Kanton Basel-Land / Sehenswert

Sie finden im Kanton Basel-Land Sehenswert gesammelte Daten über die Sehenswürdigkeiten, Plätze und Objekte im Kanton Basel-Land

Kanton Basel-Land Sehenswert / Bezirke

Kanton Basel-Land Sehenswert / Bezirk Arlesheim

Allschwil

  • Historischer Dorfkern / Sundgauer Riegelhäuser / Fachwerkhäuser des 17.-19. Jh.
  • Kirche St. Peter & Paul christkatholisch / alte barocke Dorfkirche von 1698-99 / rundbogiges Westportal mit Eichentür von 1698 / im Innern gotische Holzfiguren der Kirchenpatrone Petrus und Paulus um 1500 / frühklassizistische Innenausstattung von 1841 / seitlich beim Übergang von Langhaus und Chor stehender Turm mit Käsbissendach aus dem 13. Jh. / Geläute mit 3 Glocken / gegossen 1 Stk 1708 und 2 Stk 1803 von der Giesserei Weitnauer, Basel / Lage: Schönenbuchstrasse 1
  • Alte Dorfschmiede / erbaut im 17. Jh. als Wohnbau mit Schmiede und zurückgesetztem Ökonomiegebäude / sichtbares Fachwerk / gotische Fenster am Giebel / eines der ältesten Fachwerkhäuser Allschwils / Lage: Schönenbuchstrasse 2/4
  • Gemeindeschulhaus / erbaut 1850 / erweitert 1886 / 3-geschossiger stattlicher Bau mit Walmdach und Dachreiter / reich gestaltetes Portal mit Inschrift «Gemeinde- und Schulhaus» / repräsentativer Schul- und Gemeindebau des 19. Jh. / kantonal geschützt seit 1970 / Lage: Schönenbuchstrasse 12
  • Walmerhaus / stattliches Fachwerkhaus des 18. Jh. / hoher Ostgiebel / langgestreckte Laube / zurückversetzt hinter der Nordseite des Dorfplatzes / Denkmalschutz seit 1984 / Lage: Dorfplatz 3
  • Restaurant Landhus / ehemaliges Bauernhaus mit Wirtschaft / ältester Gebäudeteil dendrochronologisch 1721 / giebelständiges Fachwerkhaus / steiles Satteldach / Sundgauer Hofgruppe mit rückwärtigen Ökonomiebauten / traditioneller Dorf-Treffpunkt / kantonal geschützt seit 1997 / Lage: Baslerstrasse 4
  • Heimatmuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum 
  • Kirche St. Peter und Paul katholisch / erbaut 1966-67 als moderne Kirche nach Plänen des Architekten Fritz Metzger / quadratischer Innenraum / Kulturdenkmal Ölberggruppe im Kirchenraum / Lage: Baslerstrasse 51
  • Spätgotische Ölberggruppe / erstellt um 1500 oder frühes 16. Jh. / aus dem oberrheinischen Kunstkreis / vollplastische Figurengruppe mit Christus, Petrus und Johannes / künstlerisch hochstehende Arbeit der Spätgotik / bedeutender Zeuge spätmittelalterlicher Frömmigkeit / kantonal geschützt seit 2003 / in der katholischen Kirche St. Peter und Paul / Lage: Baslerstrasse 51
  • Pfarrhaus ehemaliges / erbaut 1750 / Steinbau inmitten des Fachwerkdorfes / steiles Walmdach / barocke Proportionen / Lage: Oberwilerstrasse 43
  • Restaurant Mühle / ehemalige Hostienmühle / um 1620 erwähnt / steiles Krüppelwalmdach / Fachwerk im Obergeschoss und Giebel / Mühlrad und Zulauf vom Mühleteich wiederhergestellt / bis in die 1940er Jahre in Betrieb / heute Wirtshaus / Denkmalschutz seit 1978 / Lage: Mühlebachweg 41
  • Reberkirche reformiert / erbaut 1886 nach Plänen von Paul Reber / erste Kirche der reformierten Diasporagemeinde / neugotische Backsteinkirche / Dachreiter / Teil der reformierten Kirchenanlage in Neu-Allschwil / kantonal geschützt seit 1970 / Lage: Baslerstrasse 220
  • Christuskirche reformiert / erbaut 1932 nach Plänen der Architekten Bräuning, Leu und Dürig / schlichte Formensprache der Zwischenkriegszeit / Kirchturm, Kirchenschiff, Vorhalle, Sakristei / lichtvoller Innenraum mit Betonbindern / Kulturdenkmal von regionaler Bedeutung / Denkmalschutz seit 1998 / Lage: Baslerstrasse 224
  • Wasserturm / Betonbau / Höhe 42,5 m  / Aussichtsterrasse Höhe 38 m / beim Spitzwald / Lage: Herrenweg 151
  • Naturschutzgebiet / Allschwiler Wald / siehe Basel-Land→Erlebnis→Terra mirabilis
  • Skulpturenpfad /  / siehe Basel-Land→Wandern→Themenweg

