Kanton Basel-Land / Sehenswert

Sie finden im Kanton Basel-Land Sehenswert gesammelte Daten über die Sehenswürdigkeiten, Plätze und Objekte im Kanton Basel-Land

Kanton Basel-Land Sehenswert / Bezirke

Kanton Basel-Land Sehenswert / Bezirk Arlesheim

Allschwil

  • Historischer Dorfkern / Sundgauer Riegelhäuser / Fachwerkhäuser des 17.-19. Jh.
  • Kirche St. Peter & Paul christkatholisch / alte barocke Dorfkirche von 1698-99 / rundbogiges Westportal mit Eichentür von 1698 / im Innern gotische Holzfiguren der Kirchenpatrone Petrus und Paulus um 1500 / frühklassizistische Innenausstattung von 1841 / seitlich beim Übergang von Langhaus und Chor stehender Turm mit Käsbissendach aus dem 13. Jh. / Geläute mit 3 Glocken / gegossen 1 Stk 1708 und 2 Stk 1803 von der Giesserei Weitnauer, Basel / Lage: Schönenbuchstrasse 1
  • Alte Dorfschmiede / erbaut im 17. Jh. als Wohnbau mit Schmiede und zurückgesetztem Ökonomiegebäude / sichtbares Fachwerk / gotische Fenster am Giebel / eines der ältesten Fachwerkhäuser Allschwils / Lage: Schönenbuchstrasse 2/4
  • Gemeindeschulhaus / erbaut 1850 / erweitert 1886 / 3-geschossiger stattlicher Bau mit Walmdach und Dachreiter / reich gestaltetes Portal mit Inschrift «Gemeinde- und Schulhaus» / repräsentativer Schul- und Gemeindebau des 19. Jh. / kantonal geschützt seit 1970 / Lage: Schönenbuchstrasse 12
  • Walmerhaus / stattliches Fachwerkhaus des 18. Jh. / hoher Ostgiebel / langgestreckte Laube / zurückversetzt hinter der Nordseite des Dorfplatzes / Denkmalschutz seit 1984 / Lage: Dorfplatz 3
  • Restaurant Landhus / ehemaliges Bauernhaus mit Wirtschaft / ältester Gebäudeteil dendrochronologisch 1721 / giebelständiges Fachwerkhaus / steiles Satteldach / Sundgauer Hofgruppe mit rückwärtigen Ökonomiebauten / traditioneller Dorf-Treffpunkt / kantonal geschützt seit 1997 / Lage: Baslerstrasse 4
  • Heimatmuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum 
  • Kirche St. Peter und Paul katholisch / erbaut 1966-67 als moderne Kirche nach Plänen des Architekten Fritz Metzger / quadratischer Innenraum / Kulturdenkmal Ölberggruppe im Kirchenraum / Lage: Baslerstrasse 51
  • Spätgotische Ölberggruppe / erstellt um 1500 oder frühes 16. Jh. / aus dem oberrheinischen Kunstkreis / vollplastische Figurengruppe mit Christus, Petrus und Johannes / künstlerisch hochstehende Arbeit der Spätgotik / bedeutender Zeuge spätmittelalterlicher Frömmigkeit / kantonal geschützt seit 2003 / in der katholischen Kirche St. Peter und Paul / Lage: Baslerstrasse 51
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  • Pfarrhaus ehemaliges / erbaut 1750 / Steinbau inmitten des Fachwerkdorfes / steiles Walmdach / barocke Proportionen / Lage: Oberwilerstrasse 43
  • Restaurant Mühle / ehemalige Hostienmühle / um 1620 erwähnt / steiles Krüppelwalmdach / Fachwerk im Obergeschoss und Giebel / Mühlrad und Zulauf vom Mühleteich wiederhergestellt / bis in die 1940er Jahre in Betrieb / heute Wirtshaus / Denkmalschutz seit 1978 / Lage: Mühlebachweg 41
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  • Reberkirche reformiert / erbaut 1886 nach Plänen von Paul Reber / erste Kirche der reformierten Diasporagemeinde / neugotische Backsteinkirche / Dachreiter / Teil der reformierten Kirchenanlage in Neu-Allschwil / kantonal geschützt seit 1970 / Lage: Baslerstrasse 220
  • Christuskirche reformiert / erbaut 1932 nach Plänen der Architekten Bräuning, Leu und Dürig / schlichte Formensprache der Zwischenkriegszeit / Kirchturm, Kirchenschiff, Vorhalle, Sakristei / lichtvoller Innenraum mit Betonbindern / Kulturdenkmal von regionaler Bedeutung / Denkmalschutz seit 1998 / Lage: Baslerstrasse 224
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  • Wasserturm / Betonbau / Höhe 42,5 m  / Aussichtsterrasse Höhe 38 m / beim Spitzwald / Lage: Herrenweg 151
  • Naturschutzgebiet / Allschwiler Wald / siehe Basel-Land→Erlebnis→Terra mirabilis
  • Skulpturenpfad /  / siehe Basel-Land→Wandern→Themenweg

Aesch

  • Kirche St. Joseph katholisch / erbaut 1819-20 nach Plänen von Hans Georg Stehlin / Umbau 1938-39 / langgestrecktes Schiff / Orgelprospekt von 1836 / kantonal geschützt seit 1974 / Frontturm / Lage: Obere Kirchgasse 17
  • Wegkapelle (Käppeli) / Lage: Hauptstrasse 124.
  • Blarerschloss / ehemals Schloss Aesch / erbaut 1604-07 an Stelle einer Herberge / Adelssitz der Familie von Blarer / 3-geschossiger Hauptbau / steiles Krüppelwalmdach / Rundtürme an den Nord- und Südecken / Schlosspark und französischer Garten mit Springbrunnen / seit 1959 Gemeindeverwaltung / kantonal geschützt seit 1975 / Lage: Hauptstrasse 23
  • Burgruine Frohberg / auch Tschöpperli oder Tschäpperli / Höhenburg auf felsigem Grat am oberen Ende des Klusertals / Teil des Burgengrat-Systems der Aescher Klus / erbaut im späten 13. Jh. durch die Schaler von Benken, einen Zweig des Basler Rittergeschlechts / erstmals erwähnt 1292 mit Konrad I. Schaler «de Vroberg» / vor oder infolge des Basler Erdbebens von 1356 aufgegeben / im 14. Jh. als bischöfliches Lehen an die Grafen von Thierstein-Pfeffingen gelangt / weitläufige Burganlage mit grossem 2-geteiltem Wohntrakt / ausserdem Ringmauer, Torbau und Annäherungshindernisse / natürliche Gräben auf West- und Nordseite / künstlicher Halsgraben auf der Ostseite / Mauerwerk aus wenig bearbeiteten Steinblöcken / Mauern teils bis ca. 3 m stark / Lage: Aescher Klus
  • Heimatmuseum / Gebäude 400-jähriges Bauernhaus mit Walmdach / genannt Kesslerhaus / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum

Arlesheim

  • Dom zu Arlesheim  / Pfarrkirche St. Odilien katholisch / erbaut 1680-81 im Barockstil nach Plänen des Jesuitenpaters Franz Demess / Frühbarockbau für das Basler Domkapitel / Rokokoumbau 1759-61 unter Franz Anton Bagnato / Stuckaturen und Altäre von Francesco Pozzi und Söhnen / Deckengemälde ‚Öffnung zum Himmel‘ von Joseph Appiani / elegant geschnitztes Chorgestühl von Joseph Schacherer / freistehender Hauptaltar aus verschiedenfarbigem Marmor und baldachinüberdacht / Krypta unter dem Chor
    Über der Innenseite des Hauptportals Silbermann-Orgel von Johann Andreas Silbermann 1761 / einzige noch spielbare Silbermann-Orgel der Schweiz / beidseitig des Eingangs 2 Glockentürme mit Laternen und Zwiebelabschluss 1723 / Geläute mit 5 Glocken / gegossen 4 Stk 1926 und 1 Stk 1935 von der Giesserei H. Rüetschi AG, Aarau / Denkmalschutz seit 1969 / Lage: Domplatz 16
    Hinweis  Bei der Reformation hat sich das Domkapitel nach Freiburg im Breisgau [D] abgesetzt / Ende 1678 ist es nach Arlesheim zurückgekehrt und hat hier eine Kapitelresidenz mit Dom und Domherrenhäusern errichten lassen / die Domherrenhäuser sind in 2 symmetrischen Reihen erbaut / diese umrahmen einen Platz vor dem Dom → Domplatz ursprünglich Residenzplatz
  • Domplatz / barocke Gesamtanlage / rechteckiger leicht ansteigender Platz / Dom als östlicher Abschluss und Höhepunkt / ehemalige Domherrenhäuser an den Längsseiten / eine der bedeutendsten barocken Platzanlagen im Kanton
  • Domherrenhäuser / ehemalige Residenzhäuser des Basler Domkapitels / 4 Doppelhäuser am Domplatz / Gesamtentwurf von Jakob Engel aus Eichstätt / Bau in den 1680er Jahren / Fassaden definieren den ehemaligen Residenzplatz / teils später verändert / heute Pfarrhaus, Bezirksgericht, Gemeindeverwaltung / Lage: Domplatz
  • Waldbruderklause / Eremitenklause in der Ermitage / Rindenhütte mit lebensgrossem Waldbruder / ursprüngliche mechanische Holzfigur 1789 von Pierre-Ignace Aubry im Auftrag von Balbina von Andlau geschaffen / Kopie seit 2014 / Bewegungsmechanik mit Kopfnicken und Augenbewegung / originales Vorbild im Archiv der Gemeinde Arlesheim / Glocke der Klause aus der Anfangszeit der Ermitage / Lage: Ermitage
  • Schloss Birseck / erbaut von der Äbtissin des Nonnenklosters von Hohenberg zum Schutz der Klostergüter / 1239 kaufte es der Fürstbischof von Basel / vom 13.-16. Jh. diente es als Residenz für die Bischöfe und deren Statthalter / 1356 durch ein Erdbeben teilweise zerstört und wieder aufgebaut / bis 1763 Sitz des bischöflichen Landvogts der Herrschaft Birseck / beim Einfall der Franzosen in die fürstbischöfliche Herrschaft ging das von den Bauern geplünderte Schloss 1793 in Flammen auf / Konrad von Andlau kaufte das Schloss 1808 und stellte es ein weiteres Mal her / heute ein 5-eckiger Grundriss mit ringsumlaufender Wehrmauer mit Zinnenabschluss / Wohntrakte im Innern und Rundturm mit Kegeldach als Bergfried / Marienkapelle mit neugotischen Wanddekorationen / Rittersaal um 1810 anstelle des ehemaligen Hauptbaus / Weidhof mit Pförtnerhaus und ehemaligem Schaffnerhaus / Lage: Schlossgasse
  • Burg Reichenstein / erstmals erwähnt 1239 als Castrum Birseke superior / obere Birseckburg / 1239 vom Bischof von Basel gekauft / nach 1245 Burglehen der Familie Reich / um 1250 Name Reichenstein / 1386 beim Erdbeben beschädigt und wieder instand gestellt / im 17. Jh. endgültig zerfallen / 1932 Wiederaufbau der Burgruine durch J. Brodbeck nach Plänen von Eugen Probst / Rekonstruktion auf den Wehrturm beschränkt / Rittersaal mit Balkendecke, Eichentäfer, Kachelofen, Cheminée und Wandgemälde von Niklaus Stoecklin / heute Stiftung Burg Reichenstein / Denkmlschutz seit 1973 / Lage: Reichensteinweg 40
  • Park Eremitage / englischer Landschaftsgarten / erbaut 1785 von Balbina von Andlau-von Staal und ihrem Vetter, Domherr Heinrich von Ligertz / Balbina war die Gemahlin des bischöflichen Landvogts und Domherrn Heinrich von Ligertz

Binningen

  • Kirche St. Margarethen reformiert / Wahrzeichen auf dem Margarethenhügel / erbaut 1673 durch Jakob Meyer als Winkelhakenkirche / zwei rechtwinklig zueinander stehende Kirchenschiffe / neben Wintersingen einziges Beispiel dieses Kirchentyps in der Schweiz / schlichte barocke Kirche mit Dachreiter / an die Gebäude des ehemaligen Landgutes angebaut / Kanzel aus der Bauzeit / Kirchenstuhl der Familie von Salis von 1708 / Wappenscheiben und Epitaphien des 18. Jh. / Lage: Friedhofstrasse
  • Hofgut St. Margarethen / geschlossene Baugruppe aus Kirche, Herrschaftshaus, Pächterhaus und Ökonomiegebäuden / ehemalige Schwesternklause, später Bruderhaus / Pächterhaus von 1701 / Herrschaftshaus um 1880 spätklassizistisch umgebaut / Aussichtsterrasse mit Pavillon aus der Mitte des 18. Jh. / weithin sichtbare Bekrönung des Bruderholzes / Denkmalschutz seit 1971 / Lage: St. Margarethen 3-7
  • Schloss Binningen / ehemaliges Weiherschloss am Birsig / 1299 erstmals erwähnt / erbaut von Heinrich von Zeise / älteste der festen Wasserburgen im Birsigtal / anfänglich von einem länglichen Weiher nebst dem Birsig geschützt / annähernd quadratischer Grundriss von ca. 20 m Seitenlänge / 2 parallele Gebäudeflügel mit offenem Innenhof / Zugang ursprünglich über Brücke oder Zugbrücke von Norden / Ost- und Südecken ehemals mit Rundtürmen bewehrt / erhaltener Rundturm mit Kegeldach / alter Wohntrakt im Ostteil der Kernburg / westlicher Nebenbau mit Laube / Weiher 1773 zugeschüttet / durch Zerstörungen und Umbauten vom 16.-20. Jh. stark verändert / Ostflügel ehemals um 2 Stockwerke höher / seit 1873 Restaurant und heute auch Hotel / seit 1960 Eigentum der Einwohnergemeinde Binningen / Denkmalschutz seit 1964 / Lage: Schlossgasse 5
  • Holeeschlösschen / um 1553 erbaut von David Joris als spätgotischen Landsitz / Hauptbau des ehemaligen Herrschaftsgutes erhalten / markante Giebelmauer mit Treppengiebelabschluss / vorspringender Treppenturm mit 6-eckigem Turmzimmer / spätgotische Kreuzstockfenster / bedeutender früher Sommersitz Basler Bürger ausserhalb der Stadt / neben Schloss Binningen und St. Margarethen eines der bedeutendsten Baudenkmäler der Gemeinde / Denkmalschutz seit 1973 / Lage: Bündtenmattstrasse 1
  • Bad- und Gasthaus Neubad, ehemaliges / eisenhaltige Quelle im Holee 1742 entdeckt / erbaut 1765 durch Rudolf Mori / spätbarocke Gebäudegruppe / langgestrecktes ehemaliges Bad- und Gasthaus / kleineres vorgeschobenes Wohnhaus / Krüppelwalmgiebel / Fachwerk im Obergeschoss / alte Platanen / Denkmalschutz seit 1965 / Lage: Neubadrain 4
  • Ortsmuseum / im ehemaligen Holeeschulhaus / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum 
  • LEbrickGO Museum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Monteverdi-Museum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
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  • Margarethenpark / 1822 entstand dort ein privates Landgut mit Landschaftspark / 1897 Erwerb durch die Einwohnergemeinde Basel / ab 1898 als Volkspark öffentlich zugänglich
  • Sternwarte St. Margarethen / erbaut 1928 als grosser Kuppelbau und astronomisch-meteorologische Anstalt / 20-cm-Merz-Refraktor / heute Volkssternwarte des Astronomischen Vereins Basel / öffentlich zugängliche Beobachtungsstation / Volkssternwarte und meteorologische Beobachtungsstation / auf dem Gelände des Astronomischen Instituts der Universität Basel / Lage: Venusstrasse 7

Birsfelden

  • Kirche reformiert / erbaut 1865-66 nach Plänen von Paul Reber als neugotischer Kirchenbau des Historismus / Einturmfassade, Saalbau und polygonaler Chor im Ursprung / vollständig erneuert 1960 / Grundstruktur erhalten / umfassend renoviert 2003 / Farbfensterzyklus von Georg Matt zu den «Sieben Taten Gottes» / Lage: Friedhofstrasse 1
  • Kirche Bruder Klaus katholisch / erbaut 1957-59 nach Plänen von Hermann Baur / Einfluss von Le Corbusiers Wallfahrtskirche Ronchamp / erhöhte Vorplatzanlage / freistehender halbrunder Turm / gedeckter Gang zwischen Turm und Kirchenportal / rechteckiger Kirchenraum / radial angeordnete Bankreihen / Taufkapelle / Denkmalschutz / Lage: Hardstrasse 28
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  • Birsfelder Museum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Theater Roxy / Basel-Land→Erlebnis→Theater
  • Piazzetta / zentraler Platz im Ortszentrum / öffentlicher Begegnungs- und Veranstaltungsraum / akustischer Effekt: in der Mitte spricht man mit hörbarem Widerhall
  • Vitra Center / Hauptsitz der Möbeldesignfirma Vitra / erbaut 1994 nach Plänen von Frank O. Gehry / Büro- und Verwaltungsbau / expressive Architektur aus verschobenen Baukörpern, geknickten Dachflächen und skulpturalen Fassadenteilen / Auszeichnung guter Bauten 1997 der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt / Lage: Klünenfeldstrasse 22
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  • Brücke über den Rhein / Rheinübergang beim Kraftwerk Birsfelden / öffentliche Fussgänger- und Veloverbindung über Wehr, Kraftwerk und Schleusenanlage / Lage: Hofstrasse–Kraftwerkinsel
  • Wasserkraftwerk / Laufwasserkraftwerk am Rhein / Betrieb 1954 / erneuert 1995 / 4 vertikale Kaplan-Maschinen-Gruppen / Leistung Pel = 100 MW / Energie Wel = 560 Mio. kWh/a / Ende der 1990er Jahre technisch überholt und modernisiert / Besichtigung
  • Schleusen / 2 Schleusenbecken für die Rheinschifffahrt / Lage: Kraftwerk Birsfelden
    1. Schleuse / Schleuse Nord / Betrieb 1954 / Kammermasse L x B = 180 x 12 m
    2. Schleuse / Schleuse Süd / Betrieb 1979 / Kammermasse L x B = 190 x 12 m
  • Kraftwerkinsel / künstliche Insel im Rhein / entstanden in den 1950er Jahren mit dem Bau von Kraftwerk und Schleusen / Grünflächen und alter Baumbestand / Naherholungsgebiet
  • Hofstrasse / Zugang zur Kraftwerkinsel
  • Holzapfelweg / Wegverbindung Kraftwerkinsel – Grenzacherstrasse
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  • Biotop Am Stausee / Naturschutzgebiet zwischen Sternenfeldquartier und Kraftwerkinsel / entstanden in den 1980er Jahren / Fläche ca. 1 ha / Teich, artenreiche Blumenwiesen, Hecken, einheimische Sträucher / Lebensraum für vielfältige Tierwelt / siehe Basel-Land→Erlebnis→Terra mirabilis
  • Birsköpfli / Dreieck zwischen Birsmündung und Rhein / Grünfläche mit schattenspendenden Bäumen / beliebter Aufenthaltsort im Sommer / Ausgangspunkt zum Baden im Rhein / Lage: Bei der Birsmündung
  • Marie Lotz-Promenade / Rheinpromenade / Spazierweg am Rhein

Bottmingen

  • Wasserschloss / erbaut im 13. Jh als hochmittelalterliche Wasserburg für die Statthalter des Bischofs von Basel / im Konflikt zwischen Katharina von Burgund gegen die Stadt Basel 1409 niedergebrannt / von den späteren Besitzern wieder aufgebaut / Stadt Basel übernahm die Burg kurzzeitig und verkaufte sie 1519 an Wolfgang Harnesch
    Bauwerk mit Rundtürmen an den 4 Ecken / 1645 kaufte der pfälzische Adelige Johann Christoph von der Grün das Schloss als Ruhesitz / er liess im Innern eine prachtvolle barocke Ausstattung errichten / der Umbau in einen barocken Landsitz nach französischem Gepräge erfolgte 1720 durch Johannes Deucher aus Steckborn / von ihm stammt der rückwärtige Ausgang über eine Zugbrücke / der ganze Bau ist von einem quadratischem Weiher umfasst / südlich des Weihers französischer Barockgarten / Stallungen, Orangerien und Gewächshäuser ausserhalb des Weihers / um 1780 Rokokostuck im Steinsaal unter Martin Wenk / Südostwinkel bis auf Hofniveau abgetragen / heutige Gartenterrasse / im 19. Jh. Umbau des französischen Gartens in einen englischen Park durch die späteren Besitzer / seit 1957 ist die Anlage im Besitz des Kantons Basel-Land / seither hat das Schloss ein Restaurant und ist für Anlässe offen / liegt an der Birsig im Vorderen Leimental / Lage: Schlossgasse 9
  • Naturschutzgebiet Chrummmatten am Birsig/ siehe Basel-Land→Erlebnis→Terra mirabilis
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  • Kirche reformiert / erbaut 1958 nach Plänen von Walter Wurster und Hans-Ulrich Huggel als Projekt «Neun» / moderner, vielfach nutzbarer Kirchenbau der Nachkriegszeit / entstanden nach Gründung des Kirchenbauvereins 1949 / Lage: Therwilerstrasse 11
  • Café Streuli / Wohn- und Geschäftshaus von 1905 / schmaler gestelzter Bau / Krüppelwalmdach / rustizierte Eckquader / gotisierende Gesimsgurten / Fachwerk im Giebel und an der rückwärtigen Laube / ornamentale Verzierung mit Jahreszahl 1905 und Bezeichnung «Daheim» / Denkmalschutz seit 1982 / Lage: Therwilerstrasse 8
  • Dorfkern alter / Gebäudegruppe Dorfmuseum und Gemeindestube / Matthyse-Hus und Nebenbauten / Lage: Therwilerstrasse 15/16/18
  • Dorfmuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
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  • Bauernhaus / erbaut im 17. Jh. mit Wohnteil und Ökonomie / giebelständig zur Strasse / 2-teiliges gotisches Fenster erhalten / rückseitiger niedrigerer Anbau mit restauriertem Fachwerk / kantonal geschützt seit 1987 / Lage: Bruderholzstrasse 5
  • Stöckli ehemaliges / auf Dorfplan von 1786 erwähnt / kleines 2-geschossiges Gebäude mit Satteldach / traufständig zur Strasse / städtebaulich wichtig als Scharnier im Ortskern / Denkmalschutz seit 1982 / Lage: Bruderholzstrasse 20
  • Schulhaus Hämisgarten / erbaut 1906 von E. Sandreuter / typischer Vertreter des Ersten Heimatstils / rustifiziertes Sockelgeschoss / Kreuzgiebel und steiles Walmdach mit Glockenturm / grosse Fensteröffnungen für Licht, Luft und Hygiene / Glasbild von Jacques Düblin / originale Innenausstattung teilweise erhalten / erhöhte Hanglage südlich des historischen Ortskerns / Denkmalschutz seit 2002 / Lage: Schulstrasse 5

Münchenstein

  • Trotte / ehemalige Zehntentrotte / erbaut 1470 am Fuss des Schlossfelsens / 1560 zur Zehntentrotte ausgebaut / in 1. Hälfte des 19. Jh. auf den heutigen Stand erweitert / ehemalige Traubenpresse, Zehntenscheune und Gemeindetrotte / markanter schrägstehender Baukörper im alten Dorfkern / Mauerbau mit mächtigem Krüppelwalmdach / Giebelhäuschen mit Uhr / kleiner Dachreiter mit Glocke auf dem First / ehemaliger Kelterraum 1908-11 zum Versammlungssaal mit Galerie umgebaut / heute Trotte der Bürgergemeinde und Kultursaal / Lage: Hauptstrasse 25
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♦ St. Jakob

  • Villa Merian / ehemaliger Landsitz in Unter Brüglingen / älterer Baukern aus 18. Jh. / 1858-59 im Auftrag von Christoph Merian durch Johann Jakob Stehlin d. J. zur Villa im Stil des Second Empire umgestaltet / repräsentative Fassaden mit Quaderimitation, Pilastern, Gesimsbändern, Fensterverdachungen und Attikageschoss / flaches Dach mit rokokoartigem Glockentürmchen / 2-geschossiger Gusseisenpavillon als Vordach und Balkon / englischer Garten / Teil der Merian Gärten / umfassend renoviert 2021-24 / seit Anfang Mai 2024 wieder geöffnet / Kulinarik, Seminare, Workshops und Anlässe / Lage: Unter Brüglingen 1
  • Merian Gärten / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Skulptur Bereiche und Nachbarn / erstellt 1984 von Tony Cragg / 2 Zwillingstürme aus unbehauenem Kalkstein mit aufgesetzten geschliffenen Granitprismen / entstanden im Umfeld der Skulpturenausstellung 1984 im Merian-Park / Lage: Park Brüglingen
  • Skulptur Singular / erstellt 1984 von Enzo Cucchi / Bronze, 2-teilig / 2 nahezu 12 m lange, schräg in der Erde verankerte Pfähle / ellipsoide Aufsätze / archaisch-mythische Wirkung / Auftragsarbeit für die Ausstellung «Skulptur im 20. Jahrhundert» 1984 im Merian-Park / Standort nahe Villa Merian / Lage: Park Brüglingen
  • St. Jakobshalle / 

Muttenz

  • Wakkerpreis 1983
  • Kirche St. Johannes Maria Vianney katholisch / erbaut 1964-66 nach Plänen von Max Schnetz als Projekt «ROC» / Taufkapelle mit Ausmalung von Ferdinand Gehr 1968 / Orgel «Himmelsleiter» von Orgelbau Kuhn 2020 / Geläute mit 5 Glocken / gegossen 1965 von der Giesserei H. Rüetschi AG, Aarau / Lage: Tramstrasse 55
  • Kirche St. Arbogast reformiert / 1303 erstmals erwähnt / romanische Vorgängerteile aus dem 12. Jh. erhalten / nach dem Basler Erdbeben von 1356 wieder aufgebaut / um 1420 unter Konrad Münch neuer Kirchturm, Altarhaus und Befestigung mit Zinnenmauer und Tortürmen / Wehrkirche mit 7 m hoher Ringmauer mit Zinnen und 2 Tortürmen / Wachthaus neben dem Nordturm / Sigristenhaus 1553 neben dem Südturm / im Innern romanischer Chor, geschnitzte Holzdecke sowie Freskenfragmente / Wandbildzyklen mit Einfluss von Schongauer und Dürer / Denkmalschutz seit 1969 / Geläute mit 6 Glocken / gegossen 1 Stk 1436, 1 Stk 1494, 1 Stk 1571, 1 Stk 1841, 2 Stk 1948 von 5 verschiedenen Giessereien
  • Beinhaus St. Arbogast / 2-geschossiges Beinhaus an der Südmauer der Kirchenanlage / Malereien an der Aussenwand mit Hl. Christophorus, Hl. Michael und Schutzmantelmadonna / im Innern geschnitzte Holzdecke / Fresken mit Hl. Michael als Seelenwäger, Jüngstem Gericht und Legende der dankbaren Toten / bedeutendes Beispiel oberrheinischer Wandmalerei am Übergang zur Renaissance / Lage: Kirchplatz
  • Bauernhausmuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Ortsmuseum mit Karl-Jauslin-Sammlung / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
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  • Siedlungsgenossenschaft Freidorf / erbaut 1919-21 nach Plänen von Hannes Meyer / erste Vollgenossenschaft der Schweiz / 150 Häuser für ca. 650 Bewohner / geschlossene annähernd symmetrische Gesamtanlage / Reihenhäuser mit Gärten / Genossenschaftshaus als Zentrum / sozialreformerisches Siedlungskonzept / typisiert, normalisiert, standardisiert, elektrifiziert nach Hannes Meyer / frühes Hauptwerk des späteren Bauhaus-Direktors / Ortsbild von nationaler Bedeutung / Lage: St. Jakobs-Strasse–Seminarstrasse
  • Pantheon Basel / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
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  • Ruinen Wartenberg / 3 mittelalterliche Burgruinen auf dem Wartenberg / Vordere, Mittlere und Hintere Wartenberg / Vordere Ruine als grösste und bedeutendste Anlage / spätkarolingische Wurzeln / Ausbau vom 12.-13. Jh. / Mittlere Ruine mit gut erhaltenem Wohn- und Wehrturm / Ursprung spätes 12. Jh. / Hintere Ruine mit Rundturm / Funde aus dem 12.-14. Jh. / beliebtes Ausflugsziel / Lage: Wartenberg
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  • Rheinsalinen Schweizerhalle / der deutsche Bohrspezialist Christian Friedrich Glenck (1779-1845) stiess am 30. Mai 1836 bei Rothausgut (Gde Muttenz) auf eine 7 m dicke Salzschicht / Salzlager am Rheinufer in ca. 135 m Tiefe / Beginn der industriellen Salzgewinnung in der Nordwestschweiz / Saline Schweizerhalle 1837 auf Prattler Gebiet in Betrieb genommen / Schweizerhalle heute gemeindeübergreifendes Industriegebiet von Muttenz und Pratteln / historisch grundlegend für Salzversorgung, Chemie- und Pharmaindustrie der Region Basel
  • Salzkammer-Museum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum

Pfeffingen

  • Kirche St. Martin katholisch / Ursprünge 7.-8. Jh. / Vorgängerbauten archäologisch nachgewiesen / romanischer Kirchenbau in der 2. Hälfte des 11. Jh. / heutiger Bau vor 1343 begonnen / im 17. Jh. umgebaut / erhöhte Hanglage über dem Birstal / teilweise von Stützmauer umgeben / Beinhaus / Denkmal / Lage: Hauptstrasse 44/44a
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  • Burgruine Pfeffingen / Anfänge als Adelsburg im 11. Jh. / gegen Ende des 12. Jh. an die Grafen von Thierstein gelangt / Ausbau im 12.-13. Jh. / Hauptsitz der Grafen von Thierstein-Pfeffingen / 1356 beim Basler Erdbeben beschädigt / in den 1380er- und 1390er-Jahren umfassende Neubaumassnahmen / Wohnturm, Schildmauer, Südwestzwinger und Hexenturm / ab 1522 Sitz eines bischöflichen Landvogts / 1748 aufgegeben / seit 1941 Eigentum des Kantons Basel-Landschaft / 2013-17 saniert / Lage: Waldschule
  • Schlossgut Pfeffingen / Ursprung in der ehemaligen Sennerei der Burg / Oberer Lehenhof seit dem 16. Jh. / 1792 Ausbau zum Landgut / frühe englische Gartenanlage ausserhalb der Stadt Basel / 1892 Neubau eines neubarocken Herrschaftshauses durch Rudolf Vischer-Burckhardt / hufeisenförmiger Ehrenhof / ehemaliges Herrschaftshaus, Dienstenhaus und Wirtschaftsgebäude / seit 1941 Waldschule der Stadt Basel / Denkmalschutz / östlich der Burgruine am Rand des steil abfallenden Felsens / Lage: Schlossgut 140-142/146
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  • Burgruine Schalberg / Mitte des 13. Jh. durch die Familie Schaler erbaut / bedeutende Reste einer Stadtadelsburg / Oberburg mit Rundturm und starkem Bering / spärlichere Reste der Unterburg / künstliche Halsgräben als Annäherungshindernisse / im 15. Jh. aufgegeben / Feuerstelle auf dem Burgareal / Höhenburg auf länglichem Felsrücken über der engsten Stelle des Aescher Klusertales / Lage: Untere Klus
  • Burgruine Engenstein / auch Vorder-Schalberg oder Alt-Schalberg / kleine Burganlage auf schmalem Felskopf zwischen Schalberg und Münchsberg / von der Familie Schaler im 13. Jh. gegründet / geringe konservierte Mauerreste / aus dem Fels gehauener Kellerraum mit Zugangstreppe / erst im 20. Jh. wiederentdeckt und ausgegraben / 1975 konserviert und zugänglich gemacht / nur über steile Leiter erreichbar / Lage: Untere Klus
  • Burgruine Münchsberg / erbaut in der 2. Hälfte des 13. Jh. durch Konrad III. Münch / grösste Ruine am Burgengratweg / Gesamtlänge über 150 m / Reste eines mächtigen Wohnturms und weiterer Gebäude / Wohnturmgrundriss ca. 19 x 14 m / Mauern bis ca. 3 m stark / Abschnittgraben und weiterer Graben als Annäherungshindernisse / 1356 beim Basler Erdbeben beschädigt und danach aufgegeben / heute stark bewaldet / Lage: Untere Klus

Reinach

  • Kirche St. Nikolaus katholisch / Vorgänger als «sant Nicolaus capell» 1430 erwähnt / Bau der Nikolauskirche 1511 / heutiges Kirchenschiff ab 1876 nach Plänen von Wilhelm Keller in neuromanisch-klassizistischer Stil / Innenrenovation 1920 und Aussenrenovation 1930 unter Adolf Gaudy / Erweiterungsbau 1962-64 durch Niklaus Kunz und Knut Jeppesen / künstlerischer Schmuck von Michael Grossert, Alexander Schaffner und Konrad Hofer / Orgel von Metzler / Renovation 2011 zum 500-Jahr-Jubiläum / sanfte Innenrenovation 2026 / Lage: Kirchgasse 7
  • Kirche reformiert / erbaut 1962-63 nach Plänen des Architekten Ernst Gisel als Projekt «Gallus» / kubischer Sichtbetonbau der Nachkriegsmoderne / flach gedeckter monolithischer Baukörper / gestaffelte Süd- und Westfassaden mit übereck laufenden Bandfenstern / Innenraum mit rotem Backstein, Sichtbeton und dunklem Holz / lockere Bestuhlung für ca. 600 Personen / gute Akustik für Konzerte und Theater / Orgel von Metzler & Söhne seit 1964 / markanter begehbarer Glockenturm aus zwei sich überschneidenden Betonvolumen / Geläute mit 4 Glocken von H. Rüetschi AG, Aarau / Lage: _
  • Leimgruberhaus / Kultur- und Generationenhaus im Dorfkern / renoviert und 2017 als Treffpunkt eröffnet / Familienzentrum, Kursangebot, Events und Kunstausstellungen / Begegnungsort für Vereine, Kultur und Bevölkerung / Galerie Werkstatt im Haus / Lage: Schulgasse 1
  • Heimatmuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Bruderholzdenkmal / erstellt 1945 von Louis Léon Weber / zur Erinnerung an das Gefecht am Bruderholz im Schwabenkrieg von 1499 / Brunnen mit Relief / Inschrift «Bruoderholz 22. Mertzen 1499» / Lage: Bruderholzstrasse
  • Gedenkstein Bruderholzwald / einfacher Gedenkstein am eigentlichen Kampfplatz / erstellt 1883 durch die Reinacher Jungmannschaft / zur Erinnerung an das Gefecht am Bruderholz 1499 / später ergänzt mit Inschrift und Wappen der beteiligten Orte Bern, Luzern und Solothurn / Lage: Bruderholzwald
  • Wegkreuz / Kury-Kreuz / gestiftet 1761 durch Franz Anton Goetz, fürstbischöflicher Salzdirektor und Fruchtschaffner in Reinach / Wegkreuz aus rotem Sandstein / massiver Steinsockel mit Buckeln / Inschriften zur Erlösung am Kreuz / nach Beschädigung während der Französischen Revolution 1804 durch die Söhne Goetz wiederhergestellt / durch die Gemeinde 1929 renoviert / Schöpfer Niklaus Kury, Reinacher Bildhauer der Rokokozeit / einziges Wegkreuz dieser Art im ehemals fürstbischöflich-katholischen Birseck / Denkmalschutz seit 1972 / Lage: Hauptstrasse
  • Naturschutzgebiet Reinacher Heide / siehe Basel-Land→Erlebnis→Terra mirabilis
  • Holzskulpturenweg Leywald / siehe Basel-Land→Wandern→Themenweg
  • Waldlehrpfad Leywald / siehe Basel-Land→Wandern→Themenweg

Schönenbuch

  • Kirche St. Johannes der Täufer katholisch / erbaut 1825 am heutigen Standort / renoviert 2015 / Vorgängerbau: Nikolauskapelle / erbaut 1627 unter Bischof Wilhelm Rinck von Baldensteini / Lage: Kirchgasse 1
  • Fachwerkhaus / erbaut im 17. Jh. als einfache Riegelkonstruktion mit steilem Satteldach / 3-teilige Fenster in gotischer Tradition / Denkmalschutz seit 1981 / im ländlich geprägten Teil des alten Dorfkerns / Lage: Hinterdorfstrasse 10
    Fachwerkhaus Hinterdorfstrasse 12 / erbaut im 17. Jh. als rein konstruktives Fachwerk / Doppelhaus mit Nr. 10
  • Wasserturm / erbaut 1987-89 nach der Architektur von H. R. Bühler / Konstruktion: Betonbau / Durchmesser 20,50 m / Höhe 31,40 m / 160 Stufen / Lage: Mittlerfeldweg

Therwil

  • Kirche St. Stephan katholisch / erbaut 1627-31 in frühbarockem Stil / rechteckiges Langhaus mit eingezogenem polygonalem Chor / rundbogiger Eingang mit reich geschnitztem Eichenportal von 1648 / im Innern frühbarocke Altäre und Rokokodekoration / Hochaltar und Seitenaltäre um 1683 von Johann Viktor Scharpf, Rheinfelden / Hochaltarbild mit Anbetung der Hirten und Verkündigung an die Hirten / Chorgestühl von 1674 / Kanzel aus der 2. Hälfte des 17. Jh. / Wand- und Deckenfresken des Langhauses von Franz Ludwig Herrmann 1781 / Kreuzwegzyklus mit 15 Stationen / Chor mit 1962 freigelegten Dekorationsmalereien von 1631 / Turm erbaut 1627 / heutiger spitzer Turmhelm von 1827 / Geläute mit einer Glocke (1466) von Hans Peiger / Denkmalschutz / / Lage: Kirchrain 16
  • St. Anna-Kapelle / erbaut 1669 als kleine Kapelle neben der Kirche St. Stephan / parallel zur Kirche stehend / mit einer Aussenwand in die Umfassungsmauer von Kirche und Friedhof eingebunden / Teil der geschützten Kirchenanlage St. Stephan / reicher Figuren- und Bilderschmuck / Anna-Selbdritt-Altar / 2020 umgestaltet und als schlichte Versöhnungskapelle neu eingerichtet / bewegliche Bänke / neue Lichtgestaltung / Lage: Kirchrain
  • Pfarrhaus / erbaut 1768 nach Plänen von Pierre François Paris / barocker Repräsentationsbau mit Tendenz zum Klassizismus / 2-geschossiger Bau über quadratischem Grundriss / im Innern monumentaler Archivschrank von 1647 / Pfarrhaus verändert 1925 und 1951 / heute Mansarddach / Denkmalschutz seit 1969 / Lage: Mittlerer Kreis 31
  • Primarschulhaus / erbaut 1847 für die bereits 1597 gestiftete Schule / am Westrand des alten Dorfkerns / 2-geschossiger Mauerbau / strenge spätklassizistische Schulhausarchitektur / rückwärtiger Anbau von 1921 / Denkmalschutz / Lage: Benkenstrasse 2
  • Dorfmuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Dorfbrunnen / Steinhauerwerke des 19. Jh. / markieren den Mittleren Kreis im alten Dorfzentrum
    › Leuenplatzbrunnen / erstellt 1806 / ältester der 4 Brunnen
    › Brunnen beim Pfarrhaus
    › Brunnen am Mühleweg / erstellt 1873
    › Brunnen beim alten Schulhaus
  • Gipsmühle ehemalige / am oberen Ende des Mühlebachs / erbaut Anfangs 19. Jh. östlich der Oberen Mühle / giebelständig zum Bach / 2-geschossiger Bau mit steilem Satteldach / Fachwerk an der nördlichen Trauffassade / ehemaliges eisernes Mühlrad unter Pultdach / Teil der Mühlegruppe am Mühlebach / nach starkem Zerfall sorgfältig restauriert / Denkmalschutz seit 1976 / Lage: Mühleweg 18
  • Naturschutzgebiet Mooswasen / siehe Basel-Land→Erlebnis→Terra mirabilis

Kanton Basel-Land Sehenswert / Bezirk Laufen

Burg im Leimental

  • Burgruine Alt-Biederthal / erbaut im 11. bis frühen 13. Jh. als Wehranlage / Stammsitz der 1141 erstmals erwähnten Herren von Biederthal / 1168 durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa eingezogen und an die Habsburger vergeben / später Lehen der Herren von Ratolsdorf / im 13. Jh. aufgegeben / Lage: Felskopf am westlichen Ende des Schönenberggrats / KO 599.829/256.141
  • Burgruine Schönenberg / erbaut um 1230 durch die Grafen von Pfirt / erwähnt 1239 / Wohnsitz der Truchsessenfamilie von Schönenberg / Burganlage durch 5 Gräben unterteilt / Filterzisterne als Vorburg aus dem Fels gehauen / Hauptburg mit südseitiger Ringmauer / Burganlage nach dem Basler Erdbeben von 1356 aufgegeben / KO 599.953/256.200
  • Schloss Burg Biederthal / erbaut um 1250 durch die Herren von Biederthal aus dem Haus Ratolsdorf / durch Bischof Heinrich von Neuenburg 1269 für das Hochstift Basel erworben / ab 1392 an die Herren von Wessenberg verlehnt / Zentrum der kleinen fürstbischöflichen Herrschaft Burg / nach 1600 durch die Wessenberg von der mittelalterlichen Burg zum Schloss ausgebaut / langgestreckte Anlage mit mehreren Gebäuden aus verschiedenen Bauphasen / teilweise von Befestigungsmauern eingefasst / Höhenburg auf dem östlichen Sporn des Schönenberggrats / Privatbesitz / KO 600.151/256.220
  • Schlosskapelle St. Johannes der Täufer / ehemalige private Schlosskapelle der Herren von Wessenberg / Teil der Schlossanlage Burg / seit 1784 den Bewohnern von Burg als Pfarrkirche überlassen / Kreuzigungsbild von Hans Georg Kestner 1628 mit Wessenberg-Portraits / Kirchkeller unter der heutigen Kirche als ältere Kapelle gedeutet / restauriert 1983 / Lage: Schloss Burg

Duggingen

  • Kirche St. Johannes der Täufer katholisch / heutige Pfarrkirche erbaut 1835-37 / an Stelle der 1735 erbauten St.-Jost-Kapelle / Lage: Kirchstrasse 17
  • Klus von Angenstein / Engpass der Birs am Eingang zum Laufental / Birs, Kantonsstrasse und Jurabahn auf engstem Raum / Schloss Angenstein auf dem Burgfelsen
  • Burg Angenstein / Schloss Angenstein / erbaut im 13. Jh. zur Sicherung des Übergangs vom Laufental ins Birseck / grosser rechteckiger Wohnturm kurz nach 1286 erbaut / erstmals erwähnt 1320 / beim Erdbeben 1356 schwer beschädigt und seiner Bedeutung wegen 1364-65 wieder aufgebaut / Brände im späten 15. Jh., 1517, 1984 / durch Wendelin Zipper im Auftrag des Bischofs von Basel 1562 ausgebaut / mächtiger Wohnturm mit angebauten und daneben stehenden Wohnräumen / Schlosskapelle St. Wendelin aus dem 16. Jh. in einem Anbau an der Ostseite des Bergfrieds / 3 farbige Glasfenster von 1572 / Wandel von der Burg zum Schloss / seit 1951 Eigentum des Kantons Basel-Stadt / restauriert 1988-91 / heute private Wohnungen und Anlassort / Standort über einer engen Schlucht der Birs auf einem Felssporn des Gempenplateau / Lage: Klus von Angenstein
  • Gutshof Angenstein / herrschaftliches Wohnhaus aus der Mitte des 19. Jh. / klassizistischer Mauerbau / Ökonomiegebäude des 19.-20. Jh. / U-förmige Anlage mit Stallscheune / landwirtschaftlicher Gutshof in einer Waldlichtung oberhalb der Schlossanlage / Lage: Oberhalb Schloss Angenstein
  • Birsbrücke Angenstein / einbogige Steinbrücke über die Birs / erbaut 1818-19 an Stelle älterer Holzbrücken / Quadermauerwerk / Brüstungsmauern um 1850 in heutiger Gestalt / renoviert 2002-03 / Lage: Unterhalb Schloss Angenstein
    …
  • Gasthaus Angenstein / ehemaliger Zollposten im 15. Jh. / langgestrecktes 2-geschossiges Gebäude mit 9 Fensterachsen / Teil der Gebäudegruppe an Kantonsstrasse und Birs / historische Verbindung mit Brückenzoll und Herrschaft Angenstein / Lage: Birsbrücke Angenstein
  • Gasthaus Zur Brücke ehemaliges / datiert 1715 / 2½-geschossiger Krüppelwalmdachbau / Bruchsteinmauerwerk / Teil der kleinen Gebäudegruppe am Fuss des Schlossfelsens / Lage: Birsbrücke Angenstein
  • Stundenstein / bernischer Stundenstein am Strassenrand / erstellt um 1825 / Inschrift «XIII lieues de Berne» / 13 Wegstunden von Bern entfernt / erinnert an die ehemalige bernische Zugehörigkeit des Laufentals 1815-1994 / Lage: Birsbrücke Angenstein
  • Sperrstelle Angenstein / militärhistorische Sperrstelle des Zweiten Weltkriegs / nach der Generalmobilmachung 1939 angelegt / Infanteriewerk Angenstein A 3476 als Hauptwerk Ost / Infanteriewerk Muggenberg A 3477 als Gegenwerk West / Lage: Klus von Angenstein
    …
  • Ruine Bärenfels / auch Aeschburg / erbaut um 1200 / 3-teilige Burganlage auf zerklüftetem Juragrat / beim Basler Erdbeben 1356 weitgehend zerstört / Lage: Hof Oberäsch

Laufen

♦ Altstadt

  • Altstadt / Stadtrecht 1295 durch Bischof Peter Reich von Reichenstein / Kopfsteinpflaster-Gassen, historische Stadttore und Reste der Stadtmauer / Lage: Hauptstrasse zwischen Untertor und Obertor
  • Obertor / südliches Stadttor der mittelalterlichen Stadtbefestigung / um 1300 zusammen mit Stadtmauer, Untertor und Wassertor entstanden / heutige Höhe seit 1392 / Durchgang mit Spitzbogen / ehemals Wehrturm, Wächterkammer und Gefängnis / spätestens seit 1565 Zeitturm mit Glocke und Sonnenuhr / grosse Rundzifferblätter / Berner Wappenscheibe / Zeltdach mit Glockenaufsatz / Dachreiter mit zwiebelförmiger Abdeckung / Kalksteinrelief von Peter Thommen 1995 in der Durchfahrt / Denkmalschutz seit 1965 / Lage: Vorstadtplatz 1
  • Rathaus / seit dem 15. Jh. Rathaus am heutigen Standort / Teile des Dachwerks von 1456 und 1479-82 / nach Brand 1484 wiederhergestellt / erweitert 1525 / Umbau 1822 nach Plänen von Joseph Imhof / geschwungene klassizistische Nordfassade zum Rathausplatz / 3-teilige Arkade mit ionischen Pilastern / Stadtwappen im Giebelfeld / Empire-Saal im Obergeschoss / baulich mit dem Obertor verbunden / Denkmalschutz seit 1981 / Lage: Hauptstrasse 2
  • Untertor / auch Martinstor oder Baslertor / nördliches Stadttor der mittelalterlichen Stadtbefestigung / vermutlich Vorgängerbau aus dem 15. Jh. / ursprünglich mit Vorwerk und Fallbrücke über den Stadtgraben / nach Neubau der Stadtkirche St. Katharina um ein Geschoss erhöht / Durchgang mit Spitzbogen / Wandbilder von Otto Plattner 1949 / Darstellung des Hl. Martin und Übergabe der Stadturkunde an die Burger von Laufen / gewalmtes Dach mit Turmaufsatz / Denkmalschutz seit 2007 / Lage: Amthausgasse 1
  • Wassertor / 3. Stadttor von Laufen / erbaut um 1300 / erstmals erwähnt 1327 / Durchgang zur Birs / ursprünglich zur Stadtseite offener Schalenturm / später überbaut und verändert / 1972 von der öffentlichen Hand übernommen und saniert / markanter Orientierungspunkt an der Wassertorgasse / Denkmalschutz seit 1977 / Lage: Hintere Gasse 36
  • Ringmauer / Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung / mit Stadtrecht 1295 angelegt / Stadtmauer mit Obertor, Untertor und Wassertor / erhaltene Ringmauerabschnitte im Bereich Amthausgasse und Hintere Gasse
    …

♦ Kirchenbezirk

  • Kirche St. Katharina christkatholisch / ehemalige Stadtkirche / erbaut 1698-99 im Barockstil / an Stelle einer mittelalterlichen Katharinenkapelle / rechteckiger Bau mit eingezogenem 3/8-Chor / westlicher Portikus / im Innern flachgedecktes Schiff und tonnengewölbter Chor / reichhaltige Stuckaturen von Moosbrugger 1755 / Kreuzweg von 1745 / Kanzel und Nebenaltäre um 1700 / Hochaltar von 1707 mit Hl. Katharina / Orgelgehäuse von 1812 / barocker Glockenturm zwischen Chor und Untertor / Geläute mit 4 Glocken / Kirche 1907 vollständig an die christkatholische Gemeinde übergegangen / Denkmalschutz seit 1967 / unter Bundesschutz /Lage: Viehmarktgasse 63
  • Kirche Herz-Jesu katholisch / erbaut 1913-14 in neugotischem Stil nach Plänen des Architekten Wilhelm Hanauer / Übergang von der Neugotik zum Jugendstil / wuchtiger Sakralbau / kreuzförmiger Grundriss / elegante Masswerkfenster / Innenrenovationen 1975-76 und 2012 / bossierter Frontturm / Lage: Röschenzstrasse 29
  • Pfarrhaus katholisch / datiert 1907 / monumentale Eingangspartie / Teil des katholischen Kirchenbezirks bei Herz-Jesu / Lage: Röschenzstrasse 35
  • Kapelle St. Martin katholisch / heutige Friedhofkapelle / im Dreissigjährigen Krieg stark beschädigt / spätgotischer Vorgängerbau um 1809 durch kleineren Neubau ersetzt / rechteckiger Grundriss mit halbrundem Chorabschluss / Ausstattung teils aus dem Vorgängerbau / Figuren von Rochus und Wendelin / Altarbild von 1692 / barocke Gemälde auf der Empore / Denkmalschutz seit 1965 / Lage: Güterstrasse 3
  • Kirche reformiert / erbaut 1902-03 in neugotischem Stil / Standort an der Hangkante über dem Bahnhof / Teil einer Gebäudegruppe mit Pfarrhaus und Kirchgemeindehaus / 1966-67 renoviert und umgebaut / Lage: Schutzrain 5
  • Pfarrhaus reformiert / erbaut 1902-03 / 2-geschossiger Putzbau mit Walmdach / Teil des reformierten Kirchenbezirks / Lage: Schutzrain 7
  • Spitalkapelle St. Josef / Kapelle des Feningerspitals / erbaut nach 1953 nach Plänen von Alban Gerster / 2-geschossige Anlage am zentralen Treppenhaus des Spitals / Sakralraum im Obergeschoss / freistehender schlanker Glockenturm / stockwerkhohe Fenstererker mit farbigen Gläsern nach Entwürfen von Hans Stocker / Bronzereliefs der 14 Kreuzwegstationen von Remo Rossi / Altar und Ausstattung aus Jurakalkstein und Bronze / bedeutendes Gesamtkunstwerk aus Architektur, Lichtführung und Kunst / Denkmalschutz seit 2007 / Lage: Lochbruggstrasse 37
    …
  • Stadthaus / Roggenbach-Haus / erbaut 1670-72 / Familiensitz des Fürstbischofs Johann Konrad von Roggenbach / zugleich Sitz des Landvogts von Zwingen bei der Stadt Laufen / giebelständig zum Vorstadtplatz / 5-achsiges Giebelhaus mit Erdgeschossarkaden / grosser Saal mit Grisaille-Fresken und Jagdszenen / seit 1952 Verwaltungssitz / saniert 2021 / einzige ex novo errichtete Herrschaftsarchitektur im Bezirk Laufen / Denkmalschutz seit 1977 / Lage: Vorstadtplatz 2
  • Gasthof zum Ochsen / ältestes Wirtshaus der Vorstadt / ursprünglicher Bau aus zwei Einheiten, um 1620 zusammengeführt und um 1720-30 umfassend umgebaut / heutiger Bau im Kern Neubau von 1984 mit wiederverwendeten historischen Bauteilen / ortsbildprägende Wirkung am Vorstadtplatz / Denkmalschutz seit 1986 / Lage: Delsbergerstrasse 12
    …
  • Fossilienmuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Museum Laufental / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Geologische Wanderung / siehe Basel-Land→Wandern→Themenweg
  • Planetenweg Laufental / siehe Basel-Land→Wandern→Themenweg

Nenzlingen

  • Kirche St. Oswald katholisch / barocke Dorfkirche / erbaut Mitte 18. Jh. über den Grundmauern eines seit dem Spätmittelalter belegten Vorgängerbaus / vollendet 1756 / erhöhte Lage am Nordrand des alten Ortskerns / terrassenartige Anlage mit Friedhof / Friedhofmauer aus kräftigen Kalksteinquadern / Hauptaltar von 1722-23 / Madonna-Sitzfigur aus dem 15. Jh. / St. Oswald-Altar aus der ehemaligen Schlosskapelle Zwingen seit der Restaurierung 1973 in der Kirche / kantonal geschützt / Lage: Kirchgasse 9
  • Bienenpfad / siehe Basel-Land→Wandern→Themenweg
  • Ricola Kräutergarten / ein Kräutergarten (Schaugarten) mit Infotafeln zu den 13 Ricola Kräutern in den gleichnamigen Bonbons / Offen: Mai – Sep / Lage: 15 Minuten vom Dorfkern zu Fuss

Zwingen

  • Pfarrkirche Maria Empfängnis katholisch / erbaut 1968-69 / Kirchturm 24 m hoch / Geläute mit 4 Glocken aus der alten Kirche übernommen / Lage: Kirchweg
  • Schloss Zwingen / erbaut im 13. Jh. als Wasserschloss für die Freiherren von Ramstein / Hauptburg mit massivem Wehrturm aus Buckelquadern / Turm mit Zinnenabschluss und Kegeldach / Wohn- und Verwaltungsbauten um den Turm gruppiert / Bauten unter durchlaufendem Pultdach / massive Sockelzone mit Bogenscharten / historische Raumstruktur im Innern weitgehend erhalten / Vorburg mit 4-eckigem Turm und Gärten
    Nach dem Tod Rudolf von Ramsteins 1459 vom Bischof von Basel erworben / Zweck war die Sicherung des Verbindungsweges zu den Besitzungen im Berner Jura / ab 1461 fürstbischöflicher Vogteisitz / Verwaltungszentrum der Landvogtei Zwingen bis 1792 / Umbauten im 16.+17. Jh. / Aufstockung auf 3 Geschosse 1577-91 / Barockisierung 1611-17 / als Nationalgut versteigert 1793 / später mehrere Besitzerwechsel  / seit 1993 Eigentum der Gemeinde Zwingen / heute Gemeindeverwaltung, Kultur- und Veranstaltungsort
    Standort auf den Felsbänken von 2 natürlichen Birsinseln / Zugang über eine steinerne Bogenbrücke von 1766 beim Torturm / intern mit einer gedeckten Holzbrücke von 1689 miteinander verbunden / Lage: Schlossgasse 2
  • Torturm Schloss Zwingen / äusseres Tor (Ramsteinertor) / ehemals mit Zugbrücke / hochrechteckige Aussparung über dem rundbogigen Durchgang als Hinweis auf die frühere Zugbrücke / heutige steinerne Bogenbrücke von 1766 über die Birs / wehrhafter 2-geschossiger Torturm / landseitig aus behauenen Quadern, sonst aus Bruchstein / 3 Seiten mit Zinnen / schlossseitig mit Pultdach / kantonal geschützt seit 1993 / Lage: Schlossgasse 3
  • Holzbrücke Schloss Zwingen / gedeckte Holzbrücke zwischen Vorburg und Schlosshof / heutige Konstruktion von 1689 / ursprünglich Brücke über einen Birsarm / heute auf trockenem Grund und auf gemauerten Pfeilern / doppeltes Hängewerk in Längsrichtung / wichtige Verbindung innerhalb der Schlossanlage / Denkmalschutz seit 1993 / Lage: Schlossgasse
  • Schlosskapelle St. Oswald / erbaut 1714-15 / schlichte rechteckige Kapelle in der Südostecke des Schlossareals / verputzter Mauerbau mit steilem Satteldach / rundbogige Fenster / einfacher Eingang / zurückhaltender barocker Sakralbau innerhalb der Schlossanlage / bis 1784 nur für die Schlossbewohner bestimmt / danach der Bevölkerung zugänglich / bis 1906 Gottesdienstort der Gemeinde Zwingen / nach Einweihung der Pfarrkirche als Kultstätte aufgehoben / Lage: Schloss Zwingen
    …
  • Mühle-Hüsli / Doppelwohnhaus / aus ehemaliger Mühlescheune hervorgegangen / Scheune 1589 durch Müller Hans Müller erbaut / seit 1766 nachweisbar / später Gaststallungen und Wohnstube für weit angereiste Mahlkunden / um 1870 auch Bewirtung im Anbau / Denkmalschutz seit 1987 / Lage: Dorfstrasse 16
  • Karstlehrpfad / siehe Basel-Land→Wandern→Themenweg
Kienschmuck
Kienschmuck

Kanton Basel-Land Sehenswert / Bezirk Liestal

Augst

  • Augst besteht aus den Ortsteilen: Augst, Augusta Raurica, Wyhlen
  • Ökumenisches Kirchenzentrum Romana / Pfarreiheim Romana 1977 für Augst und das Längi-Quartier erstellt / 2013 mit der reformierten Kirche zum ökumenischen Zentrum erweitert / Gottesdienste, Pfarrei- und Quartierveranstaltungen / eher kirchlicher Nutzbau als klassisches Sehenswürdigkeitenobjekt / Lage: Rheinstrasse 5
  • Gemeindehaus / erbaut Anfang des 19. Jh. / 1859 zu Schulzwecken umgebaut / seit 1927 Gemeindehaus / 2-geschossiger Mauerbau / leicht geknicktes Satteldach / Dachreiter mit Glocke / stichbogige Fenster und Eingang / symmetrische Fassadengestaltung / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse 2
  • Ehingersches Gut / erbaut um 1721 als Gesslerisches Gut / später Landgut der Familie Ehinger / 2 lange quer zur Strasse stehende Wohn- und Ökonomietrakte um einen Hof / klassizistisches Gittertor am Südeingang / Brunnen von 1770 auf der Nordseite des Hofes / Wohnhaus mit Krüppelwalmdach / Laube mit Holzpfosten aus der Zeit um 1720 / Risalitbau und Südteil um 1770 / rocailleverzierte Türflügel / breite einläufige Eichentreppe im Innern / Doppelfunktion als Hofgut und Landsitz / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse 3/5/7
  • Gasthof Rössli / ehemaliger Gasthof zum Baselstab / an der Nordflanke des Brückenkopfs über der Ergolz / 1539 durch die Stadt Basel neu erbaut unter Verwendung älterer Teile / Tavernen- und Zollrecht / gewölbter Keller ehemals Wachthaus / stattlicher spätgotischer Bau / Krüppelwalmdach mit Schleppgauben / spätgotische zwei-, drei- und vierteilige Fenster / Wappenrelief mit Baslerstab und 2 Basilisken an der ehemaligen Eingangsfront / Nebengebäude in Fachwerk / Gebäudegruppe mit ehemaliger Scheune, Stallungen, Holzschopf und Bad- oder Buchhaus / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse 25/27/29
    …
  • Augusta Raurica / Koloniegründung um 44 vChr. durch den römischen Feldherrn Lucius Munatius Plancus im Gebiet der keltischen Rauriker / benannt nach dem römischen Kaiser Augustus / Ausbau der römischen Kolonie ab 15 vChr. / es entstand eine regionale Metropole und ein Handelsplatz an einem strategisch wichtigen Ort / am Kreuzungspunkt der beiden römischen Heerstrassen Bodensee – Elsass und Grosser St. Bernhard – Rhein / nach etappenweisem Abzug der Römer während des 3. Jh. nChr. drängten germanische Stämme nach Süden / der Ort blieb ein Verwaltungszentrum und wichtiger Markt / seit 1935 Stiftung Pro Augusta Raurica (PAR) für die Erschliessung und Präsentation von Augusta Raurica / Lage: Giebenacherstrasse 17
  • Museum Augusta Raurica / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Keramik- und Ziegelbrennöfen / römische Brennofenanlagen / vermutlich von Soldaten der Legio I Martia betrieben / Produktionsort für Ziegel und Bodenplatten mit Legionsstempeln / Teil der römischen Gewerbelandschaft / Lage: Liebrüti
  • Tierpark Augusta Raurica / Basel-Land→Erlebnis→Tierpark
    …
  • Laufwasserkraftwerk / erbaut 1908–12 / erneuert 1990-94 / 7 Straflo- und 2 Francisturbinen-Maschinen-Gruppen / Leistung Pel = 32 MW / Energie Wel = 200 Mio. kWh/a / Museumsmaschine und historische Anlagenteile erhalten / Besichtigung / Lage: Kraftwerkstrasse 6
  • Schifffahrtsschleuse / Länge 110 m / Breite 12 m / ermöglicht die Weiterfahrt der Rheinschiffe bis Rheinfelden / beim Kraftwerksumbau erneuert und ausgebaut / Lage: Kraftwerk Augst
  • Zeppelinbrücke / erbaut 1908-09 als 4-jochige Betonbogenbrücke aus Stahlbeton nach Plänen des Tiefbauingenieurs Robert Maillart, Zürich / führt über die Ergolz nach Kaiseraugst (AG) / Eigentum der Gdn Augst und Kaiseraugst (AG) je zur Hälfte / heute Fussgänger- und Veloverbindung / Lage: Kraftwerkstrasse

Bubendorf

  • Kirche reformiert / eingeweiht 1975 / schlichter moderner Kirchenraum / Geläute mit 5 Glocken / Orgel aus dem Atelier des Muttenzer Orgelbauers Ulrich Wetter / Lage: Kirchstrasse 2
  • Pfarrhaus reformiert / ältester Teil 16. Jh. / gestaffelte Gebäudegruppe am Hang / Hauptbau giebelständig / Nordtrakt niedriger und traufständig / Südtrakt von 1695 / Wiederherstellung 1767-72 / alte Raumeinteilung erhalten / grüner Kachelofen aus der Biedermeierzeit / Saal mit 36 bemalten Holztafeln nach Vorlagen der Merianbibel / spätgotischer Bau mit barockisierten Details / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse 62
  • Schulhaus ehemaliges / erbaut 1850 / renoviert 1970 / stattlicher 3-geschossiger Mauerbau / 9-achsige Hauptfront / flaches Walmdach / Dachreiter mit Glocke und Windfahne / Mittelrisalit mit Dreieckgiebel / rundbogiger Eingang / klassizistische Fassadengliederung / Denkmalschutz / Lage: Hintergasse 22
  • Dinghof / 3-geschossiges Wohnhaus von 1600 / Treppengiebel und steiles Satteldach / gotische ein-, zwei- und dreiteilige Fenstergruppen / gekehlte Gewände mit Volutenfüssen / Fratze unter einer Fensterbank / Ökonomiegebäude von 1613 / spätgotisches Bauernhaus von besonderer Bedeutung / ehemaliger Dinghof der Dompropstei / Lage: Hauptstrasse 52
  • Bad Bubendorf / ehemaliges Heilbad / Quelle am Fuss des Furlenhügels / 1641 urkundlich als Heilquelle erwähnt / erste hölzerne Badhütte 1741 / steinernes Badhaus ab 1742 / Neubau des Hauptgebäudes um 1764 / stattlicher 3-geschossiger Bau / 8-achsige Hauptfront / Krüppelwalmdach / Dachreiter mit Glocke / klassizistische Fassadengliederung mit Pilastern / Ausgangspunkt der Baselbieter Freiheitsbewegung 1830 / Gedenktafel an die Freiheitsbewegung / heute Hotel und Restaurant / Denkmalschutz / Lage: Kantonsstrasse 3
  • Schloss Wildenstein / Höhenburg und späterer Basler Landsitz / im 13. Jh. von den Herren von Eptingen gegründet / Heinrich von Eptingen nennt sich 1293 «von Wildenstein» / 1334 durch Berner und Solothurner erstürmt / 1356 beim Basler Erdbeben beschädigt / mächtiger rechteckiger Wohn- und Wehrturm von 1338 als ältester erhaltener Bau / kein eigentlicher Bergfried-Palas-Typus, sondern Wohn- und Wehrturm mit späteren Wohn- und Ökonomiebauten / Unterer Hof seit dem 15. Jh. / Oberer Hof 1622 / Plantahaus 1693 aus Ökonomie- und Dienstgebäuden ausgebaut / Sennenwohnung 1724 / grosse Scheune 1763 / klassizistischer Brunnen an der Eingangsrampe 1812 / Umbau 1902-04 nach Plänen von Fritz Stehlin, Basel / monumentales Wirtschaftsgebäude 1904 / Schlossgarten, englischer Garten, Lindenallee und Obstbaumallee / geschlossene Einheit von Schloss, Landwirtschaftsbetrieb und Kulturlandschaft / seit 1995 im Besitz des Kantons Basel-Landschaft / Denkmalschutz / Lage: Seitental der Hinteren Frenke
  • Naturschutzgebiet Wildenstein / siehe Basel-Land→Erlebnis→Terra mirabilis

Frenkendorf

  • Kirche St. Margaretha reformiert / ehemalige Kapelle als Ursprung / Schiff im 16. – 17. Jh. nach Süden und Norden erweitert / sichtbare Südseite in spätgotischen Stil um 1615-16 erbaut / hoher Turm über dem alten Chor / Westeingang von 1686 / Schiff im 18. Jh. nach Westen verlängert / im Innern typischer reformierter Predigtraum mit Empore / Taufstein aus der Kirche von Munzach / Epitaphien aus dem 18. Jh. an der Südfront / Denkmalschutz / Lage: Kirchgasse 2
  • Pfarrhaus ehemaliges / erbaut 1763 als 2-geschossiger Barockbau / 5-achsige Strassenfassade / hohes Krüppelwalmdach / rückseitige Holzlaube / symmetrische Fassadengliederung / im Innern grosszügiges Sommer- und Treppenhaus / 2-läufige breite Eichentreppe mit geschweiften Balustern / Denkmalschutz / heute Gemeindeverwaltung / Lage: Hauptstrasse 2
  • Schulhaus ehemaliges / erbaut im 18. Jh. in spätbarockem Stil / 2-geschossiges schmales Haus / steiles Satteldach / stichbogige Fenster und Türen / Denkmalschutz / Lage: Prattlerstrasse 2
  • Ortsmuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
    …
  • Schlachtdenkmal Hülftenschanz / erbaut 1836 als schlichter Obelisk aus rotem Sandstein / nach oben konisch zulaufended / auf einem gemauerten Sockel stehend / Inschrift bezieht sich auf den August 1833 und erinnert an die Trennung von Stadt und Land Basel / Lage: Hülftenschanz
  • Ruine Alt-Schauenburg / Nutzung ab 1275-80 / beim Basler Erdbeben 1356 beschädigt und danach aufgegeben / bei Sondierungen wiederentdeckt 1949-54 / ausgegraben und restauriert 1976-77 / Mauerreste erhalten / Lage: Chleiflüeli
  • Ruine Neu-Schauenburg / Vorgängeranlage aus dem 12. Jh. / heutige sichtbare Mauerreste der Ringmauer aus dem 13. Jh. folgt dem unregelmässigen Felsrand / Burgfläche in 2 Terrassen gegliedert / unterer westlicher Teil mit Wohntrakt / oberer östlicher Teil mit Bergfried / nach dem Basler Erdbeben 1356 wieder aufgebaut / im 16. Jh. zerfallen / 1813 Aussichtspavillon auf höchstem Punkt der Ruine / Sanierung der Ringmauer 2024-25 / Lage: Räbacher
  • Pavillon Belvedere und Rebhäuslein / Pavillon Belvedere erbaut 1813 durch Peter Merian auf der Ruine Neu-Schauenburg / durch Daniel Burckhardt-Forcart erweitert 1863 / Aussichtspavillon 1-geschossig mit Walmdach und vorderseitig 2 Säulen / Rebhäuslein zwischen Ruine und Hofgut 1932 in Nachahmung Prattler Rebhäuschen erbaut / 2-geschossiges Gebäude mit steilem Satteldach und vorkragendem Obergeschoss / Denkmalschutz / Lage: Schauenburg 16 & 15a

Füllinsdorf

  • Kirche reformiert / erbaut 1975-76 am Standort einer früheren Friedhofskapelle / Stiftung des Ortsbürgers Louis Otto Meyer-Schneider / moderner Kirchenbau mit integriertem Kirchturm / Kirchenraum für max. 300 Personen / grosses Foyer, Unterrichtszimmer und Küche im Untergeschoss / Lage: Friedhofweg 26
  • Gemeindeverwaltung / erbaut 1731 als Bauernhaus / Schulstube und Lehrerwohnung im Wohnteil von 1751 / ab 1874 als Gemeindehaus genutzt / 1968 zur Gemeindeverwaltung umgebaut / Lage: Mitteldorfstrasse 4
  • Dorfbrunnen historische
    › Brunnen / errichtet um 1834 / Lage: Mitteldorf
    › Brunnen / errichtet 1834 mit Medaillon «Gemeinde Füllinsdorf 1834» / Lage: Friedhofweg
    › Brunnen / nach Rückversetzung 2000 wieder am ursprünglichen Standort / Lage: Gemeindehaus
    › Brunnen / erbaut 1866 / ehemaliger Merian-Brunnen von Niederschöntal bei der Ergolzbrücke / Lage: Mühlerain
  • Wohnhaus / spätbarockes Bauernhaus / charakteristischer Füllinsdorfer Bauernhaustyp mit holzverschalter Giebellaube / zusammen mit dem Brunnen am Friedhofweg eine optische Einheit / Denkmalschutz / Lage: Friedhofweg 1
  • Ruine Altenberg / mittelalterliche Burgruine aus dem 11. Jh. / in keiner mittelalterlichen Schriftquelle erwähnt / bis in die 1980er-Jahre nur noch aus Sagen bekannt / Sondierungen 1982, Grabungen 1986-87 / Ringmauer, Spuren von Holzbauten, Grubenhaus, Backofen und Funde des adligen Alltags nachgewiesen / konservierte Mauern öffentlich zugänglich / Lage: Altenberg

Lausen

  • Kirche St. Nikolaus reformiert / erbaut 15. Jh. / im Chor spätgotische Wandmalereien zur Legende des Hl. Nikolaus von Myra / Wandmalereien vor 1486 / Glasgemälde mit Kreuzigung um 1440 / Langhausdecke von 4 freistehenden Holzpfosten getragen / Triumphbogen zwischen Schiff und Chor erhalten / direkt angebautes Sigristenhaus / freistehender 4-stufiger Kirchturm mit quadratischem Grundriss und Käsbissendach / Kirchenanlage mit ummauertem Friedhof / Kirche renoviert 1971-72 / Lage: Kirchstrasse 14-16
  • Ortsmuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Mühliprütschi und Dyg / historische Wasseranlage an der Ergolz / ca. 5 m hohe, 3-stufige Geländekante der Ergolz / Wehranlage leitet Wasser in den Dyg / Nutzung der Wasserkraft in Lausen seit dem 13. Jh. bekannt / Wasserzufuhr zu Getreidemühle und Papiermühle / später Nutzung für Papier- und Kartonfabrik / Lage: Hasenacher
  • Huppergruben / geologisches Grubenareal südlich von Lausen / nordöstliche BIK-Grube und südwestliche Tonwerk-Grube / Sequankalke von ca. 158 Mio. Jahren / Karsterscheinungen, Doline und Karstschlot / Hupperaufschluss mit Bohnerzknollen, Hornsteinknollen, Quarzsanden und orangefarbener Tonschicht / Lage: Wasserschöpfi

Liestal

♦ Altstadt

  • Mittelalterliches Stedtli / Rathausgasse als Hauptachse zwischen ehemaligem Untertor und Obertor / enge Gassen, spätgotische, barocke und klassizistische Bürgerhäuser / Stadtmauerreste
    …
  • Rathausstrasse / ehemals Hauptgasse oder Vordere Gasse / zentrale Achse der Altstadt / verbindet Obertor, Rathaus, Stadtkirche, DISTL und Regierungsgebäude / historischer Hauptstrassenzug des Stedtli
  • Stadtkirche St. Martin reformiert / heutiger Bau auf älteren Vorgängerkirchen / Chor gestaltet 1505-06 / markanter Turm / Geläute mit 6 Glocken, gegossen 1903 von der Giesserei H. Rüetschi, Aarau / Lage: Rathausstrasse 23
  • Regierungsgebäude / früherer Freihof bzw. Stadtschreiberei / heutiger Bau 1775-79 nach Plänen von Samuel Werenfels als spätbarocker Repräsentationsbau / nach Kantonstrennung 1832-33 Sitz der basellandschaftlichen Regierung / 1834 Aufstockung mit Landratssaal / 1850-54 westliche Erweiterung durch Benedikt Stehle / 1894 östliche Erweiterung / repräsentativster Bau der Altstadt / Lage: Rathausstrasse 2
  • Rathaus / erbaut 1568 in spätgotischem Stil aus rotem Sandstein / spätgotischer Bau mit Renaissance-Fassadenmalereien, im 17. – 18. Jh. ergänzt / vollständige Erneuerung der Fassade um 1900 / Erweiterungsbau 1937-39 mit Malereien von Otto Plattner / Ratssaal mit Ausstattung des 16. und 17. Jh. / im Rathaus wird der Goldene Kelch Karls des Kühnen (Burgunderschale) aufbewahrt / Lage: Rathausstrasse 36
  • DISTL – Dichter:innen- und Stadtmuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
    …
  • Kanonengasse / schmale Altstadtgasse an der mittelalterlichen Stadtmauer / kleinparzellierte Bebauung / ehemaliger innerstädtischer Wohn- und Nebenraum / Teil des dichten Altstadtgefüges
  • Altes Zeughaus / erbaut um 1520 als freistehender 3-geschossiger Rechteckkubus mit giebelbündigem Satteldach / kleine Rechteckfenster in den Obergeschossen / spätgotische Fenster im Erdgeschoss und an der Giebelseite / rundbogige Eingangstore mit Reliefs von 1834 – 1835 / renoviert 1981 / enthält Museum BL / Lage: Zeughausplatz 28
  • Heini-Strübin-Brunnen / auch Zeughausbrunnen / erstellt 1836 als 8-eckigen Brunnentrog mit Baselbieterstab / Bronzefigur von Jakob Probst 1956 / Heini Strübin mit Langschwert und Burgunderschale / Erinnerung an die Schlacht bei Nancy 1477 und an die Kantonsgründungszeit / Lage: Zeughausplatz
  • Museum BL / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
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  • Obertor / mittelalterliches Durchfahrtstor mit breitem Spitzbogendurchgang / in eine Häuserfront integriert / pyramidenförmiges Zeltdach mit Glockenaufsatz und spitzem Dach / gotische Fenster und Mauerschlitze / Uhr an Innen- und Aussenseite / hölzerne Laube auf der Aussenseite / Wandmalereien von Otto Plattner 1950 / innen Hl. Georg mit Drachen und Rütlischwur / aussen Fähnrich mit Schweizerfahne und Baselbieterwappen sowie Chronos / Denkmalschutz / Lage: Rathausstrasse 71
  • Güldihaus / erbaut 1946 / Stammhaus der Familie Strübin / Fassadenmalerei von Otto Plattner / Johannes Strübin genannt Güldi / an der Rosengasse Heini Strübin mit der teilweise vergoldeten Trinkschale aus der Schlacht bei Nancy 1477 / Lage: Rathausstrasse 35
  • Fischmarkt, Mühlegasse / erweiterte Altstadtgasse mit ehemaligem Stadtbach / gotische, barocke und klassizistische Fassaden / Mühlegasse als Fortsetzung des Fischmarkts unterhalb der Stadtmühle / Rückseite des Olsbergerhofs mit Treppenturm
  • Stadtmühle alte / 1316 erstmals erwähnt / erbaut in gotischem Stil / vom Schwieribächli angetrieben / lange zentrale Mühle der Stadt / Wasserrad 1918 abgebrochen und durch Turbinenstrom ersetzt / Mühlbetrieb 1962 stillgelegt / Umbau in Wohn- und Geschäftshaus 1964 / seit 1989 Restaurant zur Stadtmühle / Lage: Mühlegasse 20/22
  • Olsbergerhof / erbaut 1571 in spätgotischem Stil als Sitz des Liestaler Schultheissen / von der Äbtissin von Olsberg 1674 als Zufluchtsort für Kriegszeiten erworben / 4-geschossiger Bau mit Gesimsgurten / mehrteilige gotische Fenster mit überhöhten Mittelteilen / rückseitiger Treppenturm mit 8-eckigem Fachwerkgeschoss und Spitzhelm / im Innern Tonnengewölbe, Wendeltreppe, Kassettendecke, Dekorationsmalereien und grosse Stuben / Denkmalschutz / Lage: Rathausstrasse 28
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♦ Bahnhof

  • Skulptur «Aufgehendes Samenkorn» / Lage: Bahnhof
  • Harmonium-Museum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Georg-Herwegh-Denkmal / erstellt 1904 für Georg Herwegh 1817-1875 / deutscher Freiheitsdichter, Revolutionär, Übersetzer und Journalist aus Stuttgart [D] / von deutschen und Schweizer Arbeitervereinen gestiftet / am Fussweg vom Stedtli zum Bahnhof / Lage: Hinter dem Gerichtsgebäude
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♦ Liestal Süd

  • Museum Zum Bunten S / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Wehrmannsdenkmal / erstellt 1923 von Jakob Probst / Wandbrunnen mit halbkreisförmigem Brunnentrog / Figur eines sterbenden Soldaten / Erinnerung an die in den Weltkriegen verstorbenen Schweizer Wehrmänner / Urne von Jakob Probst in die Mauer eingelassen / Lage: Regierungsgebäude
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  • Aussichtsturm / erbaut 1891 als Holzkostruktion / durch Blitzschlag zerstört / ersetzt 1900 durch Stahlkonstruktion / Höhe 30 m / 150 Stufen / Fundament 603 müM / mehrmals renoviert / Lage: Schleifenberg

Pratteln

  • Kirche St. Leodegar reformiert / erstmals erwähnt 1281 / nach der Brandschatzung von 1468 in spätgotischem Stil wiederaufgebaut / als rechteckiges Langhaus mit eingezogenem polygonalem Chor / Mauerbau mit Satteldach / Masswerkfenster teils aus dem 15. Jh., teils in nachgotischen Formen des 17. Jh. / reich geschnitzte Kanzel von 1646 / quadratischer Turm mit Käsbissendach / Lage: Schauenburgerstrasse 3
  • Pfarrhaus / erbaut im 17. Jh. als stattlicher frühbarocker Bau / 2-geschossiger Mauerbau / halb gewalmtes Satteldach / 2-teilige Fenster mit gotisierenden Gewänden / quadratischer Treppenturm mit Wendeltreppe / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse 36
  • Schloss Pratteln / ehemaliges Weiherschloss / erbaut um 1275 durch die Herren von Eptingen / beim Basler Erdbeben 1356 zerstört und wiederaufgebaut / seit 1773 in öffentlicher Hand / Wassergraben aufgefüllt und äusserer Mauerring weitgehend entfernt / bis ins 20. Jh. Armenhaus / 1965-67 umfassend restauriert / quadratischer Grundriss mit integrierten, runden Ecktürmchen / Turm und Toranlage auf der Südseite / Innenhof geschützt durch Gebäude und Wehrmauern / Denkmalschutz / Lage: Oberemattstrasse 11
  • Schlossscheune / Teil des ehemaligen Schlosshofs / erbaut um 1755 / steiles Satteldach / Westgiebel mit Scheunentor und Konsolen eines früheren Vordachs / Holzbretterschalung im Obergeschoss / Lage: Oberemattstrasse 3
  • Ortsmuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Rudolf Steiner-Schule / ehemaliger barocker Landsitz Mayenfels westlich des Dorfes / Herrenhaus mit Mansarddach / Dachreiter von 1775 / Terrasse mit Aussicht über Pratteln und das Rheintal / Reste der historischen Gartenanlage / bemerkenswertes schmiedeeisernes Treppengeländer im Innern / seit 1975 Rudolf Steiner-Schule / Schulbetrieb im historischen Landsitz und ergänzenden Schulbauten / Lage: Mayenfelserstrasse 30
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  • Ruine Madeln / erbaut um 1270 durch einen Seitenzweig der Herren von Eptingen / weitläufige Wall- und Grabenanlage um einen Felskopf / wehrhafter Palas mit vorgelagerter Mauer / Palas zweigeteilt / Filterzisterne im Südtrakt / 1356 beim Basler Erdbeben zerstört / 1939-40 freigelegt und 1943 zum Schutz wieder zugeschüttet / heute nur geringe Mauerspuren sichtbar / Lage: Adlerberg
  • Villa Glenck / erbaut 1860 in neubarockem Stil / der deutsche Bergbaufachmann Freiherr Carl Christian Friedrich Glenck fand hier 1836 eine Salzschicht / ehemalige Direktorenvilla der Saline Schweizerhalle / seit 1997 Museum / Lage: Rheinstrasse 52
  • Museum «Die Salzkammer» / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Rheinsalinen Schweizerhalle / Salzfund 1836 durch Carl Christian Friedrich Glenck im Rothausgut auf Muttenzer Boden / Saline in Betrieb seit 1837 auf Pratteler Boden / heute Soleförderung (Salzwasserlösung) und Salzgewinnung mit modernster Technik / durch Bohrungen von der Oberfläche aus

Kanton Basel-Land Sehenswert / Bezirk Sissach

Häfelfingen

  • Wisenbergturm / Aussichtsturm / Meereshöhe 1’002 müM / Höhe 24,5 m / erster Holzturm 1922 / heutiger Turm im Kern 1926 erstellt / 1953 um 6 m erhöht / 1987 um weitere 9,5 m aufgestockt / 360°-Panorama-Rundblick / 4 Panoramatafeln seit 2002 / Lage: Wisenberg

Läufelfingen

  • Ruine Homburg / erbaut um 1240 durch Graf Hermann IV. von Frohburg / 1303 Erwerb der Herrschaft durch den Bischof von Basel / danach Neubau der Kernburg mit mächtigem Wohnturm / ab 1400 fast 400 Jahre Sitz der Basler Landvögte / im 15. – 16. Jh. mehrfach ausgebaut und verstärkt / 1798 in den Revolutionswirren niedergebrannt / ab 1937 Ruine mit ersten Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten / seit 1941 Eigentum des Kantons Basel-Landschaft / 2008-10 umfassend saniert / mächtiger Wohnturm heute mit Aussichtsplattform / zerstört 1798 / einstiger Wohnturm heute mit Aussichtsplattform / KO 631.430/250.320 / Lage: Engste Stelle im Homburgertal
  • Themenweg Mittelalter von Läufelfingen / siehe Basel-Land→Wandern→Themenweg

Oltingen

  • Kirche St. Niklaus reformiert / erstmals erwähnt 1296 / heutiger Bau aus 15. Jh. in spätgotischem Stil / Umbau des Kirchenschiffs um 1474 / flache durchlaufende Holzdecke über Schiff und Chor / eingezogener polygonaler Chor mit Masswerkfenster / Kanzel mit reicher Schnitzerei von 1667 / im Innern bedeutende Wandmalereien aus der 2. Hälfte des 15. Jh. / Fresken 1956-58 freigelegt und restauriert / Marienlegende, Apostel und Heilige im Chor / Legende des Hl. Nikolaus von Myra an der Südwand / Jüngstes Gericht und weitere Heilige an der Westwand des Kirchenschiffs / Wandbilder zwischen spätgotischem Realismus und Einfluss von Schongauer / um das Portal an der Innenwand Fresken des Jüngsten Gerichts / mächtiger Westturm mit Käsbissendach / Geläute mit 2 Glocken / gegossen 1440 und 1493 / Denkmalschutz / Lage: Herrengasse 38
  • Pfarrhaus / erbaut 1598-1600 als gotisch geprägter Herrschaftshausbau / 2-geschossiger Mauerbau mit Satteldach zwischen Stufengiebeln / Freitreppe und symmetrische Fassadengliederung aus dem 18. Jh. / Eckstreben und gotische Fenster auf der Rückseite / Laube von 1692 / Studierstube mit Leistentäfer / Aktenschrank von 1674 / Biedermeierofen von Andreas Ehrsam 1816 / weitere Täfer und Kachelöfen des 18. Jh. mit seinen Stufengiebeln
  • Brunnen / mit Obeliskenstock vor dem Haus / Lage: Herrengasse 39
  • Kirchenanlage ummauert / bestehend aus Friedhof, Pfarrhaus, Pfarrscheune und ehemaligem Beinhaus
  • Heimatmuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
    …
  • Untere Mühle / erbaut 1597 als 3-geschossiger Bau unter Satteldach / hohes Erdgeschoss als ehemaliger Mühlenraum / rundbogiger breiter Eingang mit Schlussstein mit Baudatum 1597 und Renovationsjahr 1822 / ehemaliger Antrieb mit Mühlerädern durch die fliessende Ergolz / im Innern Kachelofen von 1841 und reich geschnitzte Wandschranktüre von 1674 / jüngere der beiden Mühlen / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse 16
  • Grosses Haus / s’ gross Huus / eines der wertvollsten und eigenartigsten historischen Wohnhäuser des Kantons / Ursprung im Mittelalter / 1613 erstmals als Besitz von Baschi und Daniel Gysin genannt / mächtiger Strebepfeiler an der in die Gasse vorspringenden Südostecke / hoher Spitzgiebel / spätgotische Fenster im oberen Giebelbereich / Mauerwerk weitgehend aus kräftigen Tuffquadern / markanter Bau im Ortsbild / Lage: Hauptstrasse 54-55
    …
  • Obere Mühle und Säge / erbaut 1569 als Mahlmühle mit 3 Mahlgängen / Mühle im frühen 13. Jh. erstmals erwähnt / heutige Mühle im Wesentlichen um 1782 erneuert / stattlicher Bau mit hohem Sockelgeschoss und Krüppelwalmdach / erhaltene Wasserstube mit oberschlächtigem Wasserrad von ca. 5 m Durchmesser / im Innern grosse Stuben mit gefasten Holzbalkendecken / Wanduhr von 1786 mit Mühlerad und Initialen Martin Rickenbachers
    Säge oberhalb der Mühle / teilweise in den Tuffstein des Abhangs eingehauen / nahezu 7 m grosses oberschlächtiges hölzernes Wasserrad / alte Sägeeinrichtung vollständig erhalten / seltenes Zeugnis dörflicher Gewerbegeschichte / ältere der beiden Mühlen / Denkmalschutz / Lage: Schafmattstrasse 72-73

Ormalingen

  • Kirche Johannes der Täufer reformiert / erbaut im 14. Jh. als länglicher Baukörper unter einem Satteldach / im 17. Jh. Langhaus und Chor erhöht und mit grösseren Fenstern versehen / polygonaler Chor mit Masswerkfenster aus dem 17. Jh. / im Innern wertvolle Wandmalereien aus dem 14. Jh. entdeckt 1909 / riesiger Feiertagschristus, Szenen des Hl. Nikolaus, Christus und Petrus, Teile eines Jüngsten Gerichts und weitere Heilige / Denkmalschutz / Lage: Kirchgasse 183
  • Pfarrhaus / erbaut 1742 als stattlicher Barockbau / symmetrischer 2-geschossiger Baukubus / Hauptfassade mit 5 Achsen mit Rechteckfenster / rückseitiger Laubenanbau / niedriger Ökonomieteil mit Rundbogentor und Stall / Pfarrhof mit Ökonomiegebäuden, Garten und Brunnen / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse 97
  • Schulhaus / erbaut 1848 als 3-geschossiger geschlossener Baukubus / Walmdach mit Dachreiter, Glocke und Windrose / Glocke gegossen 1849 von H. Rüetschi, Aarau / 7-achsige Strassenfassade mit klassizistisch-barocker Fassadengliederung / Freitreppe zum Haupteingang / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse 155
  • Bauernhaus / ehemaliges Restaurant zur Blume / erbaut als barock-klassizistisches Gebäude / Wohnteil 1804 / Ökonomieteil 1821 / Wohn- und Ökonomieteil unter gemeinsamem steilem Satteldach / Wohnteil mit stichbogigen Fenstern / 3-teilige Fenstergruppe im Obergeschoss / gewölbter Keller mit gut erhaltenem Sodbrunnen / grosser symmetrischer Ökonomieteil mit korbbogigem Scheunentor / langes Bauernhaus in der Häuserzeile / Denkmalschutz / Lage: Farnsburgerstrasse 33
    …
  • Burgruine Farnsburg / erbaut um 1330 von den Grafen von Thierstein / mit der Landgrafschaft Sisgau 1461 an die Stadt Basel gekommen / danach Landvogteisitz der Stadt Basel / Oberburg als Sitz der Herrschaft / Unterburg mit Ökonomiebauten und Sitz der Dienstleute / beim Zusammenbruch der alten Eidgenossenschaft 1798 geräumt und als Symbol der Unterdrückung in Brand gesteckt / mächtige Schildmauer als eindrücklichster Bauteil / kulturhistorisches Denkmal von nationaler Bedeutung / umfassend saniert 2019-23 / Lage: Farnsberg
  • Schlossscheune / ehemalige Stallscheune zum Senngut der Vogtei Farnsburg gehörend / mächtige Stallscheune in den Südosthang gebaut / Erdgeschoss mit Weidstall / grossräumiger Dachraum über überdachte Nordzufahrt erreichbar / Südostseite in Riegelbauweise / talseitiger Giebel mit breiter Lattenverschalung / Denkmalschutz / Lage: Stellihof 197

Rünenberg

  • Dorfbrunnen / im 19. Jh. als Steinbrunnen erneuert / Denkmalscchutz
    Leierbrunnen / erstellt 1833 / Lage: Schürmattweg
    Schul- oder Luxenbrunnen / erstellt 1831 / Lage: Brunnenweg
    Unterdorfbrunnen / erstellt 1832 / Lage: Eselweg
  • Gedenkstein für Johann August Sutter / General-Sutter-Denkmal / Findling mit Bronzebildnis / erstellt 1953 / erinnert an Johann August Sutter 1803-80 / Gründer von ‚Neu-Helvetien‘ in den USA / die kalifornische Hauptstadt Sacramento geht auf General Sutter zurück / Lage: Dorfweiher
  • Bauernhaus / erbaut 1747 als auffallend hohes Wohnhaus / 3-geschossiger Wohnteil auf hohem Kellersockel und steilem Satteldach / Eingang mit Schulterbogen und Jahreszahl 1747 / rückseitige Holzlaube / niedrigerer Ökonomieteil mit rundbogigem Scheunentor von 1774 / markantes Posamenterhaus / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse 16
  • Bauernhaus / erbaut 1775 als stattliches spätbarockes Vielzweckhaus / Wohn- und Ökonomieteil unter langgezogenem Satteldach / stichbogige Fenster und Türe / rundbogiges Scheunentor mit Inschrift 1775 / überdurchschnittlich grosser Wohnteil als Hinweis auf Posamenterei / Kachelofen mit datierten Kacheln 1793 und 1804 / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse 6
  • Bauernhaus / erbaut 1811 als freistehendes Bauernhaus / Wohn- und Ökonomieteil gleichwertig unter durchlaufendem First / steiles Satteldach / stichbogige Tür- und Fenstergewände / rundbogiges Scheunentor mit Wappenschild / Sonnenrad in der Giebelspitze / Posamenterhaus mit weiterhin bedeutender Ökonomie / Lage: Hauptstrasse 12

Sissach

  • Kirche St. Jakob reformiert / spätgotische Kirche / heutiger Bau im 15. Jh. erneuert und erweitert / Chor mit Kreuzgewölbe und äusserem Strebewerk / gotische Holzdecke des Schiffs von 1525 / Flachschnitzereien mit Spruchbändern aus der Erbauungszeit des Schiffs / barocke Ausstattung / eine der beachtenswertesten spätgotischen Kirchen des Kantons / Denkmalschutz / Lage: Schulstrasse 8
  • Heimatmuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Henkermuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
    …
  • Schloss Ebenrain / erbaut 1774-76 für den Basler Seidenbandfabrikanten und -händler Martin Bachofen-Heitz / nach Plänen des Basler Barockarchitekten Samuel Werenfels / bedeutender spätbarocker Landsitz / 2-stöckiges Hauptgebäude mit Walmdach / symmetrische Fassaden / Mittelrisalit mit Dreieckgiebel / repräsentativer Ehrenhof mit sehr schönem Brunnen / seit 1951 im Besitz des Kt. Basel-Land für kulturelle Veranstaltungen, Ausstellungen und Konzerte / Lage: Ebenrainweg 27
  • Schlosspark Ebenrain / ursprünglicher spätbarocker Garten angelegt nach Plänen des Berner Architekten Niklaus Sprüngli / strenge axiale Anlage / Barockgarten mit Terrassen im Norden und Lindenallee im Süden / im frühen 19. Jh. Umgestaltung in englischen Landschaftsgarten / spätere Parkgestaltung u.a. durch Edouard André / Skulpturen im Park / Park öffentlich zugänglich / Lage: Ebenrainweg 27
  • Ruine Bischofstein / Burgruine nahe der Sissacher Fluh / Turm, Ringmauer, Palas und Torbauten noch gut erkennbar / Lage: Bei der Sissacher Fluh
    …
  • Sissacher Flue / Aussichtspunkt / Infotafeln / Höhe 700 müM / historische Hochwacht- und Signalstelle / Lage: Sissacher Fluh
  • Planetenweg Sissach–Sissacher Fluh / siehe Basel-Land→Wandern→Themenweg
  • Themenweg Sissach / siehe Basel-Land→Wandern→Themenweg

Wintersingen

  • Kirche reformiert / erstmals erwähnt 1196 / ursprünglich Langhaus mit rechteckigem Chor und Dachreiter / Umbau zur Winkelhakenkirche 1676 unter Leitung von Jakob Meyer, Lohnherr der Stadt Basel nach Plänen von Daniel Hartmann, Basel / Südflügel an Stelle des alten Chores / Winkelhakengrundriss mit 2 gleich grossen Armen / seltene reformierte Raumschöpfung des 17. Jh. / rechteckige Fenster / im Innern Kanzel aus dem 17. Jh. / Tischaltar von 1642 / Häupterstühle von 1676 / zahlreiche Epitaphien aus dem 17.-19. Jh. / alte Ausstattung des 17. und 18. Jh. fast vollständig erhalten / 4-seitiger Dachreiter nahe dem Westgiebel auf dem Satteldach / Geläute mit 2 Glocken / Abendglocke aus dem 14. Jh. / Totenglocke aus dem 15. Jh. / Denkmalschutz / Lage: Vorderer Kirchweg 10
  • Pfarrhaus / erbaut 1662 durch Jacob Meyer, Lohnherr der Stadt Basel / 3-geschossiges Giebelhaus / gebrochenes Satteldach ohne Aufbauten / niedere gleichgerichtete Ökonomiegebäude angebaut / symmetrische Strassenfassade / Freitreppe mit klassizistischer Eichentür / gekehlte Fenstergewände / im Innern eichene Wendeltreppe mit gewundener Spindel / Zimmer mit getäfelten Decken und Wänden / Übergang von gotischer Bautradition zum deutschen Frühbarock / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse 93

Kanton Basel-Land Sehenswert / Bezirk Waldenburg

Eptingen

  • Kirche reformiert / erbaut 1721 als Langhaus an Stelle einer im 14. Jh. erwähnten Kapelle / 1841 Chor durch rechteckigen Abschluss ersetzt / rechteckige Saalkirche unter Satteldach / seitlicher Turm auf der nördlichen Längsseite von 1879 / Turm zugleich Eingangsvorhalle / Spitzhelm von 1934 / Innen erneuert 1965-67 / Denkmalschutz / Lage: Schafbergweg 1
  • Alte Mühle mit Schopf / ehemalige Dorfmühle erbaut im 16. Jh. / erneuert im 18. & 19. Jh. / 3-geschossiges Mühlegebäude / hohes Sockelgeschoss ehemals Mühle- und Mahlstube / spätgotische Fenster im Giebel / leicht geknicktes Satteldach / klassizistisch wirkende Fassadengestaltung mit Lisenen / Mühlenbetrieb 1926 eingestellt / Denkmalschutz / Lage: Läufelfingerstrasse 1
  • August-Suter-Museum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Bad Eptingen / Heilwasser von Eptingen seit dem 17. Jh. bekannt / einstiges Badehaus und Wirtshaus als Teil der historischen Baugruppe im Unterdorf / heute Hotel und Restaurant / Lage: Läufelfingerstrasse 2
    …
  • Belchenfluh / Aussichtspunkt 1’099 müM / einzigartige Rundsicht / sagenumwobener Ort
    Hinweis   Belchen-Dreieck: Schwarzwald-Belchen in Baden-Württemberg [D], Vogesen-Belchen im Elsass [F] und Belchenfluh (BL) / Überlieferungen zufolge habe das Dreieck zu Zeiten der Kelten für die Zeitmessung und Orientierung gedient / die Gestirne, insbesondere Sonne und Mond, sind dabei die Zeiger / die Landschaft ist das Zifferblatt dieser topografisch-astronomischen Uhr
  • Grottenburg / aussergewöhnliche Höhlen- oder Grottenburg am steilen Südhang des Ränggen / um 1050 entstanden / mehrfach erweitert / bedeutende frühe Burganlage in natürliche Felsstruktur eingebaut / um 1200 durch Brand zerstört und aufgegeben / erst 1968 wiederentdeckt / 1981-83 ausgegraben / konservierte und teilweise rekonstruierte Grundmauern / Lage: Riedfluh
  • Ruine Alt-Wild-Eptingen / frühe Burgstelle auf dem höchsten Punkt der Eichelbergfluh / Wohnsitz der Herren von Eptingen / geringe Mauerreste eines starken Turms vorhanden / Anlage mit 2 Gräben und Wällen erkennbar / später zugunsten von Jüngerem Wild-Eptingen aufgegeben / Lage: Schanz / Eichelbergfluh
  • Ruine Jüngeres Wild-Eptingen / mittelalterliche Höhenburg der Herren von Eptingen / nach dem Erdbeben von 1356 wiederaufgebaut / 1487 mit Herrschaft Eptingen-Oberdiegten an die Stadt Basel verkauft / geringe Mauerreste im Wald vorhanden / Lage: Witwald / Eichelbergfluh

Langenbruck

  • Kloster Schönthal / ehemaliges Benediktiner-, später Benediktinerinnenkloster → Marienkloster / gegründet 1145 durch die Grafen von Froburg / Kirche mit Klosterbauten 1187 vollendet / 1525 während den Bauernunruhen verwüstet / kurz darauf in der Reformation aufgehoben / ab 1541 im Besitz des Basler Bürgerspitals und weltlich genutzt / romanische Klosterkirche mit weitgehend erhaltenen Umfassungsmauern / wertvolle romanische Westfassade mit seltenem Bildportal aus der Mitte des 12. Jh. / im Innern Malereifragmente
    Südlich der Kirche um den Hof gruppierte ehemalige Wohn- und Ökonomiegebäude / Westflügel mit spätgotischer Decke mit geschnitzten Friesen / Räume des ehemaligen Abthauses im Südflügel erhalten / seit 2000 Kultur- und Kunstort / Skulpturenpark mit zeitgenössischen Werken internationaler Kunstschaffender / Ausstellungen in Kirche und Abtsaal / Herberge und Seminarräume / Denkmalschutz / Lage: Schöntalstrasse 158
  • Skulpturenpark / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum

Reigoldswil

  • Kirche St. Remigius reformiert / erbaut 1562 auf alten Fundamenten, später barockisiert / ursprünglich mit Dachreiter und 2 Glocken / Umbau 1768-69 nach Plänen von Daniel Büchel / rechteckiger Saalbau unter Satteldach / Chor durch Rechteckabschluss ersetzt / rundbogige Eingänge aus dem 16. & 17. Jh. / breite rundbogige Fenster des 18. Jh. / kostbare Kanzel aus dem 17. Jh. / hoher Turm an der Nordseite von 1889 / Denkmalschutz / Lage: Chilchägerten 13
  • Pfarrhaus / erbaut 1765 durch Lucas Staehelin, Basel / Vorbild: Pfarrhaus Ormalingen / repräsentativer Barockbau mit Nebengebäuden, Baugarten und Brunnen / 2-geschossiger Bau / leicht geschweiftes Halbwalmdach / streng symmetrische 5-achsige Trauffassade / im Innern 2-läufige Treppe, Holztäferdecken, profilierte Türverkleidungen, Eckschränke, Stuckdecken und patronierte Öfen von 1766 & 1777 / Denkmalschutz / Lage: Oberbiel 2
  • Gasthaus zur Sonne / als Besitz von Hans Roth 1593 erwähnt / gotische Reihenfenster mit überhöhtem Mittelteil aus dem 16. Jh. / stichbogige Fenster des 18. Jh. / Kopfbau am Dorfplatz und grosser Saal um 1850 im Zusammenhang mit dem Reigoldswiler Markt / Ausmalung des Saals und weiterer Räume Ende 19. Jh. durch Heinrich Weber / erhaltene Dekorationsmalereien mit Fin-de-siècle-Stimmung / Denkmalschutz / Lage: Dorfplatz 8
  • Museum im Feld / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Ortsmuseum / siehe Basel-Land→Erlebnis→Museum
  • Chilchli / ehemalige St.-Hilarius-Kapelle / Patrozinium St. Hilarius als Hinweis auf hohes Alter / im 15. Jh. nicht mehr von einem Priester bedient / 1536-62 während des Baus der Dorfkirche für den reformierten Gottesdienst benutzt / gegen Ende des 18. Jh. in ein Wohnhaus umgewandelt / Satteldachhaus mit Giebel zur Strasse / mächtiger Strebepfeiler an der Südostecke / Dachreiter des abgebrochenen Schulhauses von Liedertswil 1970 aufgesetzt / baugeschichtlich und archäologisch wertvoll / Denkmalschutz / alte Kapelle südlich von Reigoldswil am Fuss der Wasserfallen / Lage: Im Chilchli 4
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  • Ruine Rifenstein / mittelalterliche Höhenburg / erbaut im 11. Jh. gemäss Bodenfunden / Burganlage mit Wohnturm und 2 Höfen / zahlreiche Mauerreste erhalten / vermutlich beim Basler Erdbeben 1356 zerstört und danach nicht wieder aufgebaut / 1933 durch die Bürgergemeinde Reigoldswil gekauft und saniert / steile und schmale Treppen / Lage: Zwischen Reigoldswil und Titterten
  • Sagenweg Rifenstein / siehe Basel-Land→Wandern→Themenweg
  • Talstation LSB Reigoldswil-Wasserfallen / siehe Basel-Land→Erlebnis→Bergbahn
  • Wandergebiet Wasserfallen
  • Bütschenbrücke / erbaut Anfang der 1820er Jahre / historische Steinbrücke über die Hintere Frenke / elegante Brücke mit sehr flachem korbbogenförmigem Gewölbe / Zeuge des frühen Strassenbaus und der Erschliessung des Tals / ursprüngliche Talstrasse nach Reigoldswil / 1857-58 durch neue Strassenführung abgelöst / 2007 saniert / Denkmalschutz / Lage: Bütschen

Waldenburg

  • Stedtli Waldenburg / mittelalterliche Stadtanlage im engen Tal der Vorderen Frenke / Gründung im 13. Jh. durch die Grafen von Frohburg / Sperr- und Marktort an der Passstrasse über den Oberen Hauenstein / langgestreckte Hauptstrasse als zentrale Achse / geschlossene Häuserzeilen, Brunnen, Oberes Tor und Reste der Stadtmauer / 1366 an den Bischof von Basel gelangt / 1400 an die Stadt Basel
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  • Kirche reformiert / ursprünglich an das 1840 abgebrochene Untere Tor angebaut / Korn- oder Zehntenhaus des Klosters Schönthal, später Spitalgut / 1833-34 zur Kirche umgebaut / quer zur Strasse stehender Mauerbau mit Krüppelwalmdach / Turm von 1841-42 / Denkmalschutz / Lage: Hauptstrasse 43
  • Pfarrhaus / ehemaliges Steinhaus und Adelssitz / ab 1573 Pfarrhaus / stattlicher Mauerbau innerhalb eines abgeschlossenen Bereichs am Rand des Stedtli / im Innern runder Louis-XVI-Ofen aus blaugrünen Kacheln / Denkmalschutz / Lage: Pfarrgasse 10
  • Oberes Tor / Stadttor in die Häuserzeile eingebunden / Tordurchfahrt über der Hauptstrasse / massiver Mauerbau / Obergeschoss als Wohn- oder Nutzraum ausgebaut / wichtiger Abschluss des historischen Städtchens gegen Süden / Lage: Areisliweg 2/4
  • Burgruine Waldenburg / erbaut um 1200 vom Grafen Hermann von Frohburg / zusammen mit Stadt und unterer Burg Sperrriegel am Hauensteinpass / später Sitz der bischöflichen und baslerischen Vögte / Anlage mit Palas, Ringmauer, Zwinger und Turm / 1798 zerstört / 1588 als hinteres bzw. altes Schloss und vorderes bzw. neues Schloss erwähnt / 1834 Pulvermagazin im Turm und Wächterwohnung im hinteren Schloss eingerichtet / seit 1857 im Besitz der Bürgergemeinde Waldenburg / Lage: Schlossberg 2
  • Chellenchöpfli / Aussichtspunkt auf 1’157 müM / Wandergebiet / Lage: Grenze Waldenburg (BL) / Mümliswil-Ramiswil (SO)
Basel-Land Sehenswert - Theater Augusta Raurica in Augst
Theater Augusta Raurica in Augst
picswiss.ch/Roland Zumbühl