavian Schönenberger im Stil der italienischen Renaissance / historische Villa für Peter Adolf Vischer-Burckhardt als Sommerresidenz / Denkmalschutz / Lage: Park des Claraspitals
Kanton Basel-Stadt Sehenswert / Landregion
Kanton Basel-Stadt, Gde Riehen / Sehenswert
Riehen Dorf
- Dorfkirche St. Martin / historischer Kern Riehens / älteste Bauteile um das 10.-11. Jh. / erstmals 1157 erwähnt / spätgotisches Erscheinungsbild / Lage: Baselstrasse 35
- Wettsteinhaus altes / ehemaliger Bauernhof und Landsitz des Basler Bürgermeisters Johann Rudolf Wettstein / wesentliche Bauteile von 1651–52 / heute Sitz des MUKS / Lage: Baselstrasse 34
- MUKS / Museum Kultur & Spiel Riehen / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Bahnwärterhäuschen altes / Gedenkstätte für die Flüchtlinge im 2. Weltkrieg / welche hier die Schweiz zu erreichen versuchten / Lage: Inzlingerstrasse 44
- Dorf- und Rebbaumuseum / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
Riehen Nord
- Wettsteinhaus / erbaut 17. Jh. nach Plänen von Architekt Renzo Piano als Gutshaus / in gotischem Stil mit Renaissance-Elementen / Lage: Baselstrasse 101
- Fondation Beyeler / siehe Basel-Stadt→Erlebnis→Museum
- Berowergut und Berower Park / historisches Landgut, dessen ältester Gebäudeteil von 1595-96 stammt / klassizistische Strassenfassade von 1832 / Parkanlage im englischen Stil / Lage: Baselstrasse 71–77
- Park Sarasin / erstellt 1766 / aus den Anlagen dreier barocker Landgüter / im 19. Jh. weitgehend zu einem Englischen Landschaftspark umgestaltet / Orangerie, Weiher, Baumallee / Fläche rund 2,6 ha
Riehen Ost
- Wenkenpark / seit 1736 / grosse historische Parkanlage mit seltenen Bäumen, Rasenflächen und Weiher / der eigentliche Landschaftspark stammt hauptsächlich aus den 1920er-Jahren / zum Ensemble gehören der Alte Wenken, der Neue Wenken und weitere Parkteile / Lage: Wenken
- Wenkenhof / der Alte Wenken ist bereits 751 als bäuerlicher Besitz des Klosters St. Blasien erwähnt / im 17. Jh. entwickelte er sich zum Landgut / der Neue Wenken entstand 1736 als Gartenpalais mit barockem Gartenpavillon und französischer Gartenanlage / Lage: Wenken
Riehen Süd
- Andreashaus / evangelisch-reformiertes Kirchgemeindehaus / Lage: Keltenweg 41
- Kornfeldkirche reformiert / erbaut 1962–64 nach Plänen von Werner M. Moser / freistehender Glockenturm als Betonkonstruktion / Geläute mit 3 Glocken / gegossen 1964 von der Giesserei Paccard, Annecy [F] / Lage: Kornfeldstrasse 51
- Kirche St. Franziskus katholisch / erbaut 1950 nach Plänen von Architekt Franz Metzger / Lage: Äussere Baselstrasse
Kanton Basel-Stadt, Gde Bettingen / Sehenswert
St. Chrischona
- Kirche St. Chrischona reformiert / ehemalige Wallfahrtskirche / erster Vorgängerbau um 700 / erstmals 1353 erwähnt / heutiger spätgotischer Bau: Westturm um 1450–1460, Chor 1503–1509, Langhaus 1513–1516 / Langhaus mit Satteldach und abgesetztem Polygonalchor / Geläut mit 1 Glocke / gegossen 1625 auf den Schlagton f von Martin Hofmann, Basel / Lage: Chrischonahöhe
- Sendeturm St. Chrischona / Sendeanlage der Swisscom / erbaut 1980–83 / Betrieb 1984 / Gesamthöhe 250,57 m / Fundament 492 müM / dient Radio, DAB, Mobilfunk und Richtfunk / Lage: Hohestrasse 59
picswiss.ch/Roland Zumbühl