Aesch

  • Kirche St. Joseph katholisch / erbaut 1819-20 nach Plänen von Hans Georg Stehlin / Umbau 1938-39 / langgestrecktes Schiff / Orgelprospekt von 1836 / kantonal geschützt seit 1974 / Frontturm / Lage: Obere Kirchgasse 17
  • Wegkapelle (Käppeli) / Lage: Hauptstrasse 124.
  • Blarerschloss / ehemals Schloss Aesch / erbaut 1604-07 an Stelle einer Herberge / Adelssitz der Familie von Blarer / 3-geschossiger Hauptbau / steiles Krüppelwalmdach / Rundtürme an den Nord- und Südecken / Schlosspark und französischer Garten mit Springbrunnen / seit 1959 Gemeindeverwaltung / kantonal geschützt seit 1975 / Lage: Hauptstrasse 23
  • Heimatmuseum / Gebäude 400-jähriges Bauernhaus mit Walmdach / genannt Kesslerhaus / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum

Arlesheim

  • Dom zu Arlesheim  / Pfarrkirche St. Odilien katholisch / erbaut 1680-81 im Barockstil nach Plänen des Jesuitenpaters Franz Demess / Frühbarockbau für das Basler Domkapitel / Rokokoumbau 1759-61 unter Franz Anton Bagnato / Stuckaturen und Altäre von Francesco Pozzi und Söhnen / Deckengemälde ‚Öffnung zum Himmel‘ von Joseph Appiani / elegant geschnitztes Chorgestühl von Joseph Schacherer / freistehender Hauptaltar aus verschiedenfarbigem Marmor und baldachinüberdacht / Krypta unter dem Chor
    Über der Innenseite des Hauptportals Silbermann-Orgel von Johann Andreas Silbermann 1761 / einzige noch spielbare Silbermann-Orgel der Schweiz / beidseitig des Eingangs 2 Glockentürme mit Laternen und Zwiebelabschluss 1723 / Geläute mit 5 Glocken / gegossen 4 Stk 1926 und 1 Stk 1935 von der Giesserei H. Rüetschi AG, Aarau / Denkmalschutz seit 1969 / Lage: Domplatz 16
    Hinweis  Bei der Reformation hat sich das Domkapitel nach Freiburg im Breisgau [D] abgesetzt / Ende 1678 ist es nach Arlesheim zurückgekehrt und hat hier eine Kapitelresidenz mit Dom und Domherrenhäusern errichten lassen / die Domherrenhäuser sind in 2 symmetrischen Reihen erbaut / diese umrahmen einen Platz vor dem Dom → Domplatz ursprünglich Residenzplatz
  • Domplatz / barocke Gesamtanlage / rechteckiger leicht ansteigender Platz / Dom als östlicher Abschluss und Höhepunkt / ehemalige Domherrenhäuser an den Längsseiten / eine der bedeutendsten barocken Platzanlagen im Kanton
  • Domherrenhäuser / ehemalige Residenzhäuser des Basler Domkapitels / 4 Doppelhäuser am Domplatz / Gesamtentwurf von Jakob Engel aus Eichstätt / Bau in den 1680er Jahren / Fassaden definieren den ehemaligen Residenzplatz / teils später verändert / heute Pfarrhaus, Bezirksgericht, Gemeindeverwaltung / Lage: Domplatz
  • Waldbruderklause / Eremitenklause in der Ermitage / Rindenhütte mit lebensgrossem Waldbruder / ursprüngliche mechanische Holzfigur 1789 von Pierre-Ignace Aubry im Auftrag von Balbina von Andlau geschaffen / Kopie seit 2014 / Bewegungsmechanik mit Kopfnicken und Augenbewegung / originales Vorbild im Archiv der Gemeinde Arlesheim / Glocke der Klause aus der Anfangszeit der Ermitage / Lage: Ermitage
