*
Einstiegsportal Inhaltsseite
blockHeaderEditIcon

Einstiegsportal in die Schweiz

Kantonswappen Inhaltsseite
blockHeaderEditIcon

Kantonswappen Bern

Kantonswappen LuzernKantonswappen NidwaldenKantonswappen ObwaldenKantonswappen SchwyzKantonswappen UriKantonswappen Zug

Kantonswappen AargauKantonswappen Zürich

Kanton Tessin

Bild Zug Wirtschaft
blockHeaderEditIcon
Stadt Zug, Metalli

Kanton Zug / Wirtschaft und Verkehr

Kanton Zug / Autobahn

A4..... Schaffhausen (SH) - Flurlingen (ZH) - Winterthur (ZH) - Zürich (ZH) - Cham - Brunnen (SZ)  •  Länge 165 km
Anteil ZG: Bibersee (Gde Cham) - Fänn (Gde Küssnacht SZ)
N4......Bargen (SH) - Schaffhausen (SH) - .. - Brunnen (SZ) - Altdorf (UR)

A4a... Blegi (Gde Cham) - Walterswil (Gde Baar)  •  Betrieb 1979

A14....Rütihof (Gde Risch) - Emmen Süd (LU)  •  Länge 20 km
Anteil ZG: Rütihof (Holzhäusern, Rotkreuz) - Schache (Rotkreuz)

...

Kanton Zug / Strassenbauwerk

Lorzetobel 1. Brücke  •  Material Holz  •  Länge 14,5 m  •  Betrieb 1759
Lorzetobel 2. Brücke  •  Material Sandstein  •  Länge 184 m  •  Höhe 52,5 m  •  Betrieb 1910
Lorzetobel 3. Brücke  •  Material Spannbeton  •  Länge 568 m  •  Betrieb 1985

...

Kanton Zug / Eisenbahn

Eisenbahnlinien Luzern - Zürich

SBB...Zug - Rotkreuz - Luzern (LU)  •  Betrieb 1864
Anteil ZG:  Zug - Rotkreuz
S1......Baar - Zug - Rotkreuz - Luzern (LU) - Sursee (LU)

SBB...Zug - Thalwil (ZH) - Zürich HB (ZH)  •  Betrieb 1897
Anteil ZG:  Zug - Sihlbrugg
S24....Zug - Zürich Enge (ZH) - Zürich HB (ZH) - Zürich Flughafen (ZH) - Winterthur (ZH)
Schaffhausen (SH) - Thayngen (SH)

S5......Zug - Affoltern a.A. (ZH) - Zürich HB (ZH) - Uster (ZH) - Rapperswil (SG) - Pfäffikon (SZ)
...

Eisenbahnlinien Zürich - Gotthard

SBB...Zug - Arth-Goldau (SZ) - Gotthard (UR)  •  Betrieb 1897
Anteil ZG:  Zug - Walchwil
S2......Lindenpark - Zug - Arth-Goldau (SZ) - Erstfeld (UR)
...

Eisenbahnlinien Luzern - Gotthard

SBB...Luzern (LU) - Rotkreuz - Arth-Goldau (SZ) - Gotthard (UR)  •  Betrieb 1882
S32....Rotkreuz - Immensee (SZ) - Arth-Goldau (SZ)
...

Eisenbahnlinie Zug - Aargau

SBB...Rotkreuz - Wohlen (AG) - Lenzburg (AG)  •  Linie Betrieb 1881
S26....Rotkreuz - Wohlen (AG) - Lenzburg (AG) - Aarau (AG)Pfeil nach oben

...

Kanton Zug / Bergbahn

Kanton Zug / Standseilbahn

Schönegg (Zug) - Vordergeissboden (Zug)  •  Zugerbergbahn  •  Kabinen 2x80er
Schmalspur 985 mm  •  Länge 1'280 m  •  Bergstation 925 müM  •  Betrieb 1907  •  Neubau 2009

...

Kanton Zug / Schiff

Kanton Zug / Seeschifffahrt

Ägerisee Schifffahrtsgesellschaft  •  Gegründet 2002
Angebot  •  Kursfahrten, Kulinarische Themenfahrten, Musikfahrten, Schiffsmiete
Flotte Motorschiffe  •  Morgarten (nostalgisch 1919), Ägeri (1953), Ägerisee (2003)

Zugersee Schifffahrtsgesellschaft (SGZ)  •  Gegründet 1904
Stationen  •  Arth (SZ), Buonas, Cham, Immensee (SZ), Lothenbach, Oberwil, Risch, Walchwil, Zug
Angebot  •  Kursfahrten, Kulinarische Themenfahrten, Apérofahrten, Musikfahrten, Schiffsmiete
Flotte Motorschiffe  •  Rigi (1992), Schwyz (1997), Zug (2003)Schwan (2001), erster Betrieb 1923 im Ägerisee

...

Kanton Zug / Schifffahrtsgeschichte

Das erste Dampfschiff auf dem Zugersee war 1852 der Raddampfer 'Rigi'  •  1864 folgte die 'Stadt Zug'  •  Anfang 1870er der Salondampfer 'Helvetia'  •  1884 übernahm die Dampfschifffahrts-Gesellschaft des Vierwaldstättersees (DGV) den Schiffsbetrieb auf dem Zugersee und stellte ihn 1897 ein  •  der Salondampfer 'Helvetia' wurde nach Luzern transportiert und dort als 'Winkelried' bis 1955 weiter betriebenPfeil nach oben

...

Kanton Zug / Handwerk

Typische Bauart der Zuger Häuser: Erdgeschoss aus Mauerwerk, die oberen 2-3 Stockwerke aus Holz oder in Riegelbauwerk / geschichtsträchtige Gebäude, Schlösser und Herrschaftssitze sind Zeugen einer reichen Geschichte / Bürgerhäuser mit Handwerksräumen im Erdgeschoss zeugen von regem Handwerk / früh schon schlossen sich die Handwerker gleicher Branchen zu Zünften zusammen / die französische Revolution hat der alten Zuger Zunftherrlichkeit ein Ende gesetzt / heute existieren noch 5 Zünfte und pflegen altes Brauchtum
...
Kaufhaus (Altstadthalle) und Sust sind alte Baudenkmäler in der Zuger Altstadt / sie erinnern an den Umschlagplatz Zug / zwischen Horgen (Zürichsee) und Zug (Zugersee) erstreckte sich im Mittelalter ein Teil des internationalen Handelsweges / der Saumweg wurde auch freie Reichstrasse oder Heerweg bezeichnet und von 1230-1830 betrieben / die Begehbarkeit der Schöllenen und des bisher als unüberwindlich gehaltenen Gotthardmassivs führte zur Verlagerung des Warenverkehrs von den Bündner Pässen auf den für Zürich und die nördlich gelegenen Gebiete der späteren Eidgenossenschaft und Süddeutschlands zentraler gelegenen Übergang durch die Innerschweiz
...
Die Stadt Zug wurde 1220 von den Kyburgern an einem der Hauptäste der Nord-Südverbindung gegründet / die Kontrolle des Warenverkehrs besorgten nach dem Aussterben der Kyburger die Habsburger / diese verliehen 1359 der Stadt Zug das Sustrecht, die dadurch bedeutende Finanzquellen erschliessen konnte / der Weitertransport von Zug erfolgte auf dem Seeweg nach Immensee und über die Hohle Gasse nach Küssnacht / der Seeweg über den Vierwaldstättersee nach Flüelen und der Landweg durch das Urner Reusstal bildeten die Fortsetzung des Handelsweges über den Gotthard
...
1828 begannen die Bäuerinnen mit der Seidenweberei für Zürcher Auftraggeber / Flachs, Hanf und Wolle waren einheimische Rohstoffe, Seide und Baumwolle wurden eingeführt / 1834 entstand in Unterägeri die 1. Baumwollspinnerei / bis 1840 nahm diese Tätigkeit einen unerwarteten Aufschwung / im 19. Jh. veränderte das Aufkommen der Maschine als umwälzende Neuerung im Arbeitsprozess die Struktur des Handwerkes / die Arbeitsteilung, das Aufkommen der Massenproduktion und das Einspannen ungelernter Arbeitskräfte in den Werkprozess führte zu Grossbetrieben von Spinnereien und Webereien / viele wanderten aus und fanden in den Fabriken der Nachbarschaft neue Arbeitsplätze
...
Getreidebau und Müllergewerbe waren von der Selbstversorgung her bestimmt / die Mühlen waren als mechanische Betriebe auf die Ausnützung der Wasserkraft angewiesen / viele der handwerklich betriebenen Mühlen wurden gegen Ende des 19. Jh. ein Opfer der Technisierung
...
Während des 16.-18. Jh. blühte das Kunsthandwerk der Zinngiesser / heute ist dieses Handwerk erloschen / im 17.-19. Jh. schufen um die 100 Goldschmiede ihre Werke vor allem für Kirchen in der Zentralschweiz / sie verkauften aber in die ganze Eidgenossenschaft
...
Zwischen 16.-18. Jh. brachte die Zuger Glasmalerei viele Künstler hervor / es herrschte der eidg. Brauch der Scheibenschenkung / vor allem an Rathäuser, Klöster, Kirchen und Trinkstuben / die Glasmaler hatten sich auf rechteckige Kabinettscheiben und die kleinen runden Monolithscheiben spezialisiert / die grösseren Rechteckscheiben zeigen historische Gruppenszenen oder Heiligengestalten und sind durch eine Scheinarchitektur eingerahmt / der Mittelteil der Scheibe weist ein grösseres Szenenbild, sowie getrennt durch die Architektur, weitere Gestalten, Heilige oder Allegoriefiguren auf / der Oberteil nimmt durch kleine Szenenbildchen das Motiv des Mittelbildes wieder auf und der schmale Unterteil ist für eine Widmung ausgespart / dabei hat der Künstler den Namen des Donators noch mit Wappen, oft auch Allianzwappen bereichert
...
Zwischen 17.-19. Jh. standen die Glockengiessereien der Familien Keiser und Brandenberg in Hochblüte
...
Die Zuger Kupferstecher und Holzschnitzer waren teils reproduzierende, teils eigenschöpferische Künstler / besonders bekannt waren die ’Grossen Kalender’, ein grosses, reich bedrucktes Blatt / in der prächtigen, meist mit Wappen der Orte oder Behördenmitglieder ergänzten Illustration war Platz für das eigentliche Kalendarium ausgespart
...
Es gab im 17.-18. Jh. eigentliche Uhrmacherdynastien, wie bspw. Hediger, Keiser, Landtwing / der Uhrmacher Beat Jakob Brandenberg schuf eine astronomische Wanduhr im Jahre 1670 / sie zeigt Stunden und Halbstunden, Tag- und Nachtlänge, Wochentag und Monat, Mondlauf, Planeten und Tierkreis an
...
Gebranntes Kirschwasser hat als ’Zuger Kirsch’ weitherum einen guten Namen / die ausgeglichene Temperatur im Zugerland ist für Kirschbäume besonders günstig / bereits 1870 schlossen sich die Bauern mit Kirchbaumkulturen sowie die Kirschbrenner zur Kirchwasser-Gesellschaft zusammen / sie errichteten 2 Jahre später im Neustadtquartier Zug ein Gebäude mit Brennerei und Lager / in den folgenden Jahren erreichte das Unternehmen zahlreiche internationale Auszeichnungen für ihr Produkt / in der Folge entstanden etliche Haus- und Gewerbebrennereien rund um den Zugersee / die Aktivitäten der Kirchwasser-Gesellschaft hingegen sind seit 1932 eingestellt
...
Die ’Zuger Kirschtorte’ wurde erstmals 1915 vom Konditormeister Heinrich Höhn in seiner Konditorei im Haus zur Spindel an der Alpenstrasse in Zug hergestellt / 4 Jahre später zog er mit seinem Geschäft an den Bundesplatz 3, am Platz der heutigen Confiserie Treichler / als süssherbes Gebäck hat sie die kulinarische Welt erobert / Zuger Kirsch und die Kirschtorte sind heute eine Industrie geworden / neu kommt nun auch die Chriesiwurst und das Chriesibier hinzu
...

Beim Fischfang ist vor allem der Saibling oder Zuger Rötel wichtig / ausserdem sind Seeforellen, Felchen, Hechte, Egli, Trüschen, Brachsmen und Weissfische von BedeutungPfeil nach oben

...

Kanton Zug / Industrie

Am Anfang der Industrialisierung gründeten mutige Berufsleute Kleinbetriebe im Metallwaren- und Stahlbau sowie für elektrotechnische Geräte / daraus entstanden bis ins 20. Jh. Grossunternehmen mit Hunderten von Arbeitsplätzen / die Lorze war der Lebensstrom der ersten industriellen Anlagen im Zugerland / weitherum wurden Bauernmühlen an den kleinen Wasserläufen gebaut / die älteste Mühle stand 1178 auf dem Baarer Boden / die Lorze trieb aber auch Nagelschmitten und Hammerschmieden sowie Papierstampfen / die Neumühle in Baar wurde 1905 in Betrieb genommen, später jedoch stillgelegt / aus der 1657 am Lorzefall in Niedercham gebauten Papiermühle ist die 1972 errichtete Industrieholding Cham AG gewachsen
...
Charles Page, amerikanischer Konsul in Zürich, war Gründer der Anglo-Swiss Condensed Milk Company / siehe Zug→Kultur→Pionier
...
Zug hat sich zu einem nationalen und internationalen Handelsplatz entwickelt / bereits Mitte des 20. Jh. verankerte der Stand Zug das Holding-Privileg im Steuergesetz / der Kanton stand im 19. Jh. dem reformiert calvinistischen Unternehmertum offen gegenüber und begrüsste die Ansiedlung von Industrieunternehmen
...
Zug blieb auch in der Neuzeit mit einer starken wirtschaftlichen, aber auch teilweise kulturellen Ausrichtung auf Zürich und seiner Verwurzelung in der Innerschweiz ein Brückenkanton zwischen den beiden Regionen / ebenso wie der Kt. Zug erdgeschichtlich als Übergangsgebiet zwischen Alpen und Mittelland zu betrachten ist
...
Hünenberg blieb bis in die 2. Hälfte des 20. Jh. eine stagnierende, bäuerliche Gemeinde / in den 1970er Jahren setzte ein rascher Strukturwandel ein / bspw. Autobahnanschluss 1979 / der Anschluss an die Stadtbahn Zug erfolgte 2004
...

Die Gemeinde Risch war wirtschaftlich bis weit ins 19. Jh. hinein praktisch ausschliesslich von der Landwirtschaft geprägt / Industriebetriebe gