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Kanton Tessin

Bild Obwalden Staat
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Sarnen Dorfplatz, Im Hintergrund Landenberg

Kanton Obwalden / Staat

Kanton Obwalden / Behörden

Hauptort Sarnen  •  Eintritt 1309  •  Kennung OW

Regierung  /  5 Regierungsräte/-innen
•  1 Landammann/Frau Landammann
•  1 Landesstatthalter/Frau Landesstatthalter
•  3 Regierungsräte/-innen
•  2 CVP, 2 FDP, 1 CSP

Parlament  /  55 Kantonsräte/-innen
•  19 CVP, 13 SVP, 10 FDP, 7 CSP, 6 SP

Bund
•  1 Ständerat CVP
•  1 Nationalrat CSP

Wahlen
•  Proporz  •  Kantonsrat
•  Majorz  •  Ständerat, Nationalrat, Regierungsrat, Gemeinderat
•  Jedem Stimmbürger steht auf Gemeindeebene das Einzelinitiativrecht zu

Gliederung  /  7 Gemeinden

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Kanton Obwalden / Geografie

Fläche  /  Gesamter Kanton  •  100 %  •  490,6 km2
•  Bestockte Fläche (Wald und Büsche)  •  40,7 %  •  199,7 km2
•  Landwirtschaftliche Nutzfläche  •  36,9 %  •  181,0 km2
•  Siedlungsfläche  •  3,8 %  •  18,6 km2
•  Unproduktive Fläche  •  18,6 %  •  91,3 km2

Grenze  /  Gesamtlänge
•  Nidwalden
•  Luzern  •  36,0 km
•  Bern
•  Uri

Geländepunkt
•  Höchster Punkt: Titlis  •  3'238 müM
•  Tiefster Punkt: Alpnachersee  •  434 müMPfeil nach oben

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Kanton Obwalden / Bevölkerung

Bevölkerung  /  Gesamter Kanton  •  36'830 Einw.
•  Ausländer  •  14,2 %  •  5'225 Einw.
•  Bevölkerungsdichte (ohne unproduktive Fläche)  •  92 Einw./km2

Sprachen  /  Landessprache deutsch
•  Deutsch  •  92,8 %
•  Französisch  •  0,4 %
•  Italienisch  •  1,4 %
•  Andere  •  5,4 %

Konfession
•  Katholisch  •  88 %
•  Protestantisch  •  7 %
•  Andere Konfession oder keine Angabe  •  5 %

Beschäftigte
•  Sektor I: Land- und Forstwirtschaft  •  8,5 %
•  Sektor II: Industrie und Gewerbe  •  33,3 %
•  Sektor III: Dienstleistung  •  58,2 %Pfeil nach oben

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Kanton Obwalden / Gemeinden

Kanton Obwalden, Region Sarneraatal

Alpnach  /  464 müM  •  5'840 Einw.  •  56,3 km2
Giswil  /  485 müM  •  3'560 Einw.  •  85,9 km2
Kerns  /  564 müM  •  6'000 Einw.  •  92,6 km2
Sachseln  /  485 müM  •  5'040 Einw.  •  57,5 km2

Sarnen  /  473 müM  •  10'230 Einw.  •  76,9 km2

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Kanton Obwalden, Region Brünig

Lungern  /  715 müM  •  2'110 Einw.  •  46,5 km2

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Kanton Obwalden, Region Engelbergertal

Engelberg  /  1'010 müM  •  4'050 Einw.  •  74,9 km2Pfeil nach oben

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Kanton Obwalden / Geschichte bis 1798

Die ältesten Bodenfunde datieren auf 3000 vChr. und gehören der jüngeren Steinzeit an / Funde der Bronzezeit im Engelbergertal weisen auf eine Bewirtschaftung dieses Gebietes hin / Obwalden wurde aufgrund von gewissen Flurnamen vorerst von Kelten und Römern besiedelt, bis sich ab 700 nChr. Alemannen zwischen Brünig und Vierwaldstättersee niederliessen / im Mittelalter hatten nebst weltlichen Herren wie den Grafen von Lenzburg, Zähringen, Kyburg und Habsburg auch zahlreiche kirchliche Stifte wie Murbach-Luzern, Beromünster, Muri und Engelberg hier Rechte und Streubesitz / daneben gab es auch die Freien, die einzig dem Gauvogt als Vertreter des Reiches pflichtig waren / diese Freien wehrten sich gegen die Ausweitung und Konsolidierung der Herrschaftsverhältnisse durch die erstarkten Habsburger im 13. Jh.
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Nach dem Tod von König Rudolf I. von Habsburg 1291 erneuerten Uri, Schwyz und Nidwalden ihren Bund von 1230 mit dem Bundesbrief vom August 1291 / Obwalden beteiligte sich mit einem Landfriedensbündnis mit den Nachbarorten Uri, Schwyz und Nidwalden / die Talschaft stiess erst 1309 zur Eidgenossenschaft, als Kaiser Heinrich VII. die Freiheitsbriefe der Urkantone bestätigte
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Die Herren von Rudenz verwalteten um die Mitte des 14. Jh. den Meierhof Giswil des Klosters Murbach / die nachfolgenden Herren von Hunwil verkauften um 1400 den inzwischen an die Habsburger gelangten Meierhof an die Kirchgenossen von Giswil / dem habsburgischen Adel war es nach der Schlacht bei Sempach 1386 in der Innerschweiz nicht mehr wohl / sie verkauften etliche ihrer Güter
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Im 14. Jh. begründete Obwalden eine eigene Landesherrschaft / nachdem es bis ca. 1330, obwohl politisch eigenständig, wichtige Angelegenheiten zusammen mit Nidwalden an gemeinsamen Landsgemeinden entschieden hatte / 1403 beteiligte sich Obwalden auf der Suche nach Absatzmärkten für Vieh und Käse an der ’ennetbirgischen Politik’ Uris und half an der Eroberung der Leventina mit / die anfänglichen Erfolge gingen nach der Niederlage von Arbedo wieder verloren / von da an verzichtete Obwalden für längere Zeit auf ’ennetbirgische Eroberungspolitik’ / erst 1512 erhielt Obwalden wieder Anteil an den Vogteien des unteren Tessins

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Vom 15. Jh. an wurde der Solddienst für fremde Kriegsherren wirtschaftlich bedeutend / auf diese Weise wohlhabend gewordene ehemalige Söldner bestimmten als Inhaber der höheren Ämter während Jh. die politischen Geschicke des Landes / Kardinal Schinner verlieh 1512 den Obwaldnern das Juliusbanner als Dank von Papst Julius II. für die Teilnahme am PavierzugPfeil nach oben

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Kanton Obwalden / Geschichte ab 1798

Obwalden akzeptierte 1798-1803 die neue helvetisch-fränzösische Ordnung, verlor aber mit der Helvetik vorübergehend seine Eigenständigkeit / die Bevölkerung erlangte aber erstmals politische Grundrechte
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1815 wurde Nidwalden die Gemeinde Engelberg weggenomen und als Exklave Obwalden zugeschlagen / Engelberg war in der Mediationszeit mit Nidwalden vereinigt gewesen / Nidwalden weigerte sich nämlich, die Engelberger weiterhin als Landsleute gleichen Rechtes anzuerkennen / vor 1798 stand Engelberg unter äbtischer Herrschaft
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Im 19. Jh. sorgten Touristen, die vom Genfersee durch das Berner Oberland über den Brünig nach Luzern und auf die Rigi fuhren, für burgundisch-bernische Einflüsse im ObwaldnerlandPfeil nach oben

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Kanton Obwalden / Religion

In der Reformationszeit stand Obwalden auf der altgläubischen Seite, wohl auch weil man hier am Althergebrachten hing / da die materiellen Vorteile durch die Enteignung des klösterlichen Grundbesitzes durch die Gesetze erledigt waren / Obwalden hatte von Papst Julius II. 1512 die weitgehendsten kirchlichen Privilegien erhalten
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Während der Reformation im Kanton Bern (1528) litt das Verhältnis zwischen den beiden Talschaften Obwalden und Hasliberg (BE) / dies kam in Grenzhändeln am Brünig anlässlich des Kappeler Krieges (1531) zum Ausdruck / die Obwaldener standen damals an der Kantonsgrenze Wache um zu verhindern, dass Andersgläubige in den Kanton eindrangen
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Die Mehrheit der Obwaldner hing auch nach der Niederlage im Sonderbundskrieg dem alten Zustand an / die Gymnasien, teils aus den alten Klosterschulen herausgewachsen, werden heute noch von den Benediktinern in Engelberg und Sarnen und von Kapuzinern in Stans betreutPfeil nach oben

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