  • Schloss Birseck / erbaut von der Äbtissin des Nonnenklosters von Hohenberg zum Schutz der Klostergüter / 1239 kaufte es der Fürstbischof von Basel / vom 13.-16. Jh. diente es als Residenz für die Bischöfe und deren Statthalter / 1356 durch ein Erdbeben teilweise zerstört und wieder aufgebaut / bis 1763 Sitz des bischöflichen Landvogts der Herrschaft Birseck / beim Einfall der Franzosen in die fürstbischöfliche Herrschaft ging das von den Bauern geplünderte Schloss 1793 in Flammen auf / Konrad von Andlau kaufte das Schloss 1808 und stellte es ein weiteres Mal her / heute ein 5-eckiger Grundriss mit ringsumlaufender Wehrmauer mit Zinnenabschluss / Wohntrakte im Innern und Rundturm mit Kegeldach als Bergfried / Marienkapelle mit neugotischen Wanddekorationen / Rittersaal um 1810 anstelle des ehemaligen Hauptbaus / Weidhof mit Pförtnerhaus und ehemaligem Schaffnerhaus / Lage: Schlossgasse
  • Burg Reichenstein / erstmals erwähnt 1239 als Castrum Birseke superior / obere Birseckburg / 1239 vom Bischof von Basel gekauft / nach 1245 Burglehen der Familie Reich / um 1250 Name Reichenstein / 1386 beim Erdbeben beschädigt und wieder instand gestellt / im 17. Jh. endgültig zerfallen / 1932 Wiederaufbau der Burgruine durch J. Brodbeck nach Plänen von Eugen Probst / Rekonstruktion auf den Wehrturm beschränkt / Rittersaal mit Balkendecke, Eichentäfer, Kachelofen, Cheminée und Wandgemälde von Niklaus Stoecklin / heute Stiftung Burg Reichenstein / Denkmlschutz seit 1973 / Lage: Reichensteinweg 40
  • Park Eremitage / englischer Landschaftsgarten / erbaut 1785 von Balbina von Andlau-von Staal und ihrem Vetter, Domherr Heinrich von Ligertz / Balbina war die Gemahlin des bischöflichen Landvogts und Domherrn Heinrich von Ligertz

Binningen

  • Kirche St. Margarethen reformiert / Wahrzeichen auf dem Margarethenhügel / erbaut 1673 durch Jakob Meyer als Winkelhakenkirche / zwei rechtwinklig zueinander stehende Kirchenschiffe / neben Wintersingen einziges Beispiel dieses Kirchentypus in der Schweiz / schlichte barocke Kirche mit Dachreiter / an die Gebäude des ehemaligen Landgutes angebaut / Kanzel aus der Bauzeit / Kirchenstuhl der Familie von Salis von 1708 / Wappenscheiben und Epitaphien des 18. Jh. / Lage: Friedhofstrasse
  • Schloss Binningen / erbaut von Heinrich von Zeise / 1299 als Weiherschloss erstmals erwähnt / seit 1960 Eigentum der Gemeinde Binningen
  • Monteverdi-Museum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum

Birsfelden

  • Brücken über den Rhein
  • Vitra Center / erbaut 1957 nach Plänen von Frank O. Gehry / Lage: Klünenfeldstrasse 22
  • Hofstrasse / _ – Kraftwerkinsel
  • Holzapfelweg / Kraftwerkinsel – Grenzacherstrasse
  • Wasserkraftwerk / Betrieb 1954 / erneuert 1995 / 4 Kaplan-Maschinen-Gruppen / Leistung Pel = 100 MW / Energie Wel = 560 Mio. kWh/a / Besichtigung
  • Schleusen / Lage: Kraftwerk Birsfelden

Bottmingen

♦ Beld

  • Wasserschloss / erbaut im 13. Jh als Feudalschloss für die Statthalter des Bischofs von Basel / bei Kämpfen gegen die Stadt Basel 1409 verbrannt / von den späteren Besitzern wieder aufgebaut / 1519 Eigentum der Stadt Basel als Aussenbollwerk oder Vorposten / Bauwerk mit Rundtürmen an den 4 Ecken / 1645 kaufte der pfälzische Adelige Johann Christoph von der Grün das Schloss als Ruhesitz / er liess im Innern eine prachtvolle barocke Ausstattung errichten / der Umbau in einen barocken Landsitz nach französischem Gepräge erfolgte 1720 durch Johannes Deucher aus Steckborn / von ihm stammt der rückwärtige Ausgang über eine Zugbrücke / der ganze Bau ist von einem quadratischem Weiher umfasst / im 19. Jh. Umbau des französischen Gartens in einen englischen Park durch die späteren Besitzer / seit 1957 ist das Schloss mit Restaurationsbetrieb im Besitz des Kantons Basel-Land / Lage: An der Birsig im Vorderen Leimental

Duggingen

  • Kirche / von
  • Burg Angenstein / erbaut 1356 / markanter Burgfried mit angebauten und daneben stehenden Wohnräumen / schöne Burgkapelle / Burg mehrmals niedergebrannt, wieder aufgebaut, renoviert und ausgebaut / Lage: Klus von Angenstein

Münchenstein

  • Gemeindehaus / ehemalige Zehntenscheune und Gemeindetrotte / Mauerbau mit Walmdach / in der Dachmitte ein Dachreiter / seitlich darunter Erker mit Uhr / Lage: _

♦ St. Jakob

  • Villa Merian / renoviert 2024 / Kulinarik, Seminare / Lage: Unter Brüglingen 1
  • Botanischer Garten / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Skulptur / erstellt von Tony Cragg / Lage: Park Brüglingen
  • Skulptur / erstellt von Enzo Cucchi / Lage: Park Brüglingen

Muttenz

  • Wakkerpreis 1983
  • Kirche St. Johannes Maria Vianney katholisch / 5glockiges Geläute gegossen 1965 von der Giesserei H. Rüetschi AG, Aarau
  • Kirche St. Arbogast reformiert / 1303 erstmals erwähnt / Wehrkirche mit 7 m hoher Ringmauer mit Zinnen und 2 Tortürmen / Wachthaus neben dem Nordturm / Sigristenhaus (1553) neben dem Südturm / im Innern geschnitzte Holzdecke sowie Freskenfragmente / Geläute mit 6 Glocken / gegossen 1 Stk 1436, 1 Stk 1494, 1 Stk 1571, 1 Stk 1841, 2 Stk 1948 von 5 verschiedenen Giessereien
  • Beinhaus / Malereien an der Aussenwand / Fresken im Inneren
  • Rheinsalinen / der deutsche Bohrspezialist Christian Friedrich Glenck (1779-1845) stiess am 30. Mai 1836 bei Schweizerhalle (Gde Muttenz) auf eine 7 m dicke Salzschicht / Schweizerhalle heute in Gden Muttenz, Pratteln
  • Salzkammer-Museum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum

Pfeffingen

  • Burgruine Pfeffingen / erbaut 12. Jh. / Lage: Waldschule
  • Burgruine Engenstein / Lage: Untere Klus
  • Burgruine Schalberg / Lage: Untere Klus
  • Burgruine Münchsberg / erbaut 13. Jh. / Lage: Untere Klus

Reinach

  • Kirche reformiert / erbaut nach Plänen des Architekten Ernst Gisel
  • Ortsmuseum / Lage: Kirchgasse 9
  • Bruderholzdenkmal / erstellt 1959 von Louis Léon Weber / zur Erinnerung an das Gefecht am Bruderholz im Schwabenkrieg von 1499

Schönenbuch

  • Wasserturm / erbaut 1991 / Höhe 30 m

Therwil

  • Kirche St. Stephan / erbaut in spätgotischem Stil / im Innern Fresken und Altarbild vom 17. Jh.

Kanton Basel-Land Sehenswert / Bezirk Laufen

Burg im Leimental

  • Burgruine Alt-Biederthal / erbaut Mitte 13. Jh. / KO 599.829/256.141
  • Burgruine Schönenberg / KO 599.953/256.200
  • Schloss Burg / Kapelle / erbaut Mitte 13. Jh. / KO 600.151/256.220

Duggingen

  • Schloss Angenstein / erbaut im 13. Jh. zur Sicherung des Verbindungsweges zwischen Basel und Berner Jura / beim Erdbeben 1356 weitgehend zerstört und seiner Bedeutung wegen sogleich wieder aufgebaut / Schlosskapelle aus dem 16. Jh. in einem Anbau an der Aussenwand des Bergfrieds / Lage: Über einer engen Schlucht der Birs auf einem Felssporn des Gempenplateau

Laufen

Nenzlingen

  • Ricola Kräutergarten / ein Kräutergarten mit Infotafeln zu den 13 Ricola Kräutern in den gleichnamigen Bonbons

Zwingen

  • Kirche / erbaut / he
  • Schloss Zwingen / erbaut im 13. Jh. als Wasserschloss für die Freiherren von Ramstein / ab 1312 besass der Bischof von Basel die Oberhoheit / Zweck war die Sicherung des Verbindungsweges zu den Besitzungen im Berner Jura / seit der 2. Hälfte des 14. Jh. bis zum Einfall der Franzosen von Landvögten bewohnt / mehrere Besitzerwechsel im 19. Jh. / Hauptburg mit massivem Bergfried mit Kegeldach, auf 3 Seiten vom Palas umbaut sowie Burgkapelle / Vorburg mit viereckigem Turm und Gärten / Lage: Auf den Felsbänken von 2 natürlichen Birsinseln / mit Bogenbrücke (1766) aus Natursteinen miteinander verbunden
  • Karstlehrpfad / siehe Basel-Land→Wandern→Themenweg
Kienschmuck
Kienschmuck

Kanton Basel-Land Sehenswert / Bezirk Liestal

Augst

  • Augst besteht aus den Ortsteilen: _
  • Kirche / erbaut 
  • Augusta Raurica / römische Kolonie von 15 vChr. – Mitte 4. Jh. nChr. / benannt nach dem römischen Kaiser Augustus im Gebiet der keltischen Rauriker / Gründung durch den römischen Feldherrn Lucius Munatius Plancus / es entstand eine regionale Metropole und ein Handelsplatz an einem strategisch wichtigen Ort / am Kreuzungspunkt der beiden römischen Heerstrassen Bodensee – Elsass und Grosser St. Bernhard – Rhein / nach etappenweisem Abzug der Römer während des 3. Jh. nChr. drängten germanische Stämme nach Süden / der Ort blieb ein Verwaltungszentrum und wichtiger Markt / seit 1935 Stiftung Pro Augusta Raurica (PAR) für die Erschliessung und Präsentation von Augusta Raurica / Lage: Giebenacherstrasse 17
  • Tierpark Augusta Raurica Basel-Land→Erlebnis→Tierpark
  • Laufwasserkraftwerk / Betrieb 1912 / erneuert 1994 / 7 Straflo und 2 Francisturbinen-Maschinen-Gruppen / Leistung Pel = 32 MW / Energie Wel = 200 Mio. kWh/a / Besichtigung
  • Zeppelinbrücke / erbaut 1911 aus Stahlbeton nach Plänen des Tiefbauingenieurs Robert Maillart / führt über die Ergolz nach Kaiseraugst / Geschenk der Kraftwerk Augst AG an die Gdn Augst und Kaiseraugst je zur Hälfte

Bubendorf

  • Kirche / erbaut 
  • Schloss Wildenstein / erbaut  im 13. Jh. von den Herren von Eptingen / rechteckiger massiver Bergfried / Palas mit Rundtürmen flankiert / Schlossgarten und Wohnsitzbauten / gesamte Anlage mit zinnengekrönter Festungsmauer umgeben / 1334 von den Berner Oberländer Herren von Thun erstürmt / kaum wieder hergestellt, 1356 durch ein Erdbeben schwer beschädigt / anschliessend Wiederinstandstellung und abwechselnd verschiedene Besitzer / durch einen Umbau 1902-04 nach Plänen des Architekten Fritz Stehlin, Basel erhielt das Schloss sein heutiges Aussehen / seit 1995 im Besitz des Kantons Basel-Landschaft / Lage: Seitental der Hinteren Frenke

Frenkendorf

  • Kirche reformiert / Lage: Kirchgasse
  • Schlachtdenkmal / Konstruktion: Mauerwerk aus nach oben konisch zulaufendem Obelisk / auf einem gemauerten Sockel stehend / Inschrift bezieht sich auf den 08.08.1883 / Lage: Hülftenschanz
  • Ruine Alt-Schauenburg / Lage: Chleiflüeli
  • Ruine Neu-Schauenburg / Lage: Räbacher

Füllinsdorf

  • Kirche reformiert / integrierter Kirchturm / Lage: Friedhofweg

Lausen

  • Kirche St. Nikolaus / erbaut 15. Jh. / renoviert 1971-72 / im Innern freskengeschmückte Wände und Holzdecke / freistehender, 4stufiger Kirchturm mit quadratischem Grundriss und Käsbissendach /  / Lage: Kirchstrasse

Liestal

♦ Altstadt

  • Stadtkirche reformiert / Geläute mit 6 Glocken, gegossen 1903 von der Giesserei H. Rüetschi, Aarau
  • Rathausgasse
  • Rathaus / erbaut 1568 in spätgotischem Stil aus rotem Sandstein / Fassade um 1900 reich bemalt / im Rathaus wird der Goldene Kelch Karls des Kühnen aufbewahrt
  • Dichtermuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Kanonengasse
  • Altes Zeughaus / renoviert 1981 / enthält Regionalmuseum
  • Brunnen / Form 8eckig / Lage: Vor dem Zeughaus
  • Kantonsmuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Obertor / pyramidenförmig zweistufiges Dach / Dachreiter mit Spitzdach als Abschluss / in eine Häuserfront integriert / Wandmalerei ‚Eidgenosse‘ von Otto Plattner
  • Güldihaus / Stammhaus von Heinrich Strübin / Fassadenmalerei von Otto Plattner
  • Fischmarkt / Mühlegasse
  • Stadtmühle / erbaut in gotischem Stil / 1964 Betrieb eingestellt
  • Olsbergerhof / altes Fluchthaus der Klosterfrauen von Olsberg

♦ Bahnhof

♦ Liestal Süd

  • Museum Zum Bunten S / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Denkmal / mit Gedenktafel für Georg Herwegh / Dichter und deutscher Revolutionär aus Stuttgart
  • Wehrmannsdenkmal / erstellt 1920 von Jakob Probst / Wandbrunnen mit halbkreisförmigem Brunnentrog
  • Aussichtsturm / erbaut 1891 als Holzkostruktion / durch Blitzschlag zerstört / ersetzt 1900 durch Stahlkonstruktion / Höhe 30 m / Fundament 603 müM / renoviert 2007 / Lage: Schleifenberg

Pratteln

  • Kirche reformiert / erstmals erwähnt 1281 / Mauerbau mit Satteldach / quadratischer Turm mit Käsbissendach / Lage: Schauenburgerstrasse 3
  • Schloss Pratteln / ehemaliges Weiherschloss / quadratischer Grundriss mit integrierten, runden Ecktürmchen / Turm und Toranlage auf der Südseite / Innenhof geschützt durch Gebäude und Wehrmauern
  • Ruine Madeln / 1270 von den Eptingern / Lage: Adlerberg
  • Villa Glenck / erbaut 1860 / der deutsche Bergbaufachmann Freiherr Carl Christian Friedrich Glenck fand 1836 eine Salzschicht / seit 1997 Museum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Rheinsalinen / seit 1836 in Betrieb / Soleförderung (Salzwasserlösung) und Salzgewinnung mit modernster Technik / Bohrungen von der Oberfläche aus

Kanton Basel-Land Sehenswert / Bezirk Sissach

Häfelfingen

  • Wisenbergturm / Meereshöhe 1’002 müM / Höhe 24,5 m

Läufelfingen

  • Ruine Homburg / erbaut 1240 durch Graf Hermann IV. von Frohburg / zerstört 1798 / einstiger Burgfried heute mit Aussichtsplattform / KO 631.444/250.327 / Lage: Engste Stelle im Homburgertal

Oltingen

  • Kirche reformiert / im Innern restaurierte Freskenzyklen aus dem 15. Jh. / um das Portal an der Innenwand Fresken des Jüngsten Gerichts
  • Pfarrhaus / mit Satteldach und Treppengiebeln

Ormalingen

Rünenberg

  • Kirche /  
  • Gedenkstein für Johann August Sutter / erstellt _ / General Sutter war Gründer von ‚Neu-Helvetien‘ in den USA / die kalifornische Hauptstadt Sacramento geht auf General Sutter zurück

Sissach

  • Kirche / erbaut 15. Jh. / Lage: Kirchgasse
  • Schloss Ebenrain / erbaut 1774-76 für den Basler Seidenbandfabrikanten/-händler Martin Bachofen nach Plänen des Basler Barockarchitekten Samuel Werenfels / 2stöckiges Gebäude mit Walmdach / Innenhof mit sehr schönem Brunnen / seit 1951 im Besitz des Kt. Basel-Land für kulturelle Veranstaltungen, Ausstellungen und Konzerte
    Parkanlage mit vielen Skulpturen / erbaut nach Plänen des Berner Architekten Niklaus Sprüngli / dahinter liegend eine landwirtschaftliche Schule
  • Henkermuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Sissacher Flue / Aussichtspunkt 701 müM

Wintersingen

  • Kirche reformiert / Geläute mit 2 Glocken / gegossen 1 Stk 14. Jh. 1 Stk 15. Jh. von 2 verschiedenen Giessereien

Kanton Basel-Land Sehenswert / Bezirk Waldenburg

Eptingen

  • Kirche / erbaut _ / Lage: Schafbergweg
  • Belchenfluh / Aussichtspunkt 1’099 müM
    Hinweis: Einzigartige Rundsicht / gleichzeitig sagenumwobener Ort / Belchen-Dreieck: Schwarzwald-Belchen in Baden-Württemberg [D], Vogesen-Belchen im Elsass [F] und Belchenfluh (BL) / Überlieferungen zufolge habe das Dreieck zu Zeiten der Kelten für die Zeitmessung und Orientierung gedient / die Gestirne, insbesondere Sonne und Mond, sind dabei die Zeiger / die Landschaft ist das Zifferblatt dieser topografisch-astronomischen Uhr

Langenbruck

  • Kloster Schöntal / erbaut 12. Jh. als Marienkloster der Benediktinerinnen / Stift der Froburger / bei der Reformation aufgehoben / romanisches Bildportal / im Innern Malereifragmente / Lage: Klosterhof 6

Reigoldswil

  • Kirche  
  • Ruine Rifenstein / Lage: Auf einem Felssporn

Waldenburg

  • Kloster ehemaliges / erbaut 12. Jh. / Lage: Schönthal
  • Skulpturenpark / seit 2000 / 30 Skulpturen  / Lage: Beim ehemaligen Kloster Schönthal
  • Burgruine Waldenburg / erbaut um 1200 vom Grafen Hermann von Frohburg
  • Chellenchöpfli / 1’157 müM / Lage: Grenze Waldenburg (BL)/Mümliswil-Ramiswil (SO)
Basel-Land Sehenswert - Theater Augusta Raurica in Augst
Theater Augusta Raurica in Augst
picswiss.ch/Roland Zumbühl