Kanton Aargau / Sehenswert

Im Kanton Aargau Sehenswert informieren Sie sich über die schönsten Sehenswürdigkeiten, Plätze und Objekte im Kanton Aargau. Wir raten Ihnen, es zu geniessen, denn der Kanton Aargau hat viel mehr zu bieten, als nur Wasser und Autos.

Kanton Aargau Sehenswert / Stadt Aarau

  • Altstadt Aarau……Führungen Aarau
  • Gründung durch die Grafen von Kyburg in den 1240er Jahren / Ortsname 1248 erstmals belegt / planmässig angelegte Altstadt auf Felskopf über der Aare mit Gassenring / im 14. Jh. konzentrisch erweitert / zahlreiche malerische Gassen mit schönen Häuserzeilen aus dem 16.–17. Jh. mit Ausbauabschluss im späten 18. Jh. / im Fassadenbild überwiegen die spätgotischen und barocken Bürgerhäuser mit ihren Dachgiebeln / Aarau gehörte ab 1273 bis zur Eroberung durch die Berner 1415 zum Besitz Habsburg / 1283 Stadtrecht durch Rudolf I. von Habsburg
  • Wakkerpreis 2014

Altstadt

  • Stadtkirche reformiert / erbaut 1471-78 in spätgotischem Stil nach dem Schema der Klosterkirche von Königsfelden / nach der Reformation von 1528 wurden die 12 Altäre entfernt und die Bilder verbrannt / der heutige Turm stammt aus dem 17. Jh. / der obere Teil zeigt barocke Stilelemente / Geläute mit 7 Glocken / gegossen 3 Stk 1862 und 4 Stk 1899 von der Giesserei Rüetschi, Aarau / Stadtkirche 1965-66 in ursprünglicher Schlichtheit restauriert / Lage: Kirchplatz
  • Gerechtigkeitsbrunnen / Justitia-Statue aus Sandstein / Säule aus französischem Kalkstein von Hans Henz (1643) / Bemalung von Balthasar Fisch (1643) / heutige Brunnenfigur Kopie, Original im Stadtmuseum / Brunnentrog aus Mägenwiler Muschelkalk, Sockel aus Granit / 1905 an heutigen Standort versetzt / Lage: Kirchplatz
  • Rathaus / ältester Teil ist der Turm Rore, erbaut im 13. Jh. / nachdem die Stadt die Burg 1515 erworben hatte, erfolgte der kontinuierlicher Um- und Ausbau zum heutigen Rathaus / es umschliesst einen mittelalterlichen Wehrturm auf 3 Seiten / heutiges Erscheinungsbild des alten Rathauses wesentlich durch den Umbau 1856–57 geprägt / erneute Renovation und Umbau 1954–57 / das Gebäude gruppiert sich um den mittelalterlichen Turm Rore / Lage: Rathausgasse 1
    In der Eingangshalle des Rathauses befinden sich die von Felix Hoffmann geschaffenen Glasgemälde «Bachfischet» und «Maienzug» / sowie die Plastik «Meerjungfrau» von Ernst Suter / an der Ecke zum Zollrain steht die Bronzeplastik «Fährmann» von Alexander Zschokke (1955) / sie erinnert an den früheren Fähr- und Schiffbetrieb auf der Aare
  • Altstadthäuser / charakteristisch sind die reich bemalten Dachuntersichten / Aarau trägt deshalb den Beinamen «Stadt der schönen Giebel»
  • Obertor mit Obertorturm / an der südlichen Grenze der Altstadt / erbaut im frühen 13. Jh. bis zum ersten Mauerabsatz / Anfang 16. Jh. aufgestockt auf 62 m Höhe / unterhalb der Absatzkante gemalter Totentanz von Felix Hoffmann (1966) / direkt darunter eine Sonnenuhr / heutige Dachgestaltung mit Turmwächterwohnung und Uhrwerk aus dem 16. Jh.
  • Kyburgbrunnen / einnert an den Stadtgründer Hartmann von Kyburg / Lage: Platz «Zwischen den Toren»
  • Kunstraum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Markthalle / erbaut 2001-02 durch Quintus Miller und Paola Maranta, Basel / polygonaler Baukörper, erinnert in ihrer Gestalt an mittelalterliche Korn- oder Zeughäuser / Aargauer Heimatschutzpreis 2002 / Lage: Färberplatz
  • Ausschnitt / siehe Aargau→Erlebnis→Museum

Schlossplatz

  • Kultur- und Kongresshaus Aarau (KuK) / 1883 erbaut / 1995-96 renoviert und erweitert / Lage: Schlossplatz 9
  • Forum Schlossplatz / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Stadtmuseum Schlössli / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Haus zum Schlossgarten / das Gebäude diente 1798 während einiger Monate als Sitz der Regierung der Helvetischen Republik / damals war unter französischer Herrschaft ein Schweizerischer Einheitsstaat errichtet und in Aarau ausgerufen worden → die Helvetische Republik / Lage: Laurenzenvorstadt 3

Graben

  • Parallel zum Kasinopark verlaufender Strassenzug mit Baumallee
  • Kasinopark / wichtiger Markt- und Veranstaltungsort im Zentrum / Wochenmarkt / monatlicher Warenmarkt / Rüeblimärt
  • Heinrich-Zschokke-Denkmal / Bronzeplastik des aus Magdeburg [D] stammenden Schriftstellers, Publizisten und Staatsmanns Heinrich Zschokke / erstellt 1894 von Karl Alfred Lanz / Lage: Kasinopark
  • Stadtbibliothek / im Hubscherhaus / erbaut 1780 als spätbarockes Bürgerhaus / seit 1970 Stadtbibliothek / Lage: Graben 15

Aargauerplatz

  • Regierungsgebäude / Mitteltrakt entstand 1739 als barockes, herrschaftliches Palais der Familie Rothpletz / nach der Kantonsgründung 1803 erwarb die Regierung 1807 das Haus / 1811–34 zum Regierungssitz erweitert / Lage: Bahnhofstrasse 2, am Aargauerplatz
  • Grossratsgebäude / erbaut 1826–28 / streng klassizistisch / halbrunder Grossratssaal / Lage: Am Aargauerplatz, hinter dem Regierungsgebäude
  • Aargauer Kunsthaus / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Kantonsbibliothek / öffentliche wissenschaftliche Bibliothek / Lage: Obere Vorstadt 6, am Aargauerplatz
  • Wellenbrecher / offizieller Name: Wohn- und Geschäftshaus Behmen II Süd / erbaut 2003 vom Architekten Stefan Baader, Basel / markanter Bau über den Portalen der beiden SBB-Stadttunnels / Lage: Bachstrasse 15

Vorstadt

  • Landjägerwache / erbaut 1821 / nach Auffüllung des Stadtgrabens ausserhalb des Obertors errichtet / auf dem Fundament des ehemaligen städtischen Waschhauses / klassizistische Hauptfassade / Lage: Graben 42, Holzmarkt
  • Wehrmännerdenkmal / Bronzeplastik 1949 von Ernst Suter geschaffen / erinnert an die Grenzbesetzungen der beiden Weltkriege / Lage: Holzmarkt am südlichen Ende des Grabens
  • Saxerhaus / erbaut 1693 / stattliches Bürgerhaus / an seiner Stelle befand sich ab 1344 das erste Spital der Stadt Aarau / vor dem Haus erinnert der Gertrud-Wagner-Brunnen an die Spitalstifterin / Lage: Vordere Vorstadt 8, an der Ecke zum Rain
  • Obere Mühle / erbaut 1608 als Getreidemühle / spätgotisches Bürger- und Gewerbehaus / anfänglich Antrieb durch das Stadtbachwasser / 1893 Umbau zum ersten städtischen Elektrizitätswerk mit einer Turbine an Stelle des ursprünglichen Wasserrades / renoviert 1995 / Lage: Bahnhofstrasse 5-7
  • Bezirksbrunnen / erstellt von Bruno Egger / Geschenk der Gemeinden des Bezirks Aarau an die Stadt Aarau zum Jubiläum «700 Jahre Stadtrecht» 1983 / Lage: Vor der Oberen Mühle gegen Hintere Vorstadt 

Laurenzenvorstadt

  • Laurenzenvorstadt
  • Laurenzenvorstadt / repräsentativer Strassenzug mit Bauten aus der Zeit der Helvetik und des Klassizismus
  • Kirche St. Peter und Paul katholisch / erbaut 1938-40 von Werner Studer als Betonbau / seitlich beigestellter Turm als rechteckiger Betonbau / Geläute mit 6 Glocken / gegossen 5 Stk 1960 und 1 Stk 1976 von der Giesserei H. Rüetschi, Aarau
  • Kath. Pfarrhaus / herrschaftliche klassizistische Villa / erbaut 1795-97 von Johann Daniel Osterrieth für den Industriellen Johann Rudolf Meyer (Sohn) / 1937 von der römisch-katholischen Kirchgemeinde erworben / 1939 zum Pfarrhaus umgebaut / Lage: Laurenzenvorstadt 80
  • Sauerländerhaus / erbaut 1831-34 in spätklassizistischem Stil / Wohn- und Geschäftshaus für den Verleger und Buchdrucker Heinrich Remigius Sauerländer / Lage: Laurenzenvorstadt 89
  • Säulenhaus / erbaut 1838 als Wohnhaus in spätklassizistischem Stil von Baumeister Henmann, Brugg / heute im Besitz des Kantons / Lage: Laurenzenvorstadt Nr. 107

Bahnhof

  • Bahnhof / alter Bahnhof 1856 eröffnet / Neubau 2010 nach Plänen von Theo Hotz
  • Bahnhofplatz / Busbahnhof und Bahnhofplatz überdacht von einem luftgestützten Folienkissendach → Im Volksmund «Blaue Wolke»
  • Meyerstollen / siehe Aargau→Wirtschaft→Industrie
  • Naturama / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Postgebäude / erbaut 1914-15 von Bracher, Widmer und Daxelhofer (Bern) in neuklassizistischem Stil / in der Schalterhalle «Ikarus», mobile Skulptur aus Holz, Messing, Kupfer und Zinn von Paul Gugelmann (1986) / hinten auf Seite der Poststrasse «Würfelplastik» / Keramikplatten auf Beton von Willy Müller-Brittnau (1988) / Lage: Bahnhofstrasse 67
  • Zurlinden Villa / erbaut 1866 im spätklassizistischen Stil / Sitz des Schweizerischen Turnverbandes (STV) / grosszügige Gartenanlage / Lage: Bahnhofstrasse 38
  • Planetenweg Aarau – Kölliken / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Schachen

  • Pferderennbahn / traditionsreiche Pferderennbahn im Aarauer Schachen / Veranstaltungsort national bedeutender Pferdesportanlässe
  • Wildpark Roggenhausen / siehe Aargau→Erlebnis→Tierpark
  • AareLand / Regions- und Agglomerationsraum Aarau – Olten (SO) – Zofingen

Telli

  • Polizeimuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Telliring / kreisrunder von Bäumen umgebener Platz / angelegt 1802 als Turnplatz der Kantonsschule / erste öffentliche Turnanlage der Schweiz / 1832 Ort des ersten Eidgenössischen Turnfestes / Versammlungs- und Festplatz

Rohr

Binzenhof

  • Parkanlagen Gönhardgüter / zusammenhängender Parkkomplex von 3 nebeneinander liegenden Villengütern / grosszügige Villenparks um 1900 mit unterschiedlicher Gestaltung / Lage: Francke-Gut (Entfelderstrasse 61), Müller-Brunner-Gut (Gönhardweg 32-34), Landolt-Gut (Gönhardweg 48)
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Kanton Aargau Sehenswert / Gemeinden

Kanton Aargau Sehenswert / Region Aarau-Lenzburg-Reinach

Ammerswil

  • Kirche St. Peter reformiert / ursprünglich romanisches Kirchenschiff / Glockenturm von Ende 15. Jh. / 1640 Schiff auf der Ostseite um den Chor erweitert
  • Pfarrhaus 1783 erbaut / Pfarrscheune von 1676 / Pfrundspeicher von 1685 / geschlossene historische Baugruppe
  • Hochstudhaus / über 300-jähriges typisches Hochstudhaus / Lage: Am Dorfplatz
  • Steinbeil aus der Jungsteinzeit (3000-1800 vChr.) / Lage: Im Schulhaus aufbewahrt
  • Waldgebiet Berg-Ebnet / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Waldgebiet Lütisbuech / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Auenstein

  • Kirche reformiert / 1302 erstmals erwähnt / gotischer Bau / Chorneubau im späten 15. Jh. / 1651 Erweiterung des Kirchenschiffes / mehrmalige  Aussen- und Innenrenovationen / 1966 neues Geläute von 1 auf 4 Glocken erweitert / 1984 Turmsanierung
  • Schloss Auenstein / aus einer um 1200 erbauten Burg hervorgegangen / zu Beginn des 14. Jh. im Besitz der Herren von Reinach / 1389 von den Bernern zerstört und niedergebrannt / zukünftig wechselten öfters die Besitzer / nach der Gründung des Kantons Aargau 1803 wurde die Burgruine Eigentum des neuen Kantons / später wieder in Privatbesitz übergegangen / heute ist die Burg saniert und bewohnt
  • Fährhaus / historischer Fährort an der Aare / Lage: Weiler Fahr
  • Rebweg Auenstein / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Gislifluh / bekannter Aussichtspunkt / Höhe 772 müM / weite Sicht über Alpen, Jura und Schwarzwald

Beinwil am See

  • Kirche St. Martin katholisch / erbaut 1962–64 nach Plänen des Architekten Hanns A. Brütsch / Zentralbau auf quadratischem Grundriss mit hohem Zeltdach / freistehender offener Campanile aus Sichtbeton / Lage: Gerbeweg
  • Kirche reformiert / erbaut 1934-35 nach Plänen des Architekten Armin Meili, Luzern / moderner Kirchenbau mit neuer Sachlichkeit und schlichter Formensprache / Lage: Steineggli
  • Altes Schulhaus und Gemeindeverwaltung / markantes historisches Gebäude / Lage: Dorfzentrum
  • Alte Turnhalle / Gebäude ortsbildprägend / Lage: Dorfzentrum
  • Chrosihuus / mit Brockenstube / Lage: Hombergstrasse 23
  • Löwenplatz / öffentlicher Platz / 2025 naturnah aufgewertete Flächen im Projekt Natur findet Stadt / Lage: Dorfzentrum
  • Brunnen / beim Schulhaus Steineggli / Lage: Tschueplistrasse 5
  • Schifflände / Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee AG
  • Weiher Esteracker / Naturschutz- und Amphibiengebiet

Biberstein

  • Dorfkern / intakter alter Dorfkern
  • Schloss Biberstein / erbaut im 13. Jh. unter habsburgischer Herrschaft / 1335 verkauften die Habsburg-Laufenburger Burg und Herrschaft an den Johanniterorden in Klingnau / 1587 nach Brand schwer beschädigt / später schlossartig umgebaut / 1804 Eigentum des Kantons Aargau / 1835 in Privatbesitz / seit 1987 Wohn-, Arbeits- und Ausbildungsstätte für erwachsene Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung
  • Biber an der Aare / Lebensraum der Biber im Gemeindegebiet / reichhaltige Fauna / Lage: Entlang der Aare
  • Biobad / siehe Aargau→Erlebnis→Bad
  • Buhaldenweiher / Weiher- und Naturbereich
  • Juraweid / Aussichtslage am Südhang des Hombergs / naturnah aufgewerteter Bereich mit Informationstafeln zu Landschaft und Landwirtschaft
  • Waldlehrpfad / siehe siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Birrwil

  • Kirche reformiert / 1275 erstmals urkundlich erwähnt / im 14. Jh. gotisch umgebaut / Neubau 1689 unter Johann Friedrich von Breitenlandenberg / Turm erhöht / wichtige Wappenscheiben von 1640 und 1689 / Moosbrugger’sche Rokoko-Stuckdecke 1791 / Renovationen 1925 und 1975-78 / zusammen mit Friedhof, Pfrundscheune und Pfarrspycher geschützte Kirchhofgruppe
  • Kirchhofgruppe / Kirche, Friedhof, Pfrundscheune und Pfarrspycher bilden eine intakte Baugruppe / denkmalgeschützt
  • Villa Steiner Park / aussergewöhnlicher historischer Privatpark mit bemerkenswertem Baumbestand
  • Historischer Sodbrunnen / aus alter Ritterzeit / Lage: An der Grenze zu Leutwil
  • Räbeliechtli-Umzug / Kinderumzug am 31. Okt
  • Häfniweiher / künstlicher Weiher / landschaftlich reizvoller Erholungs- und Naturraum oberhalb des Dorfes / Lage: Gebiet Häfni 
  • Schifflände / Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee AG

Boniswil

Brunegg

  • Schloss Brunegg / vermutlich in der 1. Hälfte des 13. Jh. als Vorwerk der Habsburg errichtet / 1415 ergab sich die Besatzung den Bernern / 1538–1798 dem Landvogt auf der Lenzburg unterstellt / 1805 vom Kanton Aargau an Private verkauft und erneuert

Buchs

  • Kirche St. Johannes / erbaut 1965-67 nach Plänen des Architekten Hanns A. Brütsch, Zug / bedeutender Sichtbetonbau
  • Kirche reformiert / erbaut 1949-50 nach Plänen des Architekten Alfred und Heinrich Oeschger, Zürich / im Landistil der 1940er Jahre
  • Altes Schulhaus / erbaut 1871–73 in spätklassizistischem Stil / bildet zusammen mit der Alten Turnhalle eine historische Baugruppe / Lage: Lenzburgerstrasse 1
  • Alte Turnhalle / 1901 erbaut nach Plänen des Ingenieurs Jakob Bächli, Buchs / repräsentativer historischer Bau / kantonal geschützt / Lage: Lenzburgerstrasse
  • Lienhard-Rüsch-Haus / erbaut um 1700 in bernischer Tradition / umgestaltet 1830/40 in Biedermeierformen / Lage: Im alten Dorfkern
  • Dorfmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Schokolade Show / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Spycher beim Ortsmuseum / erbaut 1765 / vom Zopfweg an die Gysistrasse 2 versetzt 2001 / Teil des Museumsensembles
  • Suhrenbrücke / Holzbrücke erbaut 2007 / Länge 20 m
  • Naturlehrpfad / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Dintikon

  • Kirche St. Johannes Baptist / erbaut 1862–65 nach Plänen des Architekten Robert Moser, Baden / ortsbildprägender historistischer Kirchenbau
  • Altes Schulhaus / erbaut 1802 / Walmdach mit Dachreiter und Zwiebelhelm / diente nebst Schulhaus auch als Gemeindehaus und für reformierte Gottesdienste / lokalgeschichtlicher Zeitzeuge im Ortsbild / Lage: Hinterdorfstrasse 3
  • Eieraufleset / siehe Aargau→Erlebnis→Anlass
  • Rietenberg / bewaldeter Hügelzug / Naherholungsraum

Dürrenäsch

  • Gedenkstein / An den Absturz des Swissair-Verkehrsflugzeuges Caravelle III HB-ICV «Schaffhausen» vom 4. September 1963 / geschaffen von Eduard Spörri, Wettingen / am 21. März 1965 an der Unglücksstelle eingeweiht / Lage: Hallwilerstrasse
  • Schulhaus / 1828 als Schulgebäude belegt / aus einem privaten Wohnhaus hervorgegangen / historischer Bau
  • Sodbrunnen / historischer Brunnen / Mauerkrone aus Bollensteinen / Lage: Beim Gemeindehaus
  • Tabakstampfe / erbaut 1837 / Zeugnis der früheren Tabakverarbeitung / Lage: Staldenstrasse
  • Walti-Haus / erbaut 1591 als dreigeschossiger Mauerbau mit Walmdach / Rundbogentor an der Südseite / ehemalige Untervogtei / bedeutendes historisches Gebäude / Lage: Staldenstrasse 49

Erlinsbach

  • Kloster St. Laurenzen / heute Kloster der Clara-Schwestern / Lage: Laurenzenbad seit 2011
  • Kirche reformiert / erbaut 1565 als spätgotischer Rechteckbau mit Käsbissenturm / erste Kirche auf dem Gebiet des heutigen Kantons Aargau, die ohne Chor erbaut wurde
  • Baugruppe / Kirche erbaut 1565 / Pfarrhaus erbaut 1565 / Pfarrscheune erbaut 1765
  • Orchideenlehrpfad / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Hardmännliloch / Höhle an der Ramsflue
  • Geissfluegrat / höchster Punkt des Kantons Aargau / Höhe 908 müM / Aussichtspunkt

Gontenschwil

  • Kirche reformiert / erbaut 1622 in spätgotischem Stil / Lage: Kirchrain 173
  • Neues Pfarrhaus / erbaut 1867 / exponierte Stellung südlich der Kirche / wichtiger Bestandteil des Kirchhofareals
  • Altes Pfarrhaus / erbaut 1592 / wichtiger Teil der historischen Baugruppe / beheimatet das Dorfmuseum / Lage: Kirchrain 168
  • Altes Schul- und Gemeindehaus / erbaut 1821 als spätklassizistischer Mauerbau / Teil der historischen Baugruppe beim Kirchhof / Lage: Kirchrain 171
  • Dorfmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Galerie Schlössli / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Weiher Buholz / Wohlfühlort / idyllische Ort mit offener Waldhütte und Feuerstelle
  • Wyna im Moos / landschaftlich bedeutender Fluss- und Naturraum

Gränichen

  • Kirche reformiert / erbaut 1661–63 schlichter chorloser Rechteckbau / ein klassischer reformierter Predigtsaalbau / nach Einsturz des alten Turms neu errichtet / Vorgängerbauten reichen bis ins 9. Jh. zurück
    Innenraum mit Korbbogendecke / Kanzel und Taufstein streng symmetrisch auf der Mittelachse / polygonale barocke Kanzel aus weissem Alabaster mit korinthischen Ecksäulen und hölzernem Schalldeckel
  • Schloss Liebegg / erbaut zu Beginn des 13. Jh. / im Besitz verschiedener aristokratischer Familien / Bau des spätgotischen Luternauhauses (1561) / Anfang 17. Jh. Bau der grossen Scheune / Anfang 19. Jh. Bau des Wohntraktes im Biedermeierstil / seit 1948 Eigentum des Kantons Aargau
  • Hexenmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Museum Chornhuus / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Waldlehrpfad Fuden / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Hägglingen

  • Sehenswürdigkeiten Hägglingen
  • Kirche St. Michael / erstmals erwähnt 1036 / erbaut 1739-42 als Saalkirche im Barockstil / 1831-32 Kirchenschiff nach Westen verlängert / 1951 renoviert / dabei in der Sakristei ein spätgotischer Freskenzyklus aus den 1480er Jahren freigelegt / 1999-2000 letztmals renoviert
  • Bruderklausenstätte / 1947 erbaut, als Dank für die Verschonung der Schweiz in den beiden Weltkriegen / Lage: Saalhau, oberhalb Hägglingen
  • Kapelle Rüti / erbaut 1890 / aufwendig renoviert (1979) und neu geweiht / Lage: Rüti
  • Birchweiher / idyllischer Naturort am Waldrand / viele Pflanzen, Insekten und Wassertieren
  • Lorenstei / Findling im Lorenwald nordöstlich von Hägglingen / Lage: Kleine Lichtung im Tannenwald
  • Maiengrün / Aussichtpunkt (589 müM) mit Aussichtsturm (35 m) / Lage: Auf dem Hügel Maiengrün
  • Sieben Hügel / Hägglingen liegt in einer Talsenke, von 7 Hügeln umgeben: Maiengrün 589 müM, Loren 556 müM, Saalhau 555 müM, Riglisberg 551 müM, Bühl-Birch 549 müM, Hanenberg 546 müM, Sandbühl 525 müM

Hendschiken

  • Kirchenzentrum reformiert / eingeweiht 1982 / erbaut nach Plänen der Architekten Zimmer & Blatter AG, Lenzburg / Lage: Schulweg 12
  • Alte Schmitte / erbaut um 1680 in spätbarockem Stil / eines der ältesten Gebäude im Dorf / Lage: Schmittengässli 2
  • Wohnhaus / erbaut um 1700 als stattliches gemauertes Wohnhaus / hochragendes Steildach und Resten spätgotischer Befensterung / zusammen mit der Alten Schmitte Teil des ältesten gemauerten Baubestands von Hendschiken / Lage: Dottikerstrasse 9
  • Wohnhaus / erbaut 1796 als ursprünglich freistehendes bürgerliches Wohnhaus / später mit Scheunenanbau zum Bauernhaus erweitert / spätbarocke Züge im Wohnteil / Lage: Am Bach 4
  • Römische Wasserleitung / Fundstellen von 1921 und 1933 / Reste einer römischen Wasserleitung zum Vicus bei Lenzburg

Holderbank

  • Kirche reformiert / erstmals erwähnt 1275 / neu erbaut 1701–02 nach Plänen des Architekten Samuel Jenner, Bern / besonders sehenswert ist der spätgotische Taufstein aus der Zeit um 1475 / im Chor Grabplatten der Familie Effinger, den Schlossherren von Wildegg
  • Pfarrhaus / erbaut 1605 / historisches Gebäude bei der Kirche / Lage: Von Effingerstrasse 1
  • Schulhaus / erbaut 1868 / historischer Schulbau / Lage: Talstrasse 3
  • Effingerhort / Rehabilitations- und Wohnanlage / Gründungsbau 1914 / Erweiterungsbau 1924–25 / Lage: Von Effingerstrasse 194, Kernenberg

Hunzenschwil

  • Kirche reformiert / mit Kirchgemeindehaus von 1959–60 / Lage: Schulgasse 3
  • Methodistische Kirche / Lage: Stationsweg 6
  • Spycher / erbaut 1721 / Lage: Gränicherweg
  • Brunnen / Lage: Wannenrain
  • Krebsbachweiher / Weiherlandschaft unter Naturschutz stehend / mit geschützten und gefährdeten Pflanzen- und Tierarten / Lage: Waldhütte

Küttigen

  • Kirche reformiert / 1036 erstmals erwähnt / romanischer Turm aus dem Hochmittelalter / Schiff und Chor um 1500 in spätgotischem Stil / Renovationen 1956 und 1987 / von der Innenrenovation 2006 stammen die farbigen Glasfenster des Künstlers Felix Hoffmann, Aarau / Lage: Kirchberg
  • Pfarrhaus / erbaut 1844 in klassizistischem Stil / neben der Kirche stehend / beide auf dem Ausläufer eines Juragrates / Lage: Kirchberg
  • Türmlischuelhuus / erbaut 1838 mit Turmuhr und Glocke
  • Ruine Rosenberg (Horen) / erbaut im 12. Jh.
  • Ruine Königstein / erbaut 1277 von den Herren von Kienberg-Küngstein / ab 1415 gehörte Königstein zum bernischen Staatsverband / 1417 an die Stadt Aarau / ab 1535 direkt an Bern und wurde Bestandteil der Landvogtei Biberstein
  • Bollacker / römischer Gutshof / archäologisch bedeutend
  • Horenbrücke / Holzbrücke erbaut 2008 / Länge 30,9 m
  • Schällebrugg / erbaut 1804-10 als Steinbrücke / von Sträflingen aus dem kantonalen Zuchthaus Baden
  • Rebbau / Lage: Südhang des Acheberges
  • Geowanderweg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Kölliken

  • Bindschedler-Haus / erbaut 1801 / markantes Wohnhaus mit Walmdach / gequaderten Ecklisenen und Sandsteingewände / Lage: Richtergasse 5
  • Gasthaus zum Bären / erbaut 1777 / historisches Gasthaus / Denkmalinventar / Lage: Hauptstrasse 14
  • Hochstudhaus Egelmoos / historisches Hochstudhaus / Lage: Egelmoosstrasse 8
  • Ofenhaus / erbaut 1909 / Lage: Hauptstrasse 172
  • Villa Clara / erbaut 1879 für den Textilfabrikanten Jakob Matter-Hüssy / repräsentative Fabrikantenvilla / Lage: Hauptstrasse 42
  • Strohdachhaus / erbaut 1802 als grossbäuerlich geprägtes Strohdachhaus (Vielzweckbau) / vierteilige Hochstudkonstruktion / Stroh des heruntergezogenen Vollwalmdaches 1982 durch Schilf ersetzt / diente bis 1941 als Salzablage und Salzverkauf / enthält das Dorfmuseum / Lage: Hauptstrasse 43
  • Dorfmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Planetenweg Aarau – Kölliken / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Leimbach

  • Strohdachhaus / erbaut 1783 als Bohlenständerbau mit dreiteiligem Hochstud und strohgedecktem Vollwalmdach / die südseitige Stubenfront hat Reihenfenster mit Butzenscheiben / / älteste Hausform im Aargau / Weiterentwicklung aus der alemannischen Hofstatt / Lage: Seeberg ob Leimbach
  • Marchsteine / historisch interessante Grenzsteine / Lage: Auf dem Seeberg
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Lenzburg

Altstadt

  • Stadtkirche reformiert / erbaut 1667-68 als barocke Saalkirche / um 1670 Abendmahlstisch in Alabaster von Hans Henz / 1760-63 Einbau der Empore und Orgelprospekt von Johann Konrad Speisegger / und 1760 einer Stuckdecke von Jacob Mäusburger / 1763 Taufstein vom Berner Möbelschreiner Mathäus Funk / 1938 Glasmalereien von Paul Zehnder / 1973 neue Orgel / der Turmbauer übernahm den älteren Turmzugang mit spätgotischem Rundbogen / ganzes Objekt seit 1960 unter Denkmalschutz
  • Kirche Herz Jesu katholisch / Geläute mit 5 Glocken, gegossen 1934 von der Giesserei H. Rüetschi AG, Aarau
  • Moritzbrunnen / erstellt 1780 / Lage: Kirchgasse
  • Rathaus / 1676-77 und 1692 in 2 Etappen erbaut / 1677 Ostflügel samt Mittelteil und Turm / 1692-1700 der Westflügel / der Barockbau ist bündig in die Häuserfassade eingefügt / in der Mitte wird das Rathaus durch einen in die Gasse ragenden schlanken Turm geteilt / 1864 wurde der Alte Gemeindesaal zu einem Theatersaal erweitert / Rixheimer Tapete von 1815 im Sitzungszimmer im 2. Stock → eine handbedruckte Tapete aus der Manufaktur Jean Zuber & Cie in Rixheim, Elsass / übrige Innenräume 1940-41 renoviert / seit 1960 Denkmalschutz
  • Rathausgasse 31 / 3-achsiger Bau von 1728 / mit einem in der Mitte vorgebauten Erker und einer aus Muschelkalkplatten gefügten Fassade
  • Rathausbrunnen / erstellt 1845 / Lage: Rathausgasse
  • Stadtbibliothek / erbaut 1792-93 im Spätbarock-Klassizismus / seit 1964 Stadtbibliothek
  • Amtshaus ehemaliges / erbaut 1844-45 / das spätklassizistische viergeschossige Haus mit 3 Fensterachsen ist in der Gebäudemitte mit einer quer durchgehenden Halle mit dreiläufiger Treppe aufgeteilt / das Erdgeschoss ist mit einer Vorhalle gegen die Hauptgasse offen / seine Dachtraufe gegenüber den angrenzenden Bürgerhäusern ist deutlich höher gesetzt / seit 1976 Denkmalschutz
  • Gemeindesaal ehemaliger / 1844 erbaut / 1864 Erweiterung des Mehrzweckgebäudes nach Süden mit Saaleinbau / im Obergeschoss im romantischen Münchner Klassizismus mit einer dekorativ bemalten Decke / 1983 restauriert / seit 1984 Denkmalschutz
  • Haus im Hof / erbaut 1780-81 in den Übergangsformen vom Barock zum Klassizismus / Lage: Grabenweg 4
  • Spittelbrunnen / erbaut 1790 / Lage: Grabenweg
  • Chlausbrunnen / um 1240 gegraben / Figuren 1572 erstellt / Sodbrunnen Tiefe 17 m / Lage: Metzgplatz
  • Schmittenbrunnnen / 1798 erstellt / Lage: Sternenplatz

Aavorstadt

  • Privathaus / erbaut 1852 durch den Bauherrn und Kaufmann Theodor Bertschinger-Amsler / dreigeschossiges klassizistisches Privathaus mit vierstöckigem Eckturm / Lage: Aavorstadt 1
  • Hünerwadelhaus / erbaut 1759-60 für Markus Hünerwadel als Handelshaus / heute Handelsschule KV / Lage: Aavorstadt 2
  • Wirtshaus zum alten Landgericht / erbaut um 1670 / gemauerter Unterbau mit leicht vorragendem Fachwerk-Oberbau / an der abgeschrägten Gebäudeecke polygonaler Erker / Lage: Aavorstadt 18
  • Brunnen Aabachbrücke / 1840 erstellt / Lage: Aavorstadt

Burghalde

  • Alte Burghalde / erbaut 1628 / besteht aus einem dreigeschossigen spätgotischen Wohnhaus mit Fachwerkanbau, sowie der ehemaligen Trotte / halbrunder Treppenturm / im rückwärtigen Saal eine hochbarocke figürliche Stuckdecke von 1702 und 1718 / Renovation 1983 / heute Museum Burghalde
  • Museum Burghalde / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Neue Burghalde / erbaut 1793-94 nach den Plänen von Johann Rudolf Dolder / streng symmetrischer frühklassizistischer Bau / grosszügige Freitreppe / reich geschmiedetes Flügeltor / Walmdach mit 2 Lukarnen, einem achteckigen Dachreiter und 2 Firsturnen / im Inneren im Obergeschoss Saal und dessen Seitenzimmer mit Tapeten und Bordüren vom Rixheim um 1800
  • Hirzelhaus / erbaut 1696 / Lage: Ecke Schlossgasse/Burghaldenstrasse
  • Kutscherhaus / erbaut im späten 18. Jh.
  • Brünggelbrunnen / erstellt um 1790 / Lage: Burghalde
  • Güggelbrunnen / erstellt 1840 / Lage: Burghalde
  • Gartenpfad / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Schützenmattstrasse

  • Schützenmattstrasse / reizvolle Vorstadtanlage vom 18.-19. Jh. / Pflästerung, Gärten, steinerne und geschmiedete Einfriedungen, bergseitige Stützmauer
  • Villa Alice / erbaut 1837-38 / Biedermeierhaus mit Mittelrisalit und flach geneigtem Walmdach / 1949 zum Alice-Hünerwadel-Heim umgebaut / Lage: Schützenmattstrasse 3
  • Rosenhaus / erbaut 1840 / Lage: Schützenmattstrasse 5
  • Villa Malaga / erbaut 1840 / Lage: Schützenmattstrasse 7
  • Brunnen / erstellt 1840 / Lage: Schützenmattstrasse
  • Gasthaus zur Krone / erbaut 1760-70 / an der frontseitigen Giebelfassade figürlich geschnitzte Büge / reich geschmiedetes Tavernenschild / Lage: Kronenplatz 20
  • Brunnen / erstellt 1859 / Lage: Kronenplatz
    ……

♦ Schloss Schlossberg

  • Das Schloss Lenzburg ist das Wahrzeichen und identitätsstiftende Zentrum von Lenzburg
  • Schloss Lenzburg / Schloss Lenzburg war von 1036–1173 das Herrschaftszentrum der Grafen von Lenzburg bis zu deren Aussterben 1173 / danach wurde die Lenzburg Besitz des deutschen Kaisers Friedrich I. Barbarossa / das Schloss wurde von 1273–1415 zum regionalen Verwaltungszentrum der Grafen von Habsburg
    Nach der Eroberung des Aargaus durch die Eidgenossen 1415 residierte ab 1444 für die folgenden 350 Jahre ein bernischer Landvogt auf der Burg / es entstanden das Landvogteischloss und das heutige Stapferhaus im Berner Stil / danach wurde das Schloss 1803 dem neu geschaffenen Kt. Aargau zugesprochen und 1853 an Private verkauft / die neuen Besitzer restaurierten die Gebäude mit grossem Kostenaufwand / 1956 hatte dann der Kt. Aargau und die Stadt Lenzburg das Schloss wieder käuflich erworben
    Der grosse Garten mit Blumenparterre und der Pavillon beim Stapferhaus wurde 1978-86 nach Plänen von Samuel Steck aufwendig restauriert / und für die Nutzung durch eine breite Öffentlichkeit eingerichtet / das heute im Schloss ausgestellte Interieur stammt aus dem 16.-18. Jh. / das Ritterhaus, erbaut im 14. Jh. in spätgotischem Stil, dominiert als repräsentativer Saalbau den Südwestteil des Schlosshofes / die Räume stehen für kulturelle und gesellschaftliche Begegnungen zur Verfügung / der grosse Innenhof und romantische Garten sowie die zahlreichen Gebäude und Säle machen aus der Lenzburg einen attraktiven Event-Ort / Lage: Auf einem Molassehügel stehend
  • Museum Aargau / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Kindermuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Stapferhaus / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Haus Sonnenberg / erbaut 1770 in barockem Stil / Berner Landhaus mit Stichbogenfenstern unter einem breit vorragenden Walmdach / ehemalige Landweibelei / Lage: Schlossgasse 50
  • Schwanenbrunnen / Lage: Haldenweg
  • Fröschlibrunnen / erstellt 1951 / Lage: Friedweg

 Bleicherain

  • Müllerhaus / erbaut 1785 als herrschaftliches klassizistisches Bürgerhaus / dreigeschossiger, streng orthogonal gegliederter Baukörper / heute Ort für kulturelle und private Anlässe / seit 1960 Denkmalschutz / Lage: Bleicherain 7
  • Literaturhaus / Treffpunkt für Lesende und Schreibende / Lage: Bleicherain 7
  • Obere Mühle / nachgotischer Mauerbau von 1683 / gegen Norden erweitert 1850 / nach einem Brand 1901 stark verändert wieder aufgebaut und auf 4 Stockwerke erhöht / Lage: Bachstrasse 40
  • Industriekultur am Aabach / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

♦ Goffersberg

  • Gofischlössli / erbaut 1644 / spätgotisches Gebäude mit Rundschneggen / Lage: Gofiweg 20
  • Städtische Trotte / erbaut 1645 durch Meister Michel Meyer / erweitert 1679 / Lage: Oberer Haldenweg 55

♦ Lindenfeld

  • Römisches Theater / entdeckt 1964 / Lage: Lindenfeld

♦ Bergwald

  • Fünfweiher / Lage: Bergwald
  • Esterliturm / 1. Turm aus Holz 1905 / 2. Turm aus 19 Betonrohrelementen 1974 / Höhe 48 m / Aussichtsplattform 45 m / Treppe 253 Stufen / Fundament 602 müM / Fussmarsch ab Lenzburg Bahnhof – Bergwald: 1½ h
  • Römerstein / Findling der Endmoränen des Bünztales aus der Würmeiszeit / im nord-östlichen Lenzburger Waldgebiet
  • Natur- und Kulturpfad / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Waldgebiet Berg-Ebnet / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Waldgebiet Lütisbuech / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Meisterschwanden

  • Kirche reformiert / erbaut 1820-22 / Kirchturm 48 m
  • Kirche Bruder Klaus katholisch / erbaut 1972
  • Hallwilersee / landschaftlich prägender See- und Erholungsraum
  • Schifflände / Delphin, Seerose / Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee AG

Menziken

  • Menziken besteht aus den Ortsteilen: Burg, Menziken

Menziken

  • Kirche St. Anna / erbaut 1907 / Umbau und Erweiterung 1973 / Innenrenovation 2006
  • Kirche reformiert
  • Tabak- und Zigarrenmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Vereinigung Sagi Menziken / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Ischlag / Naherholungs- und Weiherbereich
  • Entenweiher / Freizeit- und Naturort / Lage: Im Ischlag

Burg

  • Brunnen Pärkli
  • Biotop
  • Weiher

Möriken-Wildegg

Möriken

  • Kirche reformiert / erbaut 1949
  • Oldtimer Traktorentreffen / siehe Aargau→Erlebnis→Anlass
  • Bünzaue / Auengebiet nach dem Hochwasser von 1999 entstanden
  • Walderlebnispfad Chestenberg / mit Natur- und Geschichtsinformationen
  • Wandergebiet Chestenberg

Wildegg

  • Kirche St. Antonius / erbaut 1968-69 / Kirchenbau mit ungewöhnlicher Rundzeltarchitektur
  • Schloss Wildegg / Wohnschloss mit 37 Räumen, Lustgarten, Nutzgarten, Gutsbetrieb / erbaut in der ersten Hälfte des 13. Jh. in Etappen durch die Habsburger / Beginn mit dem riesigen Bergfried mit rechteckigem Grundriss und dicken Mauern / bündig an den Turm kam in einer 2. Etappe der steinerne, später barockisierte Palas als Wohntrakt dazu / weitere Bauten sind das Ökonomiegebäude sowie Vorratsräume und Stallungen
    Das Schloss war ein ehemaliges barockes Vorwerk der Habsburger und hatte mehrere Besitzer / 1483 erwarb der bernische Hauptmann Kaspar Effinger das Schloss / 1552 zerstörte ein Blitzschlag die Burg bis auf das feste Mauerwerk / anschliessend Wiederaufbau durch Effinger, jetzt Obervogt zu Schenkenberg / 1912 vermachte es der letzte seines Geschlechts der Eidgenossenschaft / seit 1917 Museum mit Effingerschem Familienbesitz und Beständen des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich / Einrichtung der Räume entspricht dem Zustand um 1800 / seit 2011 im Besitz des Kt. Aargau
    Um den grossen Schlosshof gruppieren sich seit ca. 1700 das eigentliche Schloss, bestehend aus Bergfried und barockisiertem Palais / die Schlossscheune mit Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche / das Erlachhaus mit Schlossbistro / und der Villa-Landhaus-Komplex mit dem neuen Besucherzentrum / in die Schlossanlage gelangt man durch ein repräsentatives Tor an der Ostseite des Schlosshofes / das Innere vom 16.-19. Jh. beherbergt die Ahnengalerie der Familie Effinger sowie alle ehemaligen Bewohner der Schlossgeschichte / weiter ein Wohnmuseum, verschiedene Veranstaltungsräume, Empfang mit Shop und Introshow sowie ein Bistro mit Selbstbedienung
    Gepflegter französischer Garten / eindrückliche Sammlung von 300 seltenen Kulturpflanzen / Barfussweg und Wasseranwendungen nach Pfarrer Kneipp / vor dem Toreingang zur Schlossanlage und einem angrenzenden Vorhof steht das Rebhaus mit angegliedertem Rosengarten / die Nordseite des Vorhofs wird von einer lang gezogenen Voliere abgeschlossen / unterhalb der Schlossanlage erstreckt sich auf der Süd- und Westseite eine grosse Terrasse mit altem Baumbestand und grosszügig angelegter Doppeltreppe / die geräumige Gartenoase bietet den stimmungsvollen Rahmen für öffentliche Veranstaltungen und Privatanlässe
  • Militärmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Museum Aargau / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Villenbezirk / mehrere repräsentative Villen und Gutshäuser aus der Frühzeit der Industrialisierung / darunter Haus Dolder, Lauégut, Amslergut, Haus Isler
  • Jodbrunnen / 1832 gebohrter begehbarer Jodbrunnen / im Kurgarten beim Bären / Lage: Bruggerstrasse 19
  • Aue Wildegg – Brugg / Teil des Auenschutzparks Aargau

Moosleerau

  • Grenzstein / aus der Zeit vor 1798 / in einem Marchbeschrieb mit 1617 verbunden / markiert die Grenze zu Luzern / Lage: Östlich der Alten Triengerstrasse, bei der Brücke über den Gründelbach
  • Steinbrücke / erbaut 1826 mit dem Ausbau der Suhrentalstrasse / Konstruktion: Muschelkalk-Quader-Gewölbe über den Gründelbach / Teil eines selten vollständig erhaltenen Abschnitts der Kunststrasse des 19. Jh. / Lage: Alte Triengerstrasse
  • Suhrebrücke / Konstruktion: Holz-Beton-Verbund / Länge 12,5 m

Muhen

  • Kirche reformiert / erbaut 1959–61 / zusammen mit Kirchgemeindehaus / Lage: Kirchweg 1
  • Pfarrhaus reformiert / erbaut 1964 / Lage: Multenrain 33
  • Altes Schulhaus / erbaut 1898–99 / nach Plänen des Hochbaumeisters Robert Ammann / Lage: Hauptstrasse
  • Strohdachhaus / mit Stroh bedecktes Hochstudhaus / erste urkundliche Erwähnung 1721 / seit 1961 bäuerliches Wohnmuseum / seit 1983 Eigentum der Einwohnergemeinde Muhen / Lage: Hardstrasse 3
  • Suhrenbrücke / erbaut 2004 / Konstruktion: Holz-Beton-Verbund / Länge 15 m
  • Talhofweiher / Lage: Beim Waldhaus
  • Naturlehrpfad / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Niederlenz

  • Ortsmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Chlaus-Brauch / siehe Aargau→Erlebnis→Anlass
  • Geographisches Zentrum (Kantonsmitte) / Koordinaten 654.217/251.240 / Lage: Lenzhardwald
    Hinweis  Begegnungsstätte mit Findling aus dem zentralen Aaremassiv / die Kerben in den 11 Sitzbänken aus Jurakalk geben vom Zentrum aus die genauen Richtungen zu den elf Bezirkshauptorten an / Feuerstellen

Oberentfelden

  • Kirche St. Martin katholisch / Lage: Erlenweg 5
  • Kirche reformiert / erbaut 1864–66 im Übergangsstil zwischen Spätklassizismus und Neuromanik / nach Plänen des Architekten Ferdinand Stadler, Zürich / Kirchturm Höhe 41 m / Lage: Bahnhofstrasse 7
  • Museum Alte Schmitte / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Walderlebnispfad / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Oberkulm

  • Mosaik von 1991 / Erinnerung an das 700-jährige Bestehen der Eidgenossenschaft / vor dem Gemeindehaus / Lage: Neudorfstrasse 7
  • Taubenplastik / anlässlich des Doppeljubiläums 1995: 950 Jahre Kulm, 700 Jahre Oberkulm / erstellt von Walter Geiser, Unterkulm / gespendet von Walter Huber, Bandfabrikant, Suhr / vor dem Gemeindehaus / Lage: Neudorfstrasse 7
  • Kornspeicher mit Strohdach / erbaut 1540/50 / renoviert 1960 / neu gedeckt 1988 / Denkmalschutz / Lage: Im Obersteg
  • Maurhübel / Standort eines römischen Gutshofes / Villa Columbaria / Lage: Maurhübelstrasse 1

Othmarsingen

  • Kirche reformiert / erbaut 1675 in der Form eines länglichen Zwölfecks / ursprünglich als Querkirche konzipiert / sehenswert sind das geschnitzte Chorgestühl, die Glasmalereien und die reich verzierte barocke Kanzel / 1895 wurde an der Nordseite ein Turm angefügt / Lage: Chilefeldweg 9.1
  • Pfarrhaus / erbaut um 1880
  • Gemeindehaus / erbaut 1675 / historisches Gebäude / Lage: Kirchrain 1
  • Alte Mühle / erbaut Mitte 16. Jh. als spätgotischer Mühlenbau / Lage: Mühleweg 22
  • Haus zum Rössli / erbaut 1861-67 als spätklassizistisches Gasthaus / Lage Lenzburgerstrasse 9
  • Urechhaus / erbaut in den 1780er Jahren von Carl Ahasver von Sinner / Lage Bünzweg 4
  • Stundenstein „XVI Stund von Bern“ / markanter historischer Distanzstein / Lage: vor Othmarsingen
  • Bünzbrücke / erbaut 2002 als Holzbrücke
  • Bünzaue / Naturraum an der Bünz
  • Birch / frühmittelalterliche Grabhügelgruppe / archäologisch interessant
  • Meiengrün / Aussichtsturm / Höhe 33 m / Fundament 589 müM / Restaurant

Reinach

  • Kirche reformiert / erbaut 1529 / verändert 1664 und 1776 / Lage: Kapf
  • Saalbau Reinach / Lage: Hauptstrasse 22
  • Haus zum Schneggen / erbaut 1604-05 als bedeutendes spätgotisches Untervogthaus / runder fünfstöckiger Treppenturm
  • Vereingung Museum Schneggli / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Aussichtsturm / Hombergturm / erstellt 1910 / Konstruktion: Betonfachwerk / Höhe 16,9 m / 91 Stufen / Fundament 788 müM / Lage: Hochwacht

Rupperswil

  • Kirche reformiert / erbaut 1922 / Chorfenster von Felix Hoffmann (1939) / Lage: Kirchweg 4
  • Pfarrhaus / eines der ältesten Gebäude von Rupperswil
  • Steinerkanalbrücke / erbaut 2011 als Holzbrücke / Länge 32 m
  • Dorfmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Historischer Rundgang / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Schafisheim

  • Schloss Schafisheim / erbaut in spätgotischen Stil / einige Jahre nach der Schlacht bei Sempach 1386 im Auftrag der Herren von Baldegg / deren Stammsitz in den Kriegswirren von den Eidgenossen zerstört worden war / es ist ein massiver 4-stöckiger Bau mit spitzem Walmdach / die ältesten Teile stammen aus dem frühen 15. Jh. / an der Nordseite Anbau eines runden Treppenturms 1605-06 / Kapelle 1360 erbaut; 1498 unter Walther von Hallwil von Grund auf erneuert / Schlossanlage heute im Privatbesitz
  • Kirche reformiert / ursprüngliche Schlosskirche St. Leodegar / erbaut 1498 / renoviert 1933, 1942 und zusätzlich erweitert 1956 / Gesamtrenovation 2007 / seit 2002 im Besitz der reformierten Kirchgemeinde Staufberg / Lage: Lenzburgerstrasse 9
  • Urech-Guet / erbaut 1783 als herrschaftliches spätbarockes Landhaus unter Mansartdach / eines von der Familie Brutel erbauten Landhäuser / Lage Seetalstrasse 7
  • Brutel-Guet / erbaut 1750-60 und etappenweise restlicher Teil seit 1980 / im ehemaligen Sommer- und Wintersaal beachtliche Ausstattung / Rokokostuckdecke, Louis-XV-Cheminée, Wachstuchtapete, bemalte Kachelöfen von Balthasar Fischer / heute Rudolf-Steiner-Schule / Lage: Alte Bernstrasse 14

Schlossrued

  • Kirche reformiert / Lage: Kirchrued
  • Schlossruine Alt Rued / ehemalige Turmburg aus dem 11. Jahrhundert / die Talschaft stand spätestens seit Mitte 12. Jh. unter der Herrschaft der Herren von Rued / diese waren ihrerseits ein kyburgisches und ab 1273 habsburgisches Ministerialengeschlecht (Dienstmannengeschlecht) bis 1415 / Herren von Rued erstmals erwähnt 1160 / Burg im Zusammenhang mit dem Sempacherkrieg 1386 zerstört
  • Erlebnisweg / Höhenweg, Ruinenweg, Schlossweg

Schmiedrued

♦ Schmiedrued

  • Alte Schmiede / Lage: An der Ruederche
  • Weberei + Heimatmuseum Ruedertal / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Ruederchebrücke / erbaut 1994 als Holzbrücke / Länge 10,6 m
  • Walderlebnispfad 
  • Wandergebiet

Walde

Schöftland

  • Kirche Hl. Familie katholisch / 1. Kirche 1932 / heutige Kirche 1979-80 nach Plänen des Architekten Walter Moser
  • Kirche reformiert / Kirchturm und Chor von 1506 / Turm als seitlicher Anbau mit Käsbissendach / Langhaus nach einem Brand von 1683 in barocker Form wieder aufgebaut / Kirche mehrmals renoviert; letztmals 1965
  • Schloss / erbaut 1660 / mit Parkanlage, Schlossscheune, Gartenhaus und Pförtnerhäusern / 1917 von der Einwohnergemeinde erworben / in mehreren Etappen renoviert / heute Gemeindehaus / Lage: Dorfmitte
  • Gasthof zum Ochsen / erbaut 1797-1800 von Architekt Carl Ahasver von Sinner, Bern / Renovation 2014 / Lage: Dorfstrasse 11
  • Bezirksschulhaus
  • Spycher
  • Rapid-Museum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Obere Mühle Brücke / erbaut 1983 als Holzbrücke / Länge 16 m
  • Säulengrotte / mit Feuerstelle und Grillplatz / Lage: Alter Sandsteinbruch im Waldgebiet Husertwing
  • Felsenklause / mit Feuerstelle / Lage: Buchlisberg
  • Findlingsgarten / Erratikergruppe mit 27 dokumentierten Findlingen / Fundstelle und Grillplatz / Lage: Auf der Ebni 
  • Findlinge / insgesamt 50 Stück sind in den umliegenden Waldgebieten verteilt / sie bezeichnen mit der darauf befindlichen Gravur den jeweiligen Flurnamen oder die Wegbezeichnung
  • Weiher / Lage: Waldgebiet Lälli

Seengen

  • Schloss Brestenberg / erbaut 1625 im Barockstil / heute Besitz der Winterthurer «Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte» / Lage: Brestenbergstrasse 8
  • Schloss Hallwyl / bedeutendstes Wasserschloss der Schweiz / bestehend aus dem hinteren, älteren Schloss / und dem vorderen, jüngeren Schloss / die Anfänge mit einem Wohnturm reichen in das späte 12. Jh. zurück / um 1265 wurde östlich dieses Turms ein Palas direkt am Bachufer errichtet / mit Vorratsräumen im Erdgeschoss und Wohnräumen in den Obergeschossen / Schloss erbaut durch die Herren von Hallwyl und jahrhundertelang in deren Besitz / im Lauf der Zeit beständig erweitert / seit 1925 ist das Schloss öffentlich zugänglich / seit 1994 gehört es dem Kanton Aargau / Vollsanierung 1997-2004 / heute ein Standort von Museum Aargau
    Die Schlossanlage steht am Ausfluss des Hallwilersees, auf 2 natürlichen Inseln im Aabach / verbunden mit einer Zugbrücke / der ältere Teil liegt auf der südlichen Insel / bestehend aus einem quadratischen Bau, mit einer hufeisenförmigen, zinnenbewehrten Umfassungsmauer geschützt / mit 2 Rundtürmen und einem länglichen Bau an der Basislinie / der Eingang zur Schlossanlage befindet sich auf der Nordhalbinsel / bestehend aus Wohngebäuden, Ökonomiegebäuden und einer Kapelle
  • Mühleinselbrücke / Holzbrücke erbaut 1995 / Länge 10 m / Lage: Schloss Hallwyl
  • Schlossmühle Hallwyl / erste Erwähnung 1346 / Kern des heutigen Gebäudes 1638 / seit 1920 Museumsbetrieb / seit 1994 Eigentum des Kantons / seit 2007 Teil von Museum Aargau
  • IndustriekulTOUR Aabach / digitale Rundgänge / virtuell durch die Industriegeschichte
  • Museum Aargau / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Museum Alte Schmitte / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Burgturm Seengen / erbaut von Rudolf IV von Hallwyl als Turm / 1578 in ein stattliches Treppengiebelhaus umgebaut / heute Wohn- und Gasthaus / im Keller die Steinzeitwerkstätte der ‚Histrischen Vereinigung Seetal‘ / Lage: Kreuzgasse
  • Pfahlbau-Moorsiedlung / entdeckt 1923 / späbronzezeitliche Seeufersiedlung / seit 2011 Teil des UNESCO-Welterbes Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen / nachgebautes Pfahlbauhaus von 1989, beim Männerbad stehend / macht den Fundplatz Riesi anschaulich / Lage: Rieslen
  • Titistein
  • Dornisbad
  • Schifflände / Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee AG

Seon

  • Pfarrkirche St. Martin reformiert / erstmals erwähnt 1408 / Um- und Neubau 1708 auf dem Fundament des mittelalterlichen Vorgängerbaus / Kirchturm 1856 an der Westseite neu errichtet / Geläute mit 5 Glocken / gegossen 4 Stk 1856, 1 Stk 1969 von der Giesserei Rüetschi, Aarau / Kirche 1974 letztmals renoviert / Denkmalschutz seit 1974
  • Ortsmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Hallstattgräber / archäologisch wichtiger Ortsbezug / Lage: Forn- und Niederholz

Staufen

  • Kirche / heutige Form von 1419-20 in romanisch-gotischem Übergangsstil / Langhaus enthält ältere romanische und gotische Bauteile / gotischer Chor mit prächtigen Glasmalereien in den gotischen Chorfenstern aus der Zeit um 1435-40 / Kirchturm erbaut 1420 / geschnitzte Barockkanzel von 1720 / Lage: Staufberg
    Die Pfarrkirche bildet zusammen mit Pfarrhaus, Pfarrscheune, Friedhof, Sigristenhaus sowie Wasch- und Brunnenhaus eine Baugruppe
  • Pfarrhaus / ein stattlicher Giebelbau mit zwei Stockwerken und Satteldach
  • Sigristenhaus / erbaut 1513 / ursprünglich das Beinhaus / ein steilgiebliger, gotischer Mauerbau / 1586 zum Sigristenhaus umgebaut
  • Waschhaus und Brunnenhaus / besitzt einen Brunnenschacht / Schachttiefe 28,4 m / ausgerüstet mit einem Laufrad von 3,8 m Durchmesser zum Aufwinden des Wasserkessels / Lage: Zwischen Pfarrhaus und Kirche
  • Affenbrunnen / Dorfbrunnen, 1601 vom Steinmetz Anton Wyg geschaffen / er besitzt einen rechteckigen Trog mit derbem Säulenstock / das heutige Äffchen ist 1944 von W. Leuenberger gemeisselt
  • Zopfhuus / wichtiger Saal- und Kulturort der Gemeinde / Lage: Zopfgasse 20
  • Silvesterfeuer / Lage: Staufberg
  • Staufberg / Aussicht / 517 müM

Suhr

  • Bärenmatte / Kultur- und Kongressort / Lage: Turnhalleweg 1
  • Untervogthaus ehemaliges / erbaut 1600 / enthält Museum / Lage: Tramstrasse 24
  • Museum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Suhrenbrücke / alte Holzbrücke
  • Naherholungsgebiet Suhr
  • Naherholungsgebiet Steüfeleplatz
  • Naherholungsgebiet Suhrerchopf / Aussichtspunkt / Blick ins Wynen- und Suhrental / Feuerstelle
  • Naturschutzgebiet Brüelmatte
  • Naturschutzgebiet Obertel
  • Landschaftsschutzzone Wynematte

Teufenthal

Unterkulm

  • Kirche reformiert / erbaut 12. Jh. / erstmals erwähnt 1275 / quadratischer Chor um 1400 / Kirchenschiff um 1500 / Erhöhung des Turmes auf heutige Höhe um 1500 / älteste heute noch im Betrieb stehende Turmuhr von 1530 vom Uhrmacher Laurentz Liechti, Winterthurer
  • Kirche Bruder Klaus katholisch / 1957 erbaut / Lage: Einschlagstrasse

Zetzwil

  • Biotop Grünau / kleines Naturschutzgebiet mit verschiedenen Vögeln
  • Naturpark Wuhr / Natur- und Erholungsraum / Wuhrhütte
  • Naturlehrpfad Baum+Strauch / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Trockenwiese Zetzwil / Im Bundesinventar der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung erfasst / Lage: Auf dem Moränenzug bei Zetzwil

Kanton Aargau Sehenswert / Region Brugg-Baden-Spreitenbach

Baden

♦ Altstadt Baden

  • Sehenswürdigkeiten Baden……Altstadt Baden
  • Röm. Name: Aquae Helveticae / formelle Stadtgründung 1297 unter den Habsburgern / römische Bäderstadt / Badekurort / die Schwefelquellen gelten als die mineralreichsten Heilquellen der Schweiz
  • Wakkerpreis 2020
  • Geo Pfad / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Parkanlage / Villa Boveri / Lage: Ländliweg 5
  • Löwenplatz / historischer Platz der Altstadt
  • Weite Gasse / historische Markt- und Bürgerhausgasse
  • Cordulaplatz / historischer Platz beim früheren südlichen Stadtausgang
  • Haus zum Wilden Mann / eines der ältesten Steingebäude der Stadt / Lage: Obere Gasse 33
  • Haus zum Paradies / Anfang 17. Jh. / Lage: Cordulaplatz, Obere Gasse 2
  • Bernerhaus / bedeutendes Altstadthaus / Lage: Weite Gasse 13
  • Kapelle St. Anna / erbaut 1483 / Lage: Wettingerstrasse 13
  • Schweizer Kindermuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Teddybär-Museum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Trudelhaus / siehe Aargau→Erlebnis→Museum

Bäderquartier

  • Dreikönigskapelle / erbaut 1881-82 / Vorgängerbau aus dem 11. Jh. / Lage: Parkstrasse
  • Römische Apsis / erbaut als Teil eines römischen Badekomplexes aus dem 2. Jh. nChr. / römischer Badekomplex / Lage: Im Bereich Hotel Staadhof
  • Mättelipark / Grünanlage am Rand des Bäderquartiers / Neuanlage 1969
  • Kurpark / bedeutender Grünraum oberhalb des Bäderquartiers / Lage: Haselstrasse 2
  • Hotel Blume / 1421 erstmals erwähnt / historisches Badehotel / Deckenmalereien mit der Darstellung von Musen und antiken Gottheiten / Lage: Kurplatz 4
  • Grand Casino / erbaut 1872-75 / Haselstrasse 2
  • Nischenbrunnen / erbaut 1829-30 vom Steinhauer Hieronymus Moser, Würenlos und dem Steinmetz Biberstein / Denkmalschutz / Lage: Bäderstrasse
  • Schiefe Brücke / markante Verbindung nach Ennetbaden / Lage: Bäderstrasse
  • Mercier-Steg / Fussgängersteg im Bäderraum nach Ennetbaden
  • Heisse Brunnen / öffentliches Thermalwasser-Erlebnis / Lage: Grosse Bäder
  • FORTYSEVEN Wellness-Therme / Lage: Grosse Bäder 1
  • Bäderstadt……Thermalbad……Wellness

Bahnhof

  • Bahnhof
  • Bahnhofplatz / zentraler Stadtraum zwischen Altstadt, Bäderquartier und Baden Nord
  • Pfarrkirche reformiert / erbaut 1713-14 / Lage: Bahnhofplatz 8

Kirchplatz und Umgebung

  • Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt katholisch / erbaut 1457-58 / ursprünglich gotisch; später umgestaltet / Hochaltarbild von 1613 / Stuckaturen von Giovanni Bettini (1696) / Mittelpunkt des historischen Ortskerns / Geläute mit 6 Glocken, gegossen 1926 von der Giesserei H. Rüetschi AG, Aarau / Lage: Kirchplatz 1
  • Kirchenschatzmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Kapelle St. Sebastian / erbaut 1480-81 / ursprünglich Beinhaus / später Kapelle / Lage: Kirchplatz 11
  • Stadthaus / erbaut im 14.-15. Jh. / Tagsatzungssaal / die Standesscheiben von Lux Zeiner (1501) sind Kopien; Originale im Landesmuseum / 1969-70 Aussenrenovation; 1997-98 Innenrenovation / Denkmalschutz / Lage: Rathausgasse 1
  • Stadtturm / früher Bruggerturm oder Baderturm, beim nördlichen Eingang / erbaut 1441-48 unter Leitung des Werkmeisters Rudolf Murer / 3-stöckiger Turm mit Zwingeranlage / 1481-83 kamen ein 2-stöckiger Oberbau mit 4 Erkern, schlankem Dachreiter, 2 Glocken und steilem Walmdach hinzu / Turm mehrmals renoviert und baulich verändert / 1925 letzte Gesamtrenovation / 1961 Tor letztmals erweitert / 1990 Turmspitze erneuert und mit Kupfer überzogen / Turm war Vorlage für Gustav Gull beim Bau des Hauptturmes am Schweiz. Landesmuseum / Denkmalschutz / Lage: Schlossbergplatz 
  • Löwenbrunnen / 1822 vom Steinmetz Hieronymus Moser, Würenlos geschaffen / die Skulpturen auf der Säule wechselten mehrmals / heutiger Löwe von 1918 vom Bildhauer Hans Trudel, Baden / Brunnen 1990 renoviert / Denkmalschutz / Lage: Weite Gasse
  • Kornhaus / erbaut 1511 / enthält seit 1954 Kleintheater / Lage: Kronengasse 10
  • Amtshaus / mittelalterlicher Kern / ehemals Markthaus und Salzspeicher / Lage: Rathausgasse 3
  • Landvogteischloss / Kernbau im 12. Jh. / Ende 13. Jh. Wehrturm mit Treppengiebeln / angebaut runder Wendeltreppenturm mit 8-eckiger oberster Etage / Nordfassade abgewinkelt / Grundfläche trapezförmig / 16. Jh. Erweiterungsbauten / seit 1913 Historisches Museum Baden / Denkmalschutz / Lage: Wettingerstrasse 2
  • Historisches Museum Baden / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Gedeckte Holzbrücke / 1242 erstmals erwähnt / 1799 beim Franzoseneinfall verbrannt / heutige Brücke erbaut 1809-10 vom Baumeister Blasius Balteschwiler, Laufenburg / seither mehrmals saniert / verbindet die Altstadt mit rechtem Limmatufer / Spannweite 37 m / Denkmalschutz / Lage: Untere Halde

Schulhausplatz

  • Altes Schulhaus / erbaut 1857 von Architekt Robert Moser, Baden / Lage: Ländliweg 2
  • Obeliskenbrunnen / erbaut 1857 von Architekt Robert Moser, Baden / Denkmalschutz / Lage: Beim alten Schulhaus

Schlossberg

  • Kapelle St. Nikolaus / erbaut 13.-14 Jh. / mittelalterliche Schlosskapelle / Lage: Bei der Ruine Stein
  • Ruine Stein / Burgursprung im 11. Jh. durch die Grafen von Lenzburg / durch Erbschaft ging sie 1172 an die Grafen von Kyburg und 1264 an die Grafen von Habsburg über / 1415 durch die Berner geschleift / 1658-70 wieder aufgebaut / 1712 erneut geschleift und seither Ruine / Turm 1947 und 1998 saniert / Hauptruine 1998 saniert
    Von der Ruine Stein schöne Panorama-Aussicht auf die Altstadt Baden und die umliegenden Rebberge
  • Ringmauer / Ringmauer bei Ruine Stein / Stadtmauer bei Haus Obere Halde 25 / Mauer im 14. Jh. begonnen und ständig ausgebaut / bis heute erhaltenes Teilstück zwischen Schloss und Stadt
  • St.-Niklaus-Stiege / historische Treppenverbindung zwischen Altstadt und Ruine Stein

Baden Nord

  • Kunstraum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Industriekulturpfad / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Kulturweg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg 
  • Trafohalle / Trafo Baden / Schlüsselobjekt von Baden Nord / Umnutzung einer Industriehalle / Lage: Brown Boveri Platz 1
  • Trafoplatz / prägnanter Stadtraum in Baden Nord / Lage: Brown Boveri Platz
  • Alte Schmiede / WERKK / denkmalgeschützte Halle / Kulturort in Baden Nord / Lage: Schmiedestrasse 1

♦ Baden Ausserhalb

♦ Aussichtspunkte

  • Baldegg / 568 müM / Aussichtsturm / Restaurant
    Wasserturm / erbaut 1905 aus Ziegeln und Holz / Aussichtsplattform / Höhe 12 m / Lage: Beim Restaurant
    Wasserturm / erbaut 1985 aus Beton / aufgestockt 2004 / Aussichtsplattform / Höhe 38,4 m / KO 663.618/258.051
  • Schartenfels / Belvédère / 455 müM / Restaurant
  • Chrüzliberg / 510 müM
  • Hertenstein-Chänzeli / 514 müM / Restaurant
  • Martinsberg-Chänzeli / 497 müM
  • Ruine Stein / 442 müM
  • Tüfels Chäller (Teufelskeller) / 514 müM / Felssturzgebiet im nördlichen Ausläufer des Heitersberges / Felsen von bis zu 20 m Höhe und imposante Baumriesen / Felssackung mit Nagelfluh-Obelisken, Höhlen, Schründen, Schluchten

 Turgi

  • Wakkerpreis 2002
  • Antoniuskapelle / heutiger Bau 1717–18 / ältere Kapellentradition seit spätestens 15. Jh. / Lage: Wil
  • Ludwigskapelle / erbaut 1895 / mit kleinem Park und Privatfriedhof / Zeugnis der Turgier Industriegeschichte / Lage: Bahnhofstrasse 40

Bellikon

  • Schloss / erbaut Ende 13. Jh. als einfacher Jagdsitz der Habsburger / von 1314-1604 in den Händen der Zürcher Familie Krieg / mehrmaliger Handwechsel / seit 2000 im Privatbesitz der Familie Ellinger / Lage: Badenerstrasse 11
  • Schlosspark / Parkanlage beim Schloss Bellikon
  • Schlosskapelle / Lage: Badenerstrasse 11/13
  • Alter Dorfkern / einzelne erhaltene Bauernhäuser aus dem 18. & 19. Jh.
  • Ortsmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum

Bergdietikon

Birr

  • Kirche reformiert / Lage: Hinterdorfstrasse
    Hinweis  Pestalozzi-Grabstätte, Bourbaki-Denkmal und Dorfmuseum liegen räumlich im Kirchen- und Dorfkern
  • Pestalozzi-Grabstätte und Pestalozzi-Denkmal / erstellt 1846 / Lage: Pestalozzistrasse 2
    Hinweis  Neuhof war die Wirkungsstätte von Johann Heinrich Pestalozzi (1746–1827) in den Jahren 1773-79 / Lage: Pestalozzistrasse 100
  • Bourbaki-Denkmal / ursprünglich 1883 als Granit-Obelisk errichtet / 1899 erweitert durch eine geflügelte Viktoria / eine Bronzeplastik vom Elsässer Bildhauer Frédéric Auguste Bartholdi
    Hinweis  Erinnerung an die im Frühjahr 1871 verstorbenen 22 französische Soldaten der Bourbakiarmee im Militärspital Schinznach Bad / Lage: Pestalozzistrasse
  • Dorfmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Industriegasturbine / Lage: Zentralstrasse 40

Bözberg

  • Bözberg besteht aus den Ortsteilen: Gallenkirch, Linn, Oberbözberg, Unterbözberg

Gallenkirch

  • Gallushaus / bäuerlicher Vielzweckbau / Kernbau 1681, Umbau 1757 / im Innern Reste eines Tuffstein-Rundbogens als Hinweis auf die ehemalige Galluskapelle / Lage: Gallenkirch 26
  • Ruedihaus / Kleinbauernhaus / erbaut 1796 / wichtiger Zeuge des früheren bäuerlichen Lebens und Rebbaus / Lage: Gallenkirch 31
  • Schul- und Gemeindehaus / historischer Bau / Lage: Gallenkirch 54

Linn

  • Linn liegt auf der Bözberghochebene / Ortsbild von nationaler Bedeutung
  • Linde / Naturdenkmal / Alter geschätzt 800 Jahre / Umfang Stamm >11 m / angeblich über einem Pestgrab gepflanzt, um die Menschen der Region vor dem Schwarzen Tod zu schützen / Lage: Am Dorfeingang
  • Natur- und Kulturweg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Sagenmülitäli / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Bruderhöhle / Karsthöhle / beliebtes Naturziel / Lage: Bei Linn
  • Brunnen / erstellt 19. Jh. / Lage: bei Linn 13
  • Brunnen / beim Milchhäuslein / erstellt 19. Jh. / Lage: Linn
  • Sodbrunnen / Lage: Bei Linn 26
    ….

Oberbözberg

  • Polenmauer / erbaut 1943 von internierten polnischen Soldaten / Lage: Lochmatt
  • Trotte / erbaut 1859 / Lage: Oberbözberg
  • Brunnen / erstellt 1865 / Lage: Überthal
  • Historischer Bau / erbaut 18. Jh. / Lage: Überthal 7
  • Speicher / erbaut 1839 / Lage: Überthal 7
  • Scheune / erbaut 1836 / Lage: Überthal 7
  • Historische Bauten / erbaut um 1800 / Lage: Überthal 1, 3
  • Speicher / erbaut 1834 / Lage: Überthal 5
  • Bärenscheune / Historischer Verkehrs- und Landwirtschaftsbau / Lage: Neustalden 6

Unterbözberg

  • Kirche St. Michael / 1227 erstmals erwähnt / Lage: Kirchbözberg
  • Pfarrhaus / erbaut 1664-65 in spätgotischem Stil / renoviert 1983-84 / Lage: Kirchbözberg
  • Pfarrscheune / erbaut 1773 / Umbau 1962 zum Gemeindezentrum / renoviert 1983-84 / Lage: Kirchbözberg
  • Brunnen / erstellt 1844 / auf dem Pfarrhof stehend / Lage: Kirchbözberg
  • Ortsmuseum / Aargau→Erlebnis→Museum
  • Scheune / erbaut 1872 / Lage: Kirchbözberg
  • Mühle / erbaut 1638 / Lage: Kirchbözberg 10
  • Mühle / erbaut um 1830 / Lage: Kirchbözberg 12
  • Öle / erbaut 1832 / Lage: Kirchbözberg
  • Speicher / erbaut 1645 / Lage: Egenwil.
  • Sodbrunnen / Lage: Altstalden
  • Römerweg / aus dem Kalkfelsen gehauene Karrengleise / 1922 und 1968 freigelegt / Lage: Zwischen Linn und Effingen

Böztal

  • Böztal besteht aus den Ortsteilen: Bözen, Effingen, Elfingen, Hornussen
  • Die Region ist aufgrund seiner vielen Sonnenstunden und dem milden Klima begünstigt für den Rebbau / Böztal im Volksmund ‚Toscana des Aargaus‘ 

Bözen

  • Kirche reformiert / erbaut 1667 / Lage: Kirchweg 18
  • Rebbau

♦ Effingen

♦ Elfingen

  • Rebbau
  • Kirchliche Tradition St. Leodegar

Hornussen

  • Rebbau
  • Kirche St. Mauritius / erbaut 1710-12 / Hoch- und Seitenaltäre standen ursprünglich in der Kirche von Rothenturm (SZ) und gelangten 1949 nach Hornussen / Deckengemälde über dem Hochaltar aus dem 18. Jh. / Turm mit gotischem Spitzbogenfenster / Lage: Kirchgasse 87
  • Lourdesgrotte / oberhalb der Kirche an einem geschützten Platz im Wald / Lage: Grottenweg
  • Säckinger Amtshaus / ehemaliges Säckinger Amtshaus / Lage: Hauptstrasse 115

Brugg

Bahnhof

  • Bahnhof / Kern von 1867-68 / stark umgebaut und erweitert 1919-20 durch Albert Froelich / Säulenarkade und 2 halbrunde Treppentürmchen / Lage: Bahnhofplatz
  • Bahnpark / Remisen mit Dampflokomotiven und Elektroveteranen / Lokomotivdepot von 1911-13 / historischer Speisewagen mit ursprünglichem, voll funktionsfähigem Kohlekochherd von 1926 / Lage: Unterwerkstrasse 13
  • Hotel Terminus / erbaut 1912 von Albert Froelich / erweitert 1925-26 / Lage: Bahnhofplatz 1
  • Eisenskulptur / Escultura de ferro
  • Kulturhaus Odeon / siehe Aargau→Erlebnis→Theater

Eisi

  • Kirche St. Nikolaus / erbaut 1905–07 / Lage: Stapferstrasse 13
  • Eisibrunnen / auch Schützenbrunnen / erbaut 1603 in Spätrenaissanceformen / Lage: Eisi
  • Rotes Haus / seit dem 16. Jh. Gasthaus / im 19. Jh. auch Poststelle / 1840 und 1937 gegen das Eisi erweitert mit Pilasterfronten / Lage: Hauptstrasse 7
  • Brunnenmühle / mittelalterliche Goppenbrunnenmühle / jahrhundertelang Eigentum der Johanniterkommende, Leuggern / seit 1897 aus Privatbesitz von der Einwohnergemeinde Brugg gekauft / Lage: Aarauerstrasse
  • Brunnenmühlesteg / Hängebrücke / Lage: Bei der Brunnenmühle
  • Simmengut mit Pferdestall / 1911 erbaut als Villa Simmen von Albert Froelich / heute städtische Musikschule / Lage: Renggerstrasse 12
  • Dampfschiff Kulturclub / siehe Aargau→Erlebnis→Theater
  • Zum Roten Bären / Doppelhaus, um 1750 erneuert / mit Rokoko-Fassade / Lage: Hauptstrasse 48

Altstadt

  • Kirche St. Nikolaus / erbaut 1905-07 von Adolf Gaudy, Rorschach in neubarockischem Stil / 1952 umfassend restauriert und teilweise umgestaltet / seither mehrere Teilrenovationen / 1962 neues Geläute / 1964 neue Orgel
  • Stadtkirche reformiert / im 13. Jh. erbaut / mehrfach erweitert, zur 3-schiffigen Staffelhalle ausgebaut / heutige Ausstattung von 1641-42 / weitgehender Neubau um 1734-40 / Fenster mit Wappen der alten Brugger Geschlechter / Geläute mit 5 Glocken / gegossen 1 Stk 14. Jh., 1 Stk 1501, 3 Stk 1924 von 3 verschiedenen Giessereien / Lage: Kirchplatz
  • Archivturm / erbaut 1558–64 / Lage: Kirchplatz
  • Schwarzer Turm / ältestes Bauwerk auf Brugger Boden / 2. Hälfte 12. Jh. / Höhe 25,7 m / im unteren Teil römische Spolien und frühromanisches Bogenfeld / oberer Teil 1535-36 aus Tuffstein; Erker aus Grabplatten / 2002 Fassadenrenovation / Turm heute Bezirksgefängnis / Lage: Rathausplatz 2
  • Rathaus / erbaut 1579 / lehnt mit der Rückseite an den Schwarzen Turm / bis 1909 Sitz der Behörde / 1950-51 Umbau und Renovation (Carl Froelich) / im 1. Stock grosser Saal und Ratsstube / Lage: Rathausplatz 2
  • Rathausbrunnen / Statue der Justitia von Eduard Spörri (1928) / auf Spätrenaissancesäule (1563) / Trog (1824) / Lage: Rathausplatz
  • Stadthaus und Stadtpark / erbaut 1748-49 / quadratisches Landhaus mit hohem Mansartdach, symmetrischen Fronten und Eckpilastern / seit 1909 Stadthaus / im Garten zwei 1-geschossige klassizistische Ökonomiegebäude / Lage: Hauptstrasse 3
  • Lateinschule / Historischer Kern 1515 / Barocktrakt von 1638-40 / Fassade mit seltener humanistischer Monumentalmalerei von Rud. Schwerter, Baden / Lage: Kirchplatz 8
  • Vindonissa-Museum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Stapferschulhaus / erbaut 1909-10 nach Plänen von Albert Froelich / Lage: Museumstrasse 6
  • Brunnen / Figur von Arnold Hünerwadel / Lage: Stapferschulhaus
  • Hirschen / um 1750 erbaut / mächtiges Eckhaus / Eckpilaster mit Kompositkapitellen / Lage: Hauptstrasse/Kirchgasse
  • Alte Post / erbaut 1893-94 nach Plänen von Dorer & Füchslin, Baden / mächtiger Quergiebel / heute diverse Verwaltungsabteilungen und Wohnungen / Lage: Hauptstrasse 12
  • Pestalozzi-Haus / Sterbehaus von Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) / ehemaliges Haus zum Rost/Brotlaube / spätgotische Fassade / Lage: Hauptstrasse
  • Stadtmuseum und Stäblistübli / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Zeughaus / erbaut 1673 / renoviert 1958-59 / heute Heimatmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Hofstattbrunnen / erbaut 1849 / vor dem Salzhaus / Lage: Untere Hofstatt
  • Salzhaus / erbaut 1732 als reines Lagerhaus, jedoch Teil der Stadtbefestigung / Verein Salzhaus seit 1996 / Lage: Schulthessallee 25
  • Storchenplatz / Teil der ehemaligen Stadtbefestigung / mit einem Stück Ringmauer mit Wehrgang auf der Innenseite / Denkmalschutz / Lage: Storchengasse / Storchenplatz
  • Storchenturm / Rest der Stadtbefestigung / Lage: Storchengasse 1
  • Schenkenbergisches Kornhaus / nach 1634 durch den Staat Bern als Schenkenberger-Hof erbaut / 1697-1701 Erweiterung und Ausbau zum heutigen Kornhaus / 3-stöckiger Rechteckblock unter Satteldach / Lagerhaus für die staatlichen Getreidevorräte der Landvogtei / 1803 Übergang an den Kanton Aargau / 2010 umfassende Innenrenovation / Lage: Untere Hofstatt 4
  • Pfauen / Altstadthaus / Lage: Hauptstrasse 30
  • Landschreiberei / Lage: Kirchgasse 7
  • Frölichhaus / Lage: Kirchgasse 8

Vorstadt

  • Aarebrücke / seit der Römerzeit steht an dieser schmalsten Stelle der Aare eine Brücke / mehrmals ersetzt / heutige Brücke 1925 nach Projekt von Albert Froelich / an dieser Stelle zwängt sich die vorher breite Aare durch ein auf wenige m verengtes Felsentor
  • Ringmauer mit Farbturm um Wehrlaube / erbaut 1522-25 / an der Brücke ‚Zollplätzli‘ mit ehemaligem ‚Rösslibrunnen‘ von 1838 / Lage: Vorstadt 5
  • Schützenhaus / erbaut 1764-65 / 8-eckiger, leichter Holzbau auf 8 Balustersäulen / Denkmalschutz / Lage: Zurzacherstrasse
  • Zimmermannhaus / 1805 erbaut als Handelshaus von Johann Jakob Zimmermann, Baumwollhändler / Fassade klassizistisch, Walmdach spätbarock, Rückseite mit Holzlaube / 1984 renoviert / heute Stadtbibliothek, Stadtarchiv / Lage: Vorstadt 17
  • Galerie Zimmermannhaus / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Stadtbibliothek / Zimmermannhaus / Lage: Vorstadt 17
  • Dufourhaus / um 1870-80 erbaut in neubarockem Stil / Lage: Vorstadt
  • Casino-Brücke / erbaut 1980 / saniert 2001

Altenburg

  • Schloss Altenburg / erbaut um 375 / spätrömisches Kastell, halbkreisförmig / hochmittelalterlicher Adelssitz der Habsburger / spätgotisches Turmhaus des 16. Jh. / anstossend ein Giebelhaus von 1570 / heute Jugendherberge / Lage: Im Hof 11-15
  • Schilplin-Haus / erbaut 1810 / spätbarockes Landhaus / Lage: Laurstrasse 6

Umiken

  • Pfarrkirche reformiert / Lage: Villnachernstrasse 3
  • Eisenbahnbrücke / erbaut 1995 / Spannbetonbrücke mit Fussgängersteg / unter Beibehaltung und Verstärkung der Pfeiler und Widerlager / Länge 233 m

Schinznach Bad

  • Friedhofkapelle / erbaut 1954 / renoviert 1995 / ehemalige Abdankungshalle / Lage: Friedhofweg
  • Kurkapelle / Badkapelle / erbaut 1881 / Lage: Badstrasse
  • Geo Weg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Ehrendingen

Fislisbach

  • Kirche St. Agatha katholisch / erstmals erwähnt 1184 / heutiger Bau 1828-29 / renoviert 1969 und 1989 / quadratischer Turm mit Spitzdach / Geläute mit 4 Glocken / gegossen 1 Stk 1829 von der Giesserei Sebastian Rüetschi, Suhr und 1 Stk 1903, 2 Stk 1989 von der Giesserei H. Rüetschi, Aarau / Lage: Kirchweg
  • Wegkreuz mit Kreuzwegstationen / erstellt 1869 / Lage: Beim Boll
  • Dorfmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Hotel Linde / ehemalige Zehntenscheune / eine der wenigen älteren Profanbauten des Dorfes / Lage: Niederrohrdorferstrasse 1
  • Boll / markanter Aussichtspunkt

Freienwil

  • Kapelle Mariä Heimsuchung / erbaut 1923–24 nach Plänen des Architekten Arthur Betschon, Baden / Vorgängerbau durch heutigen Kapellenbau ersetzt / rechteckiges Langhaus und eingezogener 3-seitig geschlossener Chor unter gemeinsamem Satteldach / Vorzeichen mit 3 Walmen und 2 wiederverwendeten toskanischen Säulen von 1717 / 6-kantiger Dachreiter mit Zwiebelhaube / Langhausfassaden mit Pilastern und Rundbogenfenstern / im Innern stuckverzierte Flachtonne und Holzempore / Altar von Ferdinand Stuflesser, St. Ulrich im Grödnertal [I] / Altarbild von Ludwig Glötzle, München [D] / Glasgemälde geschaffen 1897 von Karl Wehrli, Zürich, aus dem Vorgängerbau übernommen / Sakristei 1962–63 als niedriger Umgang um den Chor angebaut / Geläute mit 2 historischen Glocken aus dem Vorgängerbau / Denkmalschutz / Lage: Schulstrasse
  • Weisser Wind / Wirtshaus seit 1630 belegt / heutiger Bau mehrfach verändert / historischer Saal mit Schaukastenbühne von 1910 / renoviert und 2018 als Restaurant, Begegnungs- und Kulturhaus wiedereröffnet / bildet mit Kapelle, Gemeindehaus und Schulhaus das historische Zentrum der Gemeinde / Lage: Dorfstrasse 11
  • Dorfbrunnen oberer / erstellt 1848 als Laufbrunnen / Lage: Dorfstrasse–Husenstrasse
  • Dorfbrunnen / erstellt 1851 als Laufbrunnen aus Muschelkalk / langrechteckiger Trog mit abgeschrägten Ecken und gerahmter Längsfront / Jahreszahl 1851 am Trog / jüngerer Brunnenstock mit Kugelbekrönung / Lage: Alte Ehrendingerstrasse 3–5
  • Schlössli / Kernbau aus dem 17. oder frühen 18. Jh. / ehemaliges kleines Wohnhaus der örtlichen Oberschicht / Mauergeviert aus Findlingen, Feld- und Bruchsteinen / nachgotisch gefaste Fenstergewände aus Sandstein / 1916 zu Pferdestall und Remise umgebaut / ursprünglicher Steilgiebel und Rundbogeneingänge beim Umbau entfernt / Lage: Bei Alte Ehrendingerstrasse 7, Unterdorf
  • Lourdesgrotte / erbaut 1897 als kleine Nachbildung der Grotte von Massabielle in Lourdes / aus Kalkbruch- und Tuffsteinen gefügte Nischenanlage / Treppe mit Figuren der Maria und der knienden Hl. Bernadette Soubirous / Vorplatz mit Sitzbänken und Bruchsteinmauern mit Votivtafeln / Schutzdach mit Biberschwanzziegeln, Hängesäulen und ausgesägten Ortbrettern / Lage: Südwestlich des Büelhofs

Gebenstorf

  • Gebenstorf besteht aus den Ortsteilen: Gebenstorf, Vogelsang
  • Wasserschloss / Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat / angrenzend Auen, Kulturlandschaften und Hügelzüge / Lage: Vogelsang, Limmatspitz
  • Forstdienstbrücke / Holzbrücke erbaut 2008 / Länge 15 m / Lage: Wasserschloss Vogelsang
  • Gebenstorfer Horn / markanter Aussichtspunkt auf das Wasserschloss

Habsburg

  • Schloss Habsburg / Schloss erbaut 1020-30 als Doppelburg durch die Elsässer Grafen Radbot von Altenberg und seinen Bruder Werner, Bischof von Strassburg / die ‚Vordere Burg‘ diente den Habsburgern als Wohnsitz / heute nur noch Grundmauern / bestehender quadratischer, 24 m hoher Turm, erbaut Ende 12. Jh., diente als Wohnsitz und Bergfried zugleich / der 3-geschossige Palas hat mehrere Umgestaltungen erfahren
    Als „Stammvater“ der Habsburger nennt man Guntram den Reichen, der möglicherweise mit einem 952 bezeugten Grafen gleichen Namens im Elsass identisch ist / trifft dies zu, so stammen die Habsburger von der fränkischen Herzogenfamilie der Etichonen ab / 1108 nannte sich das Geschlecht erstmals von Habsburg / im Aargau noch im Schatten mächtiger Dynastien stehend, profitierten die Habsburger 1173 vom Aussterben der Lenzburger / 1273 wurde Graf Rudolf von Habsburg zum deutschen König gewählt
    Das Schloss eignete sich aus geographischen Gründen nicht als Sitz / nach dem glänzenden Aufstieg des Habsburgergeschlechts war die Habsburg spätestens von Mitte des 13. Jh. an als Residenz nicht mehr geeignet / in der Folge erhielten Dienstleute das Schloss als Lehen / 1415 eroberten die Berner das Schloss und waren hier fast 400 Jahre ansässig / es wechselte des öfteren die Hand, bis es 1804 vom jungen Kanton Aargau erworben wurde / seither mehrmals renoviert / Lage: Wülpelsberg, Schlossgasse 30
  • Museum Aargau / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Geo Weg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Hausen

  • Kirche reformiert / erbaut 1978 / Lage: Westlich des Dorfes am Waldrand
  • Dahlihaus / ortsbildprägendes historisches Objekt im Dorfkern / Lage: Holzgasse
  • Gemeindehaus / Lage: Hauptstrasse 29
  • Richtplatz / während der Berner Herrschaft 1415–1798 Hinrichtungsstätte für das Amt Königsfelden / Lage: Habsburgerwald
  • Römische Wasserleitung Vindonissa / nach momentanem Forschungsstand verläuft über das Gemeindegebiet von Hausen eine noch heute wasserführende römisch-mittelalterliche Leitung zum ehemaligen Legionslager Vindonissa

Killwangen

  • Kirche Bruder Klaus katholisch / erbaut 1951-52 nach Plänen von Architekt Alois Moser, Baden / frei stehender Glockenturm von 1955 / Chorumgestaltung 1986–87 / Bruderklaus-Fenster von 1985-87 von Willi Helbling, Brugg
  • Kapelle Ursus und Victor / als erste Kapelle 1251 an der damaligen Durchgangsstrasse Zürich–Baden erwähnt
  • Waldlehrpfad / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Lupfig

  • Lupfig besteht aus den Ortsteilen: Lupfig, Scherz

Lupfig

  • Kirche St. Paulus katholisch / Kirchenzentrum Birrfeld / Lage: Wydenstrasse 3
  • Pfrundhaus / Lage: Sandstrasse 19
  • Gemeindehaus / Lage: Breitenstrasse 14
  • Spycher / Lage: Beim Gemeindehaus

Scherz

Mägenwil

  • Loretokapelle / erbaut 1699 / Nachahmung der in der Basilika von Loreto stehenden Santa Casa, des Hauses der Hl. Familie / Lage: Oberdorfstrasse 3
  • Dorfzentrum / einzelne spätbarocke Gebäude aus dem 18. und frühen 19. Jh. erhalten

Mellingen

  • Historisches Städtchen
  • Stadtkirche / erbaut 1675-76 in barockem Stil / Kirchturm vom 13. oder 14. Jh., freistehend / Kircheninneres im 19. Jh. klassizistisch umgestaltet / Lage: Kirchenplatz
  • Antoniuskapelle / Lage: Beim Friedhof
  • Kirche reformiert / Lage: Trottenstrasse 7
  • Hexenturm / zylinderförmiger Rundturm der Befestigung / 1902 ausgebrannt / anschliessend restauriert / Lage: Kleine Kirchgasse
  • Zeitturm mit Lenzburgertor / mit Vorwerk / schlanker Dachreiter / auf beiden Fassadenseiten eine Uhr / Hauptzugang zur Altstadt / Lage: Hauptgasse
  • Iberghof / befestigtes herrschaftliches Gebäude mit angebautem Rundturm
  • Stadtscheune / historisches Gebäude / enthält Ortsmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Brückentor / westlicher Torturm an der Reussbrücke / Lage: Beim Reussübergang
  • Rathaus ehemaliges / erbaut im 12. Jh. / Lage: Beim Brückentor
  • Reussbrücke / Holzbrücke / als historischer Übergang prägend für das Städtchen

Mönthal

  • Mönthal besteht aus den Ortsteilen: Ampferen, Mönthal
  • Dorfkern / strassenbegleitende Bauten entlang der Hauptstrasse mit der Kirche als Mittelpunkt
  • Kirche reformiert / mittelalterlicher Ursprung / Chorergänzung um 1480 / 3-glockiges Geläute / Lage: Hauptstrasse / im Dorfkern beim Zusammenschluss der drei Wegrichtungen

Mülligen

  • Dorf an der Reuss, ringsum von Wald umgeben
  • Mühle / erbaut im 11. Jh. / Mühlebetrieb 1914 eingestellt / Denkmalschutz
  • Eiteberg / markante Anhöhe
  • Weiler Trotte / kleiner Ortsteil / Lage: Südseite des Eitebergs

Neuenhof

  • Neuenhof besteht aus den Ortsteilen: Neuenhof, Rüsler
  • Pfarrkirche St. Joseph katholisch / erbaut 1886-90 in neuromanischem Stil nach Plänen von Architekt Wilhelm Hanauer, Luzern / Renovationen und Umbauten 1958, 1963, 1976, 2002 / Lage: Zürcherstrasse 85

Niederrohrdorf

Oberrohrdorf

Obersiggenthal

  • Kirchdorf besteht aus den Ortsteilen: Kirchdorf, Nussbaumen, Hertenstein, Rieden, Tromsberg

 Kirchdorf

  • Kirche St. Peter und Paul katholisch / quadratischer Turm mit Spitzdach / Geläute mit 4 Glocken / gegossen 1 Stk 1582 von der Giesserei Füssli, Zürich und 2 Stk 1788, 1 Stk 1801 von der Giesserei Brandenberg, Zug / Lage: Kirchweg
  • Dorfzentrum / Pfarrkirche, Pfarrhaus, Pfarrscheune (ehemalige Zehntenscheune), Meierhof und Gasthof zum Hirschen prägen den Dorfplatzraum

Remigen

  • Kirche St. Petrus / Ursprung im 11. oder 12. Jh. / erstmals erwähnt 1347 / Uhrwerk aus dem 16. Jh. von Laurentius Liechti, Winterthur / ganz aus Eisen gearbeitet / heute ausser Betrieb / Uhrwerk elektrisch betrieben / Turmuhr hat nur einen Stundenzeiger
  • Zehntenhaus / massives altes Gebäude mit Stufengiebel / Lage: Winterhaldenstrasse 3
  • Rebbau / Lage: Südhang des Geissbergs
  • Steinbockweg / Themenroute durch die Gemeinde Remigen
  • Zoo Hasel / siehe Aargau→Erlebnis→Tierpark

Rüfenach

  • Gasthaus Blauer Engel / ehemalige Untervogtei zum Blauen Engel / seit 1875 Pintrecht / seit 1903 Speisewirtschaft / Denkmalschutz / Lage: Zehntenweg 5

Schinznach

Oberflachs

  • Rebbau
  • Schloss Kasteln / Denkmalschutz
  • Burg Ruchenstein
  • Zehntenstock / historischer Bau

Spreitenbach

  • Kirche katholisch / Lage: Ratzengasse 3
  • Kirche reformiert
  • Spycher / ehemals im Besitz des Klosters Wettingen / nach dessen Auflösung 1841 im Privatbesitz / 1951 unter kantonalem Denkmalschutz / 1976 renoviert / seither Ortsmuseum / Lage: Spycherweg 3
  • Ortsmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Umwelt Arena / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Bruno Weber Skulpturenpark / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Bruno Weber Weg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Franzosenweiher / ursprünglicher Name: Chlosterweiher / Lage: In einer Senke zwischen Heitersberg-Nordhang und Sandbühl

Thalheim

  • Kirche / Bau aus der romanischen Zeit erfuhr im 14.-15. Jh. Veränderungen / 1543 wurde die Kirche erweitert und erneuert / sehenswerter Taufstein
  • Pfarrhaus / erbaut 1731-32 / beherrscht den Dorfplatz
  • Dorfbrunnen / erbaut 1856 / 8-eckige Form / Lage: Vor dem Pfarrhaus
  • Dorfbrunnen / erbaut 1837 / Lage: Unterdorf
  • Burgruine Schenkenberg / erbaut Anfang 13. Jh. von den Habsburgern / die Ruine wurde 1918 vom Aargauische Heimatschutz ersteigert und letzmals 2003 saniert
  • Rebbau

Untersiggenthal

  • Ruine Freudenau / Burg um 1250 erbaut / zum Schutz der dortigen Brücke / Lage: Freudenau
  • Ortsmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum

Veltheim

  • Pfarrkirche reformiert / Hallenkirche erbaut 1760 / Pfarrhaus von 1681-83 / in spätbarockem Stil umgebaut 1783 / Geläute mit 4 Glocken / gegossen 1 Stk 14. Jh., 1 Stk 1415 von 2 verschiedenen Giessereien und 2 Stk 1966 von der Giesserei H. Rüetschi & Co., Aarau / Lage: Kirchweg
  • Der Kirchenbezirk wird ergänzt durch zwei spätgotische «Pfaffenhäuser», erbaut 1650 / mit Treppengiebeln gekrönte Häuser / Lage: Kirchweg
  • Schloss Wildenstein / Schloss mit einem zinnenbewehrten Bergfried an der nördlichen und einem Bergfried mit Walmdach aus dem 18. Jh. an der südlichen Ecke / beide integriert in die Ringsmauer / südöstlich Gebäudegruppe mit Palas und weiteren Wohnbauten von 1645 / Ökonomiebauten an der nördlichen Ringmauer / Innenhof mit 6-eckigem Brunnen von 1627 / die ältesten bekannten Teile gehen ins 13. Jh. zurück / der Ausbau zur bis heute bestimmenden Gestalt erfolgte um 1650 / nach dem Niedergang des Alten Regimes kam das Schloss zum Kanton Aargau / Verkauf und häufiger Besitzerwechsel im 19. Jh. / seit 1928 Alters- und Pflegeheim / Lage: Felssporn beim Ausgang des Schenkenbergertals
  • Fledermauskolonie / Lage: Im Estrich der Kirche

Villigen

♦ Villigen

  • Paul Scherrer Institut (PSI) / Besucherzentrum / Lage: Forschungsstrasse 111

Stilli

Wettingen

Dorfkern

  • Pfarrkirche St. Sebastian / erstmals 1259 erwähnt / heutige Kirche erbaut 1895 nach Plänen von Karl Moser / 3-schiffige Säulenbasilika mit Polygonchor
  • Kirche reformiert / Lage: Etzelstrasse 22
  • Gluri Suter Huus / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Museum Eduard Spörri / siehe Aargau→Erlebnis→Museum

Klosterhalbinsel

  • Zisterzienserkloster / durch Stiftung von Heinrich von Rapperswil 1227 gegründet / ursprünglich schmuckloser, einfacher Bau nach strengen Ordensregeln / später erweitert und ausgeschmückt (1600+1752) / Kloster aufgehoben 1841 / heute Kantonsschule Wettingen / auf einer von der Limmat umflossenen Halbinsel gelegen / Lage: Klosterstrasse 11
  • Klosterkirche des Zisterzienserklosters / geweiht 1256 / mehrfach umgebaut / im 18. Jh. wurde das Kirchenschiff barockisiert / reich geschnitztes Chorgestühl (1601-04) / prunkvoller Hochaltar (1755) / wertvolle Glasmalereien im Kreuzgang (13.–17. Jh.), erstellt von Zürcher Meistern: Jos Murer, Niklaus Bluntschli, Karl von Egeri / Zyklus mit 28 Glasscheiben des Zugers Christoph Brandenberg / romanisch-gotischer Kreuzgang / 8-eckiger Turm mit Zwiebelabschluss / Geläute mit 8 Glocken / gegossen 7 Stk 1639 von der Giesserei Honoré & Claude Rosier, Jean de Norge und 1 Stk 1938 von der Giesserei H.  Rüetschi AG, Aarau / Lage: Klosterstrasse 11
  • Restaurant Sternen / erbaut 1227 / ältestes Gasthaus der Schweiz

Ausserhalb

  • Kirche St. Anton / geweiht 1954 / Lage: Langensteinquartier
  • Kreuzkapelle / erbaut 1660 / Lage: Otelfingerstrasse

Schartenfels

  • Schloss Schartenfels / 1881 durch Gottfried Anner aus Baden auf dem Lägernfels als Rebhäuschen mit einem Turm errichtet / 1882 Eröffnung einer Sommerwirtschaft / 1894 erfolgte der Ausbau in eine schlossähnliche Anlage / Lage: Schartenfelsstrasse
  • Rote Trotte / erstmals erwähnt 1428 / erbaut und betrieben vom Kloster Wettingen / seit 1942 im Privatbesitz, dient sie heute noch der Kelterung des «Wettinger» / Lage: Rebbergstrasse
  • Affebrünneli / erstellt 1907 / über den höchsten Quellfassungen liegend, wird er nur in Regenperioden gespiesen
  • Forsthaus Muntel / seit 1973 / Forsthaus im idyllischen Eigitäli / Lage: Eigitäli

♦ Limmatraum

Widen

♦ Widen

  • Kirche reformiert / Lage: Hasenbergstrasse 8
  • Verkehrskreisel / Skulpturen von Bruno Weber / Lage: Dorfzentrum

 Hasenberg

  • Kapelle Hl. Antonius / Lage: Hasenberg
  • Hasenbergturm / Aussichtsturm seit 2021 / Holzkonstruktion mit 3-eckigem Querschnitt / Höhe 35 m / Lage: Hasenberg

Windisch

  • Röm. Name: Vindonissa / römisches Militärlager und Verteidigungszentrum für die Rheinlinie / das einzige auf dem Gebiet der heutigen Schweiz
  • Kloster Königsfelden / erbaut 1310-12 / von der Königswitwe Elisabeth für ihren ermordeten Gatten König Albrecht I. gestiftete Klosterkirche / sie gehört zu den Hauptwerken der Bettelordenarchitektur in der Schweiz (1310-30)
    Das Langhaus in der 3-schiffigen Basilika birgt im Chor einen gotischen Glasgemäldezyklus: 11 spätmittelalterliche Glasfenster aus dem 14. Jh.
    Im Jahre 1777 wurde im Kloster ein 4-stöckiges Kornhaus eingerichtet / nach dem Untergang des Alten Bern gelangte Königsfelden 1804 an den eben gegründeten Kanton Aargau / dieser richtete eine Heil- und Pflegeanstalt ein / daraus ging die heutige Kantonale Psychiatrische Klinik hervor / renoviert 1891-93 und 1982-86 / ganzer Komplex an der Landzunge beim Zusammenfluss von Aare und Reuss / Lage: Königsfelderstrasse
  • Museum Aargau / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Ortsmuseum Schürhof / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Legionärspfad / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • SBB Historic / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Römische Wasserleitung / einzige römische Wasserleitung nördlich der Alpen, die heute noch in Gebrauch ist / sie speist den Springbrunnen vor der Klinik Königsfelden und kann im Keller des Altersheims Windisch besichtigt werden
  • Amphitheater / Oval mit 112 x 98 m / Lage: Hausenerstrasse

Wohlenschwil

  • Alte Kirche / vollständig renoviert / heute Kulturzentrum für hochwertige Veranstaltungen
  • Dorfzentrum / historischer Dorfplatz mit Alter Kirche, Pfarrhaus und weiteren älteren Bauten

Würenlos

  • Kloster Fahr / der Name Kloster Fahr leitet sich von der Fähre ab, die schon in früher Zeit an dieser Stelle über die Limmat geführt hat / ersichtlich auf dem ältesten Probsteisiegel von 1243 / Fahr ist eine vollständig von Zürcher Boden umschlossene (Gde Unterengstringen), 1,48 ha grosse Exklave des Kt. Aargau (Gde Würenlos) / unter dem Einfluss von Huldrych Zwingli duldete der Kt. Zürich von der Reformation bis 1973 auf seinem Gebiet keine Klöster / 1803 bei der Gründung des Kt. Aargau und der Errichtung der neuen Kantonsgrenze kam das Gebiet um das Kloster Fahr in den Kt. Zürich zu liegen / für die Klosteranlage schuf man eine aargauische Exklave / von 1893-2008 war das heute noch von Benediktinerinnen bewohnte Nonnenkloster verwaltungstechnisch der Gemeinde Würenlos zugeteilt / seit 1. Januar 2008 gehört es zum Gemeindegebiet von Würenlos
    Gegründet wurde das Benediktinerinnenkloster 1130 durch Schenkung des Freiherrn Lütold II. von Regensberg an das Kloster Einsiedeln / die barocke Klosteranlage untersteht seit jeher dem Kloster Einsiedeln / beide bilden ein Doppelkloster / der Abt von Einsiedeln ist seit jeher auch Abt des Klosters Fahr / der Schwesterngemeinschaft steht eine Priorin vor
    Das Kloster führte 1944-2013 eine auf Zürcher Boden stehende Bäuerinnenschule / die Klostergebäude befinden sich im Kt. Aargau; die landwirtschaftlich genutzten Gebiete (55 ha Kulturland, 35 ha Wald und 3,5 ha Reben) vollständig auf Zürcher Boden / heute ist das Kloster ein spirituelles Zentrum der Einkehr und Zusammenkunft / Restaurant ‚Zu den drei Raben‘ mit Gartenwirtschaft / Lage: 8109 Kloster Fahr / Exklave Fahr 
  • Kirche reformiert / 1510-12 erbaut / Turm aus dem 12.-13. Jh. / 1770 neue Turmspitze mit barockem Doppelzwiebelhelm, 1997 letztmals renoviert / Katholiken und Protestanten nutzen die Kirche gemeinsam gemäss Teilungsvertrag von 1713 / Lage: Schulstrasse 42
  • Landsitz Bickguet / diente im Mittelalter dem Kloster Wettingen als Trotte und gleichzeitig als Wohnsitz des zurückgetretenen Abtes / Landsitz mit Turm und Rebenhalde / Gebäudes stammt teilweise aus dem Jahre 1659; war jedoch seither immer wieder baulichen Veränderungen unterworfen / seit der Aufhebung des Klosters Wettingen 1841 in Privatbesitz / Aussicht über das ganze Limmattal
  • Emma Kunz Zentrum / Emma Kunz Grotte / siehe Aargau→Kultur→Pionier
Aargau Sehenswert - Vindonissa-Museum in Brugg
Vindonissa-Museum in Brugg
picswiss.ch/Roland Zumbühl

Kanton Aargau Sehenswert / Region Freiamt

Kanton Aargau Sehenswert / Bezirk Bremgarten

Bremgarten

  • Altstadt Bremgarten……Tourismus Bremgarten
  • Gründung durch die Habsburger / sie errichteten im frühen 13. Jh. einen Burgturm / anschliessender Siedlungsbau / 1415 im Zuge der eidgenössischen Eroberung des Aargaus belagert und trotz solider Wehranlagen eingenommen
  • Historische Altstadt / in einer fast kreisrunden Schlinge der Reuss gelegen / Gassen mit stattlichen Bürgerhäusern / mit Türmen besetzte Stadtfront

Reussfront

  • Antonigasse
  • Muri Amthof / im 14. Jh. Verwaltungssitz der Amtsleute des Klosters Muri / heutige Gestalt des spätgotischen Mauerbaus vom 16. Jh. / markanter Turm vom 19 Jh.
  • Brunnen / erstellt im spätklassizistischen Baustil von Mitte 19. Jh. / Lage: Vor dem Muri Amthof
  • Weissenbach-Haus / erbaut Anfang 14. Jh. / ursprünglich zwei Häuser, die um 1636 zu einem annähernd quadratischen Gebäude vereinigt wurden / im 1. Stock, im ‚piano nobile‘ befindet sich der 1760 gebaute ‚runde Saal‘ / er ist mit einem radial angelegten Parkettboden, grünrot bemaltem Täfer und einer vorzüglichen Rokoko-Stuckdecke ausgestattet / im Haus befinden sich ausserdem 3 Turmöfen des Hafners Michael Leonz Küchler aus Muri mit Malereien von Caspar Wolf aus dem Jahre 1761
  • Katzenturm / 1415 erstmals erwähnt / 2002-03 renoviert / im 19. Jh. abgebrannter Spitzhelm dabei nach Bildvorlagen rekonstruiert / Lage: Am Reussufer als südöstlicher Eckwehrbau an die Reussletzi
  • Reussbrücke / gedeckte Holzbrücke / erbaut in den 1270er Jahren / das 3. Brückenjoch trägt die Jochkapellen der Brückenheiligen St. Agatha und St. Nepomuk / Brücke bis heute mehrmals erneuert
  • Eisenbahnbrücke / erbaut 1912

Marktgasse – Am Bogen

  • Marktgasse → Hauptgasse Bremgartens / Bogen → Verbindung von der Marktgasse zur Reussbrücke / beide seit 1994 verkehrsfrei / 2004 grundlegend saniert und neu gestaltet
  • Spittelturm / Überrest der alten Wehranlagen / erbaut 1556-59 an Stelle eines älteren Torturmes / steiles Walmdach mit 6-seitigem spitzbehelmtem Dachreiter / darin hängt eine Sturmglocke von 1557 / gesamter Turm 2000 renoviert
  • Altes Kaufhaus / erbaut um 1570-80 als städtisches Kaufhaus mit offener Markthalle im Erdgeschoss / Dach mit 5stufigem Treppengiebel / 1858-1956 diente das Haus als Postgebäude / Gesamtrenovation 1958-59
  • Brunnen Hirschengässli / spätbarockes Becken mit kräftig ausladendem Lippenrand / in der Mitte erhebt sich ein 8eckiger konischer Schaft, der einen ehernen, Wasser speienden Delphin trägt

Rathaus und Umgebung

  • Sternengasse, Rechengasse, Schlossergasse, Metzgergasse
  • Rathaus / 1817-19 erbaut nach Plänen von Baumeister Fidel Leimbacher, Sins / 1912 Erhöhung um 1. Stockwerk / 1973 nordöstlicher Erweiterungsbau
  • Brunnen / 1567 erbaut von Hans Murer / 6-eckiger Trog mit Eisenbändern verspannt / Lage: Vor dem Rathaus
  • Streulihaus / erbaut Mitte des 17. Jh. / Lage: Metzgergasse 2
  • Braunschweig-Scheune / erbaut 1611; im Besitz des Viehhändlers Braunschweig / unregelmässiger Baukörper mit hohem Satteldach / heute privates Kutschenmuseum eingerichtet
  • Westernmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Ehgräben / zwischen den Häuserzeilen der Rechen- und Marktgasse und zwischen jenen der Rechen- und Metzgergasse, sowie auch zwischen Antonigasse und unterer Marktgasse sind noch die charakteristischen Ehgräben erhalten / dies waren früher Wassergräben, durch die das Abwasser und die Fäkalien aus den angrenzenden Häusern entsorgt wurden

Schellenhausplatz

  • An der engsten Stelle der Reuss-Schlaufe, auf dem höchsten Punkt der Altstadt
  • Schlössli / 1238 erstmals erwähnt als Burgturm habsburgischer Dienstleute / um 1300 zum Wohnsitz ausgebaut / 1641 erwarb der Spitalmeister Johann Balthasar Honegger das Haus / er liess es umbauen und gab ihm seine heutige Gestalt / im 18.-19. Jh. wurde das Innere neu gestaltet / das spätgotisch-frühbarocke Bürgerhaus besteht aus 2 unterschiedlich grossen, gestaffelten Baukörpern / Südfassade geprägt durch den 5-eckigen Schneggenturm (Treppenhaus) / der kleinere Turm auf der Ostseite ist jünger und stammt aus dem 18. Jh. / Innenräume mit teilweise bemalten Täfern aus verschiedenen Epochen / im kleinen Saal des 2. Geschosses brachte die letzte Gesamtrenovation 1967-68 heraldische Wandmalereien aus dem Jahre 1480 zum Vorschein / Haus heute im Privatbesitz
  • Schellenhaus / 1635 als Zehntenscheune des städtischen Spitals erbaut / langer, rechteckiger, 3-geschossiger Bau / die schmucklose Fassade ist durch rundbogige Türgerichte, unregelmässig verteilte Schartenfenster und später ausgebrochene 3-teilige Fenster gegliedert / 1973 grundlegend renoviert und innen neu ausgebaut / im 2. Stockwerk ist seit der Renovation von 1973 das Kellertheater Bremgarten
  • Stadtmauer / 1561 erbaut / 30 m langes Stück der mittelalterlichen Stadtmauer mit einem begehbaren Wehrgang / daran schliesst sich an der Ostseite eine jüngere Mauer an, die beim Schlössli zu einem kleinen, mit Scharten bewehrten Rondell erweitert ist / Lage: Hinter dem Schellenhaus
  • Zeughaus / erbaut 1640-41 von Jakob Martin / bis um 1800 lagerten dort die Waffen der städtischen Miliz / die Giebelfront beherrscht ein trutziges frühbarockes Rustikaportal mit gesprengtem Giebel und den Wappen Bremgartens und des Reichs als Relief
    Nach dem Abbruch des städtischen Spitals beim Spittelturm im Zuge der Strassenkorrektion von 1843-45 wurde im Erdgeschoss eine Kapelle eingerichtet / dafür übernahm man den Altar der ehemaligen Spitalkirche / im Dachreiter hängt die ehemalige Spitalkirchenglocke von 1400 / sie ist seit dem Brand der Stadtkirche 1984 die älteste noch erhaltene Glocke Bremgartens / seit der Gesamtrenovation von 1980 befindet sich im Erdgeschoss ein Mehrzweckraum und in den Obergeschossen die Stadtbibliothek Bremgarten

  • Zeughausbrunnen / 1569 von Hans Murer errichtet / 6-eckiger Trog von Eisenbändern verspannt und durch 2-teilige Füllungen gegliedert / die Säule über dem profilierten Brunnenstock zeigt an ihrem Schaft eine reiche Verzierung mit aufsteigenden Akanthusblättern / 2000 restauriert; dabei 6 Steinelemente und der Brunnenstock neu aus Mägenwiler Muschelkalk gehauen / die Säule mit dem Akanthus-Relief ist noch original

  • Barocklaube / 2-geschossige barocke Gartenlaube gegen die Rechengasse / eine Freitreppe führt zum Laubengeschoss / die beiden Türflügel sind mit beschnitzten und geschwungenen Füllungen verziert / Laubengeschoss vom 18. Jh. / 1995-96 wurde die Barocklaube renoviert

Kirchenbezirk

  • Kirchen und Kapellen 
  • Stadtkirche St. Nikolaus katholisch / an dieser Stelle stand schon seit dem 11. Jh. eine Kirche / 1343 fiel sie einem Brand zum Opfer / neuer Kirchenbau in einzelnen Ausbauetappen bis Anfang 19. Jh. / 1984 Brand während der Renovationsarbeiten / erneuter Kirchenbau nach den zuvor aufgenommenen exakten Plänen / quadratischer Turm mit Spitzdach / Geläute mit 6 Glocken, gegossen 1986 von der Giesserei H. Rüetschi AG, Aarau
  • Kapelle St. Anna / erbaut 1487 als 2-geschossige Kapelle / 1645 Umbau / auf den Altarflügeln von 1655-58 stehen die Statuen der Hl. Melchior und Verena / seit spätestens 1774 ist die Hl. Anna Hauptpatronin der Kapelle / an der Südseite war ein niedriges Beinhaus angebaut / Kapelle dient heute als Raum für wechselnde Ausstellungen zum Bremgarter Kirchenbezirk und zur Pfarrgeschichte
  • Kapelle St. Klara, auch Antonikapelle / 1625 als frühbarocke Klosterkirche für das angrenzende Klarakloster erbaut / 1687-88 musste sie ‚wegen Zunahme der Andacht zu St. Antonius von Padua‘ umgestaltet werden / Rechtecksaal mit durchgehendem Satteldach / 1964-67 Gesamtrenovation
  • Muttergotteskapelle / erste Kapelle 1409 erbaut / 1452 liess die Liebfrauenbruderschaft einen Neubau errichten / ein schmiedeisernes Stabgitter von 1607 trennt den Altarraum vom Schiff / 1608 auf ihr heutiges Ausmass erweitert / Innenraum erfuhr 1757 eine Barockisierung und erhielt 1767 einen stuckmarmornen Rokokoaltar / dieser enthält eine freie Nachbildung des Einsiedler Gnadenbildes von Johann Baptist Babel von 1767
  • Pfarrhaus und Pfrundhäuser 

Unterstadt

  • Hexenturm / Rundturm erbaut im 14. Jh. / Rumpfhöhe 22 m / Spitzdach mit Wimpelknauf 17 m hoch / Schiessscharten vom 16. Jh. / Originaleingang über die Ringmauer auf der Höhe des 2. Geschosses / Eingang im Erdgeschoss ist neueren Datums / Lage: Am westlichen Rand der Unterstadtmauer, direkt über dem Reussufer
  • Unterstadtmauer / zwischen dem Kessel- oder Hermannsturm und dem ehemaligen Au-Tor (beim Klarakloster) blieb die Niederstadtmauer noch ziemlich unversehrt erhalten / der darauf folgende Abschnitt zwischen Au-Tor und Hexenturm war stellenweise sehr schadhaft und ist renoviert worden
  • Kornhaus / 1687 als städtisches Lagerhaus errichtet / der rechteckige Baukörper trägt ein leicht gekrümmtes Steildach / an beiden Längsseiten sind in der Mitte breit gefasste Rundportale ausgespart, durch welche die grossen Wagen ein- und ausfahren konnten / durch die drei übereinander angeordneten Rundbogenfenster in der nördlichen Giebelwand wurden Waren aufgezogen
  • Brunnen / 6-eckiger Brunnen von Hans Murer 1570 errichtet / die eine der Füllungen ziert ein Relief mit symmetrischem Rankenwerk / der Brunnenstock stammt aus dem 18. Jh. / 1965 Renovation / der barocke Vortrog wurde in das Itenhardquartier versetzt / Lage: Beim Kornhaus
  • Stadtmuseum / die ursprüngliche Scheune wurde in den späten 1960er Jahren von Erich und Maria Russenberger zur ‚Galerie beim Kornhaus‘ umgebaut / seit 1992 Eigentum der Ortsbürgergemeinde / seit 1997 Stadtmuseum / Lage: Eingang am Kornhausplatz, in einem Gebäude in der nördlichen Häuserzeile der Reussgasse / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Hermannsturm, auch Kesselturm / 1407 erbaut / Höhe 32 m / Mauerkörper trägt ein steiles Kegeldach / von der südseitigen ‚alten Farb‘ her, dem heutigen Werkhof, führt auf etwa 8 m Höhe ein Steinsteg zum spitzbogigen Turmeingang / der Eingang im Erdgeschoss stammt aus neuerer Zeit / Lage: Vor der Nordostecke der Unterstadtmauer stehend, bildet er das Gegenstück zum Hexenturm
  • Brunnen Schulgasse / 1568 von Hans Murer geschaffen / 6eckiger Brunnen aus Muschelkalk / die Füllungen sind mit besonders schönen Reliefs geschmückt: Rosenzweig, Sonnenmaske, Mondgesicht, Meerjungfrau und Bremgarter Löwe zwischen Delphinen / 1967 renoviert
  • Gasthaus zum Kreuz ehemaliges / Wietlisbachhaus / früher das Gasthaus zum Kreuz / der verputzte Fachwerkbau mit geknicktem Satteldach stammt aus der Mitte des 17. Jh. / Lage: Haus an der Ecke Spiegelgasse/Schenkgasse

Obere Vorstadt

  • Die Überbauung der oberen Vorstadt und ihrer Umgebung als ausgedehntes Wohn- und Geschäftsquartier erfolgte erst in der 2. Hälfte des 19. Jh.
  • Obertorplatz / Bindeglied zwischen der Altstadt und den neueren Quartieren / markante Gebäude: Spittelturm, angrenzende Altstadtgebäude, Postgebäude (1992), Hotel Krone (1950er), Stadtschulhaus (1895)
  • Stadtschulhaus / 1895 nach Plänen des Architekten Johann Metzger, Zürich erstellt / 5-achsiger, 3-geschossiger Bau im Stile des Historismus und Nordische Neurenaissance / mittlerer Fassadenabschnitt trägt Bekrönung mit Stadtwappen und Jahrzahl / Eingangsportal durch ein verkröpftes Gebälk über dorischen Säulen hervorgehoben / 1989-91 renoviert
  • Pyramidenbrunnen / Wasserspiel aus Tessiner Granit / nach dem Bau des unterirdischen Parkhauses 1987 erstellt / Lage: Schulhausplatz
  • Kirche reformiert / 1899-1900 nach Plänen des Basler Architekten Julius Kelterborn im Stil der Neugotik erbaut / Renovation 1999-2000 / Lage: Zugerstrasse
  • Büste Heinrich Bullinger (1504-75) / ein aus Bremgarten stammender Reformator; Nachfolger von Huldrych Zwingli, Zürich / 1938 vom Bildhauer Werner Romang geschaffen / Lage: Links vom Eingangsportal
  • Promenade / entlang der Reuss am alten Schützenrain seit 1822 / kleiner englischer Garten mit Serpentinwegen zwischen dem Obertorplatz und der Emaus-Kapelle

Untere Vorstadt

  • Kapuzinerkirche / frühbarocke Kapuzinerkirche, 1620-21 erbaut / Chor und Schiff unter einem durchgehenden Satteldach mit kleinen Dachreiter / 1784 Hochaltar erneuert, Altarbild zeigt die Kreuzabnahme Christi / beide Seitenaltäre von 1750-60 enthalten die Statuen der Muttergottes und des Hl. Franziskus / reich geschnitztes Holzgitter trennt Schiff und Altarraum voneinander / frühbarocke Kanzel stammt aus der Zeit des Kirchenbaus / Kirche heute im Besitz der St. Josef-Stiftung
    Die Kapuzinerkirche ist ein Musterbeispiel, bei deren Gestaltung die Vorschriften des Kapuzinerordens bis in alle Einzelheiten befolgt wurden
  • Kapuziner-Brunnen / von Hans Murer in den 1560er geschaffen / Renovation 1982, Trog neu, Säulenpostament und der Stock sowie die Ausgussrohre mit Löwenmasken sind original / Lage: Waagplatz
  • Bruggmühle / 1281 erstmals erwähnt / im 17. Jh. trieb eines der Wasserräder die Walke für die Wollstoffproduktion des benachbarten Kapuzinerklosters, später eine Sägerei und Spinnerei / 1892 liefen die ersten Gleichstromgeneratoren / 1939 wurde das alte Gebäude abgerissen und durch einen historisierenden Neubau mit Treppengiebeln ersetzt / Erneuerung des Kraftwerks 1998-99 / unter Denkmalschutz stehende alte Anlage / neu Museum Reusskraftwerk Bruggmühle
  • Museum Reusskraftwerk / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Wälismühle / am linken Reussufer gegenüber dem Hexenturm war eine Bachmühle / sie wurde von einem zufliessenden Bach angetrieben / an die Südfassade des ehemaligen Mühlengebäudes lehnt sich ein 8-eckiger Treppenturm mit einem Spitzhelm überdacht aus dem Jahr 1621
  • Siechenhaus / Riegelbau von 1654 / diente als Absonderungshaus für Leprakranke bis ins 18. Jh. hinein

Hermetschwil-Staffeln

  • Kloster St. Martin / Benediktinerinnenabtei / Gründung geht auf Ende 12. Jh. zurück / das Benediktinerkloster Muri wurde um 1083 durch einen Frauenkonvent zum Doppelkloster erweitert / Ende des 12. Jh. Verlegung dieses Frauenkonvents nach Hermetschwil
    Das heutige Konventgebäude 1624-25 erbaut / Kreuzganganlage im Innenhof / am Westtrakt 6-eckiger Archivturm von 1673, mit polygonalem Helm überdacht / in neuerer Zeit wurden weitere Gebäude erstellt: Zehntenspeicher (1569), Ökonomiegebäude (1581), Gästehaus und Brunnen (1634) südlich der Gartenanlage, Einsiederkapelle (1727) / Klosteranlage von trapezförmiger Ringmauer umgeben und seit 1965 unter Denkmalschutz / Lage: Klosterhof 3
  • Klosterkirche / 1588 wurde an der Südseite der Kirche die Nothelferkapelle erbaut / Umbau 1656 / die Nothelferkapelle schliesst an der Nordseite die Ringmauer ab / 4glockiges Geläute
  • Kinderheim St. Benedikt
  • Wohnhaus spätbarockes / seit 1999 kantonal geschützt
  • Wohnhaus bäuerliches / erbaut 1685 mit Schmiedewerkstatt

Büttikon

  • Kapelle St. Nikolaus / erbaut 1695-96 als Johanneskapelle / 1768 dem Hl. Nikolaus neu geweiht / rechteckiges Schiff mit polygonalem Chor / spätbarocker Altar von 1768 mit rot-grün marmoriertem Säulenretabel, gestiftet vom Kloster Muri / Hauptblatt des Altars mit Pietà-Darstellung / Rundbogenportal / Dachreiter mit eingeschnürter Zwiebelhaube / renoviert 1955 und 1966 / 2000 Einbau einer 7-Register-Orgel / Lage: Hilfikerstrasse 6
  • Koch-Haus / erbaut 1791 / 2-stöckiges Ständerhaus auf gemauertem Sockelgeschoss / gilt als repräsentativstes Bauernhaus des Freiamts / Giebelfront mit 3-fachen Klebedächern und steilem Krüppelwalmdach / reich geschmückte Schaufassade mit Malereien unter dem untersten Klebedach und geflammten Fensterläden / Lage: Sarmenstorferstrasse 9

Dottikon

  • Kirche St. Johannes der Täufer katholisch / erbaut 1862-64 in neuromanischem Stil nach Plänen des Architekten Robert Moser, Baden / Saalbau mit eingezogenem mehreckigem Chor / Glasmalereien nach Entwürfen von Willi Helbling / seitlich angebauter Glockenturm
  • Pfarrhaus / erbaut 1863 nach Plänen des Architekten Robert Moser, Baden / Fenster und Türen mit Einfassungen aus Muschelkalkstein / bildet mit der Kirche ein ortsbildprägendes spätklassizistisches Ensemble / 1995 renoviert / Lage: Wohlerstrasse 2
  • Brunnen / erstellt 1858 aus Muschelkalkstein / breiter Rechtecktrog mit abgeschrägten Ecken und profilierter Innenkante / Brunnenstock über annähernd quadratischem Grundriss mit profilierter Abdeckplatte / renoviert 1991 / Lage: bei Bahnhofstrasse 8
  • Schulhaus Hübel / erbaut 1910-12 im Heimatstil nach Plänen des Architekten Adolf Schenker, Aarau / kompakte Volumetrie mit hohem Mansarddach, Quergiebel und charakteristischer Dachlandschaft / 1953-55 beim Ausbau der Schulanlage durch Richard Beriger mit den Neubauten verbunden / weithin sichtbarer Baukörper auf der Hübelterrasse oberhalb des Dorfkerns / Lage: Schulhausstrasse 18
  • Gasthaus zur Sonne ehemaliges / erbaut 1809 / repräsentativer bäuerlicher Vielzweckbau / 3-geschossiges Wohnhaus mit schmaler Giebelseite zur Strasse / quer angebauter Ökonomietrakt / spätbarocke und klassizistische Bauelemente / markanter Baukörper am westlichen Ortseingang / 1980 umfassend renoviert / Lage: Hendschikerstrasse 14
  • Landhaus Fildihof / erbaut 1793 für Jost Leonz Kuhn / repräsentatives Wohnhaus mit freistehender Scheune / spätbarocker Mauerbau unter knappem Walmdach / in Anlehnung an ein französisches Landhaus errichtet / elegante Stichbogenbefensterung und symmetrischer Zugang / Scheune von 1793 mit wesentlichen Bestandteilen der qualitätvollen handwerklichen Bauweise / Garten 1947 nach Plänen von Gustav Ammann / Lage: Hendschikerstrasse 22

  • Villa César / erbaut 1899 für den Strohhutfabrikanten Jacob Julius César Fischer-Züllig nach Plänen des Architekten Theodor Bertschinger jun., Lenzburg / 1923 durch denselben Architekten erweitert und umgestaltet / romantisch-verspielte Villa im Stil des Späthistorismus / prominenteste noch bestehende Unternehmer-Villa der Familie Fischer / bedeutender Bauzeuge der Dottiker Strohindustrie / reiche, malerisch gegliederte Fassadengestaltung / hochwertige Innenausstattung / grosszügige Parkanlage mit Nebengebäuden, Ziergehölzen und altem Baumbestand / Lage: Hendschikerstrasse 8
  • Hutnäherei / erbaut 1897-98 für Oscar Fischer als kleine Hutfabrik / ab 1900 bis in die 1930er-Jahre als Hutnäherei der Firma J. J. Fischer’s Söhne genutzt / spätklassizistisches Industriegebäude / streng symmetrisch gegliederte Fassaden in gelbem Sichtbackstein mit rotem Backsteinschmuck / Hauptbau mit ehemaligen Fabrikationsräumen, angebautem Kesselhaus und späteren Werkstattanbauten / äusserlich weitgehend erhalten, ausser Hochkamin / Relikt der einst regional bedeutenden Strohindustrie / Lage: Kirchstrasse 1
  • Strohwarenfabrik / um 1900 für den Fabrikanten Alois Kuhn erbaut / spätklassizistischer Mauerbau mit schmaler Giebelfront zur Wohlerstrasse / Teil einer Baugruppe mit ehemaligem bäuerlichem Vielzweckbau, villenartig umgestaltetem Wohnhaus und parkartig eingefasstem Vorgarten / vermutlich schon 1914 zu Wohnzwecken umgenutzt / im Innern Treppenhaus aus der Bauzeit erhalten / lokalgeschichtlich bedeutender Zeuge der Strohverarbeitung um 1900 / Lage: Wohlerstrasse 25
  • Bünzbrücke / Fussgängerbrücke über die Bünz / erbaut 2011 als Bogenbrücke / Material: Haupttragwerk aus 2 brettschichtverleimten Dreigelenkbogen, Gehsteig aus Eichenholz / Länge 20 m / Breite 3 m
  • Alte Mühle / erbaut 1811 von H. Fischer / ehemaliger Antrieb über einen von der Bünz abgeleiteten Kanal / 3-geschossiger Baukörper aus verputztem Bruchsteinmauerwerk / mächtiges Gehrschilddach mit mehrfach geknickter Giebelverschalung / im überhohen Erdgeschoss 2 Stichbogen-Eingänge / einer führte in den früheren Mahlraum, der andere in den Wohnteil / Mühlebetrieb nach der Bachkorrektion von 1927 eingestellt / Lage: Bahnhofstrasse 14
  • Tieffurtmühle / erbaut 1803 / im Sockelgeschoss ehemals Mühlenraum / darüber Wohn- und Wirtschaftsräume / mächtiger 3-geschossiger Bau in Bruchsteinmauerwerk mit fast quadratischem Grundriss / Satteldach mit Krüppelwalm und ausgeprägter Ründe / Teile der Mühlentechnik und bauzeitliche Raumstruktur erhalten / zusammen mit Stallscheune von 1795, ehemaligem Wasch- und Holzhaus, Mühlenkanal, Kanalbrücke und Bauerngarten wertvolle, weitgehend intakte Baugruppe / kantonal geschützter Mühlenbau / Lage: Tieffurtstrasse 2

Eggenwil

  • Pfarrkirche St. Laurentius katholisch / polygonaler Chorbau von 1683 / barocke Hostienmonstranz, Spätrenaissancekelch, Barockkelch von Hans Georg Ohnesorg und 14 Kreuzwegbilder von Anfang des 18. Jh. / Verlängerung des schmalen Kirchenschiffes 1870-74 / innere Ausstattung bei diesem Umbau erstellt / mittelalterlicher Käsbissenturm / Renovationen 1925, 1934, 1959 / letzte umfassende Renovation 1994
  • Pfarrhaus und Rebhüsli / zusammen mit der Kirche kultur- und baugeschichtliches Wahrzeichen der Gemeinde / kantonal geschützt
  • Dorfschulhaus ehemaliges / erbaut 1874-76 als erstes Schulhaus von Eggenwil / diente zugleich als Schulraum und Lehrerwohnung / 1968 durch das heutige Schulhaus an der Kustergasse ersetzt / seit 1989 in Privatbesitz und als Wohnhaus genutzt / Lage: Kirchrainstrasse 6
  • Restaurant Sternen / stattliches Haus / erbaut vor ca. 400 Jahren als Verwaltungsgebäude und Weinkeller des Klosters Muri / diente der Lagerung der Weine aus den klösterlichen Rebbeständen / als «Restaurant Sternen» vor rund 130 Jahren nachweislich erwähnt
  • Schutzgebiet Alte Reuss / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Schutzgebiet Foort / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Schutzgebiet Rägelrai / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Schutzgebiet Rütirebe / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Waldweiher 

Hägglingen

  • Pfarrkirche St. Michael katholisch / um 1036 erstmals erwähnt / Neubau von Chor und Schiff 1739-42 / Verlängerung nach Westen 1831-32 / Turm der spätmittelalterlichen Vorgängerkirche erhalten / bei Renovation 1951 Fundamente der romanischen Vorgängerkirche und spätgotische Fresken freigelegt / Freskenzyklus um 1480-90 / Renovation 1999-2000 / zusammen mit dem Pfarrhaus unter Denkmalschutz
  • Pfarrhaus / erbaut 1744 / stattliches 3-geschossiges Freiämter Pfarrhaus des 18. Jh. / quadratischer Grundriss / repräsentative Trauffront zur Kirche / symmetrische Fassadengliederung / über dem zentralen Eingangsportal ovales Wappenrelief des Stifts Beromünster mit Baudatum 1744 / Bestandteil des geschützten Kirchenbezirks St. Michael
  • Marienkapelle / erbaut 1890 / renoviert und neu geweiht 1979 / Lage: Weiler Rüti
  • Bruderklausenstätte / 1947 als Dank für die Verschonung der Schweiz in den beiden Weltkriegen errichtet / Gedenkstätte mit kleiner Bruder-Klausen-Kapelle / Aussichtspunkt und Ort der Andacht / Lage: Saalhau oberhalb Hägglingen
  • Maiengrün / Turm erbaut 1929 / Konstruktion: Stahlfachwerk / Höhe 23 m / Turm erhöht 1935-36 auf Höhe 35 m / Holzbohlen auf Plattformen und Treppenstufen / Fundament Höhe 589 müM
  • Birchweiher / Weiher mit Pflanzen, Insekten und Wassertieren / beliebter Ruheort für Spaziergänger und Naturfreunde
  • Lorenstei / Findling, erratischer Block / während der Eiszeit durch Gletscher an seinen heutigen Standort transportiert / Lage: Kleine Lichtung im Lorenwald

Islisberg

  • Gemeinde im Kelleramt
  • Kapelle Hl. Antonius von Padua / erbaut 1936 / geweiht 1937 / Ausstattungsstücke wie Orgel und gemalte Kreuzwegstationen kamen erst später hinzu / Wandgemälde über dem Eingang von 1961 mit Szenen aus dem Leben von Bruder Klaus / Gründung Kapellenverein 1934 / Lage: Hausmattstrasse 6
  • Altes Schulhaus / 1869 eröffnet / Lage: Bonstetterstrasse 2

Jonen

  • Gemeinde im Kelleramt
  • Pfarrkirche St. Franz Xaver katholisch / erbaut 1804-08 / neubarocker Glockenturm anstelle eines Dachreiters 1910 / Verlängerung der Kirche um 5 m langen Chor mit neugotischem Gratgewölbe 1910 / breite gedeckte Vorhalle unter Walmdach von 4 Säulen gestützt / Barockaltäre 1815-17 / Bilder und Kreuzwegstationen von Johann Kaspar Moos / Lage: Weingasse
  • Kapelle St. Niklaus / erbaut 1811 als Wegkapelle / Bildhäuschen unter vorgezogenem Satteldach / an der Stirnseite halbrundes vergittertes Fenster / auf gemauertem Altartisch kleines Retabel mit bäuerlicher Rokokomalerei und Brustbild des Hl. Nikolaus / Kruzifixus 19. Jh. / Lage: Bühlackerstrasse
  • Wallfahrtskapelle Jonental / 1521 erstmals erwähnt / heutiger Bau 1742 zu Ehren der Hl. Dreifaltigkeit sowie weiterer Heiliger geweiht / kreuzförmiger Grundriss mit 3-seitig schliessendem Querflügel und Chor unter steilen Satteldächern / über dem Firstkreuz 6-seitiger Dachreiter mit Haube / breite gewölbte Vorhalle unter Walmdach von 4 toskanischen Säulen gestützt / spätbarocke Säulenaltäre aus schwarzem Stuckmarmor / Hochaltar mit spätgotischem Gnadenbild der Muttergottes, um 1530 / Seitenaltäre mit Malereien von Johann Füglistaller / Kreuzwegstationen von Niklaus Bütler 1817 / Wiederherstellung der ursprünglichen dekorativen Ausmalung 1964 / Aussenrenovation 2005 / heute Marienwallfahrtsort / Lage: Jonental
  • Pilgerbrunnen / erstellt 1735 / Lage: Neben der Wallfahrtskapelle
  • Taverne zur Mutter Gottes ehemalige / erbaut 1815 / symmetrischer Steinbau / Sockelgeschoss rustiziert / Klebedach über dem 2. Geschoss / zweiläufige Treppe zum Mittelportal / Lage: Dorfstrasse 1
  • Alte Post / ehemaliges Schulhaus / nach dem Dorfbrand von 1811 im Jahr 1812 wieder aufgebaut / schlichtes Gebäude aus verputztem Mauerwerk und Fachwerk mit Krüppelwalmdach / später Wohnhaus mit Ladenlokal und Postablage / renoviert 1993 / Lage: Postplatz 1
  • Gasthof zum Kreuz ehemalig / ehemalige Untermühle / nach dem Dorfbrand von 1811 im Jahr 1812 neu aufgebaut / stattlicher 3-geschossiger Mauerbau mit steilem geknicktem Satteldach und dekorativem Fachwerkgiebel / im ausgehenden 19. Jh. zur Gastwirtschaft umfunktioniert / Lage: Dorfstrasse 4
  • Obermühle / erstmals 1312 als ‚Müli in der Buntä‘ erwähnt / heutiger Kern 1665-66 datiert / erweitert und in die heutige Form gebracht 1773 / nördlicher Gebäudeflügel 1830 / Mühlenbetrieb 1965 eingestellt / Lage: Obschlagenstrasse 9

Niederwil

  • Niederwil besteht aus den 3 Ortsteilen Niederwil, Nesselnbach, Gnadenthal

♦ Niederwil

  • Pfarrkirche St. Martin katholisch / erste Kirche erbaut um 1000 / erstmals erwähnt 1045 / heutiger Neubau 1690-91 als ländlich-barocke Saalkirche / markanter Zwiebelturm / Innenrenovation 1981-82 / Aussenrenovation 1991 / Innenrenovation 2007 / Lage: Schulweg 4
  • Maria-Hilf-Kapelle / Lage Hägglingerstrasse
  • Alte Mühle / erbaut 1570er Jahre / Lage: Mühlestrasse 2
  • Altes Gemeindehaus / erbaut 1843 als spätklassizistischer Walmdachbau / frühere Kombination von Gemeindehaus und Spritzenremise / heute Jugendraum / Lage: Hauptstrasse 8

♦ Gnadenthal

  • Zisterzienserinnenkloster ehemaliges / die Klosterfrauen lebten dort seit Ende 13. Jh. nach zisterziensischer Regel / Inkorporation 1394 / Klosterbetrieb bis 1841 & 1843-1876 / Lage: Reusspark
  • Museum Kloster Gnadenthal / siehe Aargau→Erlebnis→Museum 

♦ Nesselnbach

  • Heiligkreuz-Kapelle / erbaut 1957-58 von Architekt Hans U. Gübelin, Luzern / roter Backsteinbau mit farbigen Glasfassaden / wuchtiges Betonkreuz und frei stehender Glockenturm / Lage: Kapellenweg 10

Oberwil-Lieli

  • Oberwil-Lieli besteht aus den Ortsteilen: Augenweid, Buechimoos, Lieli, Oberwil

♦ Oberwil

  • Kirche St. Michael katholisch / Kirchenanlage mit mittelalterlichem Ursprung / heutiger spätgotischer Bau 1502-04 / renoviert 1672-73 und teilweise barockisiert / Saalkirche mit eingezogenem Polygonalchor / romanischer Käsbissenturm an der Südseite / Vorhalle mit Kreuzgewölbe und steinernen Balustersäulen / spätklassizistische Altäre von 1842 / Kanzel von 1673 / Taufstein um 1653 / Lage: Kirchweg
  • Pfarrhaus St. Michael / erbaut 1522-23 / Mauerbau unter geknicktem Satteldach / im Innern Ganghalle mit Sichtbalkendecke, Bohlenwand, spätgotische Bälkchendecke und Zimmertüren des 18. Jh. / Lage: Kirchweg 41
  • Riegelhaus / markanter Fachwerkbau / Lage: Dorfstrasse 21
  • Doppelwohnhaus / erbaut 1838-39 als spätklassizistisch-biedermeierliches Wohnhaus / regional seltene bernische Giebelründe / Giebelfelder in Fachwerk / Gewände aus Muschelkalk und gekuppelte Rundbogenlichter erhalten / Lage: Prügelgasse 15

Rudolfstetten-Friedlisberg

Rudolfstetten

  • Kirche Christkönig/St. Wendelin katholisch / erbaut 1962-64 nach Plänen des Architekten Hermann Baur, Basler / kubischer Baukörper aus weiss gestrichenem Beton / zum Chorraum ansteigendes Pultdach / quadratischer Kirchenraum mit schräg zum Altar ausgerichteter Sitzordnung / Turm mit 5 Glocken von Rüetschi AG, Aarau / 1986 Turm- und Innenrenovation / 1988 neue Orgel / Lage: Alte Bremgartenstrasse 14a
  • Mühle / erbaut 1639 für Heinrich Widerkehr, Ammann von Dietikon / ehemalige Getreidemühle / stattlicher langgestreckter Mauerbau mit steilem Satteldach / früherer Mühlenantrieb über Chilebach und Mühleteich / später Kehlleistenfabrik / heute Wohnhaus / bildet zusammen mit der Mühlescheune eine ortsbildprägende Baugruppe / Lage: Mühlegasse 10
  • Mühlescheune / erbaut im 17. Jh.  / ursprünglich zur Rudolfstetter Mühle gehörende Stallscheune / stattlicher Fachwerkbau mit Bruchsteinfüllungen und leicht geknicktem Satteldach / wesentliche Teile der alten Fachwerkkonstruktion erhalten / Lage: Mühlegasse 11
  • Gemeindehaus / erbaut 1795-96 durch Untervogt und Müller Johannes Widerkehr und Anna Maria Bombacher / ehemaliges Zehntenhaus / stattlicher Mauerbau mit leicht geknicktem Satteldach / reliefierte Sandstein-Supraporte mit Wappenkartusche, Bauinschrift und Baujahr / ursprünglich Zehntenhaus, später Wohnhaus / 1979 zum Gemeindehaus umgebaut / zusammen mit Zehntenscheune und Nebengebäude ortsbildprägende Baugruppe / Lage: Friedlisbergstrasse 11
  • Zehntenscheune / um 1800 als Ökonomiegebäude zum Zehntenhaus errichtet / freistehende Doppelscheune in Mischbauweise / Bruchsteinmauern, dekoratives Fachwerk / hölzerne Türgewände und Dachkonstruktion / Lage: Buechholzstrasse 13

Friedlisberg

  • Kapelle St. Josef / um 1370 erstmals erwähnt / heutiger Bau von 1934 nach Plänen des Architekten Adolf Gaudy / anstelle der beim Dorfbrand von 1868 zerstörten früheren Kapelle / rechteckiger Saalbau mit 3-seitigem Chorabschluss / steiles Satteldach mit kupferverkleidetem Dachreiter / Wandbild von Josef Heimgartner / Glasfenster der Zürcher Glasmanufaktur Mäder & Cie / Kreuzwegstationen von Kaspar Schleibner / saniert 1987 / Lage: Friedlisbergstrasse
  • Wohnhaus Sonnenhof / bäuerliches Wohnhaus aus dem späteren 18. Jh. / charakteristischer Freiämter Ständerbau mit ausladendem Krüppelwalmdach und Klebdächern auf zierbeschnitzten Bügen / bretterverschalte Fassaden mit gemalten Fensterladen-Imitationen / Lage: Häderlistrasse 21
  • Lourdesgrotte / Kapellennische mit Figur der Muttergottes / kleine Wegkapelle am Ortsausgang von Friedlisberg / wird als Lourdesgrotte bezeichnet / gegenüber steht ein Grottenkreuz von 1917 / Lage: Aemmet

Sarmenstorf

  • Pfarrkirche Hl. Kreuz katholisch / älteste Vorgängerkirche aus karolingischer Zeit / Neubau eines Vorgängerbaus 1622 / heutige spätbarocke Saalkirche 1778-86 / Kirchenschiff 1778-80 durch Baumeister Vitus Rey / eingezogener Rechteckchor und achsialer Haubenturm 1784-86 durch Baumeister Jakob Singer, Luzern / die Figuren des Hochaltars stammen von Johann Baptist Babel / Deckenbilder von Joseph Ignaz Weiss und Josef Keller / Epitaph der seligen Angelsachsen an der südlichen Schiffswand / Aussenrenovation 1982-83 / Innenrenovation 1986-88 / Lage: Büttikerstrasse
  • Kapelle mit Beinhaus / erbaut 1780 / rechteckige Anlage mit schwach eingezogenem Chörlein / offener Dachreiter mit Spitzhelm / Glocke von 1732 / frühbarockes Altarretabel von 1685, Hauptblatt von 1780 / Lage: Büttikerstrasse
  • Pfarrhaus / erbaut 1744-45 / 3-geschossiger, würfelförmiger Steinbau unter geknicktem Krüppelwalmdach / barockes Portalgewände mit Wappenkartusche / Innenräume mit getäferter Wohnstube und Rokoko-Aufsätzen / Lage: Büttikerstrasse 1
  • Kapelle St. Anna / heutige Kapelle 1852 als Ersatz für eine ältere Kapelle im Spieltruckenwinkel errichtet / kleines Quartier-Bethaus des 19. Jh. / Glöcklein von 1862 / renoviert 1958 / sanft renoviert 2017 / Lage: Schlüsselackerstrasse
  • Kapelle St. Wendelin / 1659 geweiht / heutiger Bau 1746-47 mit Klausnerhaus / langgezogenes Kirchenschiff geht fliessend über in einen angebauten Wohnteil / durchlaufendes Satteldach mit 6-seitigem Dachreiter / im Inneren spätbarocker rot-grün marmorierter Säulenaltar von 1751 mit dem Bauernheiligen Wendelin im Zentrum / im Oberblatt die ‚Madonna‘
    Der sogenannte Angelsachsenstein, ein mächtiger Findling, in die Kapelle und bildet in der Südwestecke eine Nische / in dieser steht ein frühbarocker Angelsachsensarkophag von 1658 / die Gebeine lagen dort bis 1857 und sind heute im Opferaltar der Pfarrkirche beigesetzt / renoviert 2008 / Lage: Büttikerstrasse 15
  • Gasthof zum Wilden Mann ehemaliger / erbaut 1669 / 3-geschossiger Mauerbau unter Satteldach mit grosser Lukarne / frühbarockes Zierportalgewände von 1669 / Tavernenschild aus dem 18. Jh. / 1943 verändert / Lage: Marktstrasse 34
  • Speicher / erbaut 1673 von Ulrich Frei / 2-geschossiger spitzgiebliger Ständerbau mit ringsum geführter Laube unter Stechwalm / Lage: Marktstrasse 159
  • Baschihaus / erbaut 1785 / bürgerlich geprägtes Bauernhaus / spätbarocker Putzbau mit axialer Fenstergliederung und konstruktivem Fachwerkgiebel / nordseits angebaute Scheune unter durchlaufendem Satteldach / Lage: Fahrwangerstrasse 18
  • Mehrzweckbauernhaus Döbeli / erbaut 1797 / stattliches ehemaliges Mehrzweckbauernhaus / wichtiger Teil der Mühlebaugruppe im Ortskern / traufseitig orientierter Wohnteil auf hohem Kellersockel / im Innern ursprünglich erhaltene Ausstattung mit Täfer, Kachelöfen, Böden, Bohlenwänden und alter Küche / Lage: Marktstrasse 7
  • Römische Villa Murimooshau / römischer Gutshof, Villa rustica / Hauptgebäude 58 × 21 m mit Säulenhalle, Eckrisaliten und Badeanlage / Fundmaterial datiert den Gutshof ins 1.-2. Jh. n. Chr. / Badetrakt unter Schutzbau erhalten, übrige Mauern wieder zugeschüttet / Lage: Murimooshau / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Grabhügel Zigiholz / 21 Grabhügel oberhalb von Sarmenstorf / 1895 und 1912 erste Grabungen / 1925-28 reguläre Ausgrabungen in 6 Hügeln / konservierte Steinstrukturen wie Mondsichel, Totenhaus und Feuerstelle / heutige Deutung: mittelbronzezeitliche Grabhügel um 1500-1300 vChr. bei einer älteren jungsteinzeitlichen Siedlungsstelle / Lage: Oberhalb Sarmenstorf / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Heidenhübel / Kleine mittelalterliche Befestigungsanlage mit ovalem Plateau, Ringwall und Graben / wohl frühe mittelalterliche Adelsburg / Lage: Heidenhübelstein
  • Heidenhübelstein / Findling aus alpinem Kieselkalk / Masse ca. 18 × 6 × 6 m / Volumen ca. 1’000 m³ / Höhe 640 müM / vermutlich vom Reussgletscher abgelagert / Lage: Heidenhübel
  • Pfahlbau / verlandeter eiszeitlicher See / auf einer ehemaligen Inselerhebung wurden Feuersteingeräte gefunden / Siedlungsplatz aus dem 4. Jt. vChr. / älteste bekannte menschliche Ansiedlung auf dem Gemeindegebiet / Lage: Unteres Langenmoos
  • Geschichtsweg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Tägerig

  • Tägerig besteht aus den Ortsteilen: Büschikon, Tägerig

♦ Tägerig

  • Pfarrkirche St. Wendelin katholisch / erbaut 1843-46 als spätklassizistische Saalkirche mit polygonalem Chor / nach Plänen von Johann Keusch unter Beteiligung von Caspar Joseph Jeuch / Ausstattung mit Stuckmarmor um 1845 von Michael Huttle / Farbverglasungen 1885-86 von Friedrich Berbig / Glockenturm 1909 / Innenrestauration 1996 / Aussenrenovation 2018 / Lage: Niederwilerstrasse 31
  • Lourdeskapelle / erbaut 1900-02 / künstlich angelegte Lourdesgrotte mit Marienfigur / kleiner Andachtsbau mit Altarraum und offenem, überdachtem Vorraum / Glocke aus der 1838 abgebrannten Dorfkapelle übernommen / Stationenweg zur Kapelle oberhalb des Dorfes auf dem Gütsch / Lage: Gütsch, Hägglingerstrasse
  • Dorfbrunnen / an der Kreuzung Mellingerstrasse-Wohlenschwilerstrasse / auf dem Lindenplatz, Schulhausplatz / bei der Bäckerei Tannmättli, der ehemaligen Raiffeisenbank / beim Altersheim, Gemeindehaus, Schützenhaus / vor der Kirche
  • Wegkreuz / Die 7 grossen Kreuze, teils Wegkreuze, erinnern an die Pest im 17. Jh. / Standorte: Lindenplatz, Reusstal, Hauptstrasse, Wohlenschwilerstrasse, Lourdeskapelle, Kapelle Büschikon, Friedhof
  • Steinbruch / Oase der Ruhe / Grillplatz, Brücke, Bach und kleiner Wasserfall / Lage: Am oberen Dorfrand

♦ Büschikon

  • Kapelle / kleine Wegkapelle / 1709 erstmals erwähnt / geht auf eine Stiftung des Ulrich Stutz zurück / Stiftung eines steinernen Wegkreuzes 1668 / zusätzlich Umbau eines kleinen Speichers zur Kapelle / rechteckiger Kleinstbau von rund 9 m² / nie zur Messkapelle geweiht / kleiner Altar mit Marienfigur / renoviert 1996 / Lage: Büschikon

Uezwil

  • Muttergotteskapelle / erstellt 1766-67 anstelle einer älteren, baufälligen Kapelle durch Maurermeister Kaspar Koch erbaut / 1780 zu Ehren der heiligen Geburt Marias geweiht / ländlicher Barockbau mit kurzem Schiff, eingezogenem polygonalem Chörlein und abgesetzter Sakristei / 6-seitiger Dachreiter mit hohem Spitzhelm
    Im Innern trennt ein runder Chorbogen Chor und Schiff / Empire-Altar von 1838 von Johann Joseph Moosbrugger aus grau-schwarzem Stuckmarmor / Hauptblatt des Altars mit klassizistischer Kreuzigungsdarstellung, im Auszug Mariendarstellung / seitlich die Pestheiligen Fabian und Sebastian / Deckenfresko erstellt 1772 von Laurenz Wilener / im 19. Jh. übermalt und 1976 wiederentdeckt und restauriert / Lage: Mitteldorfstrasse
  • Zehntenhaus / erbaut 1786 / stattlicher 2-geschossiger Putzbau unter Krüppelwalmdach / Giebelseiten mit Klebedach auf Traufhöhe / am Sturz der Eingangstür altes Gemeindewappen mit Baudatum / Stichbogenfenster, getäferte Stuben im Innern / geschützter ländlicher Oberschichtbau von regionaler Bedeutung / Lage: Niesenbergstrasse 2
  • Altes Schulhaus / um 1818 als kleinformatiges ehemaliges Landschulhaus / biedermeierlich geprägter, verputzter Mauerbau mit geknicktem Krüppelwalmdach / 1938 durch neues Schulhaus ersetzt, später Wohnhaus / Lage: Kallernstrasse 1
  • Bäuerliches Wohnhaus / erbaut um 1818 als charakteristischer Freiämter Ständerbau mit biedermeierlicher Prägung / bildet mit Kapelle und Zehntenhaus eine wertvolle ortsbildprägende Baugruppe / Lage: Niesenbergstrasse 4a
  • Steinsetzung Ritzihölzli / rätselhafte vorgeschichtliche Steinsetzung im Tobel des Ritziholzes / wissenschaftlich bisher nicht eindeutig gedeutet / kantonales Denkmalschutzobjekt / Lage: Ritzihölzli

Unterlunkhofen

  • Gemeinde im Kelleramt
  • Sehenswürdigkeiten Unterlunkhofen
  • Dorfkapelle / erbaut 1937 als kleine Andachtskapelle / der Gottesmutter Maria geweiht / im Innern frühbarocke Beweinungsgruppe aus der Zeit um 1676 / Vorgängerkapelle erbaut 1676 / diese stand bei der heutigen Kreuzung Zugerstrasse-Berghofstrasse und wurde 1936 wegen der Strassenkorrektur abgebrochen / heutige Kapelle seit 1978 unter Denkmalschutz / tagsüber geöffnet / Lage: Rottenschwilerstrasse
  • Kapelle St. Nikolaus / ehemalige Kapelle von 1584 / Grundmauern 1953 konserviert / Lage: Rechtes Reussufer, gegenüber Kloster Hermetschwil
  • Dorfbrunnen / erstellt 1788 beim ehemaligen Amtshaus / Lage: Zugerstrasse 17
  • Brunnen / erstellt 1886 / Lage: Geisshof, Scheune Nr. 107
  • Grabhügel / früheisenzeitlicher Friedhof mit 63 Grabhügeln aus der älteren Eisenzeit (8.-7. Jh. vChr.) / Ausgrabungen in mehreren Etappen zwischen 1865 und 1900 / Lage: Bärhau oberhalb des Dorfes
  • Römischer Gutshof / römische Villa bzw. Gutshofstelle / 1890 beim Pflanzen eines Baumes entdeckt / Mauerreste, Wandstück mit Marmorverkleidung und 6-farbiger Mosaikboden gefunden / Mosaikboden heute im Landvogteischloss Baden aufbewahrt / Lage: Lunkhoferäcker
  • Steinspeicher / erbaut 1603 / ältester datierter Speicher im Freiamt / seltener Steinspeicher mit niederem Keller sowie Speicherraum im Erd- und Obergeschoss / Lage: Huserhof
  • Pestkreuz / reich skulptiertes, prankenförmiges Pestkreuz von 1636 / beim Steinspeicher / Lage: Huserhof
  • Geisshof / Prähistorische Siedlung an der Reuss / bei der Reusstalsanierung 1974-76 entdeckt / Nachweis neolithischer und bronzezeitlicher Besiedlung im aargauischen Reusstal / Lage: Geisshof
  • Flachsee / siehe Aargau→Topografie→Stausee

Villmergen

  • Pfarrkirche St. Peter+Paul / erbaut 1863-66 vom Luzerner Baumeisters Wilhelm Keller in neugotischem Stil / 3-schiffige Hallenkirche mit kreuzrippengewölbtem Langhaus und polygonalem Chor / dekorative Ausmalung von 1909 / Altarbilder von Melchior Paul von Deschwanden / Kirchturm Höhe 63,43 m / 1976-77 Innenrenovation / 1978 neue Orgel mit 3 Manualen von der Fa. Metzler / 1997 Kirchturmrenovation / 1999 Aussenrenovation / Lage: Kirchgasse
  • Nothelferkapelle / erbaut 1697 / einfacher Bau mit 3-seitigem Chorabschluss / säulengestützte Vorhalle unter Walmdach / Dachreiter mit Spitzhelm / kurzer, flachgedeckter Saal / frühbarocker Kruzifixus, flankiert von spätbarocken Statuen der Heiligen Stephanus und Laurentius / Deckenbild Himmelfahrt Mariä 1962 wiederentdeckt / unter dem Fussboden Grabschacht / Lage: Kirchgasse
  • Kaplanei Unserer Lieben Frau / Bau im 17. Jh. / 2-geschossiger würfelförmiger Mauerbau unter Krüppelwalmdach / an der Südfassade eingemauertes heraldisches Relief von 1551 mit Bezug zum Kloster Muri / Lage: Felsenaustrasse 2
  • Wasserspiel / Lage: Dorfplatz
  • Schlachtdenkmal / Lage: Schulhausstrasse
  • Vogtshaus Zur Arche / erbaut 1693 / mächtiger Ständerbau mit Krüppelwalm / geriegelter Giebel durch 3 Klebedächer gegliedert / Renovation 1956 / Lage: Himmelrych
  • Haldenhaus ‚Haldhus‘ / altes Haus auf der Halde im Hinterdorf / erbaut 1763 / markanter Ständerbau mit Querflügel / Südgiebel mit Fachwerk und 2 Klebedächern / geschnitzte Büge und bäuerlich-derbe Malereien mit Heiligenfiguren, Spruch, Symbolen und Jahreszahl 1764 / Lage: Halde 2
  • Koch-Haus / erbaut 1629 / Stammhaus der Familie Koch von Villmergen / nachgotischer Mauerbau mit Krüppelwalm und vorkragendem Fachwerkgiebel / nordseitige Holzlaube / westseitige Scheune von 1795 / im Innern Stube mit Balusterpfeiler und Kachelöfen von 1814 und 1836 / Lage: Halde 4
  • Bally-Schuhfabrik / Hauptgebäude der ehemaligen Schuhfabrik / erbaut 1909-10 durch das hauseigene technische Büro in Zusammenarbeit mit Locher & Cie, Zürich / Fabrikbau im Stil des Neuen Bauens / Eisenbetonkonstruktion mit Spiralarmierung / zur Anlage gehörten Fabrikationsgebäude, Maschinenhaus, Kesselhaus, Gasfabrik, Portierhaus, Verpackungsbau, Transformatorenstation und Kamin / Schuhproduktion 1987 eingestellt / 2001 umfassend renoviert / Fassaden und Dach unter Denkmalschutz / Lage: Bahnhofstrasse, Ballygebiet
  • Denkmal ‚Zwee Manne‘ / in Sandstein gehauenes Bild / Lage: Villmerger Wald

Hilfikon

  • Schloss Hilfikon / 2. Hälfte 9. Jh. erstmals erwähnt / mittelalterliche Burganlage / erhalten sind Bergfried, 2 Rundtürme und Reste der Ringmauer / nach 1656 zum barocken Schloss umgebaut / 1907-08 neue Fassadengestaltung und Innenausbau / 4-geschossiges Schlossgebäude unter Walmdach / Lage: Schlossstrasse 1
  • Schlosskapelle / erbaut 1749 vom Schlossbesitzer Franz Viktor Augustin von Roll nach dem Vorbild der 1644 bei Solothurn geweihten Kapelle Kreuzen / langgestreckte Anlage mit Vorhalle, Schiff und Polygonalchor / 6-eckiger Dachreiter auf dem Chorfirst / Schiff und Chor mit Tonnengewölbe / Wand- und Deckengemälde von Franz Anton Rebsamen von 1752 / Rokoko-Altar mit Kreuzigungsgruppe von Johann Baptist Babel, Einsiedeln / Heiliggrab im Chor / Lage: Beim Schloss
  • Gasthaus zum Elefant / erbaut 1752 / langgestrecktes 2-geschossiges Gebäude mit gemauerten Stallungen und durchgehendem Gerschilddach / Lage: Schlossstrasse 4
  • Speicher / erbaut 1762 / doppelgeschossiger Ständerbau mit gekrümmtem Krüppelwalmdach / 3-seitig herumgeführte verschalte Laube auf geschnitzten Bügen / 1950 restauriert / 1966 von Bettwil nach Hilfikon versetzt / Lage: Lindenhof/Hübelistrasse
  • Speicher / erbaut 1773 / hochragender Ständerbau mit 3-seitig herumgeführter Laube im Obergeschoss / gekrümmtes Krüppelwalmdach / Kerbschnittverzierungen und Flachbaluster / Lage: Alte Landstrasse/Poststrasse

Widen

  • Widen besteht aus den Ortsteilen: Gyren, Hasenberg, Widen

♦ Widen

  • Bruder-Klaus-Kirche katholisch / erbaut 1944 als Kapelle Bruder Klaus / gestiftet von den Gebrüdern Adolf und Otto Stutz / 1977 zur Kirche erweitert / Umbau 2011-12 / Lage: Dorngasse
  • Historische Brunnen
    Brunnen / erstellt 2011 / Lage: Zentrum Burkertsmatt
    Brunnen / erstellt 1869 / Lage: Dorfstrasse 58
    Brunnen / erstellt 1865 / Lage: Dorfstrasse 55
    Brunnen / erstellt 1956 / Lage: Dorfstrasse-Gyrenstrasse
    Brunnen / erstellt 1885 / Lage: Dorfstrasse-Dorfweg
    Sodbrunnen / Lage: Bremgarterstrasse 50
    Sodbrunnen / Lage: Gyrenstrasse 6

♦ Gyren

  • Gyrenweiher / siehe Aargau→Topografie→See

♦ Hasenberg

  • Antoniuskapelle / erste Kapelle 1621 auf dem Hasenberg dem Hl. Nikolaus von Myra geweiht / heutige Kapelle 1843 an leicht erhöhter Stelle neu erbaut und dem Hl. Antonius Eremita geweiht / renoviert 2014 / Lage: Hasenberg
  • Hasenbergturm / Aussichtsturm / erbaut 2021 / Holzturm aus Schweizer Fichten- und Tannenholz / Gesamthöhe 40 m / Aussichtsplattform ca. 36 m / Meereshöhe 714 müM / 210 Treppenstufen und 13 Zwischenpodeste / Lage: Hasenberg

Wohlen

♦ Dorfkern & Kirchenbezirk

  • Kirche St. Leonhard katholisch / erbaut 1804-07 nach Plänen von Niklaus Purtschert im Stil des Übergangs vom Spätbarock zum Klassizismus / Innenausstattung klassizistisch / Deckengemälde von Maler Leonhard Isler, Wohlen / Stuckaturen von Vertretern der Familie Moosbrugger aus dem Bregenzer Wald / Hochaltar von Franz Anton Hediger, Schwyz / Altarbild mit Kreuzigungsgruppe von Xaver Hecht / an der Chorspitze befindet sich ein kleiner Turm von 1488 / dieser erhielt 1880 seine heutige Form, indem man das Satteldach durch eine Laternenhaube ersetzte / Renovation innen 1921, aussen 1958 / bei der Renovation 1972 neue Orgel durch die Fa. Mathis aus Näfels / 1996-97 letztmals renoviert / Lage: Kirchenplatz
  • Pfarrhaus / erbaut 1759 / einfacher 3-geschossiger Putzbau mit gekrümmtem Walmdach / 1838 westseitiger Anbau / 1961-62 renoviert und vergrössert / 1988 letztmals renoviert / Denkmalschutz / Lage: Kirchenplatz
  • Kapelle St. Anna / erbaut 1513–14 in spätgotischem Stil / kleine Kapelle mit Polygonalchörlein / Dachreiter mit Nadelhelm / kleine Glocke 1513 in Zürich gegossen / im Innern gotischer Flügelaltar um 1510, vom Luzerner Goldschmied Bossard, Luzern 1894 erworben / stand vorher in der Wallfahrtskirche Hergiswald und stammt vom 16. Jh. / Kapelle 1977 letztmals renoviert / Lage: Kapellstrasse
  • Friedhofkirche / erbaut 1903 mit Leichenhalle / Friedhof seit 1873 / Lage: Bifangstrasse
  • Chappelehof / Begegnungszentrum für Jung und Alt / 1967 eingeweiht / moderne Architektur des Büros Richard, Christoph und Peter Beriger, Wohlen / Alterswohnungen, Vereinszimmer, Saal und Restaurant / Träger und Eigentümer Gemeinnütziger Verein St. Leonhard / Lage: Kapellstrasse
  • Kirche reformiert / 1925 erbaut nach Plänen von Emil Schäfer
  • Emanuel-Isler-Haus / erbaut 1819 von Jakob Isler in klassizistischem Stil / annähernd quadratischer Grundriss / 3-geschossiger, symmetrisch gegliederter Baukörper unter hohem Walmdach / im Garten spätklassizistisches Gartenhaus von 1876 / herrschaftliches Bürgerhaus bzw. Negotiantenhaus, wertvolles Beispiel früher Villenarchitektur / heute im Besitz der katholischen Kirchgemeinde / Denkmalschutz / Lage: Kirchenplatz 2
  • Hotel-Restaurant Sternen / erbaut 1789 als Obere Schmiede / 1826 zum Gasthaus zum Sternen umgebaut / markanter Mauerbau / historische Putzdekoration von Ende 19. Jh. / Gedenktafel zum Freiämtersturm 1830 / Tanzsaal 1868 integriert / heute Kultur im Sternensaal / Lage: Kirchenplatz
  • Gasthof zum Rössli / älterer Hausteil in 2 Bauphasen 1738 und 1826 errichtet / 2-geschossiger Ständerbau über gemauertem Sockel und Krüppelwalmdach / Fassadenbild des späten 19. Jh. mit Zierwerk des Schweizer Holzstils und Schindelverschalung / früher Gasthof Linde bzw. Tanne, seit etwa 1840 Gasthof zum Rössli
  • Haus Weber / erbaut 1803 als Wohnhaus / Anbau Restaurant 1899 / mächtiges Wohnhaus mit ortsbildprägendem Restaurantteil / wichtiger Faktor im Wohler Ortsbild
  • Schlössli / erbaut im 16. Jh. unter Einbezug eines mittelalterlichen Wohnturms / 3-geschossiger spätgotischer Mauerbau / ältester Profanbau Wohlens / Teile der spätgotischen Befensterung erhalten / Lage: Steingasse
  • IBW-Gebäude ‚Rotes Huus‘ / erbaut 1763 als Zehntenscheune des Klosters Muri / eines der ältesten Steingebäude Wohlens / 1894 Umformerstation für die elektrische Strassenbeleuchtung / später Sitz des gemeindeeigenen Elektrizitätswerks / renoviert 1993

♦ Bahnhof & Industrie

  • Bahnhof / Aufnahmegebäude von 1874 / klassizistischer Walmdachbau mit Sandsteingliederung und Mittelrisalit / ursprünglich Bahnhof Wohlen-Villmergen / 1983 umgebaut
  • Villa Isler / erbaut 1860 von Friedrich August Isler / klassizistisches, 2-geschossiges Wohnhaus unter flachem Walmdach / repräsentativer italienischer Stil / wertvolles Beispiel früher Villenarchitektur / Parkanlage mit altem Baumbestand / seit 1974 unter kantonalem Denkmalschutz / heute Schweizer Strohmuseum / Lage: Bünzstrasse 5
  • Schweizer Strohmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Verwaltungsgebäude Georges Meyer & Co. / erbaut 1917-19 / 3-geschossiger Massivbau unter hohem Walmdach / repräsentativer Bau zwischen Neobarock und Neoklassizismus / ehemaliges Direktionszimmer und Ahnensaal erhalten / Denkmalschutz
  • Bleichi / ehemalige Bleicherei der Georges Meyer & Co. / Sichtbacksteinbau aus dem späten 19. Jh. / heute Werkgebäude der Industriellen Betriebe Wohlen
  • Fabrikgebäude Bruggisser / erbaut 1903 / ehemaliges Fabrikationsgebäude der Stroh- und Hutgeflecht-Firma M. Bruggisser & Co. AG / Industriebau mit origineller, an Backsteingotik erinnernder Giebelfassade / Gebäudeteil mit Flachdach von 1932 / heute Lofts, Büros und Geschäfte
  • Streba / ehemalige Strohwarenfabrik Paul Walser / erbaut 1901-04 / dekorative Backsteingliederung / heute Geschäfte, Büros und Loftwohnungen
  • Manufaktur und Verwaltungsgebäude der Firma Isler / ehemaliges Manufakturgebäude vermutlich in den 1850er Jahren erbaut / spätklassizistischer Fabrikbau mit Palladio-Motiv an der Eingangspartie / Verwaltungsgebäude 1835 erbaut / typischer Fabrikbau aus der Pionierzeit der Wohler Strohindustrie / beide unter Denkmalschutz
  • Kaufhaus Capitol ehemaliges / erbaut 1931 / markanter Kopfbau / qualitätsvoller Exponent des Neuen Bauens / architekturgeschichtlich bedeutendes Geschäftshaus

♦ Öffentliche Bauten

  • Schulareal Halde / Gemeindeschulhaus 1851-54 nach Plänen von Johann Caspar Wolff, Zürich erbaut / klassizistischer Mauerbau / Bezirksschulhaus 1897-98 nach Plänen von Karl Moser / Erweiterungsbau 1942
  • Gemeindehaus / 1972 in Betrieb genommen / moderner Verwaltungsbau von Architekt Jakob Gretler / Lage: Kapellstrasse 1
  • Kantonsschule Wohlen / Neubau 1988 von Burkard, Meyer, Steiger, Baden / Ergänzung zur seit 1966 bestehenden Zweigschule des Seminars Wettingen / Eingangspartie und Aula mit Architekturbeiträgen von Santiago Calatrava / Kultur im Kanti-Forum
  • Andy-Hug-Gedenkstätte / Denkmal für den in Wohlen aufgewachsenen und 2000 verstorbenen Kickbox-Weltmeister Andy Hug / Gedenkstätte mit Büste, drei Gedenktafeln in verschiedenen Sprachen und Bronze-Torso, der aus dem Boden aufzusteigen scheint / geschaffen 2004 von seiner Witwe Ilona Hug / Lage: Bei der Bünzmatt-Schulanlage, Sorenbühlweg

♦ Naturraum

  • Naturwanderung / Forstmagazin, Weiher Steffetsmösli, Weiher Cholmoos, Bettlerstein (Findling), Weiher Torfmoos, Erdmannlistein, Forstmagazin
  • Erdmannlistein / bedeutende Findlingsanordnung im Wald zwischen Wohlen und Bremgarten / 3 erratische Granitblöcke / geologisches Schutzobjekt / Lage: Cholmooswald, nahe Haltestelle Erdmannlistein
  • Bettlerstein / grosser Findling bzw. schräggestellte Granitplatte / geologisches Schutzobjekt / Lage: Waldgebiet Wagenrain
  • Waldweiher Steffetsmösli / Biotop von regionaler Bedeutung / Lage: Zwischen Wohlen und Bremgarten
  • Cholmoos / Waldweiher im Wohlerwald / Toteis- und Moorlandschaft im Bereich Wagenrain / Lage: Nahe Erdmannlistein und Bettlerstein
  • Torfmoos / Biotop von kantonaler Bedeutung / Moorgebiet im Wald zwischen Wohlen und Bremgarten / Lage: Nähe Erdmannlistein

Anglikon

  • Kapelle Hl. Franz Xaver / erstmals erwähnt 1515 / heutige Kapelle erbaut 1748 durch Abt Gerold von Muri zu Ehren des Hl. Franz Xaver / / Triumphbogen trennt Schiff und Chorraum / kleiner Säulenaltar im Louis-XVI-Stil in den Tönen blau, rot, grau marmoriert / Altarbild zeigt den Hl. Franz Xaver beim Spenden der Taufe / 1899 zwei Glocken von Rüetschi AG, Aarau / renoviert 1947, 1964, 1985 / kleine Orgel 1988 / Denkmalschutz
Kanton Aargau Sehenswert / Bezirk Muri

Abtwil

  • Pfarrkirche St. Germanus katholisch / erbaut 1740-42 anstelle einer bereits 1350 erwähnten Kirche / von den Baumeistern Arbogast und Hans Caspar Rey aus Muri / barocke Saalkirche mit 3-jochigem Schiff, eingezogenem Polygonalchor und säulengestützter Vorhalle / 1821 hölzerne Kassettendecke durch flache Decke ersetzt / Seitenaltäre von 1840 mit Altarbildern von Michael Föhn / Choraltar von 1842 / Stationenbilder 1851-52 von Joseph Balmer / Turm 1877 erbaut durch Wilhelm Keller / Innenrenovation 1981-82 mit neuer Orgel
  • Pfarrhaus / erbaut 1748 im Auftrag des Klosters Einsiedeln durch Arbogast und Hans Caspar Rey aus Muri / spätbarocker Holzständerbau über Bruchstein-Erdgeschoss / geschindelter Bau mit Klebdächern und steilem Satteldach mit Krüppelwalm / Eingangstüre an der Westseite im Rokokostil / im Innern Kassettentäferung und Biedermeier-Kachelöfen aus der Mitte 19. Jh. / Innenrenovation 1991-92 / Lage: Auwerstrasse 2
  • Pfarrspeicher / erbaut um 1740 als Ökonomiebau beim Kirchenbezirk / ehemaliger Pfarrspeicher aus verputztem Bruchsteinmauerwerk unter stattlichem Walmdach / später als Leichenhalle genutzt / 1976 abgebrochen und wiederaufgebaut / dient heute als Leichenhalle / Lage: Bei der Kirche
  • Sodbrunnen / erbaut um 1800 / Brüstung aus Flusskieseln aufgemauert / einziger erhaltener Zeuge dieses Brunnentyps aus dem 18.-19. Jh. / Lage: Im Kirchenbezirk, auf der Ostseite des Pfarrhauses
  • Brunnen / moderner öffentlicher Brunnen mit Figuren und Wasserhahn / Lage: Bei der Kirche
  • Altchile / Standort der älteren Kirche und eines alemannischen Gräberfeldes / 1742 wurde die alte Kirche über dem damals noch nicht entdeckten alemannischen Friedhof abgebrochen / Lage: Heidenhübel
  • Heidenhübel / 1860 beim Bau der Strasse nach Ballwil den Sandsteinfelsen Heidenhübel abgetragen / dabei Entdeckung eines in den Fels gehauenen alemannischen Gräberfeldes / in diesem Bereich auch römische Ziegel und Reste einer römischen Heizung gefunden / Lage: Heidenhübel
  • Klostermatt / Fundstelle römischer Ziegel und Baureste / zusammen mit den Funden in der Altchile Hinweis auf römische Besiedlung des Gemeindegebiets / Lage: Klostermatt
  • Moos / kleines Moorgebiet im Süden des Gemeindegebiets / Feuchtgebiet und Naturraum von lokaler Bedeutung / Lage: Moos

Aristau

  • Aristau besteht aus den Ortsteilen: Aristau, Althäusern, Birri

♦ Aristau

  • Pfarrkirche St. Wendelin katholisch / erbaut 1942-43 nach Plänen des Architekten Josef Oswald, Bünzen in gemässigter Heimatstilform der Kriegszeit / Saalkirche mit markantem Chorflankenturm / Inneres als kastenartiger Einraum mit hellem Chorbereich / Renovation 1993 / Einrichtung einer Antoniuskapelle im rückwärtigen Kirchenraum 2010  / Lage: Bremgartenstrasse
  • Kapelle St. Johannes Baptista und Evangelista / erstmals erwähnt 1360-70 / unter Abt Laurentius von Heidegg in spätgotischen Formen erneuert 1521 / unter Fürstabt Gerold I. Haimb 1734-35 in die heutige Gestalt erweitert / ehemalige Filialkapelle der Pfarrei Muri / ältestes erhaltenes Gebäude der Gemeinde / spätgotisches Portal mit Wappen von Muri und Abt Laurentius von Heidegg / frühbarocke Tür von 1670 / rechteckiges Schiff durch halbrunden Chorbogen vom Chor abgesetzt / barocker Schnitzaltar von Hans Jost Müller 1734 / Türmchen mit Zwiebelhaube enthält 2 Glocken von 1619 und 1664 / Renovationen 1970-72 und 1986-88 / Lage: Bremgartenstrasse
  • Restaurant Aristauerhof / erbaut 1797 an der Stelle der Burg Aristau als frühklassizistischer Bürgerbau / strenger verputzter Würfelbau mit 3 x 3 Achsen unter Mansarddach / wappengeschmücktes Eingangsportal mit Baudatum 1797 und Wappen von Heinrich Stierli / im Innern Treppengeländer mit Brettbalustern und blauer Ofen von 1837 / Lage: Bremgartenstrasse 20, gegenüber der Johanneskapelle

♦ Althäusern, Kapf

  • Haus Kapf / Landhaus Kapf / klösterlicher Landsitz des Klosters Muri / 1687 erstellte das Kloster Muri auf dem Kapf eine Trotte mit Räumen für Erholungsaufenthalte der Mönche / heutiges barockes Landhaus 1736 im Auftrag von Fürstabt Gerold I. Haimb als Ersatz für den bescheideneren Vorgängerbau errichtet / diente ehemals der Herbstrekreation der Konventualen und war mit Lehenhaus und Rebbaubetrieb verbunden / aussichtsreiche Lage auf der Wasserscheide zwischen Bünz- und Reusstal
    Dreigeschossiger Bau mit Barockportal und Wappen des Fürstabts Gerold I. Haimb / bauzeitliche Raumaufteilung, Stuckdecken, Fussböden, Türen und bemalte Leinwandtapeten erhalten / Gartenanlage mit historischer Umfassungsmauer, Kutschertor, Sodbrunnen und Allee / seit 2015 kantonal geschützt / Lage: Kapfstrasse 24, Kapf / Waldhäusern
  • Wegkapelle St. Wendelin / erbaut 1948 als bildstockartige Wegkapelle / erinnert an die frühere Wendelinskapelle, die nach dem Dorfbrand von 1760 wiederaufgerichtet und 1942 wegen des Kantonsstrassenausbaus abgebrochen wurde / kleine Rundbogennische mit schmiedeeisernem Türgitter / darin Lindenholzfigur des Hl. Wendelin aus dem späten 17. Jh. / Figur 2007 restauriert / hinter der Wegkapelle Wegkreuz / Lage: Hauptstrasse

♦ Birri

  • Bildstock Birri / datiert 1809 / erneuert 1952 / hölzernes, steinimitierendes Gehäuse mit Louis-XVI-Ornamentik / Stele und Gehäuse mit floralen Mustern verziert / in der Nische Statuette der Muttergottes mit Jesuskind, wohl spätes 17. Jh. / Rückseite mit Inschrift «MW / IOH. SACHS» / Lage: Birri

♦ Reusstal

  • Naherholungsgebiet Reusstal / parkähnliche Landschaft mit ehemaligen Reussläufen, Weihern, Wassergräben, Sümpfen und Naturschutzflächen / Teil der überregional bedeutenden Reusstal-Landschaft zwischen Birri, Althäusern, Aristau und der Reuss / Lage: Reussebene
  • Naturschutzgebiet Obersee, Untersee, Halbmond / Schutzgebiet in den Gemeinden Aristau und Rottenschwil / geprägt vom Prallhang eines ehemaligen Reusslaufes / früherer Flusslauf an den Weihern Obersee und Untersee sowie an Torfböden noch erkennbar / Hangwasser bildet am Hangfuss hochwüchsige Riedvegetation / Vegetationsspektrum von Grossseggenried bis Halbtrockenrasen / Fläche ca. 20 ha / Lage: Reusstal, Aristau-Rottenschwil
  • Fuchshölzli / Naturschutzgebiet von kantonaler Bedeutung / Laichgewässersanierung und Bachrevitalisierung am Büelmüligraben / neu geschaffene flache Uferbereiche als Lebensraum für Laubfrosch und Kreuzkröte / Lage: Fuchshölzli

Auw

♦ Auw

  • Kirche St. Nikolaus katholisch / erstmals erwähnt 1331 als Kapelle / heutige Kirche erbaut 1705 im Barockstil / Vorhalle von 1718 / Kirchturm 1749 durch Lorenz Rey aus Muri erbaut / erstes Geläut 1750 / Lattengewölbe im Kirchenschiff und Deckengemälde 1794-95 von Joseph Anton Messmer oder Joseph Keller / Ausstattung vom Spätrokoko des Jahres 1795 geprägt / Hauptbild des St. Nikolaus-Altars 1873 von Hans Burkart
    Innenrenovation 1923 unter Leitung von Kunstmaler Jean Danner / Innenrenovation 1976, dabei Empore in ursprünglicher Form wieder hergestellt / Aussenrenovation 1983-84 mit heutiger Farbgebung / Innenrenovation 1993-94 und 2010 / Aussenrestaurierung 2022 / seit der Heiligsprechung von Maria Bernarda Bütler mit Reliquie der Heiligen / Denkmalschutz / Lage: Sinserstrasse
  • Pfarrhaus / erbaut 1834 als schlichter verputzter Fachwerkbau / gegenüber der Pfarrkirche / Lage: Sinserstrasse 12
  • Alte Mühle / erbaut 1766 in Ständerbauweise mit Mauerfundament / steiles Satteldach mit Krüppelwalm und Klebedächern an der Fassade / Portalsturz mit Jahrzahl 1766 und Müllerwappen / spätere Umbauten um 1830, 1870 und 1900 / Um- und Ausbau mit Wiederherstellung der südseitigen Trauflaube 2002 / Denkmalschutz / Lage: Alikonerstrasse 6
  • Mühlescheune / grossvolumige Scheune der Alten Mühle / vielleicht gleichzeitig mit dem 1766 errichteten Mühlen-Hauptgebäude entstanden / Lage: Alikonerstrasse 6
  • Geburtshaus von Maria Bernarda Bütler / erbaut 1841 für die Gebrüder Bütler / biedermeierlich geprägter Freiämter Ständerbau / Geburtshaus der Ordensgründerin und Missionarin Mutter Maria Bernarda Bütler (1848-1924) / bürgerlich Verena Bütler / im Innern Maria-Bernarda-Zimmer als Erinnerungsraum erhalten / Gedenktafel an der Aussenwand / Seligsprechung 1995 und Heiligsprechung 2008 in Rom / Lage: Bachweg 4 
  • Sigristenpfrundhaus / erbaut 1723-24 als Bohlenständer-Wohnteil mit altertümlichem Tätschdach / Lage: Mühlauerstrasse 3
  • Wohnhaus / Kernbau von 1469-70 als Ständerbau mit Tätschdach / Denkmalschutz / Lage: Käsereistrasse 13
  • Dorfbrunnen / geschützter Dorfbrunnen / Lage: Alikonerstrasse
  • Besinnungsweg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Rehgarten Linde / siehe Aargau→Erlebnis→Tierpark
  • Reusseggmauer / Auf einer Länge von über 1 km im Boden stehende Granitfindlinge / möglicherweise prähistorische Grenze / Lage: Östlich von Auw im Falk, zwischen Reussegg und Auw
  • Wegkreuze / Wegkreuz von 1711 an der Mühlestrasse / Wegkreuz von 1775 an der Hinterdorfstrasse beim Sembach / weitere Wegkreuze bei Kirche, Sinserstrasse, Berg-/Alikonerstrasse und Bergstrasse

Rüstenschwil

  • Kapelle St. Josef / 1644 erwähnt / heutiges Gebäude von 1755 in spätbarockem Stil / rechteckiger Bau mit 3-seitig geschlossenem Chor / Vordach auf toskanischen Säulen / über dem Chor Glockentürmchen mit Zwiebelhaube / Innenausstattung mit Deckenbild (1792) vom Maler Joseph Keller, Pfronten [Allgäu, D] / marmorierter Holzaltar von 1842 mit Figur des Hl. Josef in der Mitte / Innenrenovation 1926  /  Aussenrenovation 1965-66 / Innen- und Aussenrenovation 1996 / Lage: Muristrasse
  • Speicher / erbaut 1618 / turmartiger Blockbau / seit 2002 Eigentum der Einwohnergemeinde Auw / Lage: Neben der Kapelle St. Josef
  • Dorfbrunnen / geschützter Brunnen / Lage: Rüstenschwil
  • Wegkreuz / Lage: Rüstenschwil 31

Beinwil im Freiamt

  • Beinwil besteht aus den Ortsteilen: Beinwil, Brunnwil, Horben, Wallenschwil, Wiggwil, Winterschwil

♦ Beinwil

  • Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Burkard katholisch / erstmals erwähnt 1239 / heutige Kirche erbaut 1619-20 unter Abt Johann Jodok Singisen / erhalten sind Chor, Burkardskapelle als Krypta und Hauptportal / seitlicher Turm 1645 erneuert / 1797-99 Neuerrichtung des Kirchenschiffs durch Franz Joseph Rey / 1808 Einweihung der umgebauten Kirche / Turmuhr von 1826 / Innenrenovationen 1882-85, 1913, 1999-2001 / Aussenrenovationen 1904, 1934, 1977, 2007 / Wallfahrtskirche zum Grab des Hl. Burkard / Kulturgut von nationaler Bedeutung / Lage: Kirchfeld
  • Burkardskapelle / Renaissance-Krypta unter dem Chor der Pfarr- und Wallfahrtskirche / zur 1619 erbauten Kirche gehörend / Grabstätte des Hl. Burkard / in der Mitte wuchtige Marmortumba von 1784 mit den Gebeinen des Heiligen / Krypta von 4 toskanischen Säulen getragen / über den Säulen kunstvoll verzierte Gewölbedecke / Votivtafeln, Krücken und Gehstöcke als Zeugnisse der Wallfahrt / Lage: In der Krypta der Pfarrkirche St. Burkard
  • Burkardsbrunnen / erstmals erwähnt 1648 / heutiger Bau mit eingemauerter Jahrzahl 1757 / Brunnen in Form einer kleinen Wegkapelle / rundbogige Frontnische mit Steinskulptur des Hl. Burkard / im Andenken an den Priester Burkard im 12. Jh. / 1817 heilig gesprochen / Lage: südöstlich der Kirche, Ecke Pfarrgarten
  • Lourdeskapelle

Wallenschwil

  • Kapelle St. Laurentius / erstmals erwähnt 1333 / renoviert 1709-10 / heutiger ländlicher Barockbau 1745 durch Maurer Paul Rey und Zimmermann Franz Mäder neu erbaut / schwarz-vergoldeter Rokoko-Altar von 1730 / Hauptblatt zeigt den Hl. Laurentius / barock geschweifter Glockenturm mit Zwiebelhaube / Vordach auf toskanischen Säulen / flachgedeckter Innenraum mit Chorbogen zwischen Schiff und Chor / Régence-Altar von 1730, vom Horben in die Kapelle gebracht / Altarblatt von M. Bichler von 1830 mit Darstellung des Hl. Laurentius / Oberblatt Maria mit Kind / Renovationen 1851, 1861, 1963, 1988-90, 2011 / Lage: Wallenschwil
  • Wegkreuz / Wegkreuz von 1709 / Denkmalschutz / Lage: Wallenschwil

Horben

  • Schloss Horben / erbaut 1700-01 durch Maurer Hans Rey und Zimmermann Hans Mäder unter Abt Plazidus Zurlauben als Sommersitz bzw. Erholungsheim für die Klosterleute Muri / repariert und erweitert 1739 / seine endgültige barocke Gestalt mit prachtvollen Zimmern und angenehmen Ausstattungen erhielt das Schloss 1762-64 beim Umbau unter Fürstabt Bonaventura II. Bucher / nach der Klosteraufhebung 1841 Übergang in Privatbesitz / Schloss geht in Privatbesitz über / seit 1963 Denkmalschutz / Lage: Horben 16
  • Kapelle St. Wendelin / erbaut 1730 im Auftrag von Fürstabt Gerold I. Haimb durch Maurer Hans Rey und Söhne / kleine ländliche Barockkapelle mit Vorhalle auf toskanischen Säulen, 3-seitig geschlossenem Chörlein und 6-kantigem Dachreiter mit Zwiebelturm / Altar von Matthäus Baisch, Muri von 1745 / Glocke 1782 von Glockengiesser Keiser, Zug / Kapelle geweiht zu Ehren der Hl. Wendelin und Ubaldus / Renovationen 1905, 1952, 1981 / seit 1963 Denkmalschutz / Lage: Südlich des Schlosses Horben
  • Naherholungsgebiet / aussichtsreiche Hochebene auf dem Lindenberg / regionales Ausflugsziel für Spaziergänger, Wanderer, Sporttreibende und Erholungssuchende / Alpwirtschaft Horben / im Winter Langlaufloipen / Lage: Horben

Bettwil

  • Pfarrkirche St. Josef katholisch / erbaut 1788-89 durch Franz Joseph Rey, Muri als spätbarocke Saalkirche / anstelle einer älteren Othmarskapelle / 1808 zu Ehren des Hl. Josef geweiht / schlichtes Schiff mit eingezogenem Rechteckchor / haubenförmiger Dachreiter mit 3 Glocken / Portal im Louis-XVI-Stil mit säulengestützter Vorhalle / Stuckaturen von Peter Anton Moosbrugger / Chordeckengemälde von Josef Anton Messmer / erste Orgel 1832 von Franz Josef Bossard, Cham / Gesamtrestaurierung 1971-74 / Dachsanierung 1981 / Dachreiter 1999 und 2008 saniert / bildet mit Pfarrhaus und Pfarrscheune eine intakte historische Baugruppe / Lage: Schulhausstrasse 4
  • Pfarrhaus / erbaut 1764 / ursprünglich Kaplanei und Schulhaus / Satteldach mit abgeschrägten Giebelspitzen und Klebedächern / reich profiliertes Westportal mit gesprengtem Segmentgiebel / in Korridoren und Treppenhaus originelle Rokokomalereien / im Saal des Dachgeschosses Deckenmalerei mit Stuckrahmen von 1767 / Ofen von 1857 / kantonal geschützt / Lage: Schulhausstrasse 4
  • Pfarrscheune / erbaut 1760 / kleine hölzerne Scheune in unmittelbarer Nachbarschaft von Kirche und Pfarrhaus / Ständerbau auf eichenen Schwellen / leicht geknicktes Krüppelwalmdach / Wandfüllungen aus Bohlen und Flecklingen / Giebelfelder mit Brettern verschalt / umfassend restauriert 1977 / bildet mit Kirche und Pfarrhaus eine intakte historische Baugruppe / Lage: Schulhausstrasse
  • Büchlerhaus / Kernbau um 1700 / breitgelagertes steilgiebliges Freiämterhaus / um 1850 durch Quergiebelanbau erweitert / hoher bauhistorischer Wert wegen Alter, erhaltener südlicher Stubenfront und ungewöhnlicher innerer Raumaufteilung / ursprünglich Bohlenständerbau mit Reihen- und Zwillingsfenstern / kantonal geschützt / Lage: Brunnäckerstrasse 6
  • Friedhofkreuz / 1664 / Lage: Hauptstrasse
    Wegkreuz mit Dorfbrunnen / Lage: Hauptstrasse
    Wegkreuz / 1733 / Lage: Mühlestrasse 49
    Bildstock / 1655 / Lage: Hauptstrasse 6
    Bildstock / 1694 / Lage: Brunnäckerstrasse 6
    Bildstock / 1740 / Lage: Schulhausstrasse

Boswil

  • Boswil besteht aus den Ortsteilen: Boswil, Weissenbach
  • Kirche St. Pankraz / erbaut 1888-90 in neugotischem Stil nach Plänen von Wilhelm Josef Tugginer / 3-schiffige Basilika mit Querhaus und Fünfachtelchor / moderne Glasmalereien im Querschiff von Jan January Janczak / Orgel von Orgelbau Kuhn, Männedorf / spitzbehelmter Frontturm / Geläute mit 4 Glocken von der Giesserei H. Rüetschi AG, Aarau / Aussenrenovation 1985-86 / Innenrenovation 1991-93 / Lage: Kirchweg
  • Kapelle St. Martin / erstmals erwähnt 1110, jedoch älter / steht auf Fundamenten eines römischen Wohnkomplexes / heutiger Bau 1670 durch Wolfgang Müller, Steinmetz in Zug / schlichte Kapelle mit Schiff und schwach eingezogenem querrechteckigem Chor unter Satteldach / Rundbogenportal mit Abtswappen und Pultdächlein mit attraktiver Zimmermannsarbeit / Altar vom Bildhauer Johann Baptist Wickart, Zug / als Fresko gemalter Baldachin um den Altar 1758 / spitzer Dachreiter / Renovationen 1884, 1908, 1963 / Denkmalschutz / Lage: Niesenbergstrasse
  • Kapelle Salve Regina / kleine Wegkapelle mit Andachtsraum von knapp 2 × 2 m / hölzernes Rokoko-Altärchen mit spätgotischen Figuren in Ockertönen marmoriert / ursprüngliche Figurengruppe mit spätgotischer Mondsichelmadonna / Hl. Verena und Hl. Wolfgang um 1570 wird heute im Pfarrhaus aufbewahrt / Denkmalschutz / Lage: Abzweigung nach Kallern, Oberdorf
  • Altes Schulhaus / erbaut 1852 / 3-geschossiger Biedermeierbau mit Satteldach / aussen saniert 2022 / exponierte Stellung an der Einmündung Bahnhofstrasse-Zentralstrasse / Lage: Zentralstrasse
  • Künstlerhaus Boswil / Alte Kirche Boswil / mittelalterliche Fluchtburg auf einem Moränenhügel / historisches Gebäudeensemble am östlichen Dorfrand / bestehend aus Alter Kirche, Odilo-Kapelle, ehemaligem Pfarrhaus und Sigristenhaus
    Mittelalterliche Kirchen- und Burgstelle der Herren von Boswil / Grundmauern im Bereich des heutigen Foyers sichtbar / heutige barocke Alte Kirche 1664 fertiggestellt / nach dem Bau der neuen Pfarrkirche 1890 profaniert / später Atelier des Glasmalers Richard Arthur Nüscheler / Gründung der Stiftung Alte Kirche Boswil 1953 / heute Stiftung Künstlerhaus Boswil / Rettung von Alter Kirche und ehemaligem Pfarrhaus vor dem Abbruch / heute überregional bedeutender Ort der Musik mit Konzerten, Meisterkursen, Tagungen und Gästehaus / Lage: Flurstrasse 21
  • Alte Kirche / ehemalige Pfarrkirche / barocker Kirchenbau von 1664 / nach dem Bau der neuen Pfarrkirche St. Pankraz wurde die Alte Kirche 1890 profaniert / heute Konzertsaal der Stiftung Künstlerhaus Boswil
  • Odilo-Kapelle / ehemaliges Beinhaus der Alten Kirche / erstmals erwähnt 1487 / um 1700 neu erbaut / 1718 zu Ehren der Heiligen Odilo, Apollonia und Ottilia geweiht / 2-geschossige Anlage mit ehemaligem Ossarium im Untergeschoss / heute Probe- und Veranstaltungsraum des Künstlerhauses / Lage: Flurstrasse 21
  • Ehemaliges Pfarrhaus / erbaut 1757 / mächtiges ehemaliges Pfarrhaus bei der Alten Kirche / 1953 von der Stiftung Alte Kirche Boswil übernommen / zunächst Heim für betagte und mittellose Künstler / heute Haupthaus des Künstlerhauses mit Gäste- und Kursbetrieb / Lage: Flurstrasse 21
  • Sigristenhaus / Haus der Musik / erbaut um 1700 als bäuerlicher Vielzweckbau / ursprünglicher Hochstudbau mit Wohnteil, Tenne und Stall / Bauhölzer dendrochronologisch auf 1697-99 datiert / heute zum Haus der Musik mit Proberäumen, Gästezimmern, Büros, Archiv und Werkstatt umgebaut / seit 1979 kantonaler Denkmalschutz / Lage: Bachstrasse 28

♦ Weissenbach

  • Säge Weissenbach / Wyssebacher Sagi / ehemalige Wassermühle mit Sägewerk / erstmals erwähnt 1380 als Mühle am Weissenbach / heutiges Sägewerk von 1836 / Getreidemühle 1901 eingestellt / Sägewerk als Gewerbezweig weitergeführt / Gründung des Vereins Wyssebacher Sagi zur Rettung und Restaurierung 1996 / Denkmalschutz 1998 / restauriert 1999-2003 / funktionstüchtiges Industriedenkmal mit Wasserrad, Transmission und Gattersäge / Lage: Weissenbach

♦ Umgebung

  • Sentenhof / ehemaliger Gutshof des Klosters Muri / erstmals erwähnt 1502 / grosser landwirtschaftlicher Betrieb südlich des Dorfes am Osthang des Lindenbergs / frühere Käserei von 1540 und Herrenhaus von 1759 stehen unter Denkmalschutz / Lage: Sentenhof

Bünzen

  • Bünzen besteht aus den Ortsteilen: Bünzen, Waldhäusern

♦ Bünzen

  • Pfarrkirche St. Georg und Anna katholisch / erbaut 1860-61 nach Plänen des Architekten Joseph Caspar Jeuch, Baden / älteste neugotische Kirche des Freiamts / ersetzte die alte Kirche aus dem 16. Jh. im Gebiet Hübel / grosszügige Saalkirche mit leicht vorspringendem Frontturm und Polygonalchor / Innenraum ursprünglich mit Trompe-l’œil-Malerei ausgestattet, 1931 weitgehend verloren gegangen / 2012-14 umfassende Innenrestaurierung mit Rekonstruktion der bauzeitlichen Raumgestaltung / Schweizer Denkmalpreis 2015 / Geläute mit 4 Glocken,  gegossen 1941 von Rüetschi, Aarau / Lage: Chilerain
  • Pfarrhaus / erbaut 1866 / kommunales Schutzobjekt / Lage: Chilerain 2
  • Kapelle St. Anna / kleine Wegkapelle an der Abzweigung nach Waldhäusern / erstmals erwähnt 1749 / heutige neubyzantinische Form von Anfang 19. Jh. / Holzsäulen mit Würfelkapitellen tragen den geschnitzten Vielpassbogen des Vordachs / Satteldach mit Kreuz / im Innern marmorierter Altar des 18. Jh. mit Figurenpaar Anna-Maria / ursprünglich stand hier ein gotisches Anna-Figurentriple aus gebranntem Ton / heute im Schweizerischen Landesmuseum / Lage: Waldhäusernstrasse
  • Nothelferkapelle / ehemalige Beinhauskapelle / erbaut 1748 als Beinhaus des alten Kirchenbezirks im Gebiet Hübel / erinnert an den Standort der alten Pfarrkirche / kleiner Rechteckbau mit 3-seitigem Ostschluss / Altar aus der Klosterkirche Muri / Dachreiter 1750 / 2-beiniges Dachtürmchen mit Nadelhelm / Glöcklein von Jakob Philipp Brandenberg 1797 / Lage: Im Winkel
  • Freienhof / erbaut 1807 durch Dr. med. Jakob Ammann / klassizistisches Bürgerhaus / würfelförmiger Bau mit 3 × 4 Achsen unter Mansarddach / Portal mit Datum und Lorbeergirlande / geohrte Fensterrahmen / Stuckdecken im Erd- und Hauptgeschoss / heute Gemeindeverwaltung / denkmalgeschützter Bau / bildet zusammen mit Schulanlage und Kirche das Zentrum des öffentlichen Lebens / Lage: Bremgartenstrasse 2
  • Wegkreuze / mehrere geschützte Kleindenkmäler im Dorfgebiet
    Wegkreuz von 1780 / Lage: Bei der Kirche
    Wegkreuz von 1780 / Lage: Chilefeld
    Wegkreuz von 1697 / Lage: Grossächer
    Wegkreuz von 1905 / Lage: Stapfacher

♦ Waldhäusern

  • Rütihof / erbaut 1835-37 / klassizistisches Bürgerhaus bzw. Fabrikantenhaus / 3-geschossiger Bau unter flachem Walmdach / Anbau von Johann Keusch mit toskanischem Portikus als ehemaliges Arbeiterhaus / kantonal geschützt / Lage: Rütihof
  • Grundhof / erbaut 1819 als Bauernhaus / steilgiebliges Freiämterhaus des frühen 19. Jh. / 2-geschossiger Baukörper mit stirnseitigen Klebdächern und traufseitigen Obergeschosslauben / schlichte klassizistisch geprägte Fassade / Lage: Grundhof
  • Fähnrichhaus / ländlicher Oberschichtbau des späteren 17. Jh. / hochragender 3-geschossiger Baukörper / schmucke Fachwerkwände mit feingliedriger Riegelzeichnung und geschweiften Andreaskreuzen / bildet mit dem benachbarten Fähnrichhaus an der Unterdorfstrasse 8 von 1668 eine lokalhistorisch bedeutende Baugruppe / Lage: Unterdorfstrasse 10
  • Wegkreuz / Wegkreuz von 1682 / kantonales Schutzobjekt / Lage: Dorfstrasse
  • Bauernhaus / erbaut 1668 als Wohnhaus / kommunales Schutzobjekt / Lage: Unterdorfstrasse 8
  • Aussichtspunkte / Glanzgrüt, Haulihof, Hässel / kommunale Kulturobjekte / Lage: Oberhalb Bünzen und Waldhäusern

Buttwil

  • Kapelle St. Jakob / gestiftet 1666 von Hans Jacob Bartlime / ein zugewanderter Söldner und Spielmann aus Wiesbaden [D] / die Kapelle ersetzte ein älteres Helgenhäusli bzw. Bildstöckli / dem Hl. Jakobus dem Älteren geweiht 1669 / schlichtes Langhaus mit Satteldach und spitzem Dachreiter / Dachreiter erneuert 1715 / neues Altarbild von Melchior Paul von Deschwanden 1857 / kleine Sakristei angebaut 1923 / um 2 Fensterachsen verlängert und im Innern modernisiert 1949-50 / Aussenrenovation 1973 / Innenrenovation 1975 / Dachreiter mit Spitzdach renoviert 2019 / Turmkugel, Kreuz und Wetterfahne restauriert 2019 / kantonal geschützt / Lage: Geltwilerstrasse
  • Flugschule Eichenberger / Grasflugplatz mit Flugschule für Motorflug, Helikopter und Segelflug / Lage: Flugfeld Buttwil

Dietwil

  • Pfarrkirche St. Jakobus Major und St. Barbara katholisch / erste Kirche 1145 erwähnt / heutige Kirche erbaut 1781 im Barockstil / prächtige Stuckaturen und Deckenbilder, 3 grosse Altaraufbauten / neben der Kirche steht das Beinhaus (heute Leichenhalle) St. Antonius von Padua / auf dessen Satteldach auf der Apsisseite thront ein Zwiebeltürmchen / Lage: Vorderdorfstrasse
  • Beinhauskapelle St. Antonius von Padua / auch Antoniuskapelle / Vorgängerbau aus dem 17. Jh. / erbaut 1770 anstelle der alten Beinhauskapelle / bereits 1780 wieder abgebrochen und im Stil der neuen Pfarrkirche erneuert / heute wieder Aufbahrungsraum / schlichter Bau mit rund schliessender Apsis / hohes Satteldach mit mächtigem Dachreiter und Zwiebelhaube / kleiner Altar in ländlich-handwerklichem Stil / Altarbild mit Antonius von Padua und Jesuskind / seitlich Figuren der Heiligen Silvester und Rochus / Lage: Bei der Pfarrkirche
  • Pfarrhaus / Bestandteil der historischen Baugruppe von Kirche und Beinhauskapelle / südlich der Pfarrkirche gelegen / schlichtes klassizistisches Pfarrhaus / Lage: Kirchenbezirk
  • Burgweg / führt auf die Anhöhe oberhalb der Schweissmatt
  • Skulpturenweg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Reussebene / Naherholungsgebiet Reuss / Lage: Reusstal östlich Dietwil

Geltwil

  • Geltwil besteht aus den Ortsteilen: Geltwil, Isenbergschwil

♦ Geltwil 

  • Sonderbundskriegdenkmal / erstellt 1848 in Erinnerung an den Sonderbundskrieg von 1847 / speziell an die Gefechte von Geltwil und Gisikon im November 1847 / Denkmal als 3,5 m hoher Obelisk aus Kalkstein gestaltet / ursprünglich auf dem Kirchhof Muri für 6 bei Gisikon gefallene Soldaten der Tagsatzungsarmee errichtet / 1936 anlässlich des Kirchenneubaus von Muri nach Geltwil versetzt / Lage: Seetalstrasse

♦ Isenbergschwil

  • Wegkapelle / auf private Initiative 1892 errichtet / schlichter kleiner Andachtsraum mit Giebeldach / Vorgängerbau bereits 1750 erneuert / beim Grossbrand von Isenbergschwil 1797 zerstört und später wiederaufgebaut / im Lauf des 19. Jh. verfallen / in den 1840er-Jahren bereits nicht mehr vorhanden / heutiger Bau unter Denkmalschutz / Lage: Isenbergschwil
  • Käppeli-Haus Chäppelihof / nach dem Grossbrand von Isenbergschwil 1797 durch Joseph Ineichen 1800-02 neu erbaut / stattliches steilgiebliges Freiämterhaus mit rekonstruierter Holzfassade und hohem Anteil originaler Raumausstattung / bäuerliches Wohnhaus mit Fleckling- und Bohlenfüllungen, hohem Mauersockel, Klebdächern und steilem Giebeldach / sorgfältig restauriert 1982-83 / heute privates Museum und Liebhaberobjekt / Schutzobjekt von nationaler Bedeutung / Lage: Isenbergschwil 37

Kallern

  • Kallern besteht aus den Ortsteilen: Hinterbühl, Kallern, Unterniesenberg, Hinterniesenberg, Oberhöll, Oberniesenberg, Unterhöll
  • Muttergotteskapelle / erbaut 1961-62 nach Plänen des Architekten Hanns A. Brütsch, Zug / kristallin wirkender Baukörper mit mäanderndem Mauerband / im Eingangsbereich verglastem Sakralraum / Glasfenster von Ferdinand Gehr, Altstätten (SG) / beinahe lebensgrosse Muttergottesstatue aus 18. Jh. / Bau mit viel Fronarbeit der Bevölkerung erstellt / seit 2003 kantonal geschützt / Kulturgut von regionaler Bedeutung / Lage: Oberniesenberg
  • Kapellenweg / Weg zur Muttergotteskapelle / lokaler Kapellenzugang bzw. Weg im Bereich Oberniesenberg / Lage: Oberniesenberg
  • Spycher / Gebäude mit Substanzschutz / Lage: Oberniesenberg
  • Jägerhaus / ehemaliges Jagdhaus des Klosters Muri / erbaut 1954 als Bauernhaus unter geknicktem Satteldach / Fachwerk über gemauertem Sockelgeschoss / westseitig verschalte doppelte Holzlaube / in der Südstube skulptierte Balusterfenstersäule / im Keller aufgemalte Wappen / kantonal geschützt und Kulturgut von nationaler Bedeutung / Lage: Unterniesenberg 9a/b
  • Gebetsstöckli / geschütztes Kulturobjekt / Lage: Oberniesenberg
  • Niesenberg / Ausflugsrestaurant / Aussicht / Lage: Oberniesenbergstrasse 54
  • Wandergebiet / aussichtsreiches Wander- und Naherholungsgebiet am Ostabhang des Niesenbergs und am Rand der Lindenbergkette

Merenschwand

  • Merenschwand besteht aus den Ortsteilen: Benzenschwil, Hagnau, Merenschwand, Unterrüti, Uttenberg

♦ Merenschwand

  • Pfarrkirche St. Vitus katholisch / erstmals erwähnt 1245 / Grundmauern des Turms aus dem 12. Jh. / spätgotischer Neubau 1497-1507, aus jener Zeit Chor und Turm erhalten / 1897-99 Abbruch des Langhauses und Neubau in neugotischem Stil durch August Hardegger / heutige Gestalt durch neugotischen Umbau geprägt / Aussenrenovation 1977 / Innenrenovation 1982 / Kulturgut von nationaler Bedeutung / Lage: Kirchplatz
  • Kaplanei / erbaut 1491 im Auftrag des Klosters Kappel / stattlicher spätgotischer Bau im Kirchenbezirk / umgebaut und aufgestockt 1774 durch Baumeister Vitus Rey, Muri / fast quadratischer Grundriss / geknicktes Walmdach mit Lukarne / im Innern Kamin aus der Umbauzeit und von Caspar Wolf bemalte Kachel mit Ansicht des Gebäudes / bildet mit Pfarrkirche und Pfarrhaus eine historische Baugruppe / kantonal geschützt / Lage: Kirchplatz 2
  • Gasthof zum Schwanen / mit Ursprüngen im frühen 17. Jh. / westlicher Hausteil 1681 angebaut / diente bis 1798 auch als Amts- und Gerichtshaus des luzernischen Amtes Merenschwand / Ausgangspunkt des Freiämtersturms unter Schwanenwirt Johann Heinrich Fischer 1830 / stattlicher Riegelbau unter Krüppelwalmdach mit markanten Lukarnen / geschmiedetes Wirtshausschild sowie Stuckdecke und Prunkbuffet im Saal von 1808 / Kulturgut von nationaler Bedeutung / Lage: Bremgartenstrasse 2
  • Heinrich-Fischer-Gedenkstein / errichtet 1930 als Gedenkstein für Johann Heinrich Fischer, Anführer des Freiämtersturms von 1830 / steht beim Gasthof zum Schwanen / Lage: Bremgartenstrasse 2
  • Ortsmuseum Postlonzihus / siehe Aargau→Erlebnis→Museum

♦ Benzenschwil

  • Kapellenraum St. Faustina / Mit dem Neubau des Schulhauses 1975 als Kapellenraum verwirklicht und eingeweiht / Dachreiter 1993 / Glocke um 1990 gegossen und Bruder Klaus geweiht / Patronin: Hl. Maria Faustyna Kowalska / Lage: Benzenschwil
  • Kinderweg / Naturerleben für die Kinder mit den 4 Elementen Erde, Feuer, Wasser, Luft / Lage: Benzenschwiler Wald

♦ Hagnau

  • Kapelle St. Wendelin / erste Kapelle gestiftet von Rudolf Richwiler und Verena Leuthard vom Hof Untere Hagnau und 1603 geweiht / Genehmigung eines Neubaus 1766 / heutiger Bau aus den 1770er-Jahren und 1780 neu geweiht / rechteckiges Schiff mit 4 Stichbogenfenstern und abgetrenntem Chor / Dachreiter mit 2 Glocken von 1600 und 1707 / umfassend renoviert 1960 / Lage: Hagnau

♦ Unterrüti

  • Kapelle Maria Hilf / erbaut 1868 als geostete Kapelle mit 2-achsigem Schiff, einachsigem Chor und Dachreiter / bis 1954 mit 3 neugotischen Altaraufbauten ausgestattet / Mittelaltar im kleinen Chor mit Schutzmantelmadonna von Heinrich Dieffolt, Feldkirch [A] Ende 16. Jh. / Seitennischen mit Statuen der Hl. Agatha und Joachim aus dem 17. Jh. / seit 1999 im Besitz der Kirchgemeinde Merenschwand / Lage: Unterrüti

Mühlau

  • Mühlau besteht aus den Ortsteilen: Kestenberg, Mühlau, Schoren

♦ Mühlau

  • Pfarrkirche St. Anna katholisch / erste Holzkapelle 1589 erbaut und der Hl. Anna geweiht / Verlegung der Kapelle an den heutigen Standort 1654 / heutige Pfarrkirche erbaut 1852-53 unter Leitung von Josef Lechleitner als Saalkirche / historistische Saalkirche mit 3-seitig geschlossenem Chor und Front mit säulengestütztem Vorzeichen / Ausstattung im Lauf des 19. und frühen 20. Jh. ergänzt / Taufstein, Kanzel, Hochaltar und Seitenaltäre 1864-65 von Joseph Moosbrugger und Sohn / Altarbilder von Joseph Balmer / Deckenbilder von Jean Danner und Stuckaturen von 1907 / Aussenrenovation 1993 / Innenrenovation 1998 / Lage: Aarauerstrasse
  • Pfarrhaus / nach dem Dorfbrand von 1836 als biedermeierliches Wohnhaus erbaut / 1880 von der Kirchgemeinde erworben und zum Pfarrhaus umgebaut / weisser Putzbau mit Satteldach, Treppenhausanbau und Ecklisenen / dient bis heute als Pfarrhaus mit Büros und Wohnung / Lage: Aarauerstrasse
  • Glocke neben der Kirche / Glocke von 1667 / Kultur- bzw. Inventarobjekt beim Kirchenbezirk / Lage: Bei der Kirche
  • Alte Mühle / erbaut 1788 / ehemalige Mühle im Dorfgebiet / Lage: Bahnhofstrasse 6
  • Wegkreuze / früher aus Anlass verschiedener Begebenheiten entlang der Wege aufgestellt
    Wegkreuz um 1700 / Lage: Kestenberg
    Wegkreuz von 1722 / Lage: Schoren
    Wegkreuz  von 1907 / Lage: Unterdorf
  • Reussebene / mit Spazier- und Wanderwegen

♦ Kestenberg

  • Spycher / erbaut 1720 / stattlicher, hoch aufragender Kornspeicher / 2-geschossiger Fleckling-Ständerbau auf gemauertem Kellersockel / auskragendes, leicht geknicktes Satteldach / umlaufende Laube mit dekorativ ausgesägter Brettverschalung / Lage: Kestenberg
  • Bauernhaus / erbaut im 18. Jh. / Lage: Krähenbühl 7

Schoren

Muri

  • Kloster Muri / gestiftet 1027 als Benediktinerkloster vom Habsburgerahnen Radbot von Altenburg und seiner Gemahlin Ita von Lothringen / Ita gilt als Stammmutter des Hauses Habsburg / Kloster ab 1032 durch Mönche aus Einsiedeln besiedelt / Hauskloster und älteste bekannte Grablege der Habsburger / 1415 Übergang der Vogteirechte von den Habsburgern an die Eidgenossen / in der Barockzeit eine der angesehensten und reichsten Abteien der Eidgenossenschaft / Erhebung zur Fürstabtei 1701
    Klosteraufhebung 1841 und Übernahme der Klosteranlage durch den Kanton Aargau / Übergabe der Klosterkirche an die Katholische Kirchgemeinde Muri 1941 / im Benediktinerhospiz Muri bestand von 1957-2017 wieder eine regelmässige klösterliche Präsenz in Muri
    Der heutige Bau enthält 3 restaurierte historische Orgeln / Klosteranlage mit Klosterkirche, Kreuzgang, Singisenflügel, Loretokapelle, Museen und Parkanlagen / Kulturgut von nationaler Bedeutung / Lage: Marktstrasse 4, Seetalstrasse 6
  • Klosterkirche St. Martin / Einweihung 1064 / Kirche des ehemaligen Benediktinerklosters Muri / Bau vereint romanische Krypta, gotischen Hochchor und barocken Zentralbau / Bau der grossen Orgel durch Thomas Schott 1619-30 / barocker Umbau der romanischen Dreischiffbasilica mit Errichtung des oktogonalen Zentralraums nach Plänen von Giovanni Battista Bettini und Ausführung von Caspar Moosbrugger 1694-97
    Erneuerung im Innern mit reicher barocker und rokokozeitlicher Ausstattung / Stuckaturen, Altäre mit rankendem Schnitzwerk, beeindruckendes Chorgestühl / Freskenmalereien am Gewölbe von Francesco Antonio Giorgioli, Meride / Geläute mit 7 Glocken / gegossen 1 Stk 1551, 2 Stk 1679, 1 Stk 1750, 1 Stk 1907, 1 Stk 1955, 1 Stk 1977 von 3 verschiedenen Giessereien
  • Kreuzgang / erbaut 1534-35 unter Abt Laurentius von Heidegg neu / nach dem barocken Kirchenumbau noch 3 Flügel erhalten / kunsthistorisch bedeutender Renaissance-Glasgemäldezyklus des 16. Jh. / 19 dreiteilige Masswerkfenster mit 57 Kabinettscheiben / fantasievolle Masswerkscheiben schmücken die 3 Arme des Kreuzganges / Scheiben überwiegend von Carl von Aegeri, Zürich und Heinrich Leu, Zürich / weitere von Niklaus Bluntschli, Christoph Brandenberg und anderen Glasmalern / Fenster ab 1554 eingesetzt / nach der Klosteraufhebung 1841 entfernt und nach Aarau gebracht / 1957 nach Muri zurückgeführt und wieder in die restaurierten Fensterbögen eingesetzt / Lage: Kloster Muri
  • Loretokapelle / erbaut 1698 im Nordflügel des Kreuzgangs / nach dem Abbruch grosser Teile des nördlichen Kreuzgangtrakts beim barocken Kirchenumbau in 3 verbliebenen Jochen eingerichtet / Marienkapelle nach dem Vorbild des Heiligen Hauses von Loreto / seit 1970 Familiengruft des Hauses Habsburg-Lothringen / in der Kapelle ruhen auch die Gebeine des letzten österreichisch-ungarischen Kaiserpaares Karl I. und Zita / Lage: Kreuzgang des Klosters Muri
  • Singisenflügel / unter Abt Johann Jodok Singisen entstandener Klostertrakt / heute Teil der Kloster- und Kulturanlage / im Zusammenhang mit Benediktinerhospiz, Ausstellungen, Musik und Murikultur wichtig / Lage: Kloster Muri
  • Leontiusbrunnen / barocker Brunnen von 1681 / geschaffen im Auftrag von Abt Hieronymus Troger / Brunnenstock mit Nischenädikula und Figur des Katakombenheiligen Leontius / Trog später erneuert, mit Jahrzahlen 1778 und 1916 / Kulturgut von nationaler Bedeutung / Lage: Leontiusplatz
  • Kultur Muri
  • Musik im Festsaal / Konzertreihe von Murikultur im Festsaal des Klosters Muri / Lage: Seetalstrasse 6
  • Musik in der Klosterkirche St. Martin / Konzertreihe besonders mit Bezug zur historischen Orgelanlage / Lage: Kloster Muri
  • Museum Caspar Wolf / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Museum Kloster Muri / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Museum für medizinhistorische Bücher / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Museum zwischen Pflug und Korn / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Singisenforum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum

♦ Wey

  • Pfarrkirche St. Goar katholisch / Eigenkirche in Muri schon im 10. Jh. / nach der Klostergründung an den heutigen Standort auf dem Kirchbühlhügel verlegt / Turm in seinen Grundmauern um 1335, später 1584 erhöht / Chor und Kirchenschiff 1640-46 frühbarock neu erbaut / heutiges Kirchenschiff erbaut 1935-36 nach Plänen von Walter Bosshart-Zumsteg unter Einbezug von Turm und Chor des Vorgängerbaus / 3-schiffige Basilika in neoromanisch und modern reduzierten Formen / Fassadenmosaik von Albert Schilling 1937 / spätgotische Kreuzigungsgruppe um 1530-40 / Orgel 1937 von Metzler Orgelbau, Dietikon / 1987-88 umfassend renoviert / Lage: Wey, Kirchbühlstrasse
  • Pfarrhaus St. Goar / erbaut 1747 / kantonal geschütztes Objekt / Lage: Kirchbühlstrasse 10
  • Amtshaus / eröffnet 1660 als Gasthaus «Roter Löwen» im Auftrag des Klosters Muri / später Sitz von Bezirksbehörden und Bezirksgericht / heute von der Kantonspolizei genutzt / Lage: Kirchbühlstrasse 1
  • Weyermühle mit Brunnen / Mühle erbaut 1647 / dazugehöriger Muschelkalkbrunnen von 1797 / Brunnen mit schmalseitig gerundetem Längstrog und Initialeninschrift / kantonal geschützte Baugruppe / Lage: Weyermühlestrasse 11

♦ Wili

  • Wegkapelle Wili /  volkstümlich «Siebenschläferkapelle» genannt / Vorgänger 1749 im Weiler nördlich von Muri bezeugt / 1806 an heutiger Stelle errichtet / 1955 nach dem Vorbild des Kapellchens von 1806 neu gebaut / spätgotisches Ölbergrelief um 1540 / Figuren des Hl. Michael und eines weiteren Heiligen / kantonal geschützt / Lage: Wiliweg

Rottenschwil

  • Gemeinde im Kelleramt
  • Bruderklausenkapelle / erbaut 1968-69 nach Plänen des Architekten Gustav Pilgrim, Muri moderner Kapellenbau im Zusammenhang mit dem neuen Ortszentrum und Schulhaus / schlichte Kapelle auf quadratischem Grundriss / breites Sichtbetonvordach verbindet Kapelle, Sakristei und offenen Glockenturm / flach geneigtes, zeltartig wirkendes Dach mit Oberlichtfuge / Innenraum diagonal vom Eingang zum Altar ausgerichtet / Geläute mit 2 Glocken von der Glockengiesserei Rüetschi AG, Aarau / Orgel um 2004 / Aussenrenovation 2009 / Lage: Hauptstrasse 23
  • Zieglerhaus / erbaut um 1800 als klassizistisches Freiämterhaus / durchgreifend renoviert 1980 / umgebaut zum Ausstellungs- und Informationszentrum der Stiftung Reusstal / heute Besucherzentrum und Geschäftsstelle der Stiftung Reusstal / Ausstellung Natur und Landschaft des mittelländischen Reusstals / Gebäudeareal mit naturnaher Umgebung und Freilandterrarien öffentlich zugänglich / liegt an einem alten Reusslauf und wichtigen Naturschutzgebiet der Aargauer Reussebene / Lage: Hauptstrasse 8
  • Flachsee / die heutige aufgestaute Reuss sieht wie ein flacher See aus / siehe Aargau→Topografie→See
  • Stille Reuss Giriz / alter abgeschnittener, nur noch schwach durchströmter Altlauf der Reuss / Naturschutzgebiet im Reusstal / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis 

Sins

  • Sins besteht aus den Ortsteilen: Aettenschwil, Alikon, Fenkrieden, Gerenschwil, Holderstock, Meienberg, Reussegg, Sins

♦ Sins

  • Pfarrkirche Mariä Geburt katholisch / erste Marienkirche um 990 / erstmals erwähnt 1245 / Neubau 1493, davon spätgotischer Turmunterbau und Sakramentshäuschen erhalten / heutige Barockkirche im Wesentlichen 1748 erbaut / Kirchenschiff durch Paul Rey, Muri / Chor durch Niklaus Hurschler, Engelberg / 1795 Verlängerung um ein Joch nach Westen / klassizistische Ausstattung von 1828/45 / Deckenbilder von Joseph Anton Messmer / heutiges Geläute mit 6 Glocken 1876 geweiht / Aussen- und Innenrenovation 1964-68 / mit neuer Orgelempore und Orgel von 1965/68 / Aussenrenovation 1997-99 / Lage: Kirchstrasse
  • Gemeindehaus / ehemaliges Pfarrhaus und früherer Verwaltungssitz des Klosters Engelberg / erbaut 1726 durch Pater Adelhelm Luidl und Paul Rey / Bestandteil des historischen Kirchenbezirks zusammen mit Pfarrkirche und Unterer Kaplanei / Lage: Kirchstrasse 14
  • Alte Reussbrücke / Fähre seit 1246 / gedeckte Holzbrücke erbaut 1640-41 / westlicher Brückenteil 1807–09 teilweiser neu erbaut / Spannweite 15 m / Osthälfte im Sonderbundskrieg 1847 teilweise zerstört / Neuaufbau 1852 / Länge 79,5 m / heute Fussgänger- und Velobrücke / überquert die Reuss nach Hünenberg (ZG) / Lage: Zollhaus
  • Neue Reussbrücke / erbaut 1993-96 / Betonbrücke für motorisierten Verkehr / Lage: Südlich flussaufwärts der alten Holzbrücke
  • Fussgängersteg / erbaut 2002 als Holzsteg für Fussgänger und Velofahrer / Länge 104 m / Lage: Am westlichen Dorfrand

♦ Aettenschwil

  • Kapelle St. Verena / bereits 1179 im Besitz des Klosters Muri erwähnt / heutiger Bau 1574–75 unter Abt Hieronymus I. Frei / umfassend renoviert 1686 / über dem Spitzbogenportal Wappen von Abt Hieronymus Frey / Altar von Figuren der Heiligen Martin und Benedikt flankiert / Altarblatt mit der Hl. Verena von Joseph Anton Messmer 1796 / seit 1906 im Besitz der Dorfschaft Aettenschwil / Lage: Nordwestlich der Ortschaft auf der Anhöhe Bühl

♦ Alikon

  • Kapelle St. Jost und St. Antonius von Padua katholisch / erbaut 1755 / Patrozinium der Heiligen Jost und Antonius von Padua / barocker Kruzifixus am Chorbogen / Altar mit Muttergottes in der Hauptnische / flankierende Figuren der Heiligen Wendelin und Antonius / Tonfiguren Maria und Johannes aus dem 18. Jh. auf den Kämpfern des Altars / Lage: Alikonerstrasse, Oberalikon
  • Wegkapelle St. Antonius / Wegheiligtum an dieser Stelle erwähnt im 16. Jh. / um 1634 von den Pächtern des Töni-Hofes gestiftet / des Strassenbaus wegen, 1901 unweit des alten Standorts neu aufgerichtet / barocke Statue des Hl. Antonius Eremita mit Glöckchenstab und Schwein / letztmals renoviert 1980 / Lage: Abtwilerstrasse, Oberalikon

♦ Fenkrieden

  • Kapelle St. Wendelin / ältere Wendelinskapelle 1684 erwähnt / heutige klassizistische Kapelle 1844 erbaut / Kapelle dem Bauern- und Viehpatron St. Wendelin geweiht / Lage: Dorfstrasse

♦ Gerenschwil

  • Vierzehn-Nothelfer-Kapelle / erbaut als kleine Kapelle gegen Ende des 18. Jh. / Kapelle ohne Türmchen / im Innern marmorierter Holzaltar aus der ersten Hälfte des 19. Jh. / Statuen der Bauernheiligen Wendelin und Antonius Eremita, des Hl. Antonius von Padua sowie des Pestheiligen Sebastian / Hauptblatt mit Heiliger Familie, Oberblatt mit Nikolaus von der Flüe / 2011 vom Blitz getroffen, Innenraum blieb unversehrt / Lage: Gerenschwil
  • Speicher / erbaut 1719 / 2-geschossiger Kantholz-Blockbau unter geradem Giebeldach / Unterbau mit Eichenschwellenkranz und beschnitzten Stützeln / U-förmig umlaufender Laubengang / Bretterverschalung an Lauben und Giebelfeldern mit Holznägeln befestigt / Zwillingsfenster an der Eingangsfront mit doppeltem Zahnschnittfries / Denkmalschutz

♦ Holderstock

  • Kapelle St. Andreas / gestiftet 1665 von Andreas Huwyler / neu aufgebaut um 1671 und dem Hl. Andreas geweiht / kleine private Hofkapelle mit Dachreiter und Zwiebelhaube / in den 1960er-Jahren über mehrere Jahre sorgfältig restauriert / 2005 elektronisches Geläut eingebaut / tagsüber zugänglich / Lage: Holderstock

♦ Meienberg

  • Meienberg / ehemals befestigtes Habsburgerstädtchen und späteres Zentrum des Amts Meienberg / im Sempacherkrieg 1386 zerstört / später zum Weiler herabgesunken / Reste der Stadtanlage wie Stadtplatz, Stadtmauerteilstücke und Fundamentmauern als historische Spuren erhalten / Lage: Meienberg
  • Amtshaus / ehemaliges Amtshaus / südlicher Hausteil erbaut 1575 / in älteren mittelalterlichen Wohnturm eingefügt / Denkmalschutz / Lage: Meienberg
  • Kapelle St. Eligius / erbaut 1553 / im 18. + 19. Jh. verändert / kleine geostete Kapelle nördlich des Weilers / offener hoch zugespitzter Dachreiter / klassizistischer Innenraum / Altar mit barockem Ölbild des Hl. Eligius, Schutzpatron der Pferde, Schmiede und Kutscher / Altar flankiert von Figuren des Hl. Eligius um 1670 und des Hl. Erasmus um 1750 / letzte Renovation 1978 / Lage: Landstrasse

Waltenschwil

  • Waltenschwil besteht aus den Ortsteilen: Büelisacker, Waltenschwil

♦ Waltenschwil

  • Pfarrkirche St. Nikolaus katholisch / erbaut 1837-39 nach Plänen von Johann Keusch, Boswil im klassizistischen Stil / Saalkirche mit eingezogenem, korbbogig schliessendem Chor / geschindelter Turm mit Dachreiter und Spitzhelm über dem westlichen Firstende / Westfassade mit Lisenengliederung und Vorhalle mit 3 Korbbogenöffnungen / hohe schlanke Rundbogenfenster / tonnengewölbtes Kirchenschiff mit flachem Mittelstück / westliche Doppelempore / klassizistische Ausstattung / Altarbilder von 1895 / renoviert 1989 / Lage: Kirchweg
  • Friedhofskreuz ehemaliges / erstellt 1704 / steht heute als Wegkreuz / 2002 an den heutigen Standort versetzt / Denkmalschutz / Lage: Dorfplatz
  • Kapelle Maria-Hilf / erbaut 1860 in neugotischem Stil / nach Westen ausgerichteter Bau mit 3-seitigem Chorschluss und Dachreiter / neugotischer Altar aus dem 19. Jh. / Muttergottesfigur vermutlich aus dem 16. Jh. / Glasgemälde kirchlicher Vereine und Bruderschaften von Ende des 19. Jh. / Lage: Büelisackerstrasse 24.2
  • Haus zur Burg / erbaut 1809 als stattliches klassizistisches Bürgerhaus mit Mansarddach / Rankenmalerei am Dachhimmel / gemalte Eckquaderung mit aufgelegten dorischen Säulen und Gebälkstücken / Denkmalschutz / Lage: Zelglistrasse 2
  • Ortsmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Freiämter Sagenweg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Tierpark / siehe Aargau→Erlebnis→Tierpark
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♦ Büelisacker

  • Angelsachsenkapelle / erbaut 1861 als fensterlose Wegkapelle / vorgezogenes Satteldach auf 2 steinernen Balustersäulen / einfache Felderdecke / Gemälde der kopftragenden seligen Angelsachsen von 1838-39 in 8-eckigem Holzrahmen / 4 Darstellungen der Angelsachsensage von Hans Zürcher 1944 / frei einsehbar, nicht begehbar / Lage: Büttikerstrasse
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Kanton Aargau Sehenswert / Region Zofingen

Aarburg

  • Tourismus Aarburg
  • Historisches Städtchen / Altstadt zwischen Aare und Burgfelsen / dreieckförmiger Stadtgrundriss / geschlossene Häuserzeilen am Stadtplatz / mittelalterliche Parzellenstruktur / Wiederaufbau nach dem Stadtbrand von 1840 mit klassizistischen Bürgerhäusern / Ortsbild geprägt durch Aare, Festung, Felsrippe, neugotische Doppelturmkirche und Aarewaage
  • Stadtmauer / erbaut 13. Jh. / letztes sichtbares Stück der mittelalterlichen Stadtbefestigung / Mauerwerk mit Bollensteinen und Kalksteinlagen / Pietra-rasa-Verputz / Teil der mittelalterlichen Stadtgrenze am nördlichen Altstadtrand / Lage: Städtchen 41
  • Winkelgebäude / Bau vor 1861 / nördliche Mauer mit mittelalterlicher Stadtmauer des 13. Jh. / Umbau 1920 im Heimatstil nach Plänen des Architekten Fritz von Niederhäusern, Olten / Dachkonstruktion 1945 mit Nagelbindern erneuert / 3-geschossiger Massivbau auf trapezförmigem Grundriss / breites Satteldach / rundbogige Tore / Kaskadentreppe entlang der Stadtmauer / Lage: Städtchen 39
  • Altstadt / zwischen Aare und Burgfelsen / dreieckförmiger Stadtgrundriss / geschlossene Häuserzeilen am Stadtplatz / mittelalterliche Parzellenstruktur / Wiederaufbau nach dem Stadtbrand von 1840 mit klassizistischen Bürgerhäusern / Ortsbild geprägt durch Aare, Festung, Felsrippe, neugotische Doppelturmkirche und Aarewaage
  • Brunnen / Stadtplatz Altstadt / erbaut 1660 als spätgotisch-spätrenaissance Markt- und Stadtbrunnen / 8-eckiger Brunnentrog / 3-röhriger Brunnenstock / Säule mit Blattwerk, grotesken Masken und korinthischem Kapitell / Bärenfigur mit Aarburger Wappen / restauriert 1959 und mit neuer Bärenfigur ergänzt / Lage: Stadtplatz
  • Rathaus / erbaut 1827-28 / klassizistischer Rathausbau / Vorgängerbau 1573 erwähnt / Erdgeschoss ursprünglich Kaufhaus / Obergeschosse ehemals Schulräume und Verwaltungsräume / ruhige Platzfassade / vom Stadtbrand 1840 verschont / Lage: Städtchen 37
  • Restaurant Bären / Vorgängerbau von 1625 beim Stadtbrand 1840 zerstört / Neubau 1840-41 / Biedermeierbau mit 3-geschossiger Putzfassade / 9-achsige Platzfront / Balkon auf Rechteckpfeilern / grosser Querfirst mit 2 Walmdachlukarnen / Saalmalereien von Charles Welti / Umbau 1922-23 durch Architekt von Niederhäusern / Lage: Städtchen 16
  • Gasthof zur Alten Post / baulicher Kern dendrochronologisch 1312 und 1372 / hochmittelalterlicher Mitteltrakt / Aareseitige Erweiterungen / Wandmalerei aus der 1. Hälfte 14. Jh. in einem Wohnraum / südliche Laube 1557 zweigeschossig erweitert / Poststelle 1726-1856 / Neubau des Gasthausteils 1846 / dreiteilige Anlage mit mittelalterlichem Kern, Gasthausbau und Aarefront / wichtiger Eckbau am Brückenkopf / Lage: Städtchen 1, 3, 5
  • Heimatmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Liegenschaft Steinmann / erbaut 1957-59 nach Plänen der Architektengemeinschaft Atelier 5, Bern / Nachkriegsmoderne / Wohnhaus, Garage mit Gartenhalle, Schwimmbecken und Garten als gestaltete Gesamtanlage / kubischer Sichtbetonbau mit Schalungsabdruck / gedeckte Dachterrasse / klare Zonierung der Wohnräume / originale Küche, Oberflächen und Ausbaudetails erhalten / Lage: Bachweg 10
  • Doppelhaus Bahnhofstrasse / erbaut um 1800 als spätklassizistisch-biedermeierliches Doppelwohnhaus / Fassaden mit profilierten Fenstergesimsen, Ecklisenen und Zahnfries / teilweise Schindelschirm / ostseitiger 2-geschossiger Laubenvorbau / Satteldach mit Biberschwanzdeckung / Giebellukarnen mit Laubsägezier / originale Ausstattungsstücke wie Kachelöfen, Tafelparkett, Eisenofen, Schiebefenster und Haustürblätter erhalten / Lage: Bahnhofstrasse 39 und 41
  • Pfarrhaus katholisch und Villa Geiser / erbaut 1850 für den Textilindustriellen Adolf Grossmann / repräsentatives Doppelhaus in Gartenanlage / spätklassizistische Fassaden / Mittelrisalite, Gurtgesimse und streng axiale Fensterordnung / Südfront mit Drillingsfenstern / Fenstergewände in Muschelsandstein / Terrakottareliefs mit Greifenmotiven / originale Türen, Messingbeschläge, Parkettböden, Stuckdecken und Turmofen um 1900 erhalten / Lage: Bahnhofstrasse 51 und 53
  • Steinrain 6 / am Fuss des Festungshügels / erbaut um 1800 / traufständiges Wohnhaus mit geknicktem Walmdach / Giebelfront mit Ründe / Sandsteingewände / spätbarock-klassizistische Bauform / zusammen mit Steinrain 4 als kleinteiliges Ensemble am Zugang zum Schlosshügel / Lage: Bahnhofstrasse
  • Tausend-Stimmen-Tunnel / Kunst am Bau zur Ortskernumfahrung 2008 von Künstler Yves Mettler / begehbarer Hör- und Aufenthaltsraum / 4 aneinandergereihte Betonringe mit ca. 3.50 m Durchmesser / Zwischenteile aus Lärchenholzprofilen / Glasabschluss, Sitzbänke und Lautsprecher / Geschichten von Aarburgerinnen und Aarburgern als Tonspur / akustische Stadterinnerung im öffentlichen Raum / Lage: Bahnhofstrasse
  • Doppelwohnhaus Hofmatt / erbaut um 1790 als bernisches Louis XVI und früher Klassizismus / langgestreckter 2-geschossiger Massivbau / geknicktes, breit ausladendes Walmdach / 5-achsige Fassaden / Ecklisenen und Sandsteingewände / originale klassizistische Türen / rückseitige Laube / Eröffnung eines Töchterinstituts durch Nanette Schmitter 1827 / Lage: Hofmattstrasse 22 + 24
  • Alte Mühle / Hintere Mühle im Mühlenrecht 1357 erwähnt / Neubau 1731 als barocker Mühlenbau über dem Tych / 3-geschossiger Massivbau unter Satteldach / südliche Giebelfassade mit grosser Ründe / nördliches Giebeldreieck in Holz / erdgeschossige, doppelgeschossige Radkammer / ehemalige Hebetore an den Giebelfronten / Mühlenbetrieb 1908 eingestellt / Restaurierung und Wohnumbau 1989 / Lage: Mühlegasse 2
  • Festung Aarburg / Festung Aarburg / Burg erbaut um 1123 von den Grafen von Froburg auf einer schmalen Kalkfelsrippe / Bergfried mit Zinnenabschluss und Spitzdach / angebauter Palas mit Walmdach / beide hochmittelalterlich / Kalksteinmauerwerk und mächtige Wehrmauern / Zugang über Ravelin, Felsentreppe, Halsgraben und Kasematten / Ende 13. Jh. ging die Burg an die Habsburger / 1415 Burg und Städtchen von den Bernern übernommen und eine Vogtei eingerichtet / 1659-73 zur Artilleriefestung ausgebaut / seit 1893 Nutzung als Heim für straffällige Jugendliche / seit Sanierung und Umbau 1988 Jugendheim Aarburg / Massnahmenheim für männliche Jugendliche im Alter von 14-22 Jahren
  • Kirche reformiert / erbaut 1842-45 nach Plänen des Architekten Johann Jakob Heimlicher, Basel in neugotischem Stil / nach einem Brand 1840 / Saalkirche mit klassizistischer Grundhaltung und neugotischer Fassadengestaltung / markante Doppelturmfassade / oktogonale Turmaufsätze mit Spitzhelmen / grosses Spitzbogenfeld über 3-teiligem Portal / Spitzbogenfenster an den Längsseiten / Innenraum mit Wappenscheiben der Ortsbürgerfamilien in den Bogenfenstern / Lage: Auf einem Felsen, dem Schloss vorgelagert
  • Pfarrhaus reformiert / erbaut 1726 als barocker Berner Bau / ursprünglich Landschreiberei über dem südlichen Stadttor / altes Stadttor als übergrosses Hauseingangstor erhalten / hoher Rechteckfenster-Rhythmus / stark geknicktes Walmdach mit breitem Vorsprung / rundbogiges Tor mit Datierung und Monogramm HCA / Pfarrhaus 1798-1982 / seit 1982 reformiertes Kirchgemeindezentrum / Lage: Kirchgasse 1
  • Pfarrkirche Guthirt katholisch / erbaut 1941-42 nach Plänen des Architekten Otto Dreyer, Luzern / Holzkirche mit steinernem Glockenturm / schlichter Kirchenbau mit Elementen von Heimatstil und moderner Holzkonstruktion / ursprünglich spiegelsymmetrischer Kirchenraum / grundlegender Umbau 1976 durch Architekturbüro Negri und Waldmann / Lage: Bahnhofstrasse 51 + 53
  • Aareuferwege / Spazierwege entlang der Aare
  • Aarewaage / Aare-Woog / Aare-Woog / Naturschauspiel am Aareknie / der von Osten her zur Aare vorspringende Kalkfelsgrat mit Festung und Kirche zwingt dem Fluss eine Laufänderung nach Norden auf / die Hauptströmung trifft auf den Festungssporn / dadurch entsteht am rechten Ufer eine Rückströmung flussaufwärts / zudem münden der Mühletych und Dorfbach in diesen Gegenstrom / die Rückströmung bildet mit der Hauptströmung eine kreisende Wasserbewegung, eine Walze = Woog / je nach Wassermenge, Strömungsdruck und Zulauf von Tych/Dorfbach wird diese Kreisbewegung stärker oder schwächer / deshalb sieht es aus, als ob der Woog „atmet“ / Wasser läuft hinein, dreht, staut sich kurz und fliesst wieder in die Hauptströmung zurück / beim Wetterkänzeli und Brückenfelsen Alte Post / Lage: Aarequai
  • Wetterkänzeli / erbaut 1911 / Wettersäule mit Wetterinstrumenten gestiftet vom Textilfabrikanten Charles Weber / 2003 renoviert / Orientierungstafel zur Aarewaage durch die Schifferzunft Aarburg / Ausführung mit Edelstahlabdeckung durch Lernende der Franke, Aarburg / Lage: Aarequai
  • Richtstätte / Flurname Chlos / spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Richtstätte der Herrschaft Aarburg / nach 1798 zerstört / nach Sturmwurf 1917 wiederentdeckt / über rund 20 Jahre freigelegt und teilweise wiederhergestellt / 2 steinerne Pfeiler mit Querbalken / kleiner Mauerring / Standort im Engpass der Chlos unterhalb der Sälihöhle / Lage: Signalstein 8
  • Feuchtbiotop / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Ruppoldinger Auen / Kiesbänke und seichte Stellen / Laichmöglichkeiten für verschiedene Fischarten / Brut- und Überwinterungsgebiet für Wasservögel / Lage: Aarelandschaft Aarburg-Rothrist-Boningen
  • 1000er-Stägli / 1904 in Betrieb / Neueröffnung 1987 / zum Aussichtspunkt 1’149 Stufen / Länge rund 515 m / Höhendifferenz 244 m / / Zugang ab Aarburg über Aarebrücke und Alte Post / Lage: Hausberg Born (Gde Olten, SO)

Brittnau

  • Kirche / Teile der Nordmauer 10.-11. Jh. / Verlängerung und Westmauer 12.-13. Jh. / breite Fensternischen mit Backsteingewölben / Erweiterung und Neubauphase 1641 / südseitige Verbreiterung des Kirchenschiffs um etwa einen Drittel / polygonaler Chor / Spitzbogenfenster mit Masswerk und Fischblasen / Seitenportale 1641 / Wappenscheibe von Verena von Büttikon 1520 / Taufstein 1576 von Steinmetz Antoni Frymund, Lenzburg / 8-eckiger Kelch aus grauem Sandstein / geschnitzte Kanzel und zwei Chorstühle 1641 / Kanzel aus Eichenholz mit freitragendem Polygonkorpus und Schalldeckel / Orgel 1956 von R. Ziegler, Uetikon, 1968 auf die Empore versetzt / Glasfenster 1968-69 von Fritz Strebel, Brittnau / Turm aus Bruchsteinmauerwerk mit steilem geknicktem Satteldach 1585 durch Maurer Hans Hutter, Aarburg / Lage: Dorfstrasse
  • Kirchenglocke / gegossen 1596 / Lage: Bei der Kirche
  • Dorfbrunnen / Lage: Altweg / Lage: Dorfstrasse 1 / Lage: Strählgasse 12
  • Schulhaus altes / erbaut 1829 / erweitert 1866 / Denkmalschutz / Schulhausbau des 19. Jh. / Lage: Dorfstrasse
  • Bezirksschulhaus / erbaut 1908 / Schulhausbau der Jahrhundertwende / Denkmalschutz / Lage: Dorfstrasse
  • Gasthof Sonne  / erbaut 1821 / Denkmalschutz / Lage: Dorfstrasse 6
  • Wohnhaus / erbaut 1801 / Wohnbau des frühen 19. Jh. / Denkmalschutz / Lage: Dorfstrasse 12
  • Bauernhaus / erbaut 1846 / bäuerlicher Vielzweckbau im Dorfkern / Denkmalschutz / Lage: Dorfstrasse 17
  • Hochstudhaus / ländlicher Bohlenständerbau mit Hochstudkonstruktion/ Denkmalschutz / Lage: Dorfstrasse 36
  • Bauernhaus / erbaut 1806 als spätklassizistisch-biedermeierlicher Vielzweckbau / gemauerter Wohnteil / axial gegliederte Fassaden / Ecklisenen und Gurtgesims / Sandsteingewände / reich gestalteter Hauseingang mit Rautenfries, skulptiertem Türsturz und Ovalmedaillon / rückseitige Laubenfront mit Balustergeländer auf gedrechselten Säulen / Lage: Bahnhofstrasse 2
  • Webhaus / erbaut um 1800 / ehemaliges Webhaus / ländlicher Gewerbebau der Heimarbeit / Denkmalschutz / Lage: Altweg 3
  • Dorfmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Kornspeicher / erbaut 1752 / Ständerbau unter geknicktem Satteldach / ringsumgeführte Laube / Giebellaube / Denkmalschutz / Lage: Ausserdorf
  • Speicher / erbaut um 1750 / ländlicher Speicherbau / Denkmalschutz / Lage: Bötschenbühlweg
  • Speicher / erbaut 1789 / ländlicher Vorratsbau / Denkmalschutz / Lage: Schulweg
  • Kornspeicher / erbaut 1781 / ländlicher Speicherbau / Denkmalschutz / Lage: oberer Geissbachweg
  • Stöckli  / erbaut 1778 / kleiner Wohnbau zum Bauernhof / Denkmalschutz / Lage: Oberer Geissbachweg
  • Hochstudhaus / ländlicher Bohlenständerbau mit Hochstudkonstruktion / Denkmalschutz / Lage: Höhneten
  • Hochstudhaus / erbaut 18. Jh. / ländlicher Bohlenständerbau mit Hochstudkonstruktion / Denkmalschutz / Lage: Tommenhubelweg, Liebigen
  • Doppelspeicher / erbaut 18. Jh. / Denkmalschutz / Lage: Tommenhubelweg, Liebigen
  • Speicher / erbaut um 1820-30 / ländlicher Vorratsbau / Denkmalschutz / Lage: Pfaffnauerstrasse, Liebigen
  • Stöckli / erbaut um 1820-30 / kleiner Wohnbau zum Bauernhof / Denkmalschutz / Lage: Pfaffnauerstrasse, Liebigen
  • Speicher und Ofenhaus / erbaut 1826 / kombinierter Vorrats- und Backhausbau / Denkmalschutz / Lage: Liebigenweg, Liebigen
  • Schulhaus altes / erbaut 1795 / früher Schulhausbau / Denkmalschutz / Lage: Bögligasse, Mättenwil
  • Bauernhaus / erbaut 1850 / bäuerlicher Vielzweckbau / Denkmalschutz / Lage: Unterer Sennhof
  • Kornspeicher / 18. Jh. ländlicher Speicherbau / Denkmalschutz / Lage: Bögligasse
  • Schulhaus / erbaut 1902-03 / Schulhausbau der Jahrhundertwende / Denkmalschutz / Lage: Bögligasse
  • Speicher / erbaut um 1750 / ländlicher Vorratsbau / Denkmalschutz / Lage: Stampfi, Mättenwil
  • Wohnhaus + ehemalige Schmiede / erbaut um 1800 / ehemaliger gewerblicher Bau mit Wohnnutzung / Denkmalschutz / Lage: Mättenwil
  • Alte Mühle / erbaut 1603 durch Werkmeister Antoni Stab, Zofingen / Umbau 1702 / verputzter Mühlenbau unter geknicktem Satteldach mit Gehrschild / Ründe und geschnitzte Büge / Eckstrebepfeiler / 8-eckiger Schneggen an der Ostseite mit kantigem Spitzhelm / spätgotische Tür- und Fenstergewände / Südeingang 1702 mit Ohrengewände, skulptierter Platte, Inschrift, Blattwerkkranz und Wappen / Doppelfenster mit Mittelstützen und reich profilierter Bank / Denkmalschutz / Lage: Zur Mühle 64
  • Neue Mühle / erbaut 1894-95 / ehemaliger industrieller Mühlenbau / 5-geschossiger Massivbau / ursprünglich Flachdach, später flaches Gehrschilddach / streng regelmässige Fensterachsen / Sandsteingewände / überhohe Fenster im ersten Obergeschoss für den Walzenstuhlraum / innere Holzkonstruktion mit Stützenreihen und Doppelunterzügen auf Gusseisenkonsolen / Francis-Turbine 1929 / Silobauten 1963-64 / Umbau 1972 / Lage: Mühleweg
  • Speicher / erbaut 1757 / Bohlenständerbau mit geknicktem Fusswalmdach / umlaufende Laube / unterer Speicherraum mit Eingang / oberer Speicherraum über rückwärtige Treppe erschlossen / Belüftungsöffnungen mit Kielbogenform / eichener Schwellenkranz / Lage: Mühlackerweg 5a
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    Bauernhaus / erbaut 18. Jh. / ehemaliges Strohdachhaus / Bohlenständerbau / Hochstudkonstruktion / erweitert um 1820 / rauchgeschwärzte, 2-phasige Dachkonstruktion / Vollwalmdach / Mittertennhaus / ältere Holzfassadenpartien erhalten / Lage: Schürbergstrasse 15
  • Landhaus Zimmerli / erbaut 1808 durch Oberst David Zimmerli / klassizistisches Landhaus / Mansarddach / rustizierte Ecklisenen / profiliertes Gurtgesims und Hauptgesims / rückwärtige geschlossene Laube auf toskanischen Rundsäulen / Denkmalschutz / Lage: Strählgasse 12
  • Kornspeicher / erbaut 1752 / Bohlenständerbau mit spätbarocker Gestaltung / Gehrschilddach / Laubenfront / geschnitzte Büge / hölzernes Schloss / 1958 versetzt / Lage: Hoflandschaft Wiggerhöfe
  • Bauernhaus / erbaut um 1810 als bäuerlicher Vielzweckbau / Denkmalschutz / Lage: Zofingerstrasse 47
  • Trockenbiotop Hard / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Naturschutzobjekte / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Gschichtliweg / siehe Aargau→Erlebnis→Themenweg

Kirchleerau

  • Kirche reformiert / 1275 erwähnt / Vorgängerbau 11. Jh. / 1595 Turm erbaut und Chor erweitert durch Antoni Stab, Zofingen / Einsetzen von Spitzbogenfenstern / kostbare Wappenscheiben von Ende 15. bis Mitte 17. Jh. / einfache Saalkirche mit flacher Holzdecke / Langhaus und 3-seitig geschlossener Chor unter durchgehendem Satteldach / westseitige Vorhalle Anfang 20. Jh. / schlanker Käsbissenturm mit Gurten, Schartenfenster und rundbogigen Schallöffnungen / Lage: Dorfstrasse 48
  • Schulhaus altes / erbaut frühes 19. Jh. / ortsbildprägende Stellung im Dorfkern / Denkmalschutz / Lage: Dorfstrasse 69
  • Untervogtei ehemalige / erbaut 1663 / mittelalterlicher Mauerkubus auf annähernd quadratischem Grundriss / weiss verputzter Baukörper mit Krüppelwalmdach / vorkragende verschalte Giebellaube auf geschnitzten Bügen / gemalte Eckquader und Fensterumrahmungen / Spruchmalereien und Sonnenuhr an der Südseite / gotische Doppelfenstergewände / Erdgeschossstube mit Wandtäfer, Zahnschnittgesims über Triglyphenfries und Felderdecke mit profilierten Stäben / gewölbter Keller / Inschrift 1663 an einer Konsole in der Erdgeschossstube / Renovation und Teilumbau 1950-51 / Lage: Dorfstrasse 45
  • Dorfbrunnen / erbaut 1863 / historischer Dorfbrunnen im Bereich Untervogtei / Denkmalschutz / Lage: Dorfstrasse 45
  • Bauernhaus / erbaut 1802-05 für Jakob Hunziker als bäuerlichen Vielzweckbau / Anbau 1813 / spätbarocke Formensprache / ursprünglich hölzerner Ständerbau mit Wohnteil, Tenn und Stall unter Vollwalmdach / strassenseitige Bohlenständerfassade mit Holzschindeln / südseitige Stubenfront mit mehrteiligen Fensterwagen / eichener Stichbogensturz / ostseitiger gemauerter Anbau 1813 mit Sandstein-Eckquaderung, Stichbogenfenstern und Gerschilddach / im Innern grüner Kastenofen mit Sitzkunst / Zierkacheln in der Art des Ofenmalers Johann Heinrich Egli, Aarau / seltene Dachkonstruktion als spätes Beispiel eines ehemaligen Strohdachhauses / Lage: Dorfstrasse 32
  • Scheune / erbaut 1859 für Heinrich Hunziker / freistehende Stallscheune mit rechteckigem Grundriss / ausladendes Krüppelwalmdach mit Biberschwanzziegeln / Traufseiten als Ständerkonstruktion / Stirnseiten in Bruchsteinmauerwerk mit Eckquadern / Dachkonstruktion mit stehendem und liegendem Stuhl / heute auch Raum für Anlässe / Lage: Dorfstrasse 34
  • Speicher / erbaut 1825 / von Reitnau nach Kirchleerau transloziert 2017-18 / Kleinbau mit ehemaligem Ofenhaus, Wagenremise, Stöckli und Vorratsraum / Bruchsteinmauerwerk im ehemaligen Ofenhaus / übriger Bau als Ständerkonstruktion mit liegenden Bohlen / leicht geknicktes Krüppelwalmdach mit Biberschwanzziegeln / 3-seitige Obergeschosslaube / spätbarock beschnitzte Laubenpfosten / profilierte Brüstungsbalken / historische Oberflächen mehrheitlich erhalten / Lage: Dorfstrasse 34
  • Bauernhaus / erbaut 18. Jh. / umgebaut 1842 / bäuerlicher Vielzweckbau im Dorfkern / Denkmalschutz / Lage: Dorfstrasse 42
  • Speicher / erbaut 1764 als ländlicher Vorratsbau / Denkmalschutz / Lage: Grundstrasse 59, Zinggen
  • Bauernhaus / erbaut 1796 und 1809 / bäuerlicher Vielzweckbau im alten Siedlungsbereich / Denkmalschutz / Lage: Körbelstrasse 28
  • Wohnhaus / erbaut 1862 / ländlicher Wohnbau des 19. Jh. / Denkmalschutz / Lage: Körbelstrasse 29
  • Bänkeljoch / ehemalige Kiesgrube / heute naturnaher Feuchtlebensraum / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis

Oberlunkhofen

  • Gemeinde im Kelleramt
  • Kirche St. Leodegar katholisch / erwähnt 1185 / heutige Kirche 1684-85 erbaut / erweitert 1777 / Anbau einer doppelgeschossigen Sakristei an die Chornordwand / Schiff mit hohen Stichbogenfenstern und rotbraunen Zierrahmen / Satteldach des Schiffs überragt das Chordach / Westfassade mit kreuzgratgewölbtem Vorzeichen auf 4 toskanischen Säulen / WalmdachInnenraum mit flacher Stichkappentonne / Deckenmalereien im Schiff 1924 von Kunstmaler Josef Heimgartner, Erstfeld / Geburt Christi und Himmelfahrt Christi / Stuckaturen 1778 von Lucius Gambs, Laufenburg / Rocaille-Kartuschen mit Kreuzwegstationen / Stuckmarmor-Altäre und Kanzel 1777-78 von Lorenz Schmid / Statuen grossenteils aus der Werkstatt J. B. Wickart von den früheren Altären 1685 / Orgelprospekt 1896-97 / Taufstein 1872 / Chorgestühl 1778 / Innenrenovation 2018 / südseitig liegender Turm bis zum Glockengeschoss romanisch / mit romanisch-gotischen Schallöffnungen im zweitobersten Geschoss / Glockengeschoss 1848 mit Zwillingsschallfenstern, doppelten Eckpilastern, Laternenhaube und runden Uhrgiebeln / Geläute mit 5 Glocken / Lage: Chileweg
  • Pfarrhaus katholisch / erbaut 1738-39 / ländlicher Barock / westliche Giebelfassade mit heraldischem Relief des Bauherrn Abt Gerold I Haimb, Muri / Rokoko-Stuckdecke 1778, vermutlich von Lucius Gambs, Laufenburg / Stuckdecke bei Renovation vom Obergeschoss ins Erdgeschoss übertragen / Rechteckrahmen, Hohlkehle, Eckkartuschen, C-Formen, Rankenwerk und mittiges geschweiftes Deckenmedaillon / Lage: Chileweg 1
  • Pfarrscheune / erbaut 1734 als schlichter Ständerbau mit leicht geknicktes Satteldach / niedriger Feldsteinsockel / eichener Schwellenkranz / Wände mit liegenden Flecklingen, Bohlen und Brettern locker ausgefacht / Ständergerüst mit schmächtigen Kopfhölzern / stirnseitige Klebdächer / Dachkonstruktion mit stehender Stuhlkonstruktion / ehemals Stall, Tenn, Vorraum und Lagerraum / vollständig in Holz konstruierte Pfarrscheune / Umbau zu Versammlungsräumen 1995 unter Wahrung des Gerüsts, der Dachkonstruktion und der Gebäudehülle / Lage: Chileweg 1a
  • Friedhofkreuz mit Totenleuchte / erbaut 1746 / Prankenkreuz auf prismatischem Stock / mühlsteinförmiger Sockel / vergitterte Lichtöffnung / Rahmung mit toskanischen Pilastern / gesprengter Spitzgiebel mit Stifterwappen / Christusmaske und Inschriftkartusche / Kreuz mit Emblemen, Engelsköpfen, Weinranken und Inschriften reich verziert / Lage: Friedhof bei der Pfarrkirche St. Leodegar
  • Wegkreuz / erbaut 1852 / Wegkreuz im Kirchenbereich / Lage: Chileweg
  • Kaplanei St. Katharina / erbaut um 1780 / verputzter Mauerbau im Übergang von Spätbarock zu Klassizismus / 2-geschossiger symmetrischer Baukörper / leicht geknicktes Satteldach / stirnseitige Klebdächer / Fenster mit gefalzten Holzgewänden / einzelne Erdgeschossfenster mit schmiedeeisernen Gittern / rückwärtiger Treppenhausanbau mit Zwerchdach / steinerner Engelskopf im Giebelfeld / Lage: Chileweg 3
  • Sodbrunnen / 17. oder 18. Jh. / historischer Sodbrunnen / 1983 wiederhergestellt / Demonstrationsobjekt für Schulen / kantonal geschützter Kleinbau / Lage: Schmittenbaumgarten 
  • Römischer Gutshof / bestehend aus Herrenhaus und Badetrakt / 1897-98 freigelegt / datiert auf Mitte des 1.-3. Jh.
  • Bauernhaus / erbaut 19. Jh. als bäuerlicher Vielzweckbau / Erdgeschoss aus Bruchsteinmauerwerk / Obergeschoss und Dachgeschoss in Fachwerk / gerades Satteldach / Klebdach über den Obergeschossfenstern / Mittertennhaus mit Scheunenteil / kleinvolumiger Bauernbau der einfacheren bäuerlichen Wohnverhältnisse / Lage: Bannweg 2
  • Findlinge und Menhire / lokale Natur- und Kulturstation / Lage: Waldgebiet Althau

Oftringen

  • Oftringen besteht aus den Ortsteilen: Oftringen, Küngoldingen

♦ Oftringen

  • Pfarrkirche reformiert / erbaut 1933-34 nach Plänen des Berner Architekten und Münsterbaumeisters Karl Indermühle / sachlich-moderner Kirchenbau im Stil des Neuen Bauens / rechteckiger Hauptbaukörper unter flachem Walmdach / flankiert von niedrigen Seitenschiffen / hoher, sich leicht verjüngender Glockenturm mit dünner stilettartiger Spitze / schlanke Rundbogenfenster / Glasmalerei im Chor von Fritz Pauli / Lage: Kirchstrasse 8
  • Ortsmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Kunst im Kreisel / Birchenfeld, Kirchstrasse, Nigglishäuser, Perry Center, Zürichstrasse
    Wegweiserkreisel / Chromstahlplastik von Werner Nydegger / geschaffen 2002
  • Naherholungsgebiete
    Bachthalen: Wald- und Naherholung
    Heidenloch: Wald- und Naherholung
    Looweiher: Naturschutz- und Amphibienlaichgebiet
  • Känzeli / Aussichtspunkt am Wartburghang / Lage: Lauterbachstrasse
  • Ruine Alt-Wartburg / Burg in der ersten Hälfte des 13. Jh. durch die Herren von Ifenthal erbaut / mehrgeschossiger Wohnturm im Norden / ummauerter Hof mit Ökonomiebauten im Süden / 1415 durch Berner Freischaren geplündert und niedergebrannt / gerötete Mauerreste als Spuren des Burgbrands erhalten / 1966–67 archäologisch untersucht / frei zugänglich / Lage: auf dem südlichen Gipfel des Wartbergs beziehungsweise Säli

♦ Küngoldingen

  • Kunst im Kreisel / Birchenfeld / Lage: Zofingerstrasse
  • Aussichtspunkt Esel / Lage: Im Gebiet Esel
  • Hochwacht / Standort einer früheren optischen Militäralarmeinrichtung des alten Bern / Lage: Im südöstlichen Grenzgebiet

Rothrist

  • Pfarrkirche reformiert / erbaut 1714 nach Plänen von Abraham II. Dünz / ursprünglich turmlose Saalkirche / tonnengewölbtes Kirchenschiff mit 3-seitigem Chorabschluss / Rundbogenfenster mit betonten Kämpfern und Schlusssteinen / gequaderte Ecklisenen / neuromanischer Eingangsturm 1899 angefügt / Kanzel und Sandstein-Taufstein von 1714 / Wappenscheiben von 1714-15 / Lage: Schluhenweg 25
  • Pfarrhaus reformiertes / erbaut 1714–15 / stattlicher Bau mit ausladendem Gerschilddach / rückseitige Holzlaube auf Stützen / Wohnstube mit Holzfelderdecke und Täfer / zusammen mit der Kirche historisches Ensemble / Lage: Schluhenweg 23
  • Pfarrkirche St. Paul katholisch / erbaut 1970–71 nach Plänen von Willi Fust, Olten / Kirchenzentrum im Stil der 2. Moderne / geschlossener Sichtbetonkubus auf teilweise aufgeständerter Platzebene / Kirchenraum mit holzverschalter Decke und 4 grossen Oberlichtkuppeln / Madonna um 1600 / freistehender rasterförmiger Glockenturm / Geläute mit 4 Glocken / Lage: Breitenstrasse 6
  • Praxiskeller / Kleinkulturraum im Haus Güttinger / klassische Konzerte und Theatervorführungen / erbaut Gebäude um 1830–40 durch den Textilfabrikanten Johann Jakob Jäggi / herrschaftliches klassizistisches Bürgerhaus mit 7-achsiger Hauptfassade und rustizierten Eckpilastern / Äusseres denkmalgeschützt / Lage: Bernstrasse 81
  • Heimatmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Speicher Fleckenhausen / erbaut 1769 / Denkmalschutz / Lage: Rubernstrasse
  • Kornspeicher / erbaut 1706 beim Grüthof an der alten Aarburgerstrasse / 1977 demontiert / 1993 am heutigen Standort wieder aufgerichtet / 2-geschossiger Holzkern auf vom Boden abgehobenen Eichenschwellen / Stichbogentüre mit Baujahr und Initialen des Erbauers / umlaufende Laube und Dach rekonstruiert / Lage: Rössliweg 6
  • Ruppoldinger Auen / Kiesbänke und seichte Stellen als Laichgebiete für verschiedene Fischarten / Brut- und Überwinterungsgebiet für Wasservögel / Lage: An der Aare
  • Hungerzelg / Netz aus Wässermatten, Blumenwiesen, Extensivflächen, Buntbrachenstreifen, Hecken- und andere Kleinstrukturen / Flachwasserzone mit schilfgesäumtem Weiher / Lebensraum für seltene Pflanzen, Wiesel und Zauneidechse / Lage: Westliches Gemeindegebiet

Strengelbach

  • Kirche reformiert / erbaut 1966–68 nach Plänen der Berner Architekten Dubach & Gloor / Kirchenschiff und freistehender Campanile aus Sichtbeton / angegliederte Säle, Unterrichtsräume und Pfarrhaus durch kreuzgangartigen Umgang verbunden / Farbgläser von Roland Guignard / Sgraffito «Tobias» von Felix Hoffmann / Steinfries im Chorraum mit Evangelistensymbolen und Christusmonogramm / Lage: Sägetstrasse 10
  • Dorfmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Biotop Ramoos-Grube / Weiher und mehrere Kleingewässer / Lebensraum für Pflanzen, Amphibien, Reptilien
  • Weiher Ziegelmatt / auch Feuchtlebensraum / Amphibienlaichgebiet mit geschützten Wasser- und Uferbereichen / Lage: Ziegelmatt

Vordemwald

  • Kirche / erbaut 1948-49 nach Plänen von Hans Hübscher, Zofingen / 8-eckiger Spitzhelm / 3-bogige Vorhalle / seitlicher Glockenturm mit hölzerner Fachwerk-Glockenstube
  • Sägehaus der Stadt Zofingen ehemaliges / erbaut 1687–89 durch Werkmeister Jakob Meyer / 2-geschossiger Ständerbau / Obergadenstube mit frühbarocken Dekorationsmalereien / Wappenfries von Martin Hodel mit 16 Wappenschilden der damaligen Zofinger Stadtregierung / Lage: Pfaffnauerstrasse 2, Obersagen
  • Speicher Kratzern / erbaut um 1850 / zweigeschossiger Bohlenständerbau auf erhöhtem Keller / Mansarddach / Klebdächer an den Giebelfronten / Lage: Chratzernstrasse 27
  • Speicher Jordegenhof / erbaut vor 1840 / umgebaut 1860 / landwirtschaftliches Nebengebäude / Lage: Geissbachweg 2, Oberbenzligen
  • Biotop Weierguet / Laich- und Lebensraum für Amphibien
  • Gartenteiche / Garten- und Tieranlage / Lage: Pflegeheim Sennhof
  • Erlebnispfad Sennhof / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Erlebnisweg Rivella / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Spazierwege, Wanderwege

Zofingen

  • Kultur Zofingen……Sehenswürdigkeiten Zofingen……Tourismus Zofingen
  • Zofingen besteht aus den Ortsteilen: Mühlethal, Zofingen
  • Historisches Städtchen / Gründung des Chorherrenstifts durch die Grafen von Frohburg im 11. Jh. / Ausbau der Stifts- und Marktsiedlung gegen Ende des 12. und zu Beginn des 13. Jh. zur Stadt / 1299 durch Graf Ludwig V. von Frohburg an die Habsburger verkauft / Stadtkern ist unregelmässiges Rechteck / malerische Altstadt

Altstadt

  • Stadtkirche St. Mauritius reformiert / heutiger Bau geht auf das gegen Ende des 11. Jh. gegründete Chorherrenstift zurück / im 12. Jh. zur 3-schiffigen romanischen Basilika ausgebaut / gotische Umbauten 1317–44 / spätgotischer Polygonalchor erbaut 1514–18 / mittleres Chorfenster mit 12 Bildfeldern eines Christus- und Passionszyklus um 1420 / Chorgestühl um 1518 / quadratischer Turm erbaut 1646-49 durch Antoni Thierstein / Höhe ca. 60 m / Geläute mit 6 Glocken / gegossen 5 Stk 1929 von der Giesserei H. Rüetschi AG, Aarau und 1 bestehende Mauritiusglocke von 1403 / Kirche renoviert 1979-80 / Lage: Kirchplatz
  • Stiftsturm / erbaut 1595 / Bestandteil der ehemaligen Gebäude des Chorherrenstifts bzw. der Propstei / Treppenturm mit Turmstube / seit 1985 Glockenspiel mit 25 Glocken / erklingt 4 mal täglich
  • Rathaus / erbaut 1792–95 nach Plänen von Niklaus Emanuel Ringier / repräsentativer Bau am Übergang vom Rokoko zum Klassizismus / doppelläufige Freitreppe und bekrönender Uhrturm / klassizistischer Bürgersaal / Innenhof mit Linde und ältestem Brunnen Zofingens / Lage: Rathausgasse 4
  • Archivturm / erbaut 1482 / erhaltener Bestandteil des ersten Rathausbaus am heutigen Standort / spätgotischer Turm mit Eselsrückenportal / Lage: Engelgasse 11
  • Weibelhaus / Dachkonstruktion um 1606 / wahrscheinlich mit älterem Kern / an Archivturm und Rathaus anschliessend / bis heute bewohnt / Lage: Engelgasse
  • Stadthaus / erbaut 1936-38 anstelle der früheren Spitalscheune / seit 2003 Hauptsitz der Stadtverwaltung / Lage: Hintere Hauptgasse 5
  • Stadthaus / ehemaliges Spital für Kranke, Alte und Waisen / 1929–30 zum Stadthaus umgebaut / Arkadengeschoss des älteren Spitalbaus einbezogen / Fassadenfiguren Pomona und Frohburger Ritter von Eduard Spörri von 1974 / heute Stadtbüro und Teile der Stadtverwaltung / Lage: Kirchplatz 26
  • Alte Kanzlei / erbaut um 1700 als Privathaus / seit 1807 im Eigentum der Stadt / ab 1810 als Schulhaus mit Lehrerwohnungen genutzt / heute Verwaltungsgebäude / Lage: Vordere Hauptgasse 74
  • Gemeindeschulhaus / erbaut 1873-76 im Neurenaissance-Stil von Felix Wilhelm Kubly und Johann Jakob Breitinger / Aula mit Dekorationsmalerei von Hans Wildermuth / Lage: General-Guisan-Strasse 14
  • Lateinschulhaus ehemaliges / erbaut 1600-02 von Werkmeister Antoni Stab / 3-geschossiger Mauerbau unter Gerschilddach / seit 1974 Sitz von Stadtbibliothek und Stadtarchiv / Stadtbibliothek bereits 1693 gegründet / Lage: Hintere Hauptgasse 20
  • Gasthaus zum goldenen Ochsen / gotischer Bau / umgebaut 1607 / klassizistische Hauptfassade vom Ende des 18. Jh. / Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel / 1819 Gründungs- und Versammlungsort des Schweizerischen Zofingervereins / Lage: Vordere Hauptgasse 8
  • Amtshäuser / 1845–50 nach Plänen des Zofinger Bauverwalters Johann Caspar Wolff / anstelle des 1846 abgebrochenen Oberen Tors / ursprünglich Bezirksamt und Landjägerposten / 2 symmetrisch angeordnete Bauten / Lage: Vordere Hauptgasse 83 + 120
  • Wachthaus ehemaliges / alter Landjägerposten / erbaut 1799 als eingeschossiger Sandsteinbau unter Mansarddach / zum Platz geöffnete Vorhalle mit 5 toskanischen Säulen / architektonisch an der Berner Hauptwache orientiert / Lage: Niklaus-Thut-Platz 21
  • Pulverturm / erbaut 1361–63 als beinahe quadratischer Eckpfeiler der mittelalterlichen Stadtbefestigung / ehemals Pulverkammer, Waffenmagazin und Folterkammer / seit 1951 Turmstube des Artillerievereins / als Veranstaltungs- und Traulokal mietbar
  • Folter- und Strecketurm / erbaut 1362–63 als Teil der Stadtbefestigung / halbrunder Wehrturm mit Zinnenkranz / ehemals Gefängnis und Kornhaus / im späten 19. Jh. mit neugotischer Turmstube ausgestattet / heute in angrenzende Privatgebäude integriert
  • Münzturm / Wehrturm der Stadtbefestigung aus dem 14. Jh. / erinnert an die Zofinger Münzprägung vom 13. bis ins 16. Jh. / Lage: General-Guisan-Strasse
  • Niklaus-Thut-Brunnen / erstellt 1894 / gestiftet von der Studentenverbindung Zofingia zum 75-jährigen Bestehen / Denkmal für Schultheiss Niklaus Thut / der Überlieferung nach rettete er das Zofinger Stadtbanner in der Schlacht bei Sempach 1386 / Lage: Niklaus-Thut-Platz
  • Löwenbrunnen / erstellt 1919 / gestiftet von der Studentenverbindung Zofingia zu ihrem 100-jährigen Bestehen / Sockel mit dem Verbindungswahlspruch «Patriae, Amicitiae, Litteris» / Lage: Unterer Stadteingang
  • Markthalle / erbaut 1726 als Schaal und Tuchlaube / Erdgeschoss ursprünglich offene Fleischverkaufs- und Schlachthalle über dem kanalisierten Stadtbach / Obergeschoss ab 1732 teilweise als Stadtbibliothek genutzt / Festsaal mit Régence-Stuckdecke / heute Wochenmarkt in der offenen Halle / Lage: Marktgasse
  • Metzgernzunfthaus / erbaut 1602–03 durch Werkmeister Antoni Stab / spätgotischer Bau mit Renaissanceelementen / an das Rathaus angebaut / Gesellschaftshaus der Metzgernzunft / Lage: Rathausgasse 2
  • Sennenhof / erbaut 1731–32 als Wohn- und Handelshaus in französischem Barockstil / für den Seidenbandunternehmer, Kaufmann und späteren Schultheissen Johann Adam Senn-Suter / Nordflügel als Handels- und Fabrikationsgebäude / Südflügel als Wohnhaus / beide Flügel durch Bogengang mit Terrasse verbunden / Tapetenzimmer mit gemaltem Panorama aus der Bauzeit
  • Zunfthaus zu Ackerleuten / erbaut 1798 / 3-geschossiger klassizistischer Bau unter Mansarddach / seit 1871 Eigentum der Ortsbürgergemeinde Zofingen / Lage: Vordere Hauptgasse 44
  • St. Urbanhof / älteste Bauteile aus dem 13. Jh. / 1285 vom Zisterzienserkloster St. Urban erworben / diente dem Kloster St. Urban als Schaffnerei (Verwaltungsposten) / als Lehensverwaltung, Lagerhaus und Herberge für Klosterangehörige genutzt / heutiges Erscheinungsbild im Wesentlichen von 1625 / wuchtiger Bau mit mittelalterlicher Substanz und barocken Fenstern / Lage: Ecke Vordere Hauptgasse / Engelgasse
  • Klösterli / heutiger Bau 1727–28 für Pfarrer Daniel Ringier-Suter errichtet / freistehendes Patrizierhaus im französischen Barock / streng symmetrische Fassaden und Walmdach / hölzerne Loggia mit toskanischen Säulen / einziger grosszügiger historischer Privatgarten innerhalb der Altstadt / kostbare Tapeten, Stuckaturen und Kachelofen erhalten / Lage: Klösterligasse 2
  • Letzigasse / schmale ehemalige Wehrgasse entlang der Stadtbefestigung / Reste der Stadtmauer an früheren Scheunen und Handwerkerhäusern sichtbar / früher auch Henkergasse genannt

♦ Promenadenring und Schützenmatte

  • Gemeindeschulhaus / erbaut 1873–76 im Stil der Neurenaissance / geplant von Felix Wilhelm Kubly und ausgeführt durch Johann Jakob Breitinger / monumentale Dreiflügelanlage mit zur Altstadt geöffnetem Hof / Mittelrisalit mit Tempelfront / Aula mit Dekorationsmalereien von Hans Wildermuth / Lage: General-Guisan-Strasse 14
  • Schützenhaus altes / erbaut 1813-22 als Schützenstand mit Festsaal / frühklassizistischer Rechteckbau mit Mittelrisalit und Balkon / seit 1982 Kunsthaus mit städtischer Kunstsammlung und Wechselausstellungen / Lage: General-Guisan-Strasse 12
  • Städtische Kunstsammlung / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Abdankungshalle / erbaut 1871–72 nach Plänen von Robert Moser als Neurenaissancebau mit hohem Mitteltrakt / ausserdem 2 niedrigere Seitenflügel und vorgelagerter Säulenportikus / ehemalige Abdankungshalle des Friedhofs Rosengarten / heute teilweise kulturell genutzt
  • Museum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Stadtsaal / multifunktionaler Veranstaltungsbau für Konzerte, Theater, Tagungen und Gesellschaftsanlässe / grosser Saal mit absenkbarem Boden / Lage: Weiherstrasse 2

♦ Heitern / Reuten

  • Heiternplatz / Musterungs- und Exerzierplatz 1745 angelegt / L x B = 200 m x 150 m / von einem Lindengeviert umschlossen / Aussicht auf Altstadt, Jura und Alpen / bedeutender Zofinger Festplatz
  • Obstsortengarten / seit 2006 / Fläche 9 ha / über 820 Hochstammbäume mit mehr als 450 bestimmten Obstsorten / Erhaltung alter und seltener Kulturpflanzensorten in Zusammenarbeit mit ProSpecieRara / Lage: ‚Auf den Reuten‘ um den Heiternplatz
  • Wildpark (Hirschpark) / siehe Aargau→Erlebnis→Tierpark
  • Römische Mosaikböden / Überreste eines römischen Gutshofes / Herrenhaus im 1. Jh. nChr. erbaut und mehrfach erweitert / Gesamtlänge 106 m / farbige Mosaikböden Mitte des 2. Jh. geschaffen / 1826 entdeckt / seit 1831 durch klassizistische Schutzbauten überdeckt / 1971 restauriert / frei zugänglich

♦ Übriges Stadtgebiet

  • Siechenhaus ehemaliges / 1609–10 durch Werkmeister Antoni Stab errichtet / spätgotischer 2-geschossiger Wohnbau mit gemauertem Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss und steilem Krüppelwalmdach / ehemals Unterkunft für Leprakranke, später Pflegeheim für Kranke und Bedürftige / weit ausserhalb der damaligen Ringmauern erbaut / Lage: Aarburgerstrasse 21
  • Trottenweiher / renaturierte Wasser- und Uferanlage / seit 1830 / Gebäude mit Volieren 1935-36 erbaut / 2007-08 gesamte Parkanlage saniert / Lage: Am Fuss des Rebbergs
  • AareLand / Zofingen – Olten (SO) – Aarau

♦ Mühlethal

  • Zentrum Eichhölzli / reformiertes Kirchgemeinde- und Begegnungszentrum / Saalbau für kirchliche, kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen / mit teilbarem Saal, Küche, Klavier und Orgel / Lage: Poststrasse 3
  • Textilfabrik Bethge ehemalige / gegründet 1834 / durch die Gebrüder Bethge übernommen 1871 / Fabrikgelände durch den Stadtbach geteilt / Gebäude im Laufe der Zeit über den Bach hinweg erweitert / Textilproduktion 2023 eingestellt / ehemaliges Industrieareal ca. 3 ha / Lage: Mühlethalstrasse
  • Stampfiweiher / Laichgewässer für Amphibien am unteren Eingang zum Mühletal / saisonale Amphibienwanderung über die Mühlethalstrasse / seit 2022 Schutz der wandernden Tiere mit Amphibienzäunen und Transport zum Weiher / Zugstelle mit einer Länge von rund 300 m

Kanton Aargau Sehenswert / Region Fricktal

Densbüren

♦ Densbüren

  • Kirche reformiert / geweiht 1663 / schlichte spätgotisch geprägte Saalkirche / 4-teilige Masswerkrose mit Fischblasenmotiv über dem Eingang / polygonaler Chorabschluss / gotische Spitzbogenfenster / 3 Chorfenster 1965 von Werner Sommer, Wohlen / Darstellungen von Weihnachten, Karfreitag, Ostern, Auffahrt und Pfingsten / Lage: Kirchweg
  • Pfarrhaus / erbaut 1641 / spätgotisches Giebelhaus / ältestes Gebäude Densbürens / Sandsteinrelief mit den Wappen Berns, des Säckelmeisters Daniel Lerber und des Obervogts Hans Berset / bildet zusammen mit Kirche und ummauertem Kirchhof ein geschütztes Ensemble / Lage: Kirchweg 4
  • Burgruine Urgiz / vermutlich aus dem 13. Jh. / ursprüngliche Kernburg mit Ringmauer und halbkreisförmigem Graben / im 14. Jh. erweitert und befestigungstechnisch verstärkt / Rundturm mit feindseitig verdickter Mauer / 10–12 m breiter Burggraben und vorgelagerter Steinwall / zu Beginn des 16. Jh. bereits eine Ruine
    Im 17. Jh. Berner Hochwacht mit Wachthaus errichtet / Rundturm, Grabenfuttermauer und Sockelmauern des Wachthauses 1996–97 konserviert / jederzeit frei zugänglich / Lage: Auf einem Felssporn nördlich von Densbüren
  • Wassersäge / erbaut im 18. Jh. / einblättrige Vertikalsäge (Einblattgattersäge), angetrieben durch ein oberschlächtiges Wasserrad mit 40 Schaufeln / Durchmesser 4,7 m mit Pel = 4-5 PS / seit 1965 Eigentum des Kantons Aargau / 2001 renoviert / zu Demonstrationszwecken in Betrieb / Lage: Hauptstrasse
  • Schutzgebiet Feret / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis

♦ Asp

  • Gut erhaltener Dorfcharakter / mehrere Wohn- und Bauernhäuser aus der Zeit vor dem 20. Jh. / teilweise mit Erscheinungsbild und Innenausstattung des 19. Jh. erhalten
  • Schulhaus ehemaliges / um 1826 erbaut / wegen seiner erhöhten Lage auch Asper Hochschule genannt / Glocke 1826 gegossen von Jakob Rüetschi, Aarau / Glocke wird am Wochenende und bei besonderen Anlässen von Hand geläutet / Schulhaus heute Vereinslokal / Lage: Dorfstrasse
  • Schutzgebiet Hinterrebe / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis

Eiken

  • Kirche St. Vinzenz katholisch / erbaut 1871-73 nach Plänen von Robert Moser, Baden / neuromanische Saalkirche mit eingestelltem Frontturm und eingezogenem polygonalem Chor / erbaut anstelle einer kleineren Vorgängerkirche / Aussenrenovation 1952 / Neugestaltung des Innenraums 1964–65 / liturgische Ausstattung von Alfred Huber / Glasfenster von Willi Helbling, Brugg / im Kirchenschiff zeigen sie den Lobgesang der Jünglinge im Feuerofen / im Chor Mariä Verkündigung und die Auferstehung
  • Pfarrhaus altes / erbaut 1699 / stattlicher 2-geschossiger Mauerbau mit Kreuzstockfenstern aus gelbem Kornbergstein / spätklassizistisch überdachtes Nischenportal / rückwärtiger Treppenhausanbau von 1875 / zum Pfarreizentrum umgebaut 1978 / bildet mit Kirche und neuem Pfarrhaus eine Baugruppe im parkähnlichen Kirchhof / Lage: Kirchgasse 2
  • Gasthof zur Sonne / erstmals als Herberge erwähnt 1563 / spätgotischer Kern um 1600 / 3-geschossiger Mauerbau mit steilem Satteldach und seitlichem Treppenturm / klassizistisch überformt 1810–20 / reich gerahmtes Sandsteinportal mit beschnitztem Eichentürblatt / bedeutender historischer Bau im Dorfzentrum gegenüber der Kirche / Lage: Schupfarterstrasse 1
  • Trotte / erbaut im 18. Jh. / bereits 1718 urkundlich erwähnt / langgestreckter Mauerbau unter mächtigem Satteldach mit Gerschild / ursprünglich mit 3 Trottbäumen ausgestattet / eine der letzten erhaltenen Weintrotten des Fricktals / später als Dreschraum, Notschule und Gemeindewerkhof genutzt / renoviert 1996–99 / Lage: Trottenweg
  • Gemeindeschulhaus altes / erbaut 1825 / 2-geschossiger Bau mit geknicktem Vollwalmdach / 7-achsige Strassenfassade / reich verziertes klassizistisches Sandsteinportal der Hemmiker Steinmetzschule / heute Gemeinde- und Schulbibliothek / Lage: Hauptstrasse 73

Frick

Kirchenbezirk

  • Ältester Siedlungskern Fricks auf einem Geländesporn / die ummauerte Anlage geht auf eine mittelalterliche Kirchenburg zurück / Kirche, Friedhofkapelle (Beinhaus vom 16. Jh.), Pfarrhaus, Kaplanei sowie das ehemalige Schulhaus von 1812 / das gesamte Bauensemble steht unter Denkmalschutz
  • Pfarrkirche St. Peter und Paul katholisch / erbaut 1716-18 in barockem Stil nach Plänen von Johannes Pfeiffer / barocke Saalkirche mit querhausartig auskragenden Seitenkapellen und eingezogenem polygonalem Chor / Kirchenschiff mit Flachtonne / Chor mit 8-teiligem Kuppelgewölbe / 2 übereinanderliegende Emporen / künstlerische Ausgestaltung des Kirchenraumes unter Leitung des Tessiner Freskanten Francesco Antonio Giorgiolio / Deckengemälde: Himmelfahrt Christi, Kirchenväter, Evangelisten sowie den Kirchenpatronen Petrus und Paulus / blau-schwarz marmorierter Hochaltar um 1740-50 / die mit originellen Fratzenwangen geschmückten Kirchenbänke und das stattliche Chorgestühl stammt von einheimischen Schreinern / Turm stirnseitig beim Eingang aus dem Kirchenkörper heraustretend / unterer Teil 4-eckig / oberhalb des Kirchendachs in 8-eckigen Aufbau übergehend / oberer Abschluss mit kupfergedeckter Welscher Haube / Geläute mit 6 Glocken / gegossen 1 Stk 1844, 2 Stk 1931, 1 Stk 1932, 1 Stk 1971, 1 Stk 1974 von der Giesserei Rüetschi, Aarau / Gesamtrestaurierung 1973–76 / Lage: Rampart
  • Friedhofkapelle / erbaut 1518 als 2-geschossiges Beinhaus im Erdgeschoss / Pfarrspeicher für Getreide im Obergeschoss / zu einem hohen Innenraum umgebaut 1966–67 / enthält frühbarocke Kreuzigungsgruppe um 1610–20 mit überlebensgrossen Figuren von Maria, Johannes und Maria Magdalena / Werk der Gebrüder Heinrich und Melchior Fischer / schwarz gefasster und blau marmorierter Barockaltar von 1709 aus der ehemaligen Wendelinskapelle Gipf-Oberfrick / seit 1976 Dachreiter mit Spitzhelm und Glocke von 1652 / Lage: Südwestlich der Pfarrkirche
  • Pfarrhaus katholisches / Kernbau von 1567 / durch die Deutschordenskommende Beuggen errichtet / 1777 umfassend spätbarock umgebaut / wuchtiger 2-geschossiger Steinbau über hohen Substruktionen mit Gewölbekeller / steiles geknicktes Krüppelwalmdach / Stuckwappen der Deutschordenskomture von 1777 / Lage: Rampart 1
  • Kaplanei / erbaut 1606 / westlich an das Pfarrhaus angebaut / Bestandteil des historischen Hofraums zwischen Kirche, Pfarrhaus und Kaplanei / Denkmalschutz / Lage: Rampart 3
  • Schulhaus altes / erbaut 1812 durch Baumeister Fidel Obrist, Galten / würfelförmiger klassizistischer Putzbau unter leicht geknicktem Walmdach / Fenster- und Türgewände aus Ittenthaler Sandstein / Bauinschrift über dem Eingang / ehemalige Schulstuben durch besondere Dachkonstruktion stützenfrei überspannt / Lage: Rampart 5

Dorfzentrum

  • Kirche reformiert / erbaut 1909–10 nach Plänen des Architekturbüros Vischer & Sohn, Basel / Saalkirche im Heimatstil mit Satteldach / niedrigerer rechteckiger Choranbau / seitlich angefügter Glockenturm mit quer zum Kirchendach gerichtetem Satteldach / Rundbogenfenster und kräftige Strebemauern / vereinfachend renoviert 1948 / Orgel von 1962 / Kirchgemeindehaus aus Sichtbeton 1972 angebaut / Lage: Mühlerain 10
  • Gemeindehaus altes / erbaut 1820 / ursprünglich Waschhaus, Feuerspritzenhaus und Gemeinderatslokal unter einem Dach / später auch Arbeitsschule, Archiv und Kanzlei / würfelförmiger 2-geschossiger Mauerbau unter steilem geknicktem Walmdach / Wappentäfelchen von 1835 über dem Eingang / stuckiertes Deckenmedaillon mit Gemeinde- und Kantonswappen / saniert 2005 / heute Geschäftshaus / Lage: Widenplatz 3
  • Kornhaus / ehemalige Schaffnerei der Deutschordenskommende Beuggen / erstes Schaffnereigebäude um 1600 / Dachstuhl des heutigen Baus 1697–98 erstellt / 1764–65 vergrössert und spätbarock umgestaltet / 3-geschossiger Mauerbau mit gefugten Ecklisenen unter steilem geknicktem Walmdach / Korbbogenportale mit Rokoko-Oblichtgittern / originale 3-läufige Barocktreppe / diente der Verwaltung der Güter und Rechte der Kommende Beuggen / Bezirksschulhaus 1866–1924 / seit 2001 Eigentum der Gemeinde / restauriert 2005–06 / Lage: Hauptstrasse 31
  • Kornhauskeller / mehrere kreuzgratgewölbte Räume im Untergeschoss des ehemaligen Schaffnereigebäudes / Rundbogenportal mit Jahreszahl 1719 wahrscheinlich in Zweitverwendung eingesetzt / heute Kultur- und Veranstaltungsraum / Lage: Im Untergeschoss des Schaffnereigebäudes
  • Sauriermuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum

Chorndlete / Ritzleten

  • Chorndletekapelle / ehemaliges Bienenhaus / durch den früheren Sakristan Erich Welte zu einer Marienkapelle umgestaltet / 1996 zu Ehren der Muttergottes geweiht / Lage: Am Fuss des Chornbergwaldes
  • Waldweiher Ritzleten / von Schilf, Rohrkolben und Igelkolben gesäumt / Laich- und Lebensraum für Gras-, Teich- und Wasserfrösche / Kleinstrukturen als Unterschlupf für Amphibien und Reptilien

Gansingen

  • Gansingen besteht aus den Ortsteilen: Büren, Galten, Gansingen
  • Kirche St. Georg katholisch / erbaut 1896–99 nach Plänen von Hans Baumann, Villigen / neuromanische Saalkirche mit eingestelltem Frontturm, hohem Nadelhelm und polygonaler Apsis / umfassender Innenumbau 1971–72 / Lage: Chileweg
  • Laubbergkapelle / erbaut 1895 als Andachtsstätte im Hinblick auf den bevorstehenden Neubau der Pfarrkirche / kleine U-förmige Kapelle mit kupfergedeckter Flachtonne / Sandsteinkreuz mit vergoldetem Kruzifix / farbig gefasste Pietà im Innern / renoviert 2005 / durch Stationenweg mit Lourdesgrotte verbunden / Aussicht ins Mettauertal / Lage: Gipfel des Laubbergs auf 648 müM
  • Lourdesgrotte / erbaut 1895 / aus Tuffsteinen gefügter U-förmiger Kleinbau mit massiver Flachtonne / Marienfigur und Figuren der Hl. Bernadette, Niklaus und Josef / älteste freistehende Lourdesgrotte im Fricktal / mit der Laubbergkapelle durch einen Stationenweg mit 14 Kreuzwegstationen verbunden / Lage: bewaldete Nordflanke des Laubbergs
  • Cheisacherturm / Aussichtsturm erbaut 2010 / quadratischer Grundriss / Tragkonstruktion aus verleimtem Lärchenholz / lamellenartige Verschalung aus unbehandelter Weisstanne / Gesamthöhe 25 m / Aussichtsplattform Höhe 23,8 m / 698 müM / Lage: Cheisacher

Gipf-Oberfrick

  • Gipf-Oberfrick besteht aus den Ortsteilen: Gipf, Oberfrick, Tiersteinberg
  • Vielzahl gut erhaltener Gebäude, deren Entstehung und Geschichte teilweise bis ins 16. Jh. zurückgeht

♦ Gipf

  • Kirche St. Wendelin katholisch / erbaut 1968–69 nach Plänen von Hanns A. Brütsch, Zug / breit gelagerter Flachdachbau in Mischbauweise aus Beton und Mauerwerk / Innenraum mit dunkler sägerauer Holzdecke und gezielter Lichtführung / Glasfenster und Wandbehang von Ferdinand Gehr / liturgische Ausstattung von Josef Rickenbacher / Figuren St. Wendelin und Anna aus der abgebrochenen Vorgängerkapelle / massiver seitlicher Glockenturm / Geläute mit 1 Glocke von 1710 und 4 Glocken von 1969, gegossen von Rüetschi, Aarau / Kirchgemeinderäume im Untergeschoss / Lage: Gemeindenplatz 3
  • Haus Trottgasse / erbaut 1548 / nachgotischer Mauerbau / im 18.-19. Jh. mehrfach verändert / spätgotisch gekehlte Fenster aus der Bauzeit / Fassadenmalereien aus dem 17. Jh. und um 1790 / rosafarbene Fensterrahmungen im Louis-XVI-Stil 1989 freigelegt / Denkmalschutz für die bemalte Vorderfassade / Lage: Trottgasse 1a
  • Schaffner-Haus / erbaut 1582 als spätgotisches Wohnhaus mit angebauter Scheune / 3-geschossige Giebelfront mit gekehlten Fenstergewänden und 3-eckigen Rauchöffnungen / doppelter liegender Dachstuhl von 1603 überspannte den Wohnteil ursprünglich über mehr als 12 m stützenfrei / Wohnteil 1913 zulasten des Stalls erweitert / bis 2008 sorgfältig restauriert / Lage: Unterdorf 19
  • Untere Mühle ehemalige / erbaut 1600 als langgestreckter Vielzweckbau mit 2-geschossigem Wohnteil, Scheune und integrierter Getreidemühle / Schönauer Wappen erinnert an die Übernahme durch Salome von Schönau 1664 / Dachkonstruktion von 1696 / Mühle ehemals durch 2 Wasserräder angetrieben / im späten 19. Jh. zusätzlich Bäckerei / Mühlebetrieb 2011 eingestellt / Lage: Müligass 11
  • Obere Mühle ehemalige / erwähnt 1461 als «Müli zu den Velwen» / heutiger Kern um 1600 / langgestreckter ehemaliger Mühlenbau / klassizistisch überformte Gassenfassade aus der 1. Hälfte des 19. Jh. / Reste spätgotischer Fenster am älteren Kern erhalten / Mühlebetrieb bis 1963 / später zum Wohnhaus umgebaut / Lage: Mülimattweg 5

♦ Oberfrick

  • Gasthof zum Rössli / ältester Bauteil 1576-77 / erneuert um 1752 / Tavernenrecht verliehen 1754  / langgestreckter ehemaliger Wohn- und Ökonomiebau unter mächtigem Satteldach / Saal mit buntfarbiger Rocaillemalerei an der Decke / bedeutender Bau am alten Dorfkern und an der Brücke von Oberfrick / Lage: Im Hof 2

Tiersteinberg

  • Burgruine Alt-Tierstein / erbaut im 11. Jh. / Stammburg der Grafen von Homberg-Thierstein-Frick / die Burganlage war geprägt durch zahlreiche Um- und Neubauten / bis ins frühe 14. Jh. teilweise als gräflicher Sitz, danach als Verwaltungssitz eines Vogts genutzt / im 15. Jh. aufgegeben / komplexe, mehrfach veränderte Burganlage auf 3 übereinanderliegenden Terrassen / Ringmauern sowie Reste von Wohn- und Wirtschaftsbauten erhalten / 1934-35 ausgegraben und konserviert / seither mehrmalige Nachsanierungen / Lage: Osthang des Tiersteinbergs
  • Volg Feuchtebiotop / von einem Quellbach gespeistes Kleingewässer / Lebensraum für Pflanzen und Wassertieren / Lage: Bei der Station «Blaues Wunder» des Sinnespfades
  • Volg Naturena-Sinnespfad / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Chriesiwäg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Hellikon

  • Historisches Ortsbild von nationaler Bedeutung / nahezu geschlossene Häuserzeile mit ehemaligen bäuerlichen Vielzweckbauten / Länge ca. 250 m / Lage: Entlang der Ostseite der Hauptstrasse
  • Christuskirche christkatholisch / erbaut 1946-48 nach Plänen der Architekten Alfred und Heinrich Oeschger, Zürich im Heimatstilbau der konservativen Moderne / langgestreckte Saalkirche mit parabelförmigem Chorabschluss / origineller Eingangsvorbau auf 2 schlanken Muschelkalksäulen / seitlich an den Chor gerückter schlanker Glockenturm mit Satteldach / Farbfenster im Chor von Heinrich Mäder / Lage: Hauptstrasse 99, Ausserdorf
  • Kapelle St. Wendelin / erbaut im 17. Jh. / schlichter 4-eckiger Bruchsteinbau unter Satteldach / 2 kleine Spitzbogenfenster beidseits des Altars / frühbarockes marmoriertes Altarretabel / spätgotische Figuren des Erzengels Michael und des Hl. Hilarius um 1500 / Vesperbild kurz nach 1400 / restauriert 1953–56 / Lage: Hauptstrasse, Ausserdorf
  • Kapelle St. Sebastian neue, katholisch / erbaut 1975–76 / moderner, schlichter Kapellenbau aus Fertigbeton / Untergeschoss mit Pfarreisaal und Aufbahrungsräumen / barocke Madonna aus der Wendelinskapelle / freistehender Campanile aus Betonelementen / Höhe 17 m / Geläute mit 3 Glocken, Maria sowie den Heiligen Sebastian und Wendelin geweiht / Kapelle 2016 renoviert und energetisch saniert / Lage: Bündtenweg beim Friedhof
  • Mühle / heutiger Bau 1815 mit älterem Kern / geschützter Mühlenbau an einer Talverengung / Lage: Bündtenweg 26
  • Kapelle St. Sebastian alte, katholisch / erbaut 1696 / gestiftet von Elisabeth Lindauer, Witwe des Fridlin Waldmeier / kleine weiss verputzte Kapelle mit hölzerner Innenempore / Aussenempore als laubenartige Eingangsvorhalle / Satteldach über Schiff und Empore, über dem Chor abgewalmt / kleiner Glockenträger / neugotischer Altaraufsatz / beidseitig bemaltes Antependium von 1742 mit Gottesmutter und Jesuskind, bzw. Schmerzensmutter / Lage: Chilchgässli, Oberdorf
  • Hufschmiede und Wagnerei ehemalige / erbaut 1888 / 2-geschossiger Gewerbebau mit Fachwerk-Kniestock und Obergeschosslaube / Schmiedewerkstatt mit Esse und Blasebalg / Wagnerei und Drechslerei mit Drehbank von 1850/58 / Lage: Oberdorf 29

Herznach-Ueken

  • Herznach-Ueken besteht aus den Ortsteilen: Herznach, Ueken

Herznach

  • Kirche St. Nikolaus katholisch / Kirchenschiff 1691-92 durch Jakob Frey und Heinrich Döbelin neu erbaut / Kirchengestühl 1694 durch Johannes Pfeiffer, Säckingen / reich geschnitzte Kirchenbankwangen mit Fratzengesichtern / barocker Ovalchor 1718–19 unter Leitung von Johannes Pfeiffer erbaut / Stuckaturen im Kirchenschiff von Giovanni Giacomo Neurone, Lugano / Deckengemälde im Schiff von Erhard Öhling, Laufenburg / Chorfresken kurz nach 1720 von Francesco Antonio Giorgioli / Seitenaltarbilder 1712 von Franz Dietrich Kraus / Hochaltar und Kanzel 1730–32 unter Beteiligung des Bildhauers Johann Isaak Freitag, Rheinfelden / Rokoko-Seitenaltäre 1776–78 von Johann Martin Fröwis / 3-teiliger Chor mit offenen Emporen und dahinterliegenden Sakristeigängen / Glockenturm um 1340 erbaut / Glockenstuhl von 1466-67 / Geläut mit 3 Glocken / Kirche restauriert 1970–72 / Aussenrestaurierung 1981–85 / Schrein mit dem Katakombenheiligen Felizian / Lage: Kirchweg
  • Beinhaus ehemaliges / erbaut nach 1516 / ehemals 2-geschossiger nachgotischer Mauerbau / josephinischer Spar- oder Gemeindesarg aus der Zeit der Bestattungsverordnung von 1784-85 / wiederverwendbarer Sarg mit zu öffnendem Boden / vermutlich nie verwendet / in der Schweiz einzigartiges erhaltenes Exemplar / ausserdem historische Kreuzigungsgruppe / Lage: Südlich der Pfarrkirche
  • Pfarrhaus katholisches / mittelalterlicher Kern aus dem 13.-14. Jh. / mehrfach erweitert / Treppenturm von 1601 / Dachstuhl von 1673 / Kellereingang auf 1690 datiert / Bestandteil des ummauerten Kirchenbezirks / Lage: Kirchweg 5
  • Kapelle St. Verena / erbaut um 950 / Nachfolgebau im 12.-13. Jh. / heutige spätgotische Form von 1516 / Rechteckbau mit Satteldach / spitzer Dachreiter mit Glocke von 1664 / gotisches Masswerkfenster im Chor / geschnitzter gotischer Flügelaltar aus Holz 1516 von Bildhauer Dominicus Guntersumer, Basel / Innen- und Aussenrenovation 1992-93 / Lage: Dorfausgang nördlich
  • Antilopenfarm / ehemalige Oryx Farm / siehe Aargau→Erlebnis→Tierpark
  • Bergwerksilo / Eisenerzsilo des ehemaligen Bergwerkes / Höhe 17,5 m / seit 2002 Erlebnisgastronomie und Veranstaltungsort / für Bed & Breakfast-Kunden sind 4 verschiedenen eingerichtete Gästezimmer vorhanden / malerische Umgebung mit Naturschwimmteich / Damhirschgehege und Rebberg sowie Stollenbahn für Passagierfahrten / Lage: Bergwerkstrasse 36
  • Eisenbergwerk ehemaliges / / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Eisenweg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Ueken

  • Kapelle St. Antonius Eremita / erbaut 1705 in barockem Stil / gestiftet durch das Müllerehepaar Jakob und Maria Herde / seit 1929 im Besitz der Ortsbürgergemeinde / bachseitig um ein Drittel verlängert / Sakristei und neuen Dachreiter mit Zwiebelhaube / barocke Wandmalereien mit Strahlenkranzmadonna und Jakobus dem Älteren / spätbarockes marmoriertes Altarretabel mit Darstellung der Hl. Helena / Figuren der Heiligen Fridolin und Wendelin / Glasfenster von Arthur Nüscheler aus der Zeit des Umbaus / 2 bemerkenswerte Wandfresken in den 1970er-Jahren freigelegt / Lage: Unterdorfstrasse

Kaiseraugst

  • Teil der römischen Stadt Augusta Raurica / die Siedlungsgeschichte von Kaiseraugst begann mit der Gründung der römischen Kolonie Augusta Raurica um 45 vChr. / Ausbau zum Koloniehauptort begann um 15 vChr. / die Oberstadt von Augusta Raurica lag grösstenteils in Augst (BL) / auf Kaiseraugster Boden befanden sich die ab etwa 100 nChr. entstandene Unterstadt und das um 300 nChr. errichtete Castrum Rauracense
  • Kirche St. Gallus christkatholisch / heutiges Kirchenschiff 1749–50 erbaut / mittelalterliche Apsis und Glockenturm mit Bauteilen des 10.-11. Jh. / unter der Kirche Reste mehrerer Vorgängerbauten bis in die römische Zeit
  • Castrum Rauracense / erbaut um 300 nChr. als spätrömisches Militärkastell und Stützpunkt der Legio I Martia / Sicherung des Rheinübergangs und der Reichsgrenze / unregelmässig rechteckige Anlage mit ca. 3,6 ha Fläche / ursprünglich 8–10 m hohe und bis 4 m dicke Umfassungsmauer / mit mindestens 17 Türmen, 4 Toren und vorgelagertem Spitzgraben / Kastellmauer teilweise noch bis 4,5 m hoch erhalten / historischer Dorfkern innerhalb der ehemaligen Befestigung entstanden / frei zugängliches archäologisches Denkmal
  • Gewerbehäuser römische / im späten 3. Jh. durch einen Brand zerstörter Gebäudekomplex / aussergewöhnlich gut erhaltene Mauern und Einrichtungen / vermutlich Gaststätte und gewerblicher Betrieb bzw. Walkerei / einer der besterhaltenen nicht öffentlichen römischen Gebäudekomplexe nördlich der Alpen / Lage: Schmidmatt
  • Zeppelinbrücke / erbaut 1908-09 als 4-jochige Betonbogenbrücke aus Stahlbeton nach Plänen des Tiefbauingenieurs Robert Maillart, Zürich / führt über die Ergolz nach Augst (BL) / Eigentum der Gdn Augst (BL) und Kaiseraugst je zur Hälfte / heute Fussgänger- und Veloverbindung / Lage: Kraftwerkstrasse

Kaisten

  • Kaisten besteht aus den Ortsteilen: Ittenthal, Kaisten
  • Kirche St. Michael katholisch / erbaut 1716–17 als barocke Saalkirche nach Plänen des Säckinger Stadtbaumeisters Johannes Pfeiffer / Kirchenschiff mit flacher Tonne / 3-seitig geschlossener Chor / Hauptgeschosse der Altäre 1. Hälfte 18. Jh. / in den 1780er- und 1790er-Jahren klassizistisch umgestaltet / Erzengelfiguren von Johann Friedrich Vollmar aus den 1790er-Jahren / zierliche Kanzel aus den 1720er Jahren mit den Statuen der Kirchenväter Ambrosius, Hieronymus, Gregor und Augustinus von Johann Isaak Freitag, Rheinfelden / in Westfassade eingebundener Turm mit 4-eckigem Schaft / darüber 8-eckiges Glockengeschoss aus rotem Buntsandstein / kupfergedeckter Zwiebelhelm / 1965 Aussenrenovation / Restaurierung 1973–75 / Orgel von der Firma Metzler 1975 / Kirche mit hervorragender Akustik / Denkmalschutz
  • Kapellenwegstein / künstlerisch gestaltetes Kleinobjekt / Bestandteil der öffentlichen Kunst im Dorf
  • Lourdeskapelle / erbaut 1892 als Andachtsstätte mit Lourdesgrotte / am Standort der mittelalterlichen Burg Chaistel aus dem 12.-13.Jh. / Lage: Hinterer Fasnachtsberg
  • Burgruine Chaistel / mittelalterliche befestigte Burganlage mit Ringmauer und mehrfachem Grabensystem / Mauerreste später weitgehend wieder zugedeckt bzw. heute überwachsen / Lourdeskapelle auf dem Burgareal / Lage: Fasnachtsberg
  • Dorfbrunnen / geschaffen 1988 von Erwin Rehmann = Rehmann-Brunnen / Brunnenplastik mit Bronze-Torbogen und seitlichen Brunnenstöcken / Gestaltung nimmt mit Rebstöcken und Pflästerung Bezug auf das Rebblatt im Gemeindewappen / Geschenk der Elektrizitäts-Gesellschaft Laufenburg anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens / Lage: Dorfmitte
  • Kugelraum mit Strahlenstern / Bronzekugel von Erwin Rehmann auf einem Sockel / Geschenk des Künstlers an die Gemeinde / Lage: Vor dem Gemeindehaus
  • Haldejoggelistein / erstellt 1980 als Erinnerungszeichen für die Chaischter Fasnacht und ihre Symbolfigur Haldejoggeli / Schauplatz der rituellen Befreiung und späteren Verbannung des Haldejoggeli-Geistes während der Fasnachtszeit / Lage: Joggeliplatz
  • Alte Schmiede / erbaut 1907 durch Emil Amsler / bis 1999 als Dorfschmiede betrieben / Werkstatt mit Esse, Amboss, Werkzeugen, Maschinen und elektrischem Transmissionsantrieb nahezu vollständig und funktionsfähig erhalten / 2016 der Ortsbürgergemeinde geschenkt / seltenes Zeugnis des ländlichen Schmiedehandwerks / Lage: Abzweigung Heubergstrasse
  • Innere Trotte / erbaut im 19. Jh. / scheunenartiger Bau / bis in die 1920er-Jahre zum Pressen von Trauben und Obst verwendet / Zeugnis des früher bedeutenden Kaister Weinbaus / letzte der erhaltenen von ehemals 3 Kaister Trotten / Lage: Oberdorf
  • Fronmühle / ehemalige Stiftsmühle des Klosters Säckingen / 1342 erstmals als Fronmühle erwähnt / heutiger Bau auf 1568 datiert / 1789 durch das Stift Säckingen umgebaut und renoviert / Wappen der letzten Fürstäbtissin Anna Maria von Hornstein-Göffingen am Ostgiebel / Mahlbetrieb 1970 eingestellt / heute privates Wohnhaus / ehemaliger Mahlraum im Untergeschoss beherbergt heute ein Lokal für kulturelle Anlässe → Galerie Mühle Kaisten / Denkmalschutz / Lage: Mühliweg 10
  • Mühleweiher / ehemaliger Wasser- und Speicherweiher der Stiftsmühle / Weiher und Umgebung seit 1981 im Eigentum der Gemeinde / geschütztes Naturobjekt / Lage: Nördlich der Stiftsmühle
  • Skulptur «Der Ruf» / Lage: Waldfriedhof Äsple
  • Wendelinskapelle / 1672 erbaut / rechteckiges Schiff mit flacher Holzdecke / 3-seitig geschlossener gratgewölbter Chor / Walmdach über dem Chor zur 2-seitig offenen Vorhalle verlängert / marmorierter Barockaltar aus der ersten Hälfte des 18. Jh. / Hauptblatt von 1881 mit dem Hl. Wendelin in einer Schafherde / spätgotisches Spitzbogenportal / restauriert 2008 / Denkmalschutz / Lage: Zwischen Kaisten und Laufenburg
  • Stern von Laufenburg / historisch nach Laufenburg benannte Hochspannungs-Schaltanlage / 1958 Zusammenschluss der Stromnetze aus Deutschland, Frankreich, Schweiz auf der 220-kV-Spannungsebene / Ausgangspunkt des europäischen Stromverbundnetzes / Lage: Kaisterfeld westlich von Laufenburg

Ittenthal

  • Kirche St. Maria katholisch / erbaut 1705 als Kapelle / geweiht 1706 zu Ehren der Vermählung Mariens / erstmals erweitert 1810 / heutige Grösse durch Erweiterung 1932 nach Plänen von Robert Lang, Baden / schlichter neuromanischer Predigtsaal mit leicht eingezogenem Rechteckchor / kräftiger Triumphbogen zwischen Schiff und Chor / Empore und Innenausstattung von 1978-79 / grosse Rundbogenfenster / hölzerner Dachreiter 1952 wegen statischer Probleme entfernt / betonierter Chorflankenturm mit Käsbissendach 1952 errichtet / Geläute mit 3 Glocken / gegossen 1 Stk 1808, 1 Stk 1848, 1 Stk 1923 / Aussen- und Innenrenovation mit neuzeitlicher Chorgestaltung 1970 / neue Orgel 1975 / Lage: Kirchweg

Laufenburg

Altstadt und Schlossberg

  • Weitgehend erhaltenes mittelalterliches Stadtbild / terrassenförmige Anlage zwischen Rhein und Schlossberg / Marktgasse = Hauptachse / Marktplatz mit repräsentativen Bürgerhäusern
  • Kirche St. Johann Baptist katholisch / spätgotische 3-schiffige Kirche / Langchor 1444–45 erbaut / Sakristei von 1489 / Kirchenraum um 1750–52 barock umgestaltet / Stuckdecke von Johann Michael Hennevogel / Deckenbilder von Anton Morath / barocke Altäre aus der Zeit von 1666–1702 / Kanzel von 1752 / Chorgitter von 1672 / Geläute mit 5 Glocken / gegossen 1 Stk um 1400, 1 Stk 1570, 2 Stk 1592, 1 Stk 1660 von 4 verschiedenen Giessereien / Lage: Kirchplatz
  • Ruine Laufenburg / erbaut kurz nach 1207 durch Rudolf II. von Habsburg / ab 1232 Stammsitz der Linie Habsburg-Laufenburg / Kernburg mit mächtigem Bergfried auf dem Schlossberg / durch zahlreiche Um- und Erweiterungsbauten verändert / nach dem Übergang des Fricktals an den Kanton Aargau teilweise abgebrochen / Mauerreste und Aussichtsplattform erhalten / Lage: Schlossberg
  • Laufenbrücke / erbaut 1910–12 nach Plänen von Robert Maillart und Joss & Klauser / Stahlbetonbrücke mit 2 breiten flachen Bogenöffnungen / verbindet die schweizerische mit der deutschen Altstadt / Statue des Hl. Johannes Nepomuk in der Brückenmitte
  • Museum Schiff / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Kulturtage / siehe Aargau→Erlebnis→Anlass
  • Kulturnacht / siehe Aargau→Erlebnis→Anlass

Wasen und Galgenrain

  • Kirche reformiert / erbaut 1958–59 nach Plänen der Architekten Loepfe, Hänni und Haenggli, Baden / schlichter Kirchenbau der Nachkriegsmoderne / Sgraffito von Werner Christen / freistehender Glockenturm / Geläute mit 4 Glocken / gegossen 4 Stk 1959 durch H. Rüetschi AG, Aarau / Lage: Hermann-Suter-Strasse 3
  • Hohkreuzkapelle / erbaut 1547 am Ort einer ehemaligen Richtstätte / erneuert 1823 / nach Osten offene Andachtskapelle / Lage: Galgenweg
  • Schwertlisturm / erbaut im 13.–14. Jh. als Bestandteil der westlichen Stadtbefestigung / quadratischer Grundriss / Höhe ca. 25 m / Wiederaufbau und historisierende Ergänzung 1920–21 / Wetterfahne mit Schwertträger als Namensgeber / Lage: Hinterer Wasen
  • Museum Rehmann / siehe Aargau→Erlebnis→Museum

Rhein und Kraftwerk

Rheinsulz

  • Kapelle St. Margareta / Ursprung im 11. Jh. / erstmals erwähnt 1296 / erbaut 1575 mit rechteckiger Chor / Westportal von 1602 / Dachreiter 1897 erneuert / mittelalterliche Wandmalereien aus der Mitte 13. Jh. / restauriert 2009–10 / Lage: Rheinsulz
  • Wachtturm römischer / erbaut um 370 nChr. als Bestandteil der spätrömischen Rheinbefestigung / beim Bau der Kantonsstrasse entdeckt 1987 / quadratische Anlage von ca. 14 m Seitenlänge / Mauern bis 2,6 m stark / südliche Hälfte freigelegt und konserviert / Lage: Rheinsulz am Rhein
  • Fischergut / siehe Aargau→Erlebnis→Freizeit

Leidikon

  • Kapelle St. Nikolaus / erbaut 1753 als Stiftung des Müllers Bernhard Stäublin / dem Hl. Nikolaus als Schutzpatron der Müller geweiht / kleine barocke Kapelle mit Dachreiter / Rokoko-Stuckaturen und figürliche Wandmalereien / barocker Altar / 1997 restauriert
  • Ziegelhütte ehemalige / erbaut um 1830 / weitgehend erhaltene handwerkliche Ziegeleianlage / bedeutendes Zeugnis der ländlichen Baustoffproduktion

Sulz

Egghalde

  • Lourdgrotte Egghalde / aus Natursteinen gefügte Mariengrotte im Wald / Bestandteil des Rundwegs «Rund um Sulz» / 2024 instand gestellt / Lage: Egghalde
  • Waldlehrpfad Heuberg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Sternwarte Cheisacher / Vereinssternwarte mit Teleskopen und Beobachtungsplattform / öffentliche Beobachtungsabende und Führungen / Lage: Grenzgebiet am Cheisacher

Magden

  • Sehenswürdigkeiten Magden
  • Rebbaudorf traditionsreiches / Blütezeit im 19. Jh. / Rebflächen durch Krankheiten und Reblaus bis 1975 beinahe vollständig verschwunden / seit Gründung des Rebbauvereins 1980 Wiederbelebung des Weinbaus
  • Pfarrkirche St. Martin christkatholisch / erbaut 1620 in nachgotischen Formen mit schmalen Spitzbogenfenstern / Langschiff, Chor und Sakristei als gegeneinander abgestufte Baukörper / Kircheninneres um 1750 barockisiert / im frühen 19. Jh. mit den aus der profanierten Rheinfelder Kapuzinerkirche freigewordenen Rokoko-Altären neu ausgestattet / Taufstein aus dem 15. Jh. heute als Weihwasserbecken verwendet / spätgotische Marienstatue mit Kind aus der Werkstatt von Martin Lebzelter / Kanzel um 1750 / der mittelalterliche Käsbissenturm wurde in das Bauwerk integriert / / Lage: Kirchweg 17
  • Pfarrhaus christkatholisches / erbaut 1740 als Ersatz eines im Dreissigjährigen Krieg zerstörten Vorgängerbaus / Wappentafel der Olsberger Äbtissin Maria Johanna von Roll über dem Eingang / Bestandteil des historischen Kirchenbezirks / Lage: Kirchweg 17
  • Pfarrscheune ehemalige / erbaut 1759 / heute Versammlungsraum / zusammen mit Kirche, Pfarrhaus und alter Linde historisches Bauensemble
  • Madonnenfreske / am Haus Rui im Mitteldorf / Mondsichelmadonna mit Jesuskind, Weltkugel und Szepter / Maria in blauem Mantel, umgeben von Flammen- und Sternenkranz / Inschrift mit Schutzgebet an die Gottesmutter / Jahreszahl 1718, möglicherweise Entstehungs- oder Renovationsjahr / seltenes historisches Fassadenbild im Fricktal / Lage: Maiengässli 3
  • Dorfbrunnen / Anzahl 6 Stk. / davon Gemeindehausplatz, Hirschenplatz, Kreuzplatz, Lindenplatz / gespeist durch das mineralhaltige Wasser der gemeindeeigenen Magdalenaquelle / 1978-83 neu gefasst
  • Glockenspiel Gässli / 2013 mit 16 Glocken eingeweiht / 2018 auf 20 Glocken erweitert / Glocken an einer 2,5 t schweren Natursteinplatte aus Muschelkalk / eingeschliffene Rillen entsprechen den Wellenlängen der einzelnen Glocken / Lage: Juchstrasse 27
  • Marienkirche katholisch / erbaut 1967–69 nach Plänen von Leo Cron, Basel / kompakter Kirchenbau über quadratischem Grundriss / mächtiges selbsttragendes Pyramidendach aus Holz auf 4 Betonpfeilern / weiss verputzte Wandflächen mit horizontalem Fensterband / liturgische Ausstattung von Albert Schilling / freistehender schlanker Glockenturm aus Sichtbeton / Geläute mit 4 Glocken, gegossen 1970 von der Giesserei H. Rüetschi AG, Aarau / Lage: Brüelstrasse 7
  • Museums-Telefonzentrale / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Sperrstelle Magden-Enge / erbaut 1939-40 / Sicherung der Verkehrsachse Rheinfelden–Gelterkinden / bestehend unter anderem aus den Infanteriewerken Enge-Ost und Enge-West, Waffenstellungen, Schienensperre und Geländepanzerhindernissen / mehrgeschossiges und teilweise kaverniertes Infanteriewerk Ängi-Ost / Denkmalschutz
  • Naturlehrpfad / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Wildpflanzenpfad / / siehe Aargau→Wandern→Themenweg

Iglingerhof

  • Kapelle St. Niklaus / erhalten gebliebener Chor einer spätgotischen Klosterkirche / Kirchenbau 1507-09 mit 4 Altären / Kirchenschiff in den 1860er-Jahren abgebrannt und durch eine Stallscheune ersetzt / polygonaler Chor mit profilierten Spitzbogenfenstern und unterschiedlichem Masswerk / Sakramentshäuschen aus Buntsandstein / zierlicher Dachreiter mit Spitzhelm / restauriert 1945–46 / Dachsanierung 2003 / Denkmalschutz / Lage: Iglingerhof 234
  • Iglingerhof / bereits im Mittelalter bezeugtes Hofgut / ehemals Besitz des Zisterzienserinnenklosters Olsberg / aus 2 historischen Häusergruppen bestehend / durch die Christoph Merian Stiftung erworben 1918 / Hofanlage 1974 umfassend instand gestellt / Lage: Tal zwischen Magden und Wintersingen

Mettauertal

  • Mettauertal besteht aus den Ortsteilen: Etzgen, Hottwil, Mettau, Oberhofen, Wil
  • Rebbau

Mettau

  • Pfarrkirche St. Remigius katholisch / erbaut 1773-75 in spätbarockem Stil von Baumeister Johann Schnopp / Saalkirche mit 3-seitig geschlossenem Chor / Innenraum im Rokokostil mit Fresken von Franz Fidel Bröchin und Stuckaturen von Luzius Gams / Altäre und Kanzel aus marmorisiertem Holz vom Schwarzwälder Bildhauer und Altarbauer Johann Michael Hartmann / Turm von der vormaligen Kirche von 1670 übernommen / Denkmalschutz / Lage: Unterdorf 8
  • Alte Mühle / spätgotischer Kernbau von 1564 / Vielzweckbau mit Wohn- und Ökonomieteil / datiertes Zwillingsfenster im Obergeschoss / gekehlter Rundbogendurchgang im Innern / Lage: Alte Mühle 53
  • Flösserweg / siehe Aargau→Wandern→Wanderweg

Etzgen

  • Bruderklausenkapelle / erbaut 1948 nach Plänen von Walter Bossart-Zumsteg / Saalbau mit rechteckigem Schiff und freistehendem Campanile / aussenliegende Tragstruktur aus unverputzten Bruchsteinpfeilern / Vorzeichen unter Pultdach / Innenraum mit Riementäfer und Flachtonne / Wandbild von Augustin Meinrad Bächtiger von 1949 / Begegnungs- und Besinnungsort / Lage: Kapellenweg

Hottwil

  • Dorfkern mit grossen alten Bauernhäusern / gut erhaltener bäuerlicher Charakter
  • Gasthaus zum Bären / Kernbau von 1539 / westliche Erweiterung von 1746 / spätgotischer Mauerbau mit Staffelfenstern / skulptiertes Berner Wappen am oberen Staffelfenster / später zum Gasthaus mit Saal und Gästezimmern ausgebaut / Lage: Dorfstrasse 19
  • Äussere Mühle erbaut 1540 / Untere Mühle erbaut 1564 / Untervogtshaus erbaut 1538-39
  • Ruine Wessenberg / Burg erbaut Ende des 12. Jh. / Sitz der Freiherren von Wessenberg / im 15. Jh. zerfallen / heute vor allem Geländeformen und Grundrissspuren erkennbar / Lage: Am nördlichen Ende des Wessenberges

♦ Oberhofen

  • Schulhaus altes / erbaut 1894 nach Brand des Vorgängerbaus / kleines spätklassizistisch anmutendes Landschulhaus mit Walmdach / zeichenhaftes Glockentürmchen mit Pyramidenhelm / streng axial gegliederte Fassaden / hohe Rechteckfenster mit Gewänden aus rotgrünem Oberhofner Schilfsandstein / saniert und rückwärtig erweitert 1998–99 / heute als Gemeindehaus genutzt / bildet mit Dorfplatz und Linde wichtigen Ortsmittelpunkt / Lage: Hauptstrasse 15
  • Bauernhaus / erbaut 1791 als stattlicher bäuerlicher Vielzweckbau mit Gerschilddach / Wohnteil und ehemaliger Ökonomietrakt unter originaler Sparrendachkonstruktion mit liegendem Stuhl / Fenster und Hauseingang mit Gewänden aus Oberhofner Schilfsandstein / im 19. Jh. Laden mit eigenen Produkten / vor 1894 vorübergehend Dorfschule / Stube mit Stuckspiegel / Nebenstube mit gestemmter Kassettendecke / Lage: Hauptstrasse 26
  • Wegkreuz / erstellt 1886 / Sockelquader aus Muschelkalkstein mit Christusmonogramm / zierliches Prankenkreuz aus hellerem Stein mit kleinem goldfarbenem Kruzifix / von niedriger Sockelmauer eingefasste Anlage / Lage: Verzweigung Hauptstrasse / Brunnstrasse
  • Grenzstein / historischer Marchstein des Stifts Säckingen / geschmückt mit Äbtissinnenstab und querliegendem «S» / möglicherweise Grenzstein des Mettauer Dinghofs im Besitz des Damenstifts Säckingen / Lage: Windfall

Wil

  • Kapelle St. Wendelin / erbaut 1697 / spätbarocker Kleinbau mit rechteckigem Schiff und polygonalem Chorabschluss / Dachreiter mit Zwiebelhaube / helle Flachdecke mit Stuckaturen von Lucius Gambs / spätbarockes marmoriertes Altarretabel / farbig gefasstes Vesperbild bzw. Pietà aus dem späten 15. Jh. in der Mittelnische des Altars / seit 1938 in der Kapelle aufgestellt / Kapelle restauriert 1976–79 und 2006–07 / Denkmalschutz
  • Wiler Trotte / Gemeinschaft von Winzern → Weinbaugenossenschaft seit 1992 / Lage: Oberdorfstrasse 65
  • Kohlplatz Egghalde / ehemaliger Köhlerplatz in einer früheren Mergelgrube / Aussicht auf das Mettauertal / Lage: Oberhalb der Egg
  • Langer Markstein / auch Dreiländerstein / historischer Grenzstein auf der Wasserscheide ob Hagenfirst / gesetzt 1520 / markierte den Grenzpunkt zwischen Vorderösterreich, Berner Aargau und Grafschaft Baden / Denkmalschutz / Lage: Freienholz

Möhlin

  • Möhlin besteht aus den Ortsteilen: Obermöhlin, Untermöhlin, Riburg

♦ Untermöhlin

  • Kirche St. Leodegar katholisch / erbaut 1939 als eine typische Wegkirche / in Anlehnung an den Grundriss einer antiken Basilika / langgezogener Bau vom Vorplatz über Kirchenschiff zum Chor ausgerichtet / Metzler-Orgel mit 35 Registern 1958 / Gesamtrenovation mit Neugestaltung des Chorraums 2004–05 / Innenrenovation und neuer Stationenweg von Franz Bucher 2022–23 / Lage: Dorfmitte/ Lage: Dorfmitte
  • Dorfmuseum Melihus / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Bild- und Tonarchiv / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Kirche St. Leodegar christkatholisch / erste Kirche 794 erwähnt / Turm 1398 um- oder neugebaut / Schiff und Chor 1607 neu aufgerichtet, mittelalterlicher Turm beibehalten / nach Verwüstung im Dreissigjährigen Krieg barock ausgestattet / Innenausstattung von 1660-1770 in schwungvollen Formen der Barock- und Rokokozeit / flach gedecktes Schiff und leicht erhöhter Chor / Gesamtrestaurierung mit Freilegung der Deckengemälde 1953–54 / Gesamtsanierung und neue Orgel von Armin Hauser 1982–87 / Denkmalschutz / Lage: Chillehügel
  • Kirche reformiert / erbaut 1947–48 nach Plänen der Architektengemeinschaft Löpfe-Hänni, Baden und Schüpbach, Rheinfelden / Geläute mit 4 Glocken / 1. Glocke 1948 von H. Rüetschi AG, Aarau, von der Bata Schuh AG gestiftet / 3 weitere Glocken 1954 / Metzler-Orgel von 1971 / Lage: Wildenrain

♦ Obermöhlin

  • Kapelle St. Wendelin katholisch / erstmals erwähnt 1479 / heutiger nachgotischer Kapellenbau von 1688 / steiles Satteldach mit leicht eingezogenem Chorpolygon / Dachreiter mit geschindeltem Spitzhelm / Schiff mit Gipsplafond / 3-seitig schliessender Chor mit Gewölbegraten / Wandbilder zum Leben des Hl. Wendelin 1920–23 von Hans Stocker / freigelegt und restauriert 1987–88 / Denkmalschutz / Lage: Abzweigung Richtung Zeiningen
  • Mühle untere / erstmals erwähnt 1390 / heutiger Bau 1588 als nachgotischer Mühlenbau mit Ölmühlenanbau aus der Zeit kurz vor 1778 / um 1820–30 klassizistisch überformt / ehemals Getreidemühle und Ölmühle mit mehreren Wasserrädern / Betrieb 1949 eingestellt / Wasserrad 1996 rekonstruiert / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse 90

♦ Riburg

  • Kapelle St. Fridolin christkatholisch / erbaut 1711-19 / gestiftet durch einen Riburger Bürger / kleine gut erhaltene Kapelle / Schiff und Chorpolygon unter ostseitig abgewalmtem Steildach / zierlicher geschindelter Dachreiter / Rundbogenportal mit Schlussstein von 1719 / barockes marmoriertes Altarretabel aus dem frühen 18. Jh. / 1967–68 Gesamtrenovation / 1994 Brüstungsorgel von Armin Hauser / Denkmalschutz / Lage: Fridolinsgasse
  • Bata-Park / Schuhfabrik und Werkssiedlung / ideale Fabrikstadt mit Bauten für Arbeiten, Wohnen und Freizeit in Landschaftspark eingebettet / erste Produktionshalle 1932 / erste Fabrikhochbauten 1934–35 und 1936–37 / Wohlfahrtsgebäude 1948 / Produktionsgebäude mit Rasterfassaden nach Zlíner Modul / Produktion 1990 eingestellt / heute Gewerbepark / Industrie-Denkmal

Rhein / Rheinebene

  • Wehranlage Bürkli / Historiker vermuten hier einen Wachturm der spätrömischen Grenzbefestigung vom 4. Jh. / und am selben Ort im Frühmittelalter eine grosse Wehranlage / südseitig durch Halsgraben, mächtigen Erdwall und gemauertes Torgebäude geschützt / Fundamente des Torgebäudes 1941 ausgegraben und konserviert / gestaffelte Wälle und Gräben sprechen für eine Datierung in die Zeit der Ungareneinfälle von 917 und 925 / Denkmalschutz / Lage: Am Rhein
  • Wachtürme römische / Möhlin-Fahrgraben und Möhlin-Untere Wehren / spätrömische Wachturmruinen am Hochrhein / Teil der römischen Rheinbefestigung / 2014 restauriert und mit Informationstafeln versehen / frei zugänglich / Lage: Am Rhein
  • Hirschenpark Röti / siehe Aargau→Erlebnis→Tierpark
  • Storchenstation und Vogelpflegestation / siehe Aargau→Erlebnis→Tierpark
  • Breitsee / Ca. 200 x 300 m grosse eiszeitliche Mulde / ursprünglich Sumpf mit Torfmoor / Erlen-Birken-Bruchwald auf dem Moor / Lebensraum für viele spezialisierte Pflanzengesellschaften und Wasservögel / Lage: Oberforst
  • Naturschutzgebiet Bachtele / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Naturschutzgebiet Burstel / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Naturschutzgebiet Haumättli / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Talmattweiher / künstlich angelegter Teich 1972 / Lebensraum für Amphibien
  • Rheinebene / weite Spazier- und Naherholungslandschaft

Sunneberg

  • Waldreservat Sunneberg / eichenreicher Laubmischwald mit alten knorrigen Eichen / Zeugnis früherer Mittelwaldwirtschaft / Lebensraum für Kleingetier / Fläche Eichenreservat: 191 ha / Fläche Naturwaldreservat: 25 ha / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Sunnebergturm / Aussichtsturm erbaut 1912-13 aus Jurakalkstein / Aussichtsplattform Höhe 22 m / Treppenstufen 99 / Turmstübli seit 1951 durch die Naturfreunde Möhlin an Sonntagen und ausgewählten Feiertagen bewartet / Wandergebiet

Mönthal

  • Mönthal besteht aus den Ortsteilen: Ampfern, Mönthal
  • Dorf eingebettet in umliegende waldige Jura-Aufschichtungen
  • Kirche reformiert / erstmals erwähnt 1273 / romanisch-frühgotisches Langhaus als unregelmässiges Rechteck / um 1480 wurde zum bestehenden Kirchenschiff ein neuer, gewölbter Chor mit Pultdach angefügt / schlichter Innenraum in Weiss und Holz / spätgotischer Taufstein aus dem 15. Jh. / eine frühbarocke Kanzel mit Schalldeckel von 1613 / eingebaute Holzempore von 1641 / Chor mit Kreuzrippengewölbe und hölzernen Chorherrensitzen / im Ostfenster des Chors eine prächtige Rundscheibe mit Lamm Gottes und Wappen der Ratsherren von Brugg (1590) / quadratischer Turm mit  Käsbissendach / Geläute mit 3 Glocken / gegossen 1 Stk 1587, 1 Stk 1688, 1 Stk 1966 von 3 verschiedenen Giessereien / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse

Mumpf

  • Kirche St. Martin katholisch / erste Kirche 1302 erwähnt / mittelalterlicher Bau 1541 nach Westen verlängert und Kirchturm angefügt / Langhaus 1683 neu errichtet / Chor 1741 ersetzt / Gesamtrenovation 1939–41 mit Anbau einer 2. Sakristei / Chor abgebrochen 1956–57 / durch ca. 3-mal grösseren Neubau ersetzt nach Plänen von Alois Moser, Baden / gedrungener spätgotischer Kirchturm von 1541 / zweiachsiges Schiff mit Satteldach / Spitzbogenfenster mit Masswerk / moderner polygonaler Chor mit Zeltdach / Lage: Kirchplatz
  • Dorfmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Rheinfähre / Anlegestelle unterhalb der Kirche
  • Spazierwege am Rhein
  • Kapf / 1991 ausgegrabene mittel- bis spätneolithische befestigte Siedlungsstelle / von mächtigem Graben umgeben und vermutlich mit Palisaden geschützt / Pfosten-, Brand- und Tonlagergruben, Keramik und Steinwerkzeuge nachgewiesen / archäologischer Fundplatz

Obermumpf

  • Kirche St. Peter und Paul christkatholisch / erste Kirche 1302/04 erwähnt / ältester Vorgängerbau möglicherweise bereits im 8. Jh. / Turm 1494 erbaut / Kirchenschiff 1738 neu errichtet / seit 1898 Zentrum der christkatholischen Kirchgemeinde Obermumpf-Wallbach / Lage: Rank
  • Pfarrkirche St. Peter und Paul katholisch / erbaut 1960–62 nach Plänen von Alois Moser, Baden / Kirchenbau der Nachkriegsmoderne / skulptural gestaltetes Kirchenschiff unter asymmetrischem Kreuzdach / Einheitsraum mit fassadenhohen Farbglaspartien / freistehender Glockenturm / Lage: Rank
  • Alte Glocke von 1674 / ehemalige Glocke der alten Pfarrkirche St. Peter und Paul / stammt aus dem früheren Geläut der heutigen christkatholischen Kirche / Lage: Auf dem Friedhof aufgestellt
  • Mumpferflue / Aussichtspunkt auf Rheinebene / Laub- und Nadelmischwald mit Sitzplätzen und Cheminée / Kiosk seit den 1950er-Jahren / an Sonntagen bei schöner Witterung betrieben
  • Siedlungsstelle Mumpferflue / archäologische Überreste einer befestigten Anlage mit Abschnittsgräben / Denkmalschutz / Lage: Mumpferflue
  • Naturschutzgebiet Malzrüti / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis

Oberhof

Oberhof

  • Kapelle St. Josef / erbaut 1818-19 / Rechteckbau mit bündig anschliessendem Polygonalchor / spätbarocker Altar / mit Figuren aus dem 1. Drittel des 17. Jh. von Heinrich und Melchior Fischer, Laufenburg / Gesamtrenovation 1975 / Lage: Dorfstrasse 43
  • Altes Schulhaus / erbaut 1844 als spätklassizistischer Putzbau mit symmetrisch durchgestalteten schlichten Fassaden / heute Gemeinderatssitzungszimmer, Vereinszimmer und Kindergarten / Lage: Dorfstrasse 43
  • Eierlesen / siehe Aargau→Erlebnis→Anlass
  • Nothelferkapelle / erbaut um 1600 als spätgotische Wegkapelle mit Polygonalchor und gefasten Rundbögen / den 14 Nothelfern geweiht / nach lokaler Überlieferung als Gelübdekapelle im Zusammenhang mit der schwedischen Brandschatzung von 1633 gedeutet / Lage: Dorfstrasse

Ausserhalb Oberhof

  • Historischer Grenzstein / Bernerstein zwischen den Stockmatthöfen und dem Benkerjoch / markiert die Grenze zwischen dem Berner Aargau (Bezirk Aarau) und dem Fricktal (Bezirk Laufenburg) / Lage: Stockmatt
  • Historischer Grenzstein / Dreiländerstein bezeichnet den Punkt, an dem vor 1802 die Territorien der eidgenössischen Stände Bern und Solothurn mit dem vorderösterreichischen Fricktal zusammenstiessen / markanter Grenzstein von 1628 / Lage: Salhöhe 
  • Naturschutzgebiet Strihen / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Rundweg / siehe Aargau→Wandern→Wanderweg
  • Wittelweiher (2 Stk) / 1976 angelegt / nur mit Meteorwasser gespiesen / inmitten der Waldklus ideales Feuchtbiotop

Oeschgen

  • Rebbau
  • Pfarrkirche St. Kosmas+Damian katholisch / erbaut 1911–12 nach Abbruch der baufälligen mittelalterlichen Vorgängerkirche / neuromanische Saalkirche mit eingezogenem polygonalem Chor und Chorflankenturm / Naturholz-Täferdecken in Schiff und Chor / 3 barocke Altäre aus der Vorgängerkirche übernommen / Hochaltar von 1693 mit Hauptblatt der Heiligen Kosmas und Damian / Seitenaltäre um 1760, heute Maria und Josef geweiht / Nepomuk-Statue von Johann Isaak Freitag und weitere Holzskulpturen des 18. Jh. / / der Kirchenschatz beinhaltet 2 wertvolle Messkelche vom 17.-18. Jh. / beide von den Freiherren von Schönau-Oeschgen gestiftet / Geläute mit 5 Glocken / gegossen 4 Stk 1911, 1 Stk 1998 von der Giesserei Rüetschi, Aarau / Renovationen 1972 und 1999–2000 / Lage: Mitteldorfstrasse 9
  • Schönauer Schlössli / erbaut 1597-98 unter Iteleck von Schönau als kleiner feudaler Landsitz / Zentrum der ehemaligen schönauischen Grundherrschaft Oeschgen / nachgotischer 2-geschossiger Putzbau mit Satteldach, Krüppelwalm und polygonalem Treppenturm mit Spitzhelm / 1693 kleiner Saal mit heraldisch bemalter Felderdecke / nach Übernahme durch die Gemeinde 1973–76 tiefgreifend renoviert / Denkmalschutz
  • Zehntentrotte / erbaut um 1700 / ehemals herrschaftliche Trotte der Schönauer / behäbiger Mauer- und Fachwerkbau unter steilem Satteldach / früher zeitweise mit 3 Trottbäumen / heute vorwiegend Abstellraum der Gemeinde / prägender Teil des historischen Dorfzentrums zusammen mit Schlössli und Pfarrkirche / Lage: Talrain 68
  • Die Töpferwerkstatt / ehemals Keramikatelier Mathies Schwarze / kreativer Atelier- und Kursort für Keramik / Lage: Mitteldorfstrasse 99
  • Circusmuseum Nock / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Velomuseum Theodor Frey / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Schwedenhaus / erbaut um 1600 als stattliches Mittertennhaus mit Wohnteil, mittiger geschlossener Tenne und Stallteil / Fassadenmauerwerk, Rundbogentore aus Tuffstein und Teile der älteren Fenstergewände erhalten / Dachkonstruktion von 1726 / 2003–04 Wohnteil saniert / 2006 Ausbau des Dachraums / überdauerte die Einfälle der Schweden und Franzosen im Dreissigjährigen Krieg, daher der Name / Denkmalschutz / Lage: Hohlenweg 41
  • Nepomukstatue in Bildhäuschen / entstanden um 1730 / farbig gefasste Steinplastik des Hl. Johannes Nepomuk / 1723 wurde Nepomuk zum besonderen Schutzpatron der Gemeinde gewählt / Bildhäuschen 1975 wegen Strassenkorrektion an den heutigen Standort versetzt / Denkmalschutz / Lage: Vorstadt
    Naturschutzgebiet Wolfgarten / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Eierleset / siehe Aargau→Erlebnis→Anlass
  • Scheibensprengen / siehe Aargau→Erlebnis→Anlass

Olsberg

  • Olsberg ist zweigeteilt / der Violenbach trennt zwischen Aargau (Dörfli) und Baselland (Ländli)
  • Stift Olsberg / Zisterzienserinnenkloster Hortus Dei / nach Olsberg verlegt und hier gegründet 1236 / Klosteranlage in mehreren Bauphasen entstanden / Klosterkirche wird Pfarrkirche 1786 / Umwandlung in ein weltliches Damenstift 1790 / Betrieb vom Kanton Aargau übernommen 1803 / Klosteraufhebung 1805 / Töchterinstitut 1805-41 / Pestalozzistiftung der Deutschen Schweiz 1846 / Zöglingsheim für Knaben und Jugendliche / heute ein nach pädagogischen Grundsätzen geleitetes Schulheim / renoviert 1972-95
  • Stiftskirche Olsberg christkatholisch / Gründungskirche um 1236 begonnen / nach Klosterbrand von 1427 vollständig neu erbaut / gotischer Kirchenneubau 1434 / barocke Umgestaltung 1715 mit verkürztem Langhaus, neuer Westfassade und eingestelltem Frontturm / gotisches Schiff und polygonal geschlossener Chor / Frontturm bis zur Giebelspitze als 2-kantiger Risalit ausgebildet / darüber 8-eckiges Glockengeschoss / Dachhaube mit zwiebelförmiger Laterne / 3-schiffige Pfeilerhalle im westlichen Kirchendrittel als Trägerin der Orgelbühne / flach gedecktes Schiff ohne Triumphbogen direkt in das gleich breite Presbyterium übergehend / Hochaltar von 1673, Johann Scharpf zugeschrieben / Seitenaltäre mit Régence-Aufbauten bald nach 1732 / Grisaillefresken des 17. Jh. wieder freigelegt 1977 / umfassende Restaurierung 1972–81 / heute Kirche der Christkatholischen Kirchgemeinde
  • Konventgebäude / Kernbestand seit dem 14. Jh. / im 16. Jh. an die Hanglage angepasst / 1683–86 umfassend saniert und aufgestockt / drei hakenförmig aneinandergefügte Gebäudeflügel unter gewinkeltem Knickdach / Fassaden mit lang gereihten Rechteckfenstern verschiedener Bauphasen / 1864 nach Abbruch von Nordtrakt und Teil des Osttrakts vom Kirchenbau getrennt / Kreuzgang mit 15 zusammenhängenden spätgotischen Gewölbejochen / Refektorium mit Régence-Kastenofen von 1751 / Stube mit beschnitzter Holzdecke / heute Teil des Schulheims / Denkmalschutz
  • Klosterscheune / erbaut 1777 anstelle eines älteren klösterlichen Ökonomiegebäudes / Mauerbau in steiler Hanglage / talseitig 3-geschossig, bergseitig 2-geschossig / Dach mit gigantischem 3-geschossigem Stuhl / bis heute landwirtschaftlich genutzt / Denkmalschutz
  • Beichtvaterhaus ehemaliges / erbaut oder wesentlich umgebaut 1742 unter Äbtissin Maria Johanna von Roll / später christkatholisches Pfarrhaus bzw. Kirchgemeindehaus / Hauptfassade mit Wappentafel der Äbtissin über dem Eingang / barocke Holztreppe mit profilierten Balustern / Bestandteil des Klosterbezirks / Lage: Chloster 6

Rheinfelden

♦ Altstadt

  • Altstadt mit malerischen mittelalterlichen Gassen
  • Marktgasse / Hauptachse der Altstadt / führt von der Rheinbrücke durch das historische Zentrum zum Storchennestturm
  • Stadtkirche St. Martin / christkatholisch sei 1871–72 / Stadtkirche mit mehreren Bauphasen / heutiger Bau wesentlich gotisch geprägt / mit barocker und spätbarocker Ausstattung des 17. & 18. Jh. / Geläute mit 4 Glocken / gegossen 1 Stk 1350, 1 Stk 15. Jh., 1 Stk 1539, 1 Stk 1745 von 4 verschiedenen Giessereien
  • Pestlaterne / Laterne der Sebastiani-Bruderschaft / 1541 während einer Pestepidemie gegründet / mit der Pestlaterne ziehen die 12 Sebastianibrüder singend durch die verdunkelte Altstadt zu den Brunnen, um die Pesterreger zu vertreiben  Brauch des Brunnensingens / seit 1541 jeweils am 24.12. und 31.12. nach dem letzten Glockenschlag um 23:00 h / Lage: Stadtkirche St. Martin
  • Johanniterkommende ehemalige / 1448 Zerstörung der ausserhalb der Stadtmauern gelegenen älteren Johanniterkomturei / 1451 Ankauf einer Liegenschaft in der Nordostecke der Altstadt / 1455–56 Neu- und Umbauten auf dem ummauerten Areal östlich der Rheintorgasse / Ordenshaus mit Johanniterstube, Saalräumen, Hauskapelle und Hof / im Kern Mauern und Balkenlagen eines Vorgängerbaus von 1417 erhalten / 1546 Standerker mit Hauskapelle an der Westfassade angefügt / Wandmalereien und dekorative Farbfassungen des 16. & 17. Jh. / Gesamtsanierung 2003–04 / bedeutendes Zeugnis der Johanniter in Rheinfelden / Lage: Johannitergasse 9
  • Ritterhaus / Hauptgebäude der ehemaliges Johanniterkommende / gotische Johanniterstube mit Bohlen-Bälkchendecke von 1455 / Saalräume mit erhaltenen, überdeckten Malereiresten / 1546 angebauter Erker mit kleiner Hauskapelle und Kreuzrippengewölbe / Giebel mit Renaissance-Architekturrahmen von 1567 / Bestandteil der Kommendenanlage mit Kapelle, Ökonomiegebäuden und Hof / Lage: Johannitergasse 9
  • Johanniter-Kapelle / erbaut 1456–57 durch den städtischen Werkmeister Herman / Johannes dem Täufer geweihte, spätgotische Ordenskapelle der ehemaligen Johanniter / spätgotischer Bruchsteinbau mit Satteldach und 3-seitigem Chorabschluss / Spitzbogenfenster mit gotischem Masswerk aus oberrheinischem Buntsandstein / Wandmalereien des 15. & 16. Jh. und spätere Malereien / Chorbogenwand mit Jüngstem Gericht / Schalltöpfe unterhalb der Decke beim Chor / Sakramentshäuschen / seit 1996 Kultur- und Ausstellungsraum / Lage: Johannitergasse
  • Rathaus / erbaut nach dem Brand von 1531 / barock geprägte Fassade / Ratsstube mit gotischer Decke und zahlreichen Wappenscheiben / Innenhof mit Freitreppe 1613-14 und freskengeschmückten Wänden / im Innenhof runder Steintisch von 11 Schweizer Zähringerstädten gestiftet / anlässlich der 850Jahr-Feier von Rheinfelden 1980 / Rathausturm erbaut 1392-93 Jh. / Höhe 31 m / Lage: Marktgasse 16
  • Albrechtsbrunnen / erbaut 1. Hälfte 14. Jh. / heutige Doppelwannen und Brunnenstock aus Mauerwerk von 1850 / Kopie der Brunnenfigur (Bannerträger) von 1542 / Original im Fricktaler Museum / Lage: Albrechtsplatz

Stadtbefestigung

  • Östlicher und südlicher Teil der Stadtmauer mit Wehrgang und 3 Türmen erhalten: Obertorturm, Kupfer- oder Storchennestturm, Diebesturm
  • Obertorturm / sicherte das südöstliche Stadttor / seit dem Mittelalter schlagen die Glocken die Stunden 7 Minuten vorher / damals das Zeichen für die Leute ausserhalb der Stadtmauern, sich zu beeilen / denn abends beim Eindunkeln wurden die Toren verschlossen
  • Kupfer- oder Storchennestturm / östlicher Wehrturm in der Verlängerung der Kupfergasse / ehemaliges Kupfertor / oberstes Stockwerk mit ältesten Hölzern von 1359–60 / Storchennest und Aussichtspunkt / Besichtigung
  • Messer- oder Diebesturm / Wehrturm an der nordöstlichen Ecke der Stadtbefestigung bei der Johanniterkommende / sicherte die bei Niedrigwasser als Schwachstelle geltende Rheinseite / 3-eckig wirkender Turmgrundriss am Rheinufer

Rhein

  • Rheinbrücke / erbaut 1912 als Bogenbrücke aus Stahlbeton / an dieser Stelle bereits im Mittelalter wichtiger Rheinübergang / Statue des Hl. Johannes Nepomuk / verbindet Rheinfelden AG mit Rheinfelden Baden [D]
  • Zähringerbrüggli / erbaut 1979 als Holzbrücke / Länge 8 m / führt über den Magdenerbach
  • Inseli mit Burgstell / Rheininsel am Standort der ehemaligen Burg Stein / zusammen mit Stadtgründung und Rheinbrücke im Mittelalter politisches Machtzentrum / Burg 1445 zerstört / beim Sandstrand kleiner Rest des Brückenkopfs der 1897 abgebrannten gedeckten Holzbrücke erhalten
  • Schiffstation / Rheinschiffahrt, Schiffrundfahrten
  • Laufwasserkraftwerk / Betrieb 1898 / Neubau 2003-12 / 1 Dotierturbine und 4 Rohrturbinen-Maschinen-Gruppen / Leistung Pel = 100 MW / Energie Wel = 600 Mio. kWh/a
  • Ausstellungspavillon Kraftwerk 1898 / Rundbau mit der Geschichte des alten Kraftwerkes / Lage: Rheinfelden [Deutschland]

Kultur

  • Stadtpark / öffentliche Grün- und Aufenthaltsräume am Rhein
  • Walderlebnispfad / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Naturschutzgebiet Hangwald / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Brauerei Feldschlösschen / gegründet 1876 durch Theophil Roniger und Mathias Wüthrich / Bauten in Sichtbackstein und burgenartiger Architektur / Malzdarre 1888 als erstes grösseres Gebäude im Burgenstil / Sudhaus- und Produktionsbauten als markantes Industrieensemble / Turm erbaut 1929 / Höhe 62 m / weitläufiges Brauereiareal auf Hangterrasse / Lage: Theophil Roniger Strasse

Riburg

  • Rheinsalinen / Saline seit 1848 in Betrieb / Salzgewinnung durch Bohrungen in die 400 m tiefer liegenden Steinsalzschichten / Wasser löst das Salz im Untergrund / die konzentrierte Sole (Salzwasserlösung) wird zu überirdischen Sammeltanks gepumpt / von hier zur Saline, wo sie enthärtet und in der Verdampfungsanlage kristallisiert wird / Besichtigung ehemaliger Bohrhäuser
  • Saldome 1 / Holzkuppelbau zur Salzlagerung / Durchmesser 93 m / Höhe 31 m / Tragwerk aus unbehandelten verleimten Bogenbalken aus Weisstannen- und Fichtenholz / Lagerkapazität ca. 80’000 t Kochsalz / Betrieb 2005
  • Saldome 2 / Holzkuppelbau zur Salzlagerung / Durchmesser 120 m / Höhe 32,5 m / Tragwerk aus Brettschichtholz bzw. Holzleimbindern / Konstruktion als Kalotte mit Dreieckelementen / Lagerkapazität ca. 120’000 t Auftausalz / Betrieb 2012

Sisseln

  • Kapelle St. Fridolin / erbaut 1823 als schlichte spätbarocke Saalkirche / polygonal schliessender Chor / geknicktes Walmdach mit oktogonalem Dachreiter über der fensterlosen Eingangsfront / Chorbogen mit von Putten präsentierter Stuckkartusche / klassizistischer Stuckmarmor-Hauptaltar aus der Bauzeit / 2 klassizistische Stuckmarmor-Seitenaltäre 1871 aus der abgebrochenen alten Kirche von Eiken übernommen / 8 Kirchenfenster von 1928 mit farbigen Heiligendarstellungen / Einbau einer Orgel 1997 / Lage: Kirchgasse Stuckmarmoraltären
  • Steinspeicher / erbaut 1752 / leicht ins Gelände eingetiefter grosser Gewölbekeller / darüberliegendes Speichergeschoss / Lage: Unterdorf 58
  • Sodbrunnen / unbekannter Entstehungszeit / neu aufgemauerte Brüstung und nach 1993 aufgesetztes Dachhäuschen / Erinnerung an die frühere Wasserversorgung des Dorfes / um 1900 verfügte Sisseln noch über 24 Sodbrunnen / Lage: Unterdorf

Stein

  • Kirche reformiert / erbaut 1927 von Architekt Haller, Kölliken / kleine Saalkirche über gestrecktem 8-eckigem Grundriss / Walmdach mit 8-eckigem Dachreiter, geschweifter Kupferhaube und Geläute mit 2 Glocken / ornamentale Farbverglasung in den Rundbogenfenstern / Anbau auf der Nordseite 1981 / Hauser-Orgel 1986 / Lage: Gartenstrasse 9
  • Holzbrücke / historische gedeckte Brücke über den Rhein nach Bad Säckingen [D] / erstmals erwähnt 1272 / mehrfach durch Kriege und Hochwasser zerstört und erneuert / Länge 203,7 m / für den motorisierten Verkehr seit 1979 gesperrt / heute Fussgänger- und Velobrücke / Lage: Rheinbrückstrasse
  • Fridolinsbrücke / erbaut 1977-79 aus Stahlbeton / moderne Strassenbrücke über den Rhein zwischen Stein und Bad Säckingen [D] / Brücke für den motorisierten Grenzverkehr / beidseitige Fusswege
  • Fridolinsinsel / ehemals Hungerinsel / Lage: Zwischen beiden Rheinbrücken
  • Biotope / Nist- und Brutstätten / Hinweistafeln zu Pflanzen und Lebewesen / Lage: Beim Wasserkraftwerk
  • Naturschutzgebiet Bustelbach / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Friedensplatz / Aussichtspunkt oberhalb Stein / Lage: Rütistrasse
  • Spazierweg und Radwege am Rhein

Wallbach

  • Pfarrkirche St. Sebastian katholisch / erbaut 1892 als Kapelle / 1928 durch Karl Strobel, Zürich, zur 1-schiffigen Saalkirche erweitert / seitlich angestellter Turm / Kirche 1970–71 umfassend umgebaut / ergänzt durch ein 2. Langhaus, Pfarreisaal, Muttergotteskapelle und Pfarrhaus / heute Y-förmige Gesamtanlage / Glasfenster von Emil Schäfer, Basel / Lage: Kirchstrasse 17
  • Sebastianskapelle christkatholisch / erbaut 1698 als barocke Dorfkapelle / ursprünglich römisch-katholisch / seit Ende 19. Jh. von der christkatholischen Kirchgemeinde Obermumpf-Wallbach genutzt / Patrozinium der Heiligen Sebastian und Rochus
  • Fossilienmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Wachtürme römische / 3 bekannte spätrömische Wachturmstellen am Rhein / Teil der unter Kaiser Valentinian im 4. Jh. errichteten Rheinbefestigung / Wachturm an der Rheinstrasse im Keller des sogenannten Businger Hauses aktenkundig / archäologische Untersuchungen 2018–19 mit Nachweis mittelalterlicher Grubenhäuser / Lage: Am Rhein

Wegenstetten

  • Pfarrkirche St. Michael katholisch / Turm der Vorgängerkirche 1487 datiert / heutige barocke Kirche 1741 erbaut nach Entwurf von Johann Caspar Bagnato / Schiff mit gerundeten Ostecken und Ellipsechor / rot gefasste Rundbogenfenster und rekonstruierte Fassadengliederung / Callinet-Orgel 1843 / Gesamtrenovation 1984–86 / Geläute mit 5 Glocken / gegossen 4 Stk 1947, 1 Stk 1985 / Denkmalschutz / Lage: Kirchgasse
  • Mausohrfledermäuse / Kolonie im Dachstock der St. Michaelskirche
  • Mühle alte / Kern um 1600 / ehemalige Getreidemühle bis 1830 auch Taverne zum Schwanen / Mühlbetrieb mit 2 Mahlgängen, Röndle und gewölbtem Keller / oberschlächtiges Wasserrad mit 4,05 m Durchmesser von 1899 / nach 1914 zusätzlich elektrische Energie / Mühlsteine bis 1936 in Gebrauch / Mühlenbetrieb 1993 eingestellt / Lage: Mühlegässli 1
  • Flederhaus / erbaut 1803-04 als Taverne / früher Trotte, Wohn- und Ökonomiegebäude / seit 2017 im Besitz der Pro Natura Aargau / Stiftung Ferien im Baudenkmal / Ferienwohnung im Wohntrakt seit 2019 / Hort der Fledermausart der grossen Hufeisennasen im Ökonomiegebäude / Lage: Hauptstrasse 72
  • Wegenstetter Flue / Aussichtspunkt oberhalb von Wegenstetten / Feuerstelle und Picknickplatz / Lage: Ab Bushaltestelle Wegenstetten Mitteldorf in 1 h erreichbar
  • Wandergebiet

Wittnau

♦ Kirchhügel

  • Kirche St. Martin katholisch / erbaut 1765-76 anstelle eines spätgotischen Vorgängerbaus / spätbarocke Saalkirche mit eingezogenem Polygonalchor / alte Sakristei in den Neubau einbezogen / 1865 um 2 Fensterachsen verlängert und neuer Frontturm errichtet / Geläute mit 4 Glocken / gegossen von der Rüetschi AG, Aarau / über dem Geläute 1 kleinere Glocke von 1663 erhalten / Kirche mehrmals renoviert, letztmals 2001-02 / Holzstatue des Kirchenpatrons Martin von Tours 2002 von Stefan Hort / Lage: Kirchgasse
  • Martinsbrunnen / Brunnen am Nordhang des Buschbergs / Station des Martinswegs
  • Wallfahrtskapelle / erbaut 1868 / Kapelle 682 müM / Lage: Auf dem Buschberg

♦ Oberdorf

  • Altbachmühle Tschudi / erstmals erwähnt 1325 / bestehender Mühlenbau um 1640 / markanter steilgiebliger Mauerbau / ostseitiger Quergiebelanbau am rundbogigen Kellerportal von 1723 / Getreidemühle ehemals mit 2 Mahlgängen, Röndle und Griessstäube / angetrieben durch 2 oberschlächtige Wasserräder / Ersatz der Wasserräder durch Francis-Turbine 1941 / seit dem 18. Jh. mit der Müllerfamilie Tschudi verbunden / mit Mühlenscheune und ehemaliger Ölmühle gewerbegeschichtlich wertvolles Ensemble / Lage: Hauptstrasse, Oberdorf
  • Speicher / erbaut 1888 als kleiner Speicher mit massivem Sockelgeschoss und Fachwerk-Kniestockgeschoss / früher Speicher und Posamenterraum / Zeugnis der kleinbäuerlichen Lebensweise mit Heimarbeit / erinnert an Wittnau als früheres Zentrum der Fricktaler Seidenbandweberei / Lage: bei Hauptstrasse 60

Homberg / Thierstein

  • Burgruine Alt Homberg / erbaut um 1100 durch die Grafen von Homburg-Thierstein-Frick / 1356 beim Basler Erdbeben fast gänzlich zerstört / 1882-84 wurde die Ruine ausgegraben / Denkmalschutz
  • Naturwaldreservat Thiersteinberg / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis

Buschberg

  • Martinsweg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Lourdes-Grotte / seit 1902 bei der ersten Station des Kreuzwegs zur Buschbergkapelle / Tuffsteingrotte mit Madonna auf 532 müM / schmiedeiserne Umzäunung mit Schrifttafel «Maria-Hilf» / Kieswege, Holzbänke und steingefasste Pflanzenrabatten / Kreuzwegstationen erneuert 2003 / Lage: Am Fuss der Sunnehalde am Kreuzweg zur Buschbergkapelle
  • Buschbergkapelle / Wallfahrtsstätte auf dem Buschberg / geht auf ein Mirakel von 1668 beim Transport eines Mühlsteins zurück / Stationenweg von 1861 / bestehende offene Bethalle um 1868 / Holzkreuz mit farbig gefasstem Kruzifix / idyllische Lage auf dem Hochplateau zwischen Homberg und Limperg / Lage: Buschberg
  • Keltischer Grabhügel / errichtet im 7. Jh. vChr. / eisenzeitlicher Grabhügel auf dem Buschberg / Station des Martinswegs / Lage: Pkt 638.400/259.300
  • Findling / erratischer Block bzw. markanter Stein am Buschberg / Station des Martinswegs / Lage: Pkt 638.675/259.425
  • Refugium Horn / Ausgrabungen alter Kulturen von 900 vChr. bis 800 nChr. / bedeutendstes Zeugniss der Schweizer Ur- und Frühgeschichte / Denkmalschutz

Natur

  • Rebbau / Fläche 7 ha
  • Weiher Steindler / Weiher und Feuchtbiotop im Gebiet Steindler / Lage Südlich von Wittnau
  • Naturwaldreservat Leiberholden-Steindler / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Weiher Aechtel / Weiher und Feuchtbiotop / / Lage: Aechtel
  • Volg Erlebnishof / Volg-Naturena-Erlebnishof Fricktal / Bauernhof Helen+Herbert Schmid / Lage: Erlenhof
  • Fasnachtsfeuer / siehe Aargau→Erlebnis→Anlass
  • Wandergebiet

Wölflinswil

  • Pfarrkirche St. Mauritius katholisch / erbaut 1821 als klassizistische Saalkirche von Baumeister Fidel Obrist, Gansingen / klassizistisches Schiff mit eingezogenem Rundchor / 1899 um eine Fensterachse nach Westen verlängert / Glockenturm von 1427–28 aus der Vorgängerkirche übernommen / 1971–72 Gesamtrenovation der Kirche / Geläut mit 4 neuen Glocken / 2014 Innenrestaurierung / Chorglasmalereien von 1894 wieder eingebaut / farbige Raumfassung in Anlehnung an historische Befunde erneuert / Denkmalschutz / Lage: Stöckli 31
  • Missionskreuz / Chornbergerchrüz von 1880 / schlichtes Prankenkreuz aus gelblichem Kornbergstein gehauen / Lage: Auf dem alten Friedhof neben der Pfarrkirche
  • Sommerlinde / Alter 200-jährig / Stammumfang 4,3 m / Lage: Zwischen Pfarrgartenmauer und Kirche
  • Pfarrhaus / Kernbestand des 16.–17. Jh. / 3-geschossiger spätgotisch geprägter Mauerbau mit steilem Satteldach / runder Treppenturm an der westlichen Traufseite / Umbauten im 18. Jh. / Lage: Auf dem Kirchhügel
  • Pfrundscheune / freistehende Pfarrscheune im Pfarrhof / im Kern 17. Jh. / imposanter Dachstuhl mit massiven Balken / Lage: Auf dem Kirchhügel
  • Pfarrhof / geschlossene Baugruppe auf dem Kirchhügel / bestehend aus Pfarrkirche, Pfarrhaus, Pfrundscheune, Pfarrhofmauer und Kirchhof
  • Eierlesen / siehe Aargau→Erlebnis→Anlass
  • Eisenweg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Perimukweg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Zwei-Dörfer-Rundweg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Wandergebiet

Zeihen

  • Kirche St. Karl Borromäus katholisch / erbaut 1965–66 nach Plänen von Walter Moser, Zürich und Baden / weissverputzter Kirchenbau auf polygonalem Grundriss / breit gelagerter Kirchenraum mit zum Tal hin ansteigendem Pultdach / 5 Achsen mit quadratischen Oberlichtern / Glockenturm auf quadratischem Grundriss an der Nordseite / grosszügiger Zentralraum in Form eines gestauchten Oktogons / Schichtholzbinder auf Sichtbetonkonsolen / Buntglasfenster von Bernard Schorderet / liturgisches Mobiliar von Alfred Huber / Madonnenskulptur von Hans Loretan / eindrucksvolle spätbarocke Kreuzigungsgruppe vom 18. Jh. aus der alten Kirche übernommen / Kreuzigungsgruppe kantonal geschützt / Lage: Kirchweg, Niederzeihen
  • Kapelle St. Fridolin / erbaut 1839-41 / barocker Altaraufbau / Lage: Oberzeiherstrasse 122
  • Waldkapelle Eichkreuz / Votivkreuz gestiftet 1874 durch Johann Wendelin Bürgi aus Oberzeihen / vorderer Teil der Kapelle mit dem Kreuz von 1874 überdacht, jedoch nach 3 Seiten offen / 2 Bildstöcke mit Darstellungen des Gekreuzigten und Jesu am Ölberg / kleine Lourdesgrotte mit Marienfigur / Lage: Gebiet Eichgatter, Oberzeihen
  • Dorfmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Vogelpark Ambigua / siehe Aargau→Erlebnis→Tierpark
  • Eisenweg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Zeiher Homberg / Höhenzug des Kettenjuras auf 783 müM / früher Standort einer Berner Hochwacht / Aussichtspunk Endpunkt des Eisenweges

Zeiningen

♦ Kirchweg

  • Kirche St. Agatha katholisch / erbaut 1768–70 in barockem Stil von Baumeister Joseph Zeh, Laufenburg / Erweiterung des Chors und Neubau des schlanken seitlichen Turms mit pyramidenförmigem Käsbissendach 1930–32 nach Plänen des Architekten Arthur Betschon, Baden / langgestreckter Baukörper mit steilem Satteldach und rundbogigen Fenstern / eingezogener polygonaler Chor / sehenswerte Altäre, Kanzel, Gewölbefresken und ein prachtvoller Hauptfresco der Hl. Agatha / Chorfenster von Emil Schäfer, Basel 1913 / Glasmalereien der Erweiterung von Hans Albert & Söhne, Basel / Orgel von Metzler Orgelbau, Dietikon 1975 / Lage: Kirchweg 1
  • Laufbrunnen / erbaut 1848 / langes Becken mit gegliederten Seitenflächen / Brunnenstock aus Würenloser Muschelkalk / Lage: Kirchweg 1
  • Missionskreuz / erstellt 1776 / hoher steinerner Kreuzschaft auf kissenförmigem Sockel und profiliertem Unterbau / farbig gefasster Christuskörper aus Buntsandstein / vergoldetes Lendentuch und vergoldete Nagelköpfe / restauriert 1993 / Lage: Kirchweg 1
  • Pfarrhaus / erbaut 1559–60 / kompakter 2-geschossiger Mauerbau mit steilem, knapp aufliegendem Satteldach / teilweise erhaltene ursprüngliche Fensteröffnungen und spätgotisch gekehlte Steingewände / bauliche Erneuerung 1751 / Hauseingang mit Türgewände und Inschrift von 1859 / Lage: Kirchweg 1

♦ Mitteldorf

  • Altes Schulhaus / erbaut 1862–64 / stattlicher öffentlicher Massivbau im historischen Dorfzentrum / Lage: Mitteldorf 17
  • Bauernhaus mit ehemaliger Hufschmiede / Kern aus dem 17. Jh. / Umbau 1854 als bäuerlicher Mehrzweckbau mit handwerklicher Nebennutzung / Lage: Mitteldorf 24
  • Gasthaus Zur Taube / erbaut 1786 als spätbarocker Bau an der Einmündung der Mühlegasse / rückwärtiger Zugang zum Obergeschoss mit segmentbogigem Steingewände und historischem Türblatt aus Eichenholz / Wirtshausschild entstanden um 1786 im Stil Louis XVI / schmiedeeiserner Ausleger mit vergoldeten und farbig gefassten Zierelementen / fachgerecht restauriert 1987 / Lage: Mitteldorf 15
  • Brunnen / erstellt 1844 / vor dem Gasthaus Zur Taube / Lage: Mitteldorf 15
  • Dorfbrunnen / erstellt 1878 / Lage: Mitteldorf

♦ Oberdorf

  • Brunnen / erstellt 1880 / Lage: Mühlegasse
  • Bauernhaus mit Bäckerei / erbaut nach 1740 / neue Fassadengestaltung 1869 / Lage: Oberdorf 8
  • Waschhaus / erbaut 1. Hälfte 19. Jh. / kleiner freistehender bäuerlicher Zweckbau / Lage: Oberdorf 2

♦ Natur

Zuzgen

  • Kirche St. Georg christkatholisch / erbaut 1737-39 im spätbarocken Stil nach den Plänen des Deutschordensbaumeisters Johann Caspar Bagnato, Altshausen / ländliche Saalkirche mit 5-seitigem Polygonalchor und seitlichen Rechteckannexen / Schiff und Chor unter durchgehendem Satteldach / weisse Fassadenflächen mit roten Sockel-, Gesims- und Vertikalbändern / 8-kantiger Glockenturm in Fachwerkkonstruktion mit roter Schindelverkleidung und Zwiebelhaube / Portalvordach auf schlanken Holzsäulen / Im Inneren barocke Deckenfresken zur Mariengeschichte / Hochaltarretabel und Kanzel um 1739 / Hochaltarbild mit dem Drachenkampf des Hl. Georg und Oberbild des Hl. Fridolin von Hans Nägele, Waldshut / Seitenaltäre von 1775 im Rokokostil / Chororgel 1767 von Johann Baptist Hug, Freiburg im Breisgau / Gesamtsanierung 1966 / Lage: Kirchgasse
  • Kirche St. Georg katholisch / erbaut 1901-02 im neugotischen Stil nach Plänen des Architekten August Hardegger, St. Gallen / rechteckiges 4-achsiges Langhaus mit eingezogenem 5-seitigem Polygonalchor / 6-eckige Eingangsvorhalle als hölzerner Pavillon mit Spitzdach / spitzbogiges Granitportal / farbige und farblose Fensterverglasungen von Carl Holenstein, Rorschach / neugotische Altäre, Kanzel, Chordekoration und Gestühl / Orgel 1925 von Orgelbau Kuhn, Männedorf / nordseitiger Glockenturm mit hohem Spitzhelm / Geläut mit 4 Glocken / gegossen 1901-02 von Rüetschi, Aarau / Gesamtrestaurierung 2002 / Lage: Hauptstrasse
  • Pfarrhaus katholisch / erbaut im 18. Jh. / Lage: Kirchgasse
  • Pfarrspeicher / erbaut 1723 durch die Maurermeister Jakob und Antoni Frisch, Niederhofen / hell verputzter giebelständig zur Strasse ausgerichteter Speicherbau / rückseitig in den Hang eingetiefter Gewölbekeller / darüberliegende Schütte mit schmalen Luftscharten / gefastes Rundbogenportal zum Keller / hangseitiger Rundbogeneingang / doppelgeschossige hölzerne Zugangsläube / Dachkonstruktion seit 1854 mit Rafen / Laubenaufgang 1960 wiederhergestellt / Keller 1984–86 zur Pfarreistube ausgebaut / Lage: Hauptstrasse
  • Alte Post / erbaut 1860 als ehemaliges Bauernhaus / Lage: Hauptstrasse
  • Alte Bauernhäuser / erbaut ±1800 / Lage: Schulstrasse
  • Dorfbrunnen «Quelle» / vom Steinbildhauer Paul Agustoni, Zuzgen / Lage: Niederhofen
  • Galerie Looberg / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Chriesiberg / unverbautes Hochplateau des Schweizer Tafeljuras / Landschaftsschutz / Aussichtspunkt / ½ h Fussmarsch / Höhe 540 müM / Lage: Chriesiberg
  • Waldlehrpfad / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Evolutionspfad / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Trockenwiese Chatzehalde / bedrohte und schützenswerte Kleintiere, Pflanzen und Schmetterlinge / Lage: Chatzehalde
  • Trockenwiese Eggenrain / trockene und nährstoffarme Vegetationsfläche als Lebensraum spezialisierter Pflanzen- und Tiergemeinschaften / Lage: Eggenrain
  • Trockenwiese Tierrüti / artenreiche Naturschutzzone mit Magerwiese / Lebensraum besonders schutzwürdiger Pflanzen- und Tiergemeinschaften / Lage: Tierrüti
  • Trockenwiese Walledal / nährstoffarme Grünlandfläche mit spezialisierten Pflanzen- und Tiergemeinschaften / Lage: Walledal

Kanton Aargau Sehenswert / Region Zurzibiet

Böttstein

  • Böttstein besteht aus den Ortsteilen: Böttstein, Kleindöttingen

♦ Böttstein

  • Schloss Böttstein / erbaut 1615–17 durch die Brüder von Roll / Herrenhaus mit Toranlage und Ökonomiegebäuden / im Erdgeschoss erhaltene frühbarocke Stuckaturen / Lage: Schlossweg 20
  • Schlosskapelle St. Antonius, Franziskus und Ulrich / erbaut 1615–17 im Frühbarock / kurzer Rechtecksaal mit stark eingezogenem rundbogigem Chorbogen und tonnengewölbtem Chor / Verkündigungsgruppe über dem Chorbogen / Deckengemälde mit Marienkrönung / Empore eingebaut 1840 / umfassend restauriert 1985–87 / Lage: Schlossweg 18
  • Kapelle Maria vom guten Rat / erbaut 1766 / nach Plänen des Architekten Moser, Baden um 1 m gekürzt 1968 / Vordach auf Holzstützen erneuert / originales korbbogiges Steingewände und Schmiedeeisengitter von 1766 / Gnadenbild Maria mit Kind von 1867 / Lage: Birch
  • Untere Mühle / Sockel- und Kellermauerwerk von 1607 / erneuert 1847 als 2-geschossiges Wohn- und Mühlehaus / verputztes Bruchsteinmauerwerk, südwestseitiges Fachwerk und angebautes Radhaus / oberschlächtiges Holzwasserrad 1880–81 eingebaut und 1932 in gleicher Dimension erneuert / Raddurchmesser 9,6 m / Mühlenbetrieb bis 1973 / Lage: Schlossweg 4
  • Mühlenensemble / bestehend aus Unterer Mühle, zugehörigem Backhaus erbaut 1739 und Mühlenscheune erbaut 1821 / Lage: Schlossweg 4
  • Ölmühle Böttstein / siehe Aargau→Erlebnis→Museum

♦ Kleindöttingen

  • Kirche St. Antonius von Padua / erbaut 1969–71 nach Plänen des Architekten Justus Dahinden, Zürich / nach innen gerichteter offener Hallen-Einraum aus naturbelassenem rotem Sichtbackstein / frei gruppierter Altar, Ambo und Taufbrunnen / transparente Tabernakelhülle aus Glas / Walcker-Orgel, Ludwigsburg / freistehender Glockenturm / Geläute mit 4 Glocken / gegossen 1969 von Rüetschi AG, Aarau / dörflich gruppierte Anlage aus Kirche, Pfarrhaus, Atrium und Glockenturm / Lage: Antoniusweg 16
  • Amphibiengewässer Fischergrien / 5 grundwassergespeiste Weiher und Aussichtsplattform / angelegt 2018–19 / Lebensraum innerhalb eines Auengebiets und Amphibienlaichgebiets / Lage: Fischergrien
  • Weiher Weerd / aus einem bis um 1890 durchflossenen Aareseitenarm hervorgegangen / beim Kraftwerkbau um 1905 teilweise mit Aushub des Oberwasserkanals aufgefüllt / heute durch Aare-Sickerwasser gespeiste Weiher / umgebender Auenwald als geschützter Rest der früheren Aarelandschaft / Naturschutzgebiet / Lage: Weerd
  • Klingnauer Stausee / siehe Aargau→Topografie→Stausee

Döttingen

  • Pfarrkirche St. Johannes Evangelist katholisch / erbaut 1960–61 nach Plänen des Architekten Hermann + Hans Peter Baur, Basel / einheitlicher Saalraum mit zurückhaltender Lichtführung / Altar aus hellem Castione-Marmor und Entwürfe für Tabernakel, Leuchter und Vortragskreuz von Bildhauer Paul Speck, Zürich / Taufbrunnen aus Bodio-Granit von Bildhauer Pierino Selmoni, Bellinzona / Chorraum 1986 durch Hans Peter Baur, Basel, neu gestaltet / rechtwinklig angefügte Werktagskapelle / asymmetrisch gedeckter Kirchenbau mit freistehendem Campanile / Aussenwände im Wechsel von geschlossenen Mauerflächen und raumhohen Fensterbahnen / Gemeindesaal im Untergeschoss / Lage: Chilbert 24
  • Kraftwerk Beznau hydraulisch / erbaut 1898–1902 / Gesamtprojekt des Wasserbauingenieurs Conrad Zschokke, Aarau / Hochbauten nach Plänen des Architekturbüros Curjel & Moser, Karlsruhe / langgestrecktes Maschinenhaus am Ende des Oberwasserkanals / ursprünglich 11 vertikale Turbinen-Generator-Gruppen / technische Erneuerungen 1926–32 / Ausleitkraftwerk mit 5 Wehrfeldern / Pel 19,5 MW
  • Kernkraftwerk (KKW)
    Beznau I / Leistung 365 MW / Betrieb 1969
    Beznau II / Leistung 365 MW / Betrieb 1971
  • Surbbrücke / erbaut 1827–28 nach Plänen der kantonalen Baudirektion / 2-bogige Steinbrücke mit flachen Segmentbögen / Mauerwerk aus Kalksteinquadern / Brüstungsplatten aus Mägenwiler Muschelsandstein / Lage: Usserdorfstrasse
  • Wegkreuz Vorhard / erstellt 1692 durch Werkmeister Johannes Kappeler, Klingnau aus Mägenwiler Muschelkalkstein / Kreuzbalken mit kleeblattförmigen Enden und skulptierten Himmelskörpern / Sockel mit Wappen und Inschrift des Stifterpaars Heinrich Küssenberger und Verena Mittler / Lage: Vorhard
  • Naturschutzgebiet Ämmeribuck / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Spazierwege, Wandergebiet
  • Rebbau

Endingen

  • Endingen besteht aus den Ortsteilen: Endingen, Unterendingen

♦ Endingen

  • Dorfbrunnen / erstellt 1865 / geschützte Brunnen (4 Stk) / Lage: Loohof 4, Loohof 8, Grossacher, Neubrunnen
  • Museum für Feuerwehr, Handwerk und Landwirtschaft / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Surbbrücke untere / erbaut 1843 / überquert die Surb / Segmentbogenbrücke aus Kalksteinmauerwerk mit grossformatigen Bogenquadern / Öffnung 2 Stk / Spannweite 5 m / Länge 17 m / Höhe _ m / Meereshöhe 383 müM / Strecke: Winkelstrasse–Hirschengasse
  • Synagoge / erbaut 1850-52 / Denkmalschutz / Lage: Hinterstieg 5
  • Jüdischer Kulturweg / seit 2009 / Route: Endingen – Lengnau
  • Wandergebiet

Unterendingen

  • Kirche St. Georg katholisch / erbaut 1823–24 nach Plänen des Baumeisters Fidel Obrist, Rheinfelden / klassizistischer Saalbau mit eingezogenem Chor und Frontturm / Innenraum 1910 durch Architekt Arthur Betschon, Baden, in eine dreischiffige neubarocke Säulenhalle umgestaltet / Chorfenster von Glasmaler Karl Wehrli I., Zürich, 1877 / Langhausfenster von Glasmaler Friedrich Berbig, Zürich, 1884–86 / Seitenaltäre und Sakramentsaltar von Altarbauer Josef Maria Bürli, Klingnau / Altarbilder von Maler Heinrich Kaiser, Stans / Lage: Kirchrain
  • Pfarrhaus / erbaut 1665 als 3-geschossiger massiver Mauerbau / unterschiedliche spätgotische und frühbarocke Tür- und Fensterformen / teilweise gewölbte Kellerräume / Umbau und Restaurierung 1999 / Lage: Alte Surbtalstrasse 26
  • Hauenstein-Haus / erbaut 1828 durch Jakob Hauenstein / spätklassizistischer Vielzweckbau / 6-achsiger Wohnteil und Ökonomieteil unter durchgehendem Satteldach / Lage: Oberdorfstrasse 42
  • Schul- und Gemeindehaus / erbaut 1870 als 2-geschossiger spätklassizistischer Mauerbau / streng axial gegliederte Fassaden / Ecklisenen, Fenstergewände und Mittelportal aus Sandstein / Lage: Oberdorfstrasse 16
  • Diverse Dorfbrunnen
  • Surbbrücke / erbaut 1734 / überquert die Surb / Segmentbogenbrücke aus Kalksteinmauerwerk / Öffnung 1 Stk / Spannweite 10,3 m / Länge 16 m / Höhe 3,5 m / Meereshöhe 374 müM / Lage: Unterdorfstrasse

Fisibach

  • Kapelle St. Agatha / erbaut 17. Jh. / als kleine spätgotische Kapelle / kurzes Schiff und bündig anschliessender Polygonalchor unter durchgehendem Satteldach mit schlankem Dachreiter / Rundbogenfenster und Rundbogenportal / Walmvordach über dem Eingang / Altar im Rokoko-Stil auf leicht erhöhtem Chor 1795 / Chorfresken im Frühbarock 1630-40 mit den Hl. Christophorus, Josef, Franziskus und Sebastian / Seitenwände mit Rundbogenfenstern / barocke Statuen der heiligen Agatha und Verena vom Bildhauer Johann Friedrich Buol, Kaiserstuhl aus der 2. Hälfte 17. Jh. / Innenrenovation 1962, 1999 / Denkmalschutz / Lage: Dorfstrasse
  • Gasthaus zum Rössli / erbaut als barock geprägter Gasthof des 18. Jh. / stattlicher verputzter Mauerbau unter Walmdach / rückseitige Holzlaube mit Balustergeländer / Denkmalschutz / Belchenstrasse 22
  • Doppelmühle / zwei benachbarte Mühlenbauten aus dem 17. Jh. / Haus 28B als Fachwerkbau erhalten / 1986 Gesamtrenovation Haus 28B / Aussenrenovation 1995 / Dachsanierung 2015 / Denkmalschutz / Lage: Bauernmühle 28A–28B
  • Baggermuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Bauernhaus / vollständig erhaltenes langgestrecktes Riegelhaus / konstruktiv bemerkenswertes Fachwerk mit grossen Steinen in dicker Lehmschicht und vollständig mit Lehm überstrichenen Gefachen / getäferte Stube / gewölbter Weinkeller mit Rundbogentor / Lage: Eichhölzli 54
  • Burgstelle / frühe mittelalterliche Burgstelle oder prähistorische Wehranlage auf einem Geländesporn / Denkmalschutz / Lage: Eichhölzli
  • Burgstelle / Inselburg um 1200 erbaut / 1875 vollständig abgebrochen / heutiger Infanteriebunker 1937–38 anstelle der Burg errichtet / kleine Rheininsel über schmalen Metallsteg erreichbar / Denkmalschutz / Lage: Schwarzwasserstelz
    Burgstelle / erste Anlage wahrscheinlich im 11. Jh. / steinerne Ausbauphase im 13. Jh. / sichtbare Fundamentspuren eines trapezförmigen Befestigung und eines langgestreckten Wohntrakts an der Ostseite / Aufgabe der Anlage um 1440 / Höhe 496 müM / Denkmalschutz / Lage: Waldhausen
  • Froschweiher / künstlich angelegte Bachaue mit Laichweiher und Kleinstrukturen am Fisibach / Lage: Trelibuck
  • Froschweiher / Bachaue mit Laichweiher / Gebiet Trelibuck zwischen Bachs und Fisibach

Full-Reuenthal

Full

  • Dampflok-Depot / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Militärmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Gipsbergwerk / stillgelegtes Untertagebergwerk / 20 km Stollensystem / wichtiges Winterschlafquartier für Fledermäuse / Lage: Fullerhalde
  • Schifflände / Rheinschifffahrt Waldshut-Tiengen / Schiffrundfahrten / Fährverbindung Full – Waldshut
  • Vogelinsel / kleine Rheininsel / Lage: Off-shore Full
  • Spazierwege am Rhein
  • Erdmännchen Brunnen
  • Nepomukkapelle / erbaut 1794–95 durch die Einwohnerschaft / Kapellenbau mit kurzem Schiff und leicht eingezogenem Polygonalchor / je ein Stichbogenfenster in den Seitenwänden / Dach über dem Chorpolygon abgewalmt / Pultvordach / 8-eckiger Dachreiter mit Zwiebelhaube / Glocken von 1729 und 1834 / im Innern gemalter Kuppelbaldachin mit Engeln hinter dem Bild des Hl. Johannes von Nepomuk / illusionistisch gemalte Säulen und Gebälke an den seitlichen Täferretabeln / Mariahilf-Bild nach Lucas Cranach d. Ä., Wittenberg / Bild der 14 Nothelfer von 1795 / integral kantonal geschützt / Lage: Poststrasse 412

Reuenthal

  • Kapelle Heilige Familie / erbaut 1895 als kleiner Saalbau mit 5 grossen Rundbogenfenstern / heller Kapellenraum / moderner Altar / Kruzifix aus der Bauzeit / Holzfiguren Maria mit Jesuskind und Josef mit Hobel und Winkelmass aus einer Bildschnitzerwerkstatt in Oberammergau / moderne Kreuzwegstationen gestaltet durch Mitglieder des Kapellenvereins / Lage: Kapellenweg
  • Dorfbrunnen / erbaut 1885 / Denkmalschutz / Lage: Holzackerstrasse
  • Festungsmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Schlösschen / Minnesängerhaus / spätgotischer Mauerbau aus dem 16. Jh. mit Satteldach / Rundbogenportal / 4-teilige Fenster mit gotischen Steingewänden an der Nordfassade / Fenstersäule im 1. Obergeschoss / ehemaliger Lehenhof der Johanniterkommende Leuggern / Denkmalschutz / Lage: Talstrasse
  • Erdmännchen Höhle / Lage: Ried, Chrützli
  • Aussichtspunkt / Lage: Ried, Chrützli

Klingnau

  • Sehenswürdigkeiten Klingnau
  • Stadtgründung 1239 / kompakte mittelalterliche Stadtanlage
  • Rebbau
  • Stadtkirche St. Katharina katholisch / Chor spätgotisch, um 1480 erbaut / Sakramentshäuschen um 1483 erbaut / an die alten Gebäudeteile angebautes Schiff 1968-69 nach Plänen von Hanns A. Brütsch, Zug / im Innern Wandmalereien / spätgotische Chorfenster mit Glasmalereien / darauf Wappen und geschichtliche Darstellungen vom 17. Jh. / weiter geschnitzte Skulpturen aus Holz / an der westlichen Aussenfront Keramikrelief von Ferdinand Gehr / Kirchturm mit Käsbissendach / unterster Teil des Turmes romanisch, um 1260 erbaut / Denkmalschutz / Lage: Kirchplatz
  • Stadtbrunnen unterer / geschaffen 1860 / Muschelkalkbrunnen mit langgestrecktem 8-eckigem Trog / ausgeprägte Trogkante und gefelderte Front / zentraler 8-eckiger Brunnenstock mit Zinnenbekrönung / Denkmalschutz / Lage: Kirchplatz
  • Stadtbrunnen oberer / Renaissance-Brunnenstock geschaffen 1563 / rundes Postament mit maskengeschmückter Balustersäule und korinthischem Kapitell / bekrönt von gerippter Kugel und Stadtfahne / 8-eckiger Brunnentrog mit geschweiften Barockfüllungen von 1763 / Trog 1963 erneuert durch Bildhauer Josef Widmer, Lengnau / Denkmalschutz / Lage: Kirchplatz
  • Friedhofkapelle / erbaut 1815 / Saalbau mit poligonalem Chorabschluss / Satteldach mit blechverkleideten Dachreiter mit Malteserkreuz und 2 historischen Glocken / Friedhofkreuze von 1665 und 1880 / Einfriedung aus Muschelkalkmauern und Gusseisengittern / Friedhof 1979 erweitert / Denkmalschutz / Lage: Im Friedhof Gäntert
  • Kirche reformiert / erbaut 1934-35 nach Plänen des Baumeisters Hans Goetz, Klingnau / verputzter Saalbau im Heimatstil auf rechteckigem Grundriss / eingezogener Chor mit Dreiachtelschluss / Satteldach mit Krüppelwalmen / Rundbogenfenster / im Innern flache Holztragdecke / freistehend wirkender Glockenturm aus Sichtbeton mit offener Glockenstube und Zeltdach erbaut 1962 nach Plänen des Architekten Hans Graf, Aarau / Geläute mit 4 Glocken / 2 Stk 1935 und 2 Stk 1961 von der Giesserei Rüetschi, Aarau / Kirchgemeindehaus angebaut 1971 nach Plänen des Architekten Ernst Strasser, Brugg / Renovation innen 1985 / Renovation aussen 2006 / Lage: Kirchweg 14
  • Stadtmauerreste / Teile der mittelalterlichen Befestigung aus der Gründungszeit der Stadt um 1240 / Mauerwerk teilweise in spätere Wohn- und Ökonomiebauten integriert / Denkmalschutz / Lage: Johannitergasse
  • Schloss Klingnau / Bergfried erbaut 1239 / ehemals Wohnsitz des Stadtgründers Ulrich von Klingen / Stammsitz der Ritter von Klingnau / heutige Wohn- und Ökonomiegebäude erbaut 1582 und Ausbau 1692 / komplexe Anlage mit hochmittelalterlichem Bergfried und um einen Innenhof angeordneten Gebäudeflügeln / geradläufige Steintreppe / Wappensäule der Familie von Zweyer / Kreuzgewölbe im Turm / Stuckdecke im Nordflügel aus dem 1. Drittel des 18. Jh. / Renaissance-Wappentafel des Konstanzer Bischofs und Kardinals Marcus Sittich von 1582 / im Erdgeschoss historischer Rittersaal / Denkmalschutz / Lage: Schlossrain
  • Amtshaus / Neubau nach einem Brand 1636 / ehemals Amtshaus des St. Verena-Chorherrenstifts Zurzach / stattlicher Mauerbau mit hohen Staffelgiebeln und Aufzugslukarne / rundbogiges profiliertes Portal mit den Verena-Emblemen Krüglein und Kamm sowie Jahreszahl 1701 / profilierte Fenstergewände mit Ohren / seit 1989 Eigentum der Einwohnergemeinde / renoviert 2008-10 / Lage: Sonnengasse 10
  • Propstei des Klosters St. Blasien / erbaut 1746-53 durch Giovanni Gaspare Bagnato, Konstanz / 4-geschossiger schlossartiger Putzbau mit 15 × 5 Fensterachsen / geknicktes Walmdach / Mittelrisalit mit Dreieckgiebel und Klingnauer Wappen / 2-achsige Seitenrisalite / reich profiliertes Rundbogenportal mit schmiedeeisernen Ziergittern / schmiedeeisernes Treppengeländer / diente dem Propst des Klosters als Verwaltungssitz / heute Schul- und Verwaltungsgebäude / Aussenrenovation 1989-90 / Denkmalschutz / Lage: Propsteistrasse 1
  • Propsteibrunnen / 2-teilig: Torbogen und Brunnentrog / in die Umfassungsmauer der Propstei eingelassener Wandbrunnen / stichbogige Nische mit blattgeschmücktem Schlussstein / rechteckiger Brunnentrog / flankierende Pilaster / profiliertes verkröpftes Gebälk / gesprengter flacher Dreieckgiebel mit Wappenpaar des Klosters St. Blasien / Denkmalschutz / Lage: Propsteistrasse
  • St. Blasierhaus / ehemalige Propsteischeune / mächtiger klösterlicher Ökonomiebau aus massivem Mauerwerk und Satteldach / Giebelfronten mit Schartenfenstern / Rundbogentor an der Nordwestfassade / Umbau 1959 mit Einbau neuer Fenster / hohe Umfassungsmauer des ehemaligen Propsteihofs an die Nordostfassade angeschlossen / Denkmalschutz / Lage: Propsteistrasse 2
  • Galerie Aeberhard / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Schlangenbrücke / überquert den Binnenkanal / erstellt 1981 von Bruno Weber, Spreitenbach / plastisch gestaltete Fussgängerbrücke mit schlangenförmigen Brüstungen und keramischem Mosaikschmuck / 2009 renoviert / Lage: Schützematte
  • Laufwasserkraftwerk / Betrieb 1935 / Flusskraftwerk mit Maschinenhaus und Stauwehr / 3 Kaplanturbinen-Maschinen-Gruppen / Gesamtleistung Pel = 42,9 MW / Energie Wel = 210 Mio. kWh/a / Gesamterneuerung inkl. neu Fischaufstiegsanlage 2026-32
  • Machme / 500 m langer Altarm der Aare / durch Ausbaggerung und Aufwertung der Uferbereiche entstanden / Lebensraum für auentypische Pflanzen, Amphibien, Wasservögel
  • Naturschutzgebiet Stausee / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Wasservogel-Schutzgebiete / Lage: Beim Stausee
  • Spazierwege, Wandergebiet

Koblenz

  • Koblenz (lat. Confluentia = Zusammenfluss)
  • Kirche Sankt Verena katholisch / erbaut 1958–59 nach Plänen des Architekten Otto Sperisen, Solothurn / im Grund- und Aufriss trapezförmig gegen den Chor verjüngtes Kirchenschiff / zur Eingangsfront ansteigendes Dach mit weit vorkragendem Flugdach / eingezogener Chor als eigenständiger Flachdachkubus / Eingangsfront mit ornamentalen Betonvergitterungen und geschwungenem Vordach auf schlanken Eisenstützen / Kreuzweg, Tabernakel, Glasgemälde von Albert Wider / Verenenstatue in der Vorhalle / freistehender Glockenturm / Lage: Schulstrasse 5
  • Kirche reformiert / erbaut 1939–40 nach Plänen des Architekten Walter Henauer, Zürich / 1-geschossiger verputzter Saalbau auf rechteckigem Grundriss / Satteldach mit schlankem Dachreiter und Glocke / im Innern offener Holzdachstuhl / um 2 Stufen erhöhter einseitig eingezogener Altarbereich / 3 Buntglasfenster im Chorbereich / Orgel von 1960 / Innenraum umgestaltet 1974 / renoviert und mit neuem Foyer erweitert 1995 / Kirchgemeindesaal durch Faltwand vom Kirchenraum getrennt / Lage: Bahnhofstrasse 9
  • Schloss / erbaut im 16. Jh. als spätgotischer massiver Mauerbau mit steilem Satteldach / Fassaden mit gotisch profilierten Tür- und Fenstergewänden / wahrscheinlich ehemaliger Gutshof des Klosters Sion, Klingnau / überstand den Dorfbrand von 1795 / Denkmalschutz / Lage: Hinterdorfstrasse 21
  • Schweri-Haus / erbaut nach dem Dorfbrand von 1795 / hoch aufragender 3-geschossiger Mauerbau / Sockelgeschoss ursprünglich als freiliegender Keller genutzt / 4-achsige Strassenfassade mit gefalzten Rechteckfenstern / nach einem Brand um 1990 weitgehend erneuert / Lage: Hinterdorfstrasse 13
  • Bahnhof / Aufnahmegebäude erbaut 1859 nach einem Typenprojekt des Oberingenieurs August Beckh, Zürich / 2-geschossiger Mitteltrakt mit ursprünglich eingeschossigem Seitenflügel / 1876 symmetrisch um einen 2. Seitenflügel erweitert / Güterschuppen erbaut 1876 als Fachwerkbau mit Sichtbacksteinausfachungen / Depotanlage in mehreren Etappen ab 1859 sowie 1876 und 1892 erweitert / Remisen als Holzständerbauten mit Backsteinausfachungen und Satteldächern / vollständig erhaltenes Ensemble aus der Frühzeit des schweizerischen Eisenbahnbaus / Lage: Bahnhofstrasse 55
  • Draisinen Sammlung Fricktal / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Rheinbrücke / erbaut 1858–59 nach Plänen des Ingenieurs Robert Gerwig, Karlsruhe als Eisenbahnbrücke über den Rhein / Konstruktion: Gitterfachwerk aus Stahl / Länge 129,3 m / Öffnung 3 Stk / Spannweite max. 51,87 m / auf der Schweizer Seite 6-bogige steinerne Vorbrücke aus Muschelkalk / Strecke: Koblenz – Waldshut [D]
  • Zollbrücke / erbaut 1931–32 nach Plänen der Badischen Bauverwaltung, Karlsruhe als Strassenbrücke über den Rhein / Konstruktion: Schwach gewölbte Vollwandträgerbrücke aus Stahl mit Stahlbetonfahrbahn / Öffnung 3 Stk / Spannweite max. 54,9 m / Länge 128 m / Strecke: Koblenz–Waldshut
  • Felsenaubrücke / erbaut 1890–92 nach Plänen des Oberingenieurs Robert Moser, Zürich als Eisenbahnbrücke über die Aare / Konstruktion: Eisenfachwerkbrücke mit unten liegender Fahrbahn / Schwedlerträger mit annähernd korbbogiger Umrissform / verläuft in einem Bogen mit Radius 350 m / Öffnung 5 Stk / Spannweite je 47,2 m / Länge 236 m / Höhe: 10 m / Strecke: Koblenz–Felsenau–Laufenburg
  • Felsenaubrücke / erbaut 1935–36 nach Plänen des Ingenieurs Karl Kihm, Zürich als Strassenbrücke über die Aare / Konstruktion: Stahlbogenbrücke mit 2 hohen Fachwerkbögen / an schlanken Stäben aufgehängte Fahrbahn / Öffnung 2 Stk / Spannweite je 87,5 m / Strecke: Koblenz–Felsenau
  • Aaremündung / Auenlandschaft am untersten Aarelauf / Lage: Giriz
  • Inseln im Rhein / natürliche Aueninsel innerhalb des geschützten Fluss- und Auenraums / Lage: Aaremündung in den Rhein
  • Koblenzer Laufen / weitgehend unverbaute Flusslandschaft mit frei fliessendem Rheinabschnitt und Stromschnelle / Lage: Rhein
  • Wachturm römischer / «Summa Rapida» / erbaut 371 nChr / Grundmauern aus Kalkstein / ehemals von Wall und Graben umgeben / Eingang auf der dem Rhein zugewandten Nordseite / ausgegraben 1896 und 1906 / Ruine konserviert 1932–33 / Mauerwerk saniert 2014 / Lage: Kleiner Laufen
  • Spazierwege / Lage: Rhein und Aare

Leibstadt

  • Pfarrkirche St. Fridolin katholisch / erbaut 1879–80 als Saalkirche im neuromanischen Stil nach Plänen des Architekten Hans Baumann, Villigen / 1915–17 erweitert um eingezogenen Polygonalchor und Sakristei nach Entwurf des Altarbauers Rudolf Messmer, Basel / Langhaus unter knappem Satteldach / Chor unter abgewalmtem Knickdach / Chorfassaden mit Pilasterarkaden, Blendbogenfries und Rundbogenfenstern / im Innern flache Gipsdecke im Langhaus und farbig gefasstes Rippengewölbe im Chor / Glasgemälde im Chor von 1915 durch die Hofglasmalerei F. X. Zettler, München [D] / Glasgemälde im Langhaus geschaffen 1936 von Karl Theodor Huber, Pfäffikon (SZ) / Kreuzigungsgruppe des ehemaligen Hochaltars von Carl Glauner, Wil (SG) / Orgel erbaut 1989 durch Armin Hauser, Kleindöttingen / eingestellter Kirchturm mit rundbogigen Schallöffnungen und kupfernem Helm aus Kreuzgiebeln und pyramidaler Spitze / Geläute mit 5 Glocken / gegossen 1880, 1901, 1955 von der Giesserei Rüetschi, Aarau / Kirche renoviert 1954–57 und 1973–75 / Lage: Leuggernstrasse
  • Loretokapelle / erbaut 1672 / als Schloss- und Begräbniskapelle der Familie von Roll / Nachbildung der Casa Santa im italienischen Wallfahrtsort Loreto / schmaler langgestreckter Bruchsteinbau unter Satteldach mit Abwalmung über der östlichen Stirnseite / Dachreiter mit Zwiebelhaube / Inneres unterteilt in Vorkapelle und eigentliches Loretoheiligtum / Vorkapelle mit 2 Seitenaltären und mittigem vergittertem Durchgang zur Santa Casa / Hauptaltar mit Dreifigurengruppe der Hl. Familie aus der Werkstatt Michael Hartmanns / Familiengruft unter dem Chorraum / reich geschnitzte Bildepitaphe der Familie von Roll mit Rollwerk-, Akanthus- und Rocaillenschmuck / renoviert 1955–56 und 1983–88 / Denkmalschutz / Lage: Bäumliweg 32.7, Bernau
  • Rettichhaus / erbaut 1697 als Hochstudhaus / grosser Walmdachkörper / ehemals strohgedecktes Kleinbauern- und Taglöhnerhaus / restauriert 1997 mit Rückführung auf die ursprüngliche Bauform / Denkmalschutz / Lage: Tütschenhaldestrasse 150
  • Kernkraftwerk (KKW) / Leistung Pel 1’233 MW / Betrieb 1984
  • Fischumgehungsgewässer / strukturierter Wasserlauf als Wanderkorridor und Lebensraum für Fische, Wasserorganismen und Uferpflanzen / Länge ca. 800 m / Breite 7–15 m / Lage: Kraftwerkareal am Rhein
  • Nachtigall-Insel / bewaldete Rheininsel mit vorgelagertem Sandstrand / öffentliches Erholungsgebiet am Rheinufer / Lage: Nachtigall
  • Schifflände / Rheinschifffahrt Waldshut-Tiengen / Schiffrundfahrten
  • Waldlehrpfad Nachtigall / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Aussichtspunkt Hundsbel / Feuerstelle
  • Aussichtspunkt Wandfluh / Feuerstelle / 530 müM

Lengnau

♦ Oberlengnau

  • Kirche St. Martin katholisch / erbaut 1975–77 nach Plänen des Architekten Walter Spettig, Luzern / quergerichteter Kirchenraum mit radial auf den Altar ausgerichteter Bestuhlung / Ausstattung und Bronzearbeiten von Bildhauer Erwin Rehmann, Laufenburg / Orgel erbaut 1979 durch Armin Hauser, Kleindöttingen / alter Kirchturm aus mehreren Jh. in den Neubau einbezogen / Geläute mit 5 Glocken / gegossen 1977 von der Giesserei Rüetschi, Aarau / Denkmalschutz / Lage: Kirchweg 6
  • Obere Mühle / erbaut 1865–67 als spätklassizistischer Mauerbau unter Satteldach / historische Mühlenanlage mit ehemaligem Mühlekanal / altes Stauwehr 2016 durch Kleinwasserkraftwerk mit Archimedischer Wasserschnecke, beweglicher Wehranlage und Fischaufstieg ersetzt / Denkmalschutz / Lage: Mühleweg 1
  • Artroom / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Dorfmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum

♦ Unterlengnau

  • Gasthaus zum weissen Rössli / ehemalige Untere Mühle / erbaut im frühen 17. Jh. als 3-geschossigen Bau mit gemauertem Erdgeschoss und 2 Obergeschossen in Sichtfachwerk / steiles leicht geknicktes Satteldach / ehemaliger Mühlenbetrieb im Erdgeschoss und Gasthaus in den Obergeschossen / zugehörige ehemalige Sägerei und Gewerbebauten / Mühlenbetrieb in den 1920er-Jahren eingestellt / Denkmalschutz / Lage: Landstrasse 46
  • Surbbrücke / überquert die Surb / erbaut 1827 als einbogige Natursteinbrücke mit flachem Segmentbogen / Spannweite 6 m / Fahrbahnbreite 4,5 m / Brüstungen aus Kalksteinplatten / Lage: Landstrasse
  • Kapelle St. Anna / erbaut 1704 durch Zimmermann und Baumeister Heinrich Burger, Husen / kleiner verputzter Mauerbau auf hohem Sockel / Schiff mit einseitig gerundetem Polygonalchor unter abgewalmtem Satteldach / quadratischer Dachreiter mit Spitzhelm / von Säulen getragenes Eingangsvordach / im Innern flache Gipsdecke und Boden aus Tonplatten / farbig gefasste barocke Figurengruppe mit Anna / Glocke von 1829 von der Giesserei Rüetschi, Aarau / renoviert 1979–80 / Denkmalschutz / Lage: Husen

♦ Vogelsang

  • Kapelle St. Fridolin / erbaut 1770–73 / als kleiner verputzter Saalbau mit polygonalem Chorabschluss / Satteldach über dem Chor abgewalmt / 6-eckiger verschindelter Dachreiter mit Zwiebelhaube / segmentbogiges Portal / im Innern neuer Altar und 3 Wandbilder geschaffen 1932 von Josef Heimgartner / Innenausstattung restauriert 1998 / Gesamtrestaurierung 2021–22 / Denkmalschutz / Lage: Vogelsang
  • Wegkreuz / erstellt 1708 als Muschelkalkkreuz auf profiliertem Sockel / kleeblattförmige Kreuzenden und Reliefschmuck / Lage: Vor der Kapelle St. Fridolin
  • Dorfmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum

Leuggern

  • Leuggern besteht aus den Ortsteilen: Gippingen, Hettenschwil, Leuggern

♦ Leuggern

  • Pfarrkirche St. Peter und Paul katholisch / erbaut 1851-53 im neugotischen Stil nach Plänen des Architekten Caspar Joseph Jeuch / 3-schiffige Hallenkirche mit eingezogenem Polygonalchor / Mittelschiff und Chor mit Spiegelgewölben / Seitenschiffe mit Kreuzgewölben / gebündelte Pfeiler und Spitzbogenarkaden / Frontturm mit 8-eckigem Aufsatz und Spitzhelm / Turmhöhe 58 m / Kirche Innenrenovation 2004 mit Wiederherstellung der neugotischen Farbgebung / Hauptaltar 2010 rekonstruiert / Aussenrestaurierung 2019 / Denkmalschutz / Lage: Kirchplatz 7
  • Lourdes-Grotte / Marien-Heiligtum / erbaut 1928–29 nach Plänen des Architekten Robert Lang, Baden / massstabgetreue Nachbildung der Grotte von Massabielle in Lourdes / künstliche Felsgrotte als Eisenbetonkonstruktion mit Kunststeinoberfläche / Altar, Marienstatue, Figur der knienden Bernadette und schmiedeeisernes Abschrankungsgitter / Madonnenstatue aus der Werkstatt Payer & Wipplinger, Einsiedeln (SZ) / ergänzt 1934 um Stationenweg mit Holzreliefs des Bildhauers Beat Gasser, Lungern (OW) / eingebettet in bewaldetem Bachtobel / Lage: Brüelweg am Guntenbach
  • Einfahrtstor der ehemaligen Johanniterkommende / erbaut 1592 als rundbogiges Portal mit Quadereinfassung / Schlussstein mit Jahreszahl und Steinmetzzeichen / darüber Rollwerkkartusche mit Inschrift und Wappen des Komturs Franz von Sonnenberg von 1679 / Originale der Wappen- und Inschrifttafel 1961 durch Kopien ersetzt / Denkmalschutz / Lage: Kommendeweg, Spitalareal
  • Wander-, Bike- und Walkinggebiet

Gippingen

  • Kapelle Maria, Sebastian+Rochus / erste Kapelle nach den Pestzügen von 1669 erbaut und 1673 geweiht / 1711 durch die unregulierte Aare unterspült / heutige Kapelle erbaut 1715–16 als dreiseitig schliessender Saalbau mit seitlichen Fenstern / verschindelter Dachreiter mit barocker Blechhaube / marmorierter Säulenaltar mit Darstellung der Himmelfahrt Mariens sowie der Hl. Sebastian und Rochus / Farbverglasungen von 1914 / Geläute mit 2 Glocken / gegossen 1845 und 1976 von der Giesserei Rüetschi, Aarau / ältere Glocke von 1728 im Chor aufgestellt / Innenrenovation 2011 / Denkmalschutz / Lage: Stauseestrasse 26.2

Hettenschwil

  • Kapelle Hl. Sebastian+Rochus / erbaut 1642 / erweitert 1700 / schlichter barocker Saalbau mit gerundetem Chorabschluss / Satteldach über dem Chor abgewalmt / 6-eckiger geschindelter Dachreiter mit hoher Haube / Rundbogenfenster / Rundbogenportal unter Pultvordach / im Innern Gipsdecke im Chor und Tannenholzdecke im Schiff / marmorierter Säulenaltar mit geschnitztem Wappenaufsatz und Darstellung der Seeschlacht von Lepanto / Geläute mit 2 Glocken / gegossen 1 Stk 1793 von der Giesserei Sutermeister, Zofingen, 1 Stk 1858 von der Giesserei Rüetschi, Aarau / Gesamtrenovation 1972 / Altarrestaurierung 2011 / Denkmalschutz / Lage: Dorfmitte
  • Schwedenkreuz / erstellt 1935 als monumentales Holzkreuz unter grossem Giebeldach von Schreinermeister Hauser, Gippingen / mannshohes Kruzifix geschnitzt aus einem alten Trottbaum durch Bildhauer Adolf Studinger, Dogern [D-Waldshut] / Konsole mit geschnitztem Johanniterkreuz / barockisierend gerahmte Inschrifttafel aus Kupfer / Lage: Schwedenholz
  • Dorfbrunnen / erstellt im 19. Jh. / länglicher Brunnentrog und Brunnenstock / Lage: Mandacherstrasse
  • Haus zum Einhorn / erbaut im 17. Jh. als hohen Giebelbau mit 2-geschossigem gemauertem Sockel und Oberbau in Fachwerkkonstruktion / rückseitig angebaute niedrigere Scheune / ehemals möglicherweise Lehenhof der Johanniterkommende und zeitweise Gasthaus / prägender Bau der Hettenschwiler Dorfmitte / Lage: Mandacherstrasse

Mellikon

  • Schlössli / ehemaliger Meierhof des Verenastifts Zurzach / Gebäudekomplex erbaut 1561 / später Wohnsitz der Familie von Roll / abgefastes Rundbogentor mit Jahreszahl 1561 im Scheitel / Holztür mit schlichten Füllungen / Tor integral unter Denkmalschutz / Lage: Dorfstrasse 30
  • Schlosskapelle St. Martin / erbaut 1645 durch Jost von Roll als barocker Rechteckbau unter Pultdach / an die südliche Giebelmauer des Schlösslis angebaut / quadratisches Glockentürmchen / breiter rundbogiger Chorbogen / barockes Altärchen mit Gemälde des Hl. Blasius, aufgemalte Jahreszahl 1820 / Muttergottesstatue im Altaraufsatz / Epitaph für Franz Meinrad von Roll von 1691 / seit 1950 im Eigentum der katholischen Kirchgemeinde Zurzach / Denkmalschutz / Lage: Im Winkel 1.2
  • Wohnhaus / spätgotischer ländlicher Oberschichtbau / mit dem ehemaligen Schlössli zusammengebaut / Staffelfenster im 1. Obergeschoss / Rundbogentor / Denkmalschutz / Lage: Dorfstrasse 29
  • Knechtenhaus / östlicher Hausteil erbaut 1505 / westlicher Hausteil erbaut 1562–63 und unter gemeinsames Dach gebracht / 2-teiliger spätgotischer Steinbau mit ehemaligem Speicherteil / massives Bruchsteinmauerwerk mit innerer Fachwerkkonstruktion / Satteldach mit Aufschieblingen / hangseitig 2-geschossig und talseitig 3-geschossig / spätgotisch gekehlte Steinrahmen an den Giebellichtern / ursprünglicher 4-Kammer-Grundriss im östlichen Wohnteil / Balkenkeller und russgeschwärzte historische Dachkonstruktion / Denkmalschutz / Lage: Holgasse 20
  • Dorfmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Kalksteinbruch / Kalksteinabbau seit 1912 / terrassierter Tagebau als weithin sichtbares Wahrzeichen der Gemeinde / Abbau von Jura-Kalkstein durch Lockerungssprengungen / Kalksteinschichten mit Mächtigkeiten von 0,1–1,3 m und dazwischenliegenden Mergelschichten / Aufbereitung in Brechanlagen zu Strassenkies, Koffermaterial, Schotter und Natursteinen / teilweise Wiederauffüllung und Renaturierung der Abbauflächen / aktives Betriebsareal / Lage: Steinbruch oberhalb Mellikon
  • Spazierwege, Wanderwege, Radtouren

Schneisingen

Mittelschneisingen

  • Kapelle St. Antonius / erbaut 1667 im Barockstil durch Baumeister Hans Jakob Scheublin, Kaiserstuhl / annähernd quadratisches Schiff und polygonaler Chor / Walmdach mit 6-eckigem Dachreiter und Spitzhelm / im Innern Tonnengewölbe mit Stichkappen / marmorierter Säulenaltar mit gedrehten Säulen aus der Zeit kurz nach 1667 / Altarbild geschaffen 1820 von Xaver Meier, Schneisingen / renoviert 1820, 1861–62, 1934, 1970–71 und 1996–97 / Gesamtrenovation 2009 / Denkmalschutz / Lage: Zelglistrasse 1
  • Altes Schulhaus / erbaut 1812–13 nach Plänen des Zimmermanns Peter Schlund, Schneisingen / quer an den Chor der Kapelle St. Antonius angebaut / massives Erdgeschoss und ursprünglich sichtbarer Fachwerkoberbau / Walmdach / bis 1897 als Schulhaus genutzt / heute Wohnhaus / Lage: Zelglistrasse 1
  • Gemeindehaus / erbaut 1896–97 als Schulhaus nach Plänen der Architekten Otto Dorer und Adolf Füchslin, Baden / 2-geschossiger spät­historistischer Mauerbau mit Seitenflügeln und leicht erhöhtem Mittelrisalit / geknicktes Walmdach / stark umgebaut 1987 / heute Gemeindeverwaltung und Kindergarten / Lage: Schladstrasse 2
  • Leuehof / erbaut im 16. Jh. / ehemaliger Hof des Klosters St. Blasien / spätgotisch geprägter Wohnbau mit massivem Unterbau und Fachwerkteilen / 3-seitig geknicktes Walmdach / profilierte Fenstergewände aus Sandstein / Wirtshausschild aus der Biedermeierzeit / 1984-85 renoviert / Lage: Dorfstrasse 39
  • Brunnen beim Leuehof / geschaffen 1851 als Laufbrunnen aus Muschelkalk / langrechteckiger Trog und spitzbogig abschliessender Brunnenstock / Lage: Hinter Dorfstrasse 39
  • Mittertennhaus / heutiger Bau aus dem 19. Jh. / spätklassizistisches Vielzweck-Bauernhaus mit mittig angeordnetem Tenn zwischen Wohnteil und Stall / langgestreckter Baukörper unter durchgehendem Satteldach mit hohem Dachknick / ehemaliger Ökonomieteil 1979–80 zu Wohnzwecken umgebaut / Lage: Dorfstrasse 38–40
  • Schlössli / erbaut nach 1681 als Landsitz des Gerichtsherrn Kaspar Ludwig von Schnorff / 3-geschossiger Baukörper unter Walmdach / Hauptfassade mit 5 Fensterachsen / seitliche Fassaden mit je 3 Fensterachsen / 5 Räume ausgestattet 1696–98 mit Stuckaturen von Giovanni Battista Bettini, Breganzona und Deckengemälden von Francesco Antonio Giorgioli, Meride / ummauerter Garten mit rundem Brunnenbecken / historisierender Treppen- und Liftturm angebaut 1979–81 / Fassade restauriert 2012–13 / Denkmalschutz / Lage: Schlössliweg

Oberschneisingen

  • Kirche St. Nikolaus katholisch / erbaut 1523 im spätgotischen Stil / 1664 Schiff um eine Fensterachse verlängert und Empore eingebaut / neuer Kirchturm und Sakristei erbaut 1864 nach Plänen des Baumeisters Heinrich Baumann, Villigen / Geläute mit 4 Glocken / gegossen 1865 von Rüetschi, Aarau / neugotischer Spitzhelm von 1907
    Kirche 1924 durch westlichen Querbau erweitert nach Plänen des Architekten Arthur Betschon, Baden / Glasmalereien von Huber-Stutz & Co., Zürich / Orgel erbaut 1931 von Orgelbau AG, Willisau / Tabernakel von 1931 / spätgotische Wandmalereifragmente mit den Aposteln Johannes und Philippus bei der Renovation 1973–75 freigelegt / Chorfenster nach Entwürfen von Jakob Welti, Gebenstorf / Denkmalschutz / Lage: Friedhofweg
  • Friedhofkreuz / geschaffen 1708 als Muschelkalkkreuz mit kleeblattförmigen Balkenenden / Reliefs mit Himmelskörpern, INRI-Tafel, Dornenkrone und Herz Jesu / Lage: Friedhofweg
  • Pfarrhaus / erbaut 1676–77 als 2-geschossiger barocker Mauerbau / geknicktes Krüppelwalmdach / im Erdgeschoss spätgotisch profilierte Fenstergewände / Lage: Rindelstrasse 5
  • Altes Wegkreuz / erstellt 1702 als Muschelkalkkreuz mit kreisförmig endenden Kreuzbalken / Reliefs mit Himmelskörpern, INRI-Tafel und Dornenkrone / Initialen GS und Jahreszahl am Kreuzstamm / Lage: Siglistorferstrasse
  • Alpenrosen / natürliches Vorkommen der Rostblättrigen Alpenrose eingezäunter und geschützter Bestand / Namensgeber des Schneisinger Alpenrosenfests / Lage: Risiloo
  • Aussichtspunkt Risiloo / Rast- und Feuerstelle / Lage: Risiloo–Hinterhard
  • Waldlehrpfad / in 4 Teilstrecken gegliederter Lehrpfad / rund 60 bezeichnete einheimische Baum- und Straucharten / Lage: Hinterhard–Risiloo
  • Vrenelistein / Gedenken an Verena Köferli / wurde 1821 nach einem Streit vom eigenen Verlobten umgebracht / Lage: Weiler Widen
  • Etelweiher / Waldweiher 526 müM / Fische (Rotfedern, Rotaugen) und einheimische Edelkrebse (Indikatoren für sauberes Wasser) / Lage: Etel
  • Eichenwaldreservat Bowald / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Goldbachbrücke / erbaut zwischen 1760–80 / kleine einbogige Natursteinbrücke auf der historischen Landstrasse Baden–Kaiserstuhl / restauriert 2013 / überquert den Goldbach / Lage: Schladwisen

Unterschneisingen

  • Wysshus / erbaut 1562-63 / ältestes profanes Haus der Gemeinde / spätgotisches Doppelwohnhaus mit 2 gleich aufgebauten Haushälften / massives Mauerwerk mit bis zu rund 1,7 m starken Sockelmauern / steiles Satteldach / spätgotische Fenstergewände und Aufzugsluke / das Haus trägt den Namen ‚Zur Sonne und zum Mond‘ / auf der strassenseitigen Trauffassade sind zwei vom Zementputz ausgesparte Reliefs, eine Sonnenscheibe und ein Mondgesicht, sichtbar / der historische Verkehrsweg Baden–Kaiserstuhl verlief an diesem Haus vorbei / ausserdem lag das Haus an der Handelsroute von Ulm über Schaffhausen bis nach Genf und Lyon / Lage: Wysshuss 1, 3 und 5
  • Rossweid / Pferdezentrum und Reitschule / Lage: Gass 7 
  • Brückenwaage-Plätzli / technische Anlage der alten Brückenwaage 2002 restauriert / als Erinnerungsobjekt aufgestellt / heute ausser Betrieb / Lage: Rossweid
  • Hünikerstrasse Nr. 15 / s’Schmittspuure (Schmiede-Bauern) / erbaut um 1780-90 / seit 1892 eigene Wasserturbine am Sagibach
  • Hünikerstrasse Nr. 10 / erbaut im späten 18. Jh. als Riegelbau / Mittertennhaus mit weitgehend erhaltenem Fachwerk / spätbarocke Fenster mit profilierten Fensterbänken / besonders schöne Eingangstüre / 

Siglistorf

  • Kapelle St. Fridolin / erbaut 1969-70 nach Plänen des Architekten Ferdinand Pfammatter, Zürich / Sichtbacksteinbau der Nachkriegsmoderne auf annähernd quadratischem Grundriss / zeltartig wirkender Zentralraum / zum Chor ansteigendes, diagonal 2-fach geknicktes Pultdach / halbrund auskragende Chorwand aus Glasbausteinen / farbige Glasbetonbilder nach Entwürfen des Glaskünstlers Paul Monnier, Genf / freistehender Glockenturm aus Beton / Geläute mit 3 Glocken / Lage: Kapellenweg 4
  • Dorfbrunnen / erstellt 1897 als Laufbrunnen mit langrechteckigem Trog aus Steinguss / Brunnenstock 1986 unter Wiederverwendung des historischen Auslaufrohrs erneuert / Siglistorfer Wappen als Flachrelief am Schaft / Lage: Dorfstrasse 14
  • Mühle ehemalige / erbaut 1855 als 2-geschossiger Putzbau aus Mauer- und Fachwerk / steiles Satteldach mit Fusswalm / axialsymmetrische Giebelfront mit rundbogigem Zwillingsfenster / ehemaliger Mühlenkeller mit datierter Eichenstütze / Wasserzufuhr über einen vom Tägerbach abgezweigten Mühlekanal / Wasserrad ehemals an der südlichen Trauffassade / Betrieb als Getreidemühle bis 1913 / Lage: Bachstrasse 72
  • Speicher / erbaut 1688 als 2-geschossiger Speicherbau aus verputztem Mauerwerk / bretterverschalter Dachraum unter Satteldach / halb in den Hang eingetiefter tonnengewölbter Keller / gefastes Spitzbogenportal / Lage: Hinter Bachstrasse 61
  • Naturschutzgebiet Baris, Im Hoger / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Naturschutzgebiet Grund, Rietwiese / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Aussichtspunkt / beim Bau des Wasserreservoirs Aussichtspunkt angelegt / Feuerstelle mit Grill / Tisch und Sitzbänke / Lage: Buechstock

Tegerfelden

  • Kirche reformiert / erbaut 1662-64 als Predigtsaal / nach Osten verlängert 1794–95 und mit Chorfrontturm ergänzt nach Plänen des Werk- und Baumeisters Hans Conrad Stadler I., Zürich / verputztes Bruchsteinmauerwerk / Schiff und Rechteckchor unter gemeinsamem steilem Satteldach / schmale Spitzbogenfenster / Kirchturm mit quadratischem Schaft, 8-eckigem Glockengeschoss und Spitzhelm / im Innern Naturholzdecke, Tonplattenboden und Empore / 5 Kabinettscheiben von 1663–68 / Zürcher Scheibe von Hans Wilhelm Wolf, Zürich / Glarner und Berner Scheibe von Johann Caspar Hirt, Zürich / Innenrenovationen 1956-57 nach Plänen des Architekten Walter Hunziker, Brugg / Installation «Vier Wesen» mit den Symbolen der 4 Evangelisten, geschaffen 1959 vom Bildhauer und Eisenplastiker Peter Hächler, Lenzburg / Aussenrenovation 1998 / Innenrenovation 2011 / Denkmalschutz / Lage: Dorfstrasse 
  • Amtshaus / ehemaliges Gebäude des Chorherrenstifts St. Verena, Zurzach / erbaut 1635–38 durch Zimmermeister Christoffel Baldinger, Zurzach, und Philipp Spiess, Brugg / 2-geschossiger massiver Wohnbau mit spätgotischen Tür- und Fenstergewänden / rundbogiger Hauseingang / im Innern 2 mächtige tonnengewölbte Kellerräume / jüngerer Scheunentrakt mit Tenn und Stall / Lage: Alte Zurzacherstrasse 5
  • Gerichtshaus / Wohnhaus erbaut 1671 / Scheune angebaut 1695 / rückwärtiger Anbau um 1700 / quergestellter Annexbau von 1824 / 3-geschossiger spätgotischer Mauerbau mit Zierfachwerk im obersten Geschoss / steiles geknicktes Satteldach / Scheune mit Treppengiebel und Rundbogentoren / im Innern frühbarocke Fenstersäule, Kassettendecken, verzierte Türen, Gerichtssaal und Kanzleizimmer / Denkmalschutz / Lage: Alte Zurzacherstrasse 7
  • Mühlenensemble / ehemalige Ölmühle im Kern aus dem 16. Jh. / Mahl- und Pressraum mit Balkendecke auf kräftigen Holzpfeilern / ehemalige Getreidemühle als spätklassizistischer Mauerbau von 1865 / ältere Doppelscheune um 1700 / gewerblich und technisch bedeutende Gebäudegruppe / Lage: Dorfstrasse 34 & 38–40
  • Kapelle St. Sebastian katholisch / erbaut 1664 unter Leitung des Baumeisters Heinrich Kappeler, Klingnau / 2-achsiger Kapellenbau mit 3-seitig geschlossenem Chor / Satteldach über dem Chor abgewalmt / Rundbogenportal mit Jahreszahl 1664 / im Innern bauzeitliche stuckierte Wandpilaster und flache Gipsdecke / neugotischer Altar von 1869 mit Altarbild des Hl. Sebastian von Maler Jakob Huwiler, Luzern / Kanzel aus 2. Hälfte 17. Jh. / barocke Skulpturen der Hl. Sebastian und Verena / Glasmalereien geschaffen 1946 von Albert Schenker, St. Gallen / Chorrondelle geschaffen 1872 von Glasmaler Karl Wehrli, Zürich / 6-eckiger blechverkleideter Dachreiter mit offener Glockenstube / Geläute mit 3 Glocken / gegossen 1964 von Rüetschi, Aarau / historische Glocke von 1664 im Chor aufgestellt / Innenrestaurierung 2016 / Denkmalschutz / Lage: Schlossbreite
  • Doppelspeicher / talseitiger Kernbau erbaut im 16.-17. Jh. / bergseitig erweitert / seit dem frühen 18. Jh. als Doppelspeicher bestehend / 2-geschossiger länglicher Bruchsteinbau mit Satteldach / getrennte Ausseneingänge zu den Speicherteilen / schartenartige Lichtöffnungen mit gekehlten Sandsteingewänden / seltene Speicheranlage für mehrere Eigentümer / Lage: Schlössli 4–6
    Schlössli / erbaut um 1600 / 3-geschossiges spätgotisch geprägtes Doppelwohnhaus aus massivem Mauerwerk / steiles geknicktes Satteldach / rundbogige Kellerportale / nebeneinander liegende Hauseingänge / im Innern Fachwerkwände mit Lehmwickelfüllungen und rauchgeschwärzte historische Dachkonstruktion / 1809–94 teilweise als katholisches Schulhaus genutzt / Lage: Schlössli 4–6
  • Chloorentrotte / erbaut 1792 als gemeindeeigene Trotte zur Verarbeitung roter Trauben / eine von 2 erhaltenen historischen Trotten Tegerfeldens / Betrieb 2005 eingestellt / Lage: Trottengasse
  • Wegkreuz / geschaffen 1698 durch Werkmeister und Steinmetz Johannes Kappeler, Klingnau aus Muschelkalkstein / gestuftes Postament mit Stifterinschrift, Jahreszahl und Allianzwappen des Ehepaars Franz Joseph Mühlebach und Barbara Bucher / kleeblattförmige Kreuzenden mit Himmelskörpern und Engelsköpfen / renoviert 1958 und 1998 / Lage: Trottengasse
  • Bogenstaumauer / erbaut Mitte 19. Jh. zur Ableitung von Wasser aus der Surb in den Mühlekanal / sorgfältig gefügtes Natursteinmauerwerk / Höhe 3 m / Kronenlänge 13 m / frühindustrielles Denkmal / Lage: Egg
  • Weinbaumuseum Wisstrotte / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Surbbrücke / erbaut 1768–70 nach Plänen des Baumeisters Johannes Grubenmann d. J., Teufen AR / überquert die Surb / einbogige Natursteinbrücke aus gelblichem Jurakalk / Spannweite 10 m / Breite 6,6 m / Brüstungsplatten aus Muschelkalkstein / renoviert 2003 Lage: Staltig–Steig
  • Burgruine Tegerfelden / Stammburg der 1113 erstmals erwähnten Freiherren von Tegerfelden / erste Burganlage erbaut im späten 11. Jh. / nach Brandzerstörung in der 2. Hälfte des 12. Jh. mit Ringmauer, Bergfried und mehreren Wohnbauten neu errichtet / erneuter Brand um 1250 / 1269 bereits als aufgegebener Burgplatz bezeichnet / Höhenburg auf einem Nagelfluhsporn / unregelmässiger tropfenförmiger Bering / Bergfried mit Seitenlänge 8 m und Mauerstärke 2,6 m / erhaltener Mauerzahn rund 10 m hoch / Teile der Ringmauer und 2 Burggräben sichtbar / Ausgrabungen 1948–58 / Denkmalschutz / Lage: Alt Schloss, oberhalb der Würenlingerstrasse
  • Rebbau / Fläche ca. 38 ha
  • Schaurebberg / Information über Entwicklung der Rebstöcke und Rebarbeiten im Jahreslauf / Rastplatz / Lage: Chälle
  • Aussichtspunkt / Rastplatz mit Feuerstelle / Lage: Raihalde

Würenlingen

  • Kirche St. Michael katholisch / heutiger Kernbau um 1540 / neuer Chorschluss und Glockenturm 1640 / Langhaus 1663 und 1740–41 vergrössert / 1825 Schiff verlängert, Sakristei vergrössert und Empore eingebaut durch Baumeister Fidel Obrist, Rheinfelden / langgestrecktes Rechteckschiff und eingezogener 3-seitig geschlossener Chor unter gemeinsamem abgewalmtem Satteldach / Kirchturm 1896 nach Plänen der Architekten Dorer & Füchslin, Baden neu erbaut / neugotisches Westportal von 1901 mit mosaikgeschmücktem Tympanon / im Innern korbbogige Stichkappentonne über dem Schiff und Rippenkalotte über dem Chor / stuckierter Gewölbeschmuck und Deckengemälde von 1905 / ovaler Stuckmarmorkanzelkorb von 1825 / Orgel erbaut 1971 durch Armagni & Mingot, Lausanne / Innenrenovation 1987–88 / Aussenrenovation 2017–18 / Denkmalschutz / Lage: Kirchweg, St. Michaelsberg
  • Friedhofkreuz / geschaffen 1822 als steinernes Kruzifix mit datierter Inschrift / Denkmalschutz / Lage: Friedhof St. Michaelsberg
  • Missionskreuz / geschaffen 1873 aus grauem Molassesandstein / neugotisch gestalteter Schaft und Querbalken mit stilisierten lilienförmigen Enden / vollplastischer Kruzifixus aus Gussmetall / restauriert 2003 / Denkmalschutz / Lage: Kirchengarten, St. Michaelsberg
  • Pfarrhaus / erbaut 1779–85 als 2-geschossiger Mauerbau mit geknicktem Walmdach / talwärts gerichtete Hauptfassade mit 4-gliedrigen Fensterzeilen / im Untergeschoss ehemalige Hauskapelle und Studiergemach mit 3-jochigem Kreuzgewölbe, spätbarocken Stuckaturen, hölzernem Kastenaltar und Einbauschränken / darunter mittelalterliche Kellerräume des früheren Beginenklösterchens / Denkmalschutz / Lage: Kirchweg 10, St. Michaelsberg
  • Schutzengelkapelle / erbaut 1695 durch den Ziegler Johannes Speck, Zug / kleines Gotteshaus mit 3-seitig geschlossenem Chor / Glockenträger mit Nadelhelm / gefastes Rundbogenportal unter Pultvordach / Seitenfassaden und Chorwand mit kleinen Stichbogenfenstern / im Innern gebrochene Holzfelderdecke und um 1 Stufe erhöhter Altarraum mit Scheingewölbe / Säulenaltar aus der Bauzeit / Altarbild aus dem 18. Jh. / renoviert 1969 und 1999–2001 / Denkmalschutz / Lage: Kapellenweg 19.1
  • Wegkreuz / geschaffen 1677 aus Muschelsandstein / Kreuzenden mit skulptierten Cherubsköpfen / Denkmalschutz / Lage: Schutzengelkapelle
  • Ziegelhütte ehemalige / erbaut 1838 / Bauernhaus mit Wohn- und Ökonomieteil 1842 zusätzlich / ursprüngliche Trocknungshalle als teilweise offene Holzständerkonstruktion / erhaltene Holzsäulen, Büge und weit vorkragendes Rafendach / ehemaliger eingetiefter Brennofen mit rund 1,5 m starken Mauern / 1988–89 zu Mehrfamilienhaus umgebaut / im Innern biedermeierliche Schrankwand, Einbausekretär und Kachelofen erhalten / Lage: Bachstrasse 15
  • Dorfmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Dorfschüür / erbaut 1783 als spätbarocker bäuerlicher Vielzweckbau / 3-geschossiger Wohnteil und ungewöhnlich grosser doppelter Scheunentrakt / 2 rundbogige Tenntore an der Strassenfassade / liegender Dachstuhl / restauriert und zum Kultur- und Veranstaltungshaus umgebaut / Lage: Dorfstrasse 35
  • Gasthof zum Bären / erbaut 1627 / bis 1937 «Zum Weissen Rössli» genannt / wuchtiger 3-geschossiger Mauerbau unter steilem geknicktem Satteldach / spätgotisch gekehltes Giebelfenster / 7-achsige Hauptfassade mit barockisierenden Fensterverdachungen / Lage: Tegerfelderstrasse 1
  • Gasthaus zur Sonne / erbaut um 1825 als Landwirtschaftsbetrieb mit Pintenwirtschaft / kurz danach um Tanzsaal erweitert / 2-geschossiges Mittertennhaus aus verputztem Bruchsteinmauerwerk / leicht geknicktes Satteldach / streng axial gegliederte Fassaden / Scheunentrakt mit korbbogigen Portalen aus Muschelkalk / Lage: Breitenstrasse 14
  • Übungslager römisches / durch Legionäre des Legionslagers Vindonissa als zeitlich begrenztes Marsch- und Übungslager angelegt / rechteckige Befestigung mit Wall und Graben / heute als schwache Erhebungen im Waldboden erkennbar / Lage: Neuguethau

Zurzach

  • Zurzach besteht aus den Ortsteilen: Achenberg, Bad Zurzach, Baldingen, Barz, Böbikon, Kaiserstuhl, Kirchlibuck, Mellstorf, Rekingen, Rietheim, Rümikon, Wislikofen
  • Erlebnisse Zurzach

♦ Bad Zurzach

  • Röm. Name: Tenedo / keltischer Siedlungsplatz und später römischer Vicus Tenedo am Rheinübergang / Zurzach ist keine Stadt, sondern ein Flecken / ihm fehlen die schützenden Mauern, Gräben und Wälle / es hat auch kein Stadtrecht, sondern ein Marktrecht / Zurzach ist ein alter Messe- und Wallfahrtsort
  • Münster St. Verena katholisch / ehemalige Stiftskirche / erbaut um 1000 als frühromanisches Langhaus / gotischer Chorturm von 1347 / im Erdgeschoss des Chores ist die gotische Krypta mit dem Grab der Hl. Verena von 1613 / Bilderzyklus zum Leben der Hl. Verena geschaffen 1630–31 von Caspar Letter, Zug / unter Mitarbeit von Melchior Waldkirch, Zurzach / Barockisierung 1732–34 durch Giovanni Gaspare Bagnato, Konstanz / Altäre und Chorgestühl von 1733 und 1742–43 / Hochaltarbild von Jakob Karl Stauder, Konstanz / Skulpturen von Caspar Joseph Widerkehr, Mellingen / Geläute mit 5 Glocken / gegossen 4 Stk 1916 und 1 Stk 1917 von der Giesserei H. Rüetschi & Co., Aarau / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse
  • Obere Kirche St. Maria / erbaut 1517–18 im spätgotischen Stil / seit der Reformation bis zur Fertigstellung der reformierten Kirche 1717 beiden Konfessionen zugänglich / 1763 im Rokokostil umgestaltet / seit 1876 diente sie profanen Zwecken / 1944 Innenrenovation und für kulturelle Veranstaltungen eingerichtet / heute Permanent-Ausstellung des Künstlers Pieter van de Cuylen / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse
  • Kirche reformiert / erbaut 1716-17 als Querkirche nach Plänen des Architekten Matthias Vogel, Zürich / 1724 geweiht / Turm mit quadratischem Querschnitt / mit barockem Zwiebeldach, in eine Spitze laufend / Geläute mit 4 Glocken / gegossen 2 Stk 1717 von der Giesserei Johann II. Füssli, Zürich und 2 Stk 1975 von der Giesserei H. Rüetschi AG, Aarau / Denkmalschutz / Lage: Schwertgasse 153
  • Alte Propstei / erbaut 1427 als spätgotischer Mauerbau / Bestandteil des ehemaligen Stiftsbezirks / heute Pfarrhaus und kirchliche Räume / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse 44
  • Propstei / heutiger Bau erstellt 1773 durch Baumeister Franz Anton Schwarz, Bremgarten als spätbarocken Putzbau mit Louis-XVI-Elementen / rundbogig geöffnetes Erdgeschoss / über 2 Geschosse gezogene Pilaster / Fassadenschmuck mit Masken, Voluten, Hängeblumen und Rocaillen von Bildhauer Franz Ludwig Wind, Kaiserstuhl / 1978–79 restauriert und im Innern umgebaut / Propsteisaal für kulturelle Veranstaltungen / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse 40
  • Sternenbrunnen / geschaffen 1807 als Zierbrunnen / Denkmalschutz / Lage: Sternenplatz
  • Schloss Bad Zurzach / ehemalige Villa ‚Himmelrych‘ des Jakob Zuberbühler / Fabrikant in der Schuh- und Weisswarenindustrie / er baute Fabriken und Arbeitersiedlungen / historistische Villa mit asymmetrisch gegliedertem Baukörper, turmartigen Gebäudeteilen und steilem Dach / Jugendstilverglasungen im Innern / 1978 restauriert / Schlosspark heute mit Skulpturenausstellung / Denkmalschutz / Lage: Barzstrasse 2
  • Antonie Deusser Stiftung / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Bezirksmuseum Höfli / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Galerie Mauritiushof / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Kurpark / Parkanlage des Thermal- und Rehazentrums / Kurparkpavillon / Wassersinfonie = Zusammenspiel von Wasser, Licht, Musik / Lage: Bäderquartier
  • Quellenturm / ehemaliges Turmhotel / erbaut 1964 nach Plänen des Architekten Fedor Altherr, Zürich / Stahlbeton-Hochhaus mit quadratischem Grundriss / Höhe 53 m / Hotelbetrieb 2015 eingestellt / Wahrzeichen des Bäderquartiers / Lage: Bäderquartier
  • Rheumaklinik / heutiges ZURZACH Care Rehazentrum / erbaut 1973 / mehrfach erweiterter Klinikkomplex / Lage: Bäderquartier
  • Thermalquelle / Thermalwasser 1914 bei einer Salzbohrung entdeckt / Fassung einer Thermalquelle 1955 / Bohrtiefe 429,6 m / Quelltemperatur knapp 40 °C / Grundlage für die Entwicklung des Thermal- und Rehabilitationsortes / Lage: Bäderquartier
  • Tierpark / siehe Aargau→Erlebnis→Tierpark
  • Spazierwege / Lage: Am Rhein
  • Wanderwege / Lage: Achenberg, Zurzacherberg
  • Römerstrasse / Neckar – Alb – Aare / Anteil Aargau: Windisch – Bad Zurzach

Barz / Bad Zurzach

  • Barzmühle / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Salzbohrtürme / turmartige Holzkonstruktionen über den Bohrlöchern / Höhe 17 m / 1916 entstanden die ersten Bohrtürme zur Gewinnung von Industriesalz der Schweizerischen Sodafabrik / heute dokumentieren sie als industriehistorische Denkmäler die Geschichte der Salzgewinnung / Bohrtürme in den frühen 1970er Jahren stillgelegt / ein Bohrturm zum Eventlokal umgebaut / Lage: Barz
  • Salzmuseum / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Schiffsfähre Barz – Kadelburg [D] / handbetriebene Personen- und Velofähre über den Rhein / saisonaler Betrieb

Kirchlibuck / Bad Zurzach

  • Kastellmauer / spätrömisches Doppelkastell Tenedo erbaut im 4. Jh. zur Sicherung der römischen Rheinbrücke / mit einer Mauerverbindung zwischen dem Kirchlibuck-Kastell und demjenigen auf Sidelen / Denkmalschutz / Lage: Kirchlibuck–Sidelen
  • Kirche mit Baptisterium frühchristliche / erbaut im 5. Jh. innerhalb der spätrömischen Kastellanlage / Grundmauern einer Saalkirche mit Apsis / Taufbecken und Fundamentteile eines Nebengebäudes erhalten / eine der frühesten nachgewiesenen christlichen Kirchenanlagen der Schweiz / Lage: Kirchlibuck
  • Burgkapelle / Verena- und Mauritiuskapelle / Vorgängerkirche aus dem 10.–11. Jh. über römischen Ruinen / heutige bauliche Prägung von 1571 / Altarbild mit Martyrium der Thebäischen Legion von 1610 / Wandbilder der Hl. Verena von 1610 und des Hl. Mauritius von 1613 / Verena-Zyklus (13-teilig) geschaffen 1610–17 von Johann Melchior Waldkirch, Zurzach nach Kupferstichen von Christoph Greutter, Augsburg / Renaissance-Bilderrahmen mit Intarsien / Denkmalschutz / Lage: Kirchlibuck 123/125

Achenberg / Bad Zurzach

  • Ausflugsziel / Restaurant / von Bad Zurzach ¾ h Fussmarsch / Lage: Achenberg
  • Hochwacht / Grundmauern einer ehemaligen Signal- und Beobachtungsanlage / Lage: Rheintalblick
  • Loretokapelle Maria und Anna / geweiht 1662 als Wallfahrtskapelle / mit schwarzer Madonna / eine Nachahmung der Santa Casa (Hl. Haus) von Loreto in Italien (Wallfahrtsort bei Ancona) / kleiner abgesetzter Vorbau / blaues, mit Sternen verziertes Tonnengewölbe / barocker Marienaltar von 1703-04 aus der ehemaligen Stadtkirche / 1970 in der Kapelle aufgestellt / Lage: Achenberg
  • Pestkreuz / geschaffen 1684 / historisches Weg- und Gedenkkreuz / Lage: Rheintalblick
  • Wandergebiet

♦ Baldingen

  • Kirche St. Agatha katholisch / erbaut 1896–98 im neugotischen Stil nach Plänen des Architekten Karl Moser vom Büro Curjel & Moser, Karlsruhe / 1-schiffiges Langhaus mit offenem hölzernem Dachstuhl und Treppengiebel / eingezogener Polygonalchor mit steinernem Rippengewölbe / asymmetrisch angeordneter Kirchturm mit hohem Nadelhelm / Fassaden mit verputzten Wandflächen und Gliederungselementen aus Naturstein / Dekorationsmalerei von Eugen Steimer / Glasmalereien von Karl Wehrli, Zürich / Innenrestaurationen 1975 und 2000 / Denkmalschutz / Lage: Kirchenhügel, Unterbaldingen
  • Wasserturm / erbaut 1995 / Höhe 24 m / dient der Sicherung des Wasserdrucks im höchstgelegenen Dorfteil / Lage: Oberbaldingen
  • Aussichtspunkt / Rast- und Feuerstelle / Lage: Spornegg

♦ Böbikon

  • Kapelle St. Laurentius katholisch / Vorgängerbau erbaut 1565 / heutige Kapelle 1748 neu aufgerichtet und um rund 3,3 m verlängert durch Maurermeister Christian Burscher, Mellikon und Zimmermeister Andreas Jetzer, Böbikon / schlichter Rechteckbau unter Satteldach / 8-eckiger Dachreiter mit barocker Zwiebelhaube / Rundbogenportal aus Muschelkalkstein / Gesamtrenovation 2008 / Denkmalschutz / Lage: Dorfkern
  • Burgstelle / Burganlage bewohnt ungefähr 1100–1250 / bestehend aus starkem Wohnturm, Ringmauer und Nebengebäuden / Geländespuren und Burgplatz erhalten / Denkmalschutz / Lage: Burghalde
  • Aussichtspunkt / Grill- und Raststelle / Lage: Iberig

Kaiserstuhl

  • Sehenswürdigkeiten Kaiserstuhl……Städtchen Kaiserstuhl
  • Historisches Landstädtchen mit malerischer Altstadt / mittelalterliches Städtchen mit 3-eckigem Grundriss / gebildet durch Oberer Turm, Storchenturm, Wörndliturm / Gründung durch die Freiherren von Regensberg (1254) / 
  • Stadtkirche St. Katharina katholisch / Kernbau mit Chorturm und grossem Teil des Langhauses um 1260 erbaut / Chorturm mit spitzem Dachreiter von 1371–72 / Langhaus 1607–09 verlängert und aufgestockt / 1-schiffiger verputzter Bau mit mächtigem unverputztem Turmchor / Spitzbogenfenster / Barockisierung des Innenraums 1755–56 durch Eustachius Gabriel und mit Gewölbe sowie Wand- und Deckengemälden ausgestattet / geschnitzte Rokokokanzel geschaffen 1756–57 von Bildhauer Franz Ludwig Wind, Kaiserstuhl / Schnitzereien am Gestühl / renoviert 1984–86 / Denkmalschutz / Lage: Kirchplatz
  • Altes Spittel / Städtisches Bürgerheim / erbaut 1778 als Heim für Arme, Alte und Gebrechliche / spätbarocker Mauerbau / an der Fassade Steinreliefs von Franz Ludwig Wind, Kaiserstuhl / heute RAS Pflegewohngruppe / / Denkmalschutz / Lage: Kirchplatz 41
  • Kapelle der Vierzehn Nothelfer / Friedhofkapelle / erbaut um 1530 in spätgotischem Stil / rechteckiger Saalbau mit polygonalem Chor / Altar aus dem 18. Jh. mit einer Pietà sowie Figuren der Heiligen Johannes und Magdalena / flache Holzdecke und spätgotische Seitenfenster / Treppengiebel und elegantes Glockentürmchen mit Spitzhelm / renoviert / 1967–68 und 1996–97 / Denkmalschutz / Lage: Friedhof, Vorstadt
  • Oberer Turm / erbaut 1160–80 als Burgturm der Freiherren von Kaiserstuhl / bei der Stadtgründung 1254 in die Befestigungsanlage einbezogen / quadratischer Grundriss mit Seitenlänge 11,9 m / Mauerstärke im Erdgeschoss 2,5 m / stadtseitige Mauerhöhe 28 m / Gesamthöhe mit Dach ca. 36 m / 6 Geschosse sichtbares Quadermauerwerk mit Tuffstein-Buckelquadern und Zeltdach / Denkmalschutz / Lage: Vorstadt
  • Landhaus Zur Linde / erbaut 1764 als stattliches Gasthaus in spätbarockem Stil / rechteckiger Baukörper mit elegantem Walmdach / Eckpilaster und plastischer Fassadenschmuck / 1912-18 durch Architekt Alexander von Senger zum privaten Landsitz umgebaut / Fassadenschmuck vom Bildhauer Franz Ludwig Wind, Kaiserstuhl / Denkmalschutz / Lage: Vorstadt 59
  • Haus Zur Krone / Kernbau erbaut 1550–60 / stattlicher ehemaliger Gasthof mit Hinterhäusern / heute privates Wohnhaus / Denkmalschutz / Lage: Hauptgasse 70
  • Gemeindehaus / erbaut im 17. Jh. / historischer öffentlicher Mauerbau / Denkmalschutz / Lage: Hauptgasse 72
  • Widderbrunnen / erstellt 1615 von Brunnenmeister Jakob Stern, Mellingen / 8-eckiges Becken mit Flachreliefs / Rokoko-Brunnenstock geschaffen 1781 von Bildhauer Franz Ludwig Wind, Kaiserstuhl / steinerne Fischbank als ehemaliger Verkaufsplatz / Denkmalschutz / Lage: Widderplatz
  • Amtshaus / erbaut 1562–64 im spätgotischen Stil / mächtiger Mauerbau mit Treppengiebeln / Sitz des Klosterschaffners / Lagerhaus für Zehnten und Wegstation des Klosters St. Blasien / später Gasthaus und Wohnhaus / Denkmalschutz / Lage: Hauptgasse 35
  • Marschallhaus / Mayenfischhaus / erbaut 1764 von Johann Jakob Mayenfisch, Kaiserstuhl im Stil französischer Stadtpalais / Flügelbau im französischen Palaisstil mit 4-eckigem Ehrenhof / Teile der Innen- und Aussenausstattung von Bildhauer Franz Ludwig Wind, Kaiserstuhl / heute privates Wohnhaus / Denkmalschutz / Lage: Rheingasse 5
  • Nepomuk-Statue / erstellt 1752 von Bildhauer Franz Ludwig Wind, Kaiserstuhl / Statue als Kopie / Original im Oberen Turm aufbewahrt / Lage: Rheinbrücke
    Johannes von Nepomuk 1330 in Böhmen [CZ] geboren / 1393 durch Ertränken in der Moldau gestorben / 1729 heilig gesprochen
  • Wörndliturm / erbaut im 12. oder frühen 13. Jh. als Burgturm der Freiherren von Kaiserstuhl / 4-eckiger Mauerturm / seit dem 19. Jh. ohne Oberbau / nördliche und östliche Eckmauern erhalten und in ein Wohnhaus integriert / Denkmalschutz / Lage: Rheingasse 10
  • Zollhaus / erbaut 1772 / historisches Zollgebäude am ehemaligen Rheinübergang / Denkmalschutz / Lage: Rheingasse 7
  • Stadtmauerreste / erbaut ab 1254–55 / Teile der mittelalterlichen Ringmauer und des Stadtgrabens sind erhalten / Lage: Stadtgraben–Untere Kirchgasse–Wiesenweg
  • Storchenturm / erbaut um 1260 als Rundturm der Stadtbefestigung / erhaltene Höhe 6,7 m / ursprüngliche Höhe des Mauerwerks ca. 8,5 m mit zusätzlichem hölzernem Oberbau / Mauerstärke 1,15–1,2 m / unterer Bereich aus Bollensteinen, oberer Bereich aus Kalkbruchstein / Denkmalschutz / Lage: Tirolgasse 101
  • Skulpturenweg / siehe Aargau→Wandern→Themenweg
  • Gottfried Keller Dichterweg / siehe Zürich→Wandern→Themenweg
  • Spazierwege am Rhein / rheinaufwärts in 2 h nach Eglisau / rheinabwärts in 3 h nach Bad Zurzach

Mellstorf

  • Kapelle St. Sebastian und St. Fridolin / erbaut 1786–89 / Portal mit Jahreszahl 1684 vom Vorgängerbau / kleiner Saalbau mit 3-seitigem Chorschluss / quadratischer Dachreiter mit 8-eckigem Spitzhelm / gefaste Rundbogenfenster und Rundbogenportal / barocker Schnitzaltar mit Reliefs der 15 Rosenkranzgeheimnisse geschaffen Ende 17. Jh. von Johann Friedrich Buol, Kaiserstuhl / Denkmalschutz / Lage: Dorfstrasse 51
  • Dorfmuseum Trotte / siehe Aargau→Erlebnis→Museum
  • Biberrevier / Lebensraum und regelmässige Biberspuren am Tägerbach / Lage: Tägerbach
  • Naturreservat Gweslig / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis
  • Naturreservat Mühlebach / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis

♦ Rekingen

  • Metzgerhof / erbaut 1677–78 als stattliches Wohnhaus / ehemals mit einer Kapelle für die katholische Minderheit verbunden / Kapellennutzung 1879 aufgehoben / Denkmalschutz / Lage: Dorfstrasse 18
  • Trotte / ökumenisches Zentrum / historischer Trottenbau aus dem 18. Jh. / ursprünglich zur Traubenpressung / 1980 zum ökumenischen Gottesdienst- und Veranstaltungsraum umgebaut / Glockenwand mit 3 Glocken am Giebel / Lage: Rebhalde
  • Naturschutzgebiet Musital / siehe Aargau→Topografie→Terra mirabilis

Rietheim

♦ Rümikon

  • Kapelle St. Anna katholisch / erbaut 1710 / nach Unwetterschäden renoviert und 1797 neu geweiht / 2 historische Glocken 1809 aus der Burg Schwarzwasserstelz erworben / bildet mit dem ehemaligen Schulhaus und den Gasthäusern Salmen und Engel den historischen Dorfkern / Lage: Dorfstrasse 20
  • Gasthaus zum Salmen / Kernbau aus dem 16. Jh. / ehemaliges Gasthaus und Taverne, Landwirtschaftsbetrieb und Postlokal / Lage: Dorfstrasse 23
  • Römische Warte Sandgraben / erbaut um 370 nChr. / Bestandteil der spätrömischen Rheinbefestigung / konservierte Fundamentreste / Denkmalschutz / Lage: Am Sandgraben
  • Wachtturmstelle Tägerbach römische / Standort eines 2. spätrömischen Wachtturms aus der Zeit um 370 / keine gleichermassen sichtbare Ruinenanlage wie im Sandgraben / Lage: Tägerbach
  • Aussichtspunkt / Aussichts- und Grillstelle auf einem gemeindeeigenen ehemaligen Militärbunker / Lage: Oberhalb Rümikon

Wislikofen

  • Kirche St. Oswald katholisch / mittelalterlicher Kirchenbau mit Kern aus dem 12. Jh. / im 14. oder frühen 15. Jh. nach Westen erweitert / barocke Umgestaltung im 17.–18. Jh. / frühbarocker Hochaltar von 1639 mit Darstellungen Mariä Himmelfahrt sowie der Heiligen Oswald, Blasius und Benedikt / Taufstein von 1541 / Skulpturen Pietà, Hl. Martin und Anna / heutige Gestalt wesentlich durch die Restaurierung 1973–76 geprägt / Lage: Propsteiweg 18
  • Propstei ehemalige / gegründet 1113 als Niederlassung des Benediktinerklosters St. Blasien / heutige Klosteranlage hauptsächlich durch Erweiterungen ab 1635 und 1690–92 geprägt / Konventsgebäude um Kirche und Innenhof / 1807 aufgehoben / 1973–76 umfassend saniert, teilweise rekonstruiert und um einen modernen Gastronomietrakt ergänzt / seit 1976 Seminarhotel und Bildungshaus der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau / Denkmalschutz / Lage: Propsteiweg 18
  • Wandergebiet Tägerbachtal