Kanton Appenzell Innerrhoden / Sehenswert

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Kanton Appenzell Innerrhoden Sehenswert / Gemeinden

Kanton Appenzell Innerrhoden Sehenswert / Region Appenzell

Appenzell

  • Hauptort des Kantons Appenzell Innerrhoden / alter Marktflecken mit Marktrecht seit 1353 / damals Recht zur Abhaltung von 2 Jahrmärkten und zur Erhebung von Zöllen / politisches, kirchliches und wirtschaftliches Zentrum des Inneren Landesteils
  • Dorfbrand von 1560 / zerstörte rund 170 Gebäude / darunter 135 Wohnhäuser und die Pfarrkirche / Wiederaufbau grösstenteils auf den bisherigen Hofstätten und Fundamenten
  • Dorfkern / lockere historische Dorfanlage mit Hauptgasse, Landsgemeindeplatz, Pfarrkirche, Rathaus, Klosteranlagen und bemalten Bürger- und Geschäftshäusern / Ortsbild von nationaler Bedeutung
  • Hauptgasse / farbig bemalte Bürger- und Geschäftshäuser / Appenzeller Fassadenmalerei des 20. Jh. / wesentliche Impulse für das heutige farbenprächtige Erscheinungsbild gab ab 1931 Johannes Hugentobler / Lage: Landsgemeindeplatz – Adlerplatz
  • Landsgemeindeplatz / Tagungsort der Landsgemeinde des Kantons Appenzell Innerrhoden / siehe Appenzell-Innerrhoden→Erlebnis→Anlass
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  • Pfarrkirche St. Mauritius katholisch / erster Kirchenbau um 1068–71 / heutiger Westturm, Krypta und spätgotischer Chor 1488–1513 / Kirchenschiff nach Dorfbrand 1560 wiederhergestellt / wegen späterer Baufälligkeit und Platzmangel heutiges klassizistisches Kirchenschiff 1823–26 von Enoch Breitenmoser / Umgestaltung im Innern 1890–92 im Stil des Neobarock
    Monumentales Wandbild des «Hl. Mauritius», Landespatron von Appenzell Innerrhoden, von Johannes Hugentobler 1923 / erstellt im Rahmen der Turmrenovation / beim Eingang an der Südseite am angebauten Westturm / dieser hat einen quadratischen Grundriss und Zeltdach / Geläute mit 8 Glocken / gegossen 7 Stk 1923 von der Giesserei H. Rüetschi AG, Aarau / Schutzengelglocke von 1509 / Lage: Marktgasse 4
  • Stephanskapelle / Krypta bzw. Unterkirche unter dem Chor der Pfarrkirche St. Mauritius / erbaut 1513 / nach dem Dorfbrand von 1560 zeitweise als Gottesdienstraum genutzt / Lage: Hauptgasse 2
  • Heiligkreuzkapelle / nach dem Dorfbrand von 1560 ein Jahr später wiederaufgebaut / Glasfensterzyklus mit den 5 Geheimnissen des schmerzhaften Rosenkranzes von Ferdinand Gehr 1964 / Lage: Hauptgasse
  • Rathaus / erbaut 1561-63 als spätgotischer Steinbau mit offener Erdgeschosshalle / an der Strassenfront Fresken von August Schmid, Diessenhofen 1927-28 aus der Geschichte Appenzells / Bronzerelief mit Ueli Rotach von Walter Valentin Mettler 1905 / im Innern Tafelgemälde von der Schlacht am Stoss von Caspar Hagenbuch d.J., 1567 / im Grossratssaal Malereien vom 16.-17. Jh. / Wappenrad von 1650 / Kabinettscheiben vom 16.-17. Jh. / im kleinen Ratssaal 22 Standesscheiben, gestiftet zur 450-Jahr-Feier des Eintritts in den Bund der Eidgenossenschaft 1513-1963 / Lage: Hauptgasse 6
  • Museum Appenzell / siehe Appenzell-Innerrhoden→Erlebnis→Museum
  • Löwen-Drogerie / erste Fassadenmalerei von Johannes Hugentobler 1931-32 mit Heilkräutern und Ornamenten / Lage: Hauptgasse 20
  • Kapuzinerkloster Mariä Lichtmess / Grundsteinlegung 1587 / Klosterkirche 1590 geweiht / Kirche 1688 neu gebaut / Kapuzinerkloster 2011 aufgehoben / Kirche erhalten / Lage: Hauptgasse 49
  • Gymnasium St. Antonius / ehemaliges Kapuzinerkollegium / Zentralbau 1908 nach Plänen von Architekt August Hardegger / später mehrfach erweitert / Lage: Hauptgasse 51
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  • Schloss Appenzell / erbaut 1563-70 als Wohnschloss ohne Befestigungscharakter für den Arzt Anthoni Löw / nach seinem Tod 1584 mehrere Besitzerwechsel / 1875 erhielt der Arzt Anton Alfred Sutter das alleinige Besitztum / er richtete seine Konsultationsräume ein → Doktorhaus / Lage: Poststrasse 5
    Patrizierhaus als 4-geschossiger Steinbau auf annähernd quadratischem Grundriss in spätgotischem Stil mit steilem Satteldach / kleine Fensteröffnungen mit Rundscheiben / Klebdächer bis zum Giebel zum Schutz der bleigefassten Butzenscheiben / ein runder Treppenturm steht in der Mitte der Westfassade / davor die säulengestützte Vorhalle
  • Haus Salesis / freistehender Steinbau aus der Wiederaufbauzeit nach dem Dorfbrand von 1560 / 3-geschossiger Baukubus aus verputztem Bruchsteinmauerwerk mit breitem Satteldach / Lage: Postplatz 12
  • Haus Konkordia / Patrizierhaus des 17. Jh. mit steilem Giebeldach / reich ornamental bemalte Täferfassade an der Südseite / an der Dachuntersicht Darstellung der 8 Lebensalter / Bemalung 1930 von August Schmid / Lage: Engelgasse 7
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  • Drehscheibe / erstellt 2005 von Roman Signer als Kunstwerk / kreisrunde, in den Boden eingelassene Drehscheibe mit ca. 2,5 m Durchmesser / eine Umdrehung dauert 3 Minuten / vom Künstler als «Instrument zur Zeit- und Raumerfahrung» bezeichnet / Lage: Adlerplatz
  • Tisch in Schieflage / erstlelt 2008 von Roman Signer als kinetisches Kunstwerk / Tisch aus Chromstahl / aus 2 Tischbeinen austretende Wasserstrahlen heben den Tisch an, danach senkt er sich wieder / auf der Flussmauer bei der Metzibrücke über die Sitter / Lage: Metzibrücke Adlerplatz
  • Haus Hampi Fässler / historisches Appenzeller Haus / bildete ursprünglich den Abschluss des alten Dorfkerns / sichtbare Riegelkonstruktion / barocke Fensterrahmen / Zugladenkästen dekorativ bemalt von Adalbert Fässler / heute Wohnhaus und Werkstatt des Appenzeller Sennenhandwerks / Lage: Kaustrasse 2
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  • Bahnhof
  • Bahnhof Appenzeller Bahnen / Lage: Bahnhofstrasse 1
  • Kloster Maria der Engel / Neugründung als Kapuzinerinnenkloster 1613 / erste Klosterkirche 1618–1620 erbaut / Kapuzinerinnengemeinschaft 2008 aufgehoben / heute Stiftung Kloster Maria der Engel / Lage: Poststrasse 7
  • Kunstmuseum Appenzell / siehe Appenzell-Innerrhoden→Erlebnis→Museum
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  • Ausserhalb Appenzell
  • Kunsthalle Ziegelhütte / siehe Appenzell-Innerrhoden→Erlebnis→Museum

Gonten

Gonten

  • Kirche St. Verena katholisch / Entwicklung aus einer Kapelle an der Landstrasse zur Pfarrkirche / Kapelle mit 2 Altären 1453 geweiht / Neubau 1582 / heutige Kirche neu erbaut 1863–65 im neugotischen Stil / Hochaltar von Anton Klarer 1864 / Glasgemälde-Zyklus 1927 / Renovation 1972–73 / Lage: Dorfstrasse 45
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Jakobsbad

  • Kloster Leiden Christi / Kapuzinerinnenkloster / Erwerb des Sägenweidli, ein Bauernhof mit Sägerei und Mühle, 1851 durch Maria Johanna Rosa Bättig und Mitschwestern / Grundsteinlegung 1853 / Klosterkirche 1854 benediziert / heutige Klosterkirche 1889–91 unter Beibehaltung des bisherigen Grundrisses neu erbaut von Johann Thürlemann / neugotische Innenausstattung / Heiligblutkapelle 1925–30, ausgestaltet von Johannes Hugentobler / Restaurierung 1981–82 / Lage: Klosterstrasse 1
    Hinweis  Klosterladen mit Naturheil- & Pflegeprodukten / Lage: Klosterstrasse 4

Schlatt-Haslen

  • Schlatt-Haslen besteht aus den Ortsteilen: Enggenhütten, Haslen, Schlatt
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Haslen

  • Kirche Maria Hilf katholisch / Pfarr- und Wallfahrtskirche / Vorgängerkirche 1648-50 erbaut / heutiger neuromanischer Bau 1901-05 nach Plänen von Architekt August Hardegger in neubarockem Stil / stimmungsvoller neuromanischer Innenraum / Gnadenbild «Maria Hilf», Kopie des Passauer Gnadenbildes, 1649 in Prozession von Appenzell nach Haslen gebracht / Restaurierung des Gnadenbildes 1992 / Innenrestaurierung 1995-96 / Lage: Dorfstrasse 55
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Schlatt

  • Kirche St. Josef katholisch / erbaut 1911-12 nach Plänen von Architekt August Hardegger in neubarockem Stil / Kirchenschiff mit Tonnengewölbe und Walmdach / leicht ausgebuchteter Saalbau mit 3-seitig geschlossenem Chor / barockes Gitter der Taufkapelle von 1765/70, ursprünglich Chorschranke der alten Kapelle / Deckengemälde von Hermann Freudenau, Karl Bubenhofer und Matthias Eisele / Rundbogenfenster mit Wabenverglasung / im Halbrund eingeramt mit Medaillonbildern der Kreuzwegstationen / bemalte Kanzel im Rokokostil von 1760 aus der Vorgängerkirche / Orgel von der Fa. Kuhn, Männedorf 1920 / seitlich beim Chor angebauter Kirchturm mit Zwiebelhaube und spitzem Abschluss / Geläute mit 4 Glocken / gegossen 1928 von der Giesserei Hamm, Staad / Kirchenrenovation 2007–08 / Lage: Dorf 17
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Enggenhütten

  • Kapelle St. Peter und Paul katholisch / erbaut 1670–75 als barocker Kapellenbau mit Polygonabschluss / Satteldach und spitzhelmigem Dachreiter / Altarretabel im Knorpelstil / Altarbild «Himmelfahrt Mariens» von 1735 / Rundfenster mit Hl. Wendelin von Adalbert Fässler sen., 1975 / Renovation und Erweiterung 1974–75 / Lage: Lindenstrasse

Schwende-Rüte

  • Schwende-Rüte besteht aus den Ortsteilen: Brülisau, Eggerstanden, Schwende, Steinegg, Wasserauen, Weissbad
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Brülisau

  • Pfarrkirche St. Sebastian katholisch / erste Kapelle 1478 geweiht / Erweiterung der gotischen Kapelle 1657 / heutige neuromanische Kirche 1878–79 von Architekt Klemens Steiner, Schwyz / Kirche mit Satteldach / Kirchturm mit quadratischem Grundriss und Pyramidendach / Geläute mit 6 Glocken / gegossen von J. Grassmayr, Feldkirch / Lage: Dorf 11
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Eggerstanden

  • Kirche St. Josef katholisch / aus einer kleinen Kapelle um 1500 hervorgegangen / Patron St. Josef 1643 erstmals erwähnt / Neubau 1901–1903 nach Plänen von Architekt August Hardegger / Hardegger-Kirche 1971 abgebrochen / heutige moderne Kirche 1973 von Architekt Ferdinand Filippi / Glasfenster von Alfred Broger / Ausstattung teilweise aus den Vorgängerkirchen übernommen / freistehender pyramidenförmiger Glockenturm / Lage: Dorfplatz
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Steinegg

  • Kapelle St. Magdalena / bereits 1550 Kapelle / Erweiterungen 1634, 1642, 1800 / Umbau und Erweiterung 1946–47 unter Bauleitung von Johannes Hugentobler / Altarbild «Ostermorgen» und ornamentale Deckenmalerei von Johannes Hugentobler / Geläute mit 2 Glocken / gegossen 1937 von der Giesserei Hamm, Staad / Lage: Weissbadstrasse 106
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♦ Schwende

  • Pfarrkirche St. Martin katholisch / Vorgängerkapellen von 1623 und 1766-67 / Hl. Martin zum Kirchenpatron bestimmt 1877 / heutige Kirche erbaut 1928-29 nach Plänen von Architekt Adolf Gaudy / Schiff und eingezogener 3-seitiger Chor unter einheitlichem Satteldach / quadratischer Turm mit 8-eckigem Glockengeschoss und Zwiebelkuppel / Geläute mit 5 Glocken / gegossen von H. Rüetschi AG, Aarau, 1929 / Lage: Schulhausstrasse 10
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Wasserauen / Alpstein

  • Bruder-Klaus-Kapelle / offene Holzkapelle am Seealpsee / erbaut 1966–67 nach Plänen von Baumeister J. B. Hersche / geschnitzte Statue des Hl. Bruder Klaus von H.U. Steiger / kupfergedeckter Dachreiter / Glocke mit Schlagton h / gegossen 1967 von der Glockengiesserei Eschmann, Rickenbach / Lage: Seealpsee
  • Seealpsee / Bergsee im Alpstein / Lage: Seealp
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  • Wasserauen / Talstation (LSB) Wasserauen – Ebenalp / Lage: Schwendetalstrasse 82
  • Ebenalp / Bergstation LSB Wasserauen – Ebenalp / 1’590 müM
  • Ebenalp / Aussichtspunkt 1’644 müM / Bergrestaurant
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  • Wildkirchli / Höhlensystem unterhalb der Ebenalp / 3 miteinander verbundene Höhlen auf 1’480 – 1’500 müM / Kapelle St. Michael in der Altarhöhle als Gottesdienststätte eingerichtet 1621 / prähistorische Fundstelle mit Höhlenbärenknochen und altsteinzeitlichen Steinwerkzeugen / Lage: Wildkirchli
  • Eremitenklause / historische Einsiedelei / heutiges Gebäude originalgetreue Rekonstruktion des historischen Eremitenhauses / Pfarrer Paulus Ulmann bezog 1658 als erster Eremit die Klause / bis 1853 von insgesamt mehr als 20 Eremiten bewohnt / heute kleine Ausstellung zur Geschichte des Wildkirchli / Lage: Aescher
  • Berggasthaus Äscher / Gasthaus an den Fels gebaut / in heutiger Form seit 1860 / aus der Bewirtung durch Eremiten und späteren Gastbetrieb hervorgegangen / Höhe 1’454 müM / Lage: Äscher 1
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Weissbachtal

  • Ahorn-Kapelle / Wallfahrtskapelle «Maria im Ahorn» / Marienverehrung am Ort seit etwa 1690 / erste kleine Kapelle ab 1895 / nach Brandschaden heutige Kapelle erbaut 1937 von Johannes Hugentobler / Mauerbau mit Satteldach und Dachreiter mit Spitzhelm / Plauderdächli beim Eingang / Gnadenbild der Muttergottes aus dem frühen 17. Jh. / im Innern golddurchwirkter Metallteppich mit den 15 Rosenkranzgeheimnissen von Johannes Hugentobler / Dachreiter mit Glöcklein von der Giesserei Hamm, Staad / Lage: Ahorn 1
Appenzell-Innerrhoden Sehenswert - Schloss in Appenzell
Schloss in Appenzell
picswiss.ch/Roland Zumbühl

Kanton Appenzell Innerrhoden Sehenswert / Region Oberegg

Oberegg

  • Pfarrkirche Mariä Geburt katholisch / erbaut im 17. Jh. / nach Blitzschlag und Brand von 1817 Neubau 1820 / heutige neuromanische Anlage 1868-72 als Erweiterungsbau nach Plänen von Architekt Karl Reichlin, Schwyz / Renovationen 1909, 1971, 1995-97 / Geläute mit 4 Glocken, gegossen 1821 von Jakob Veit Grassmayr, Feldkirch [A] / Lage: Kirchplatz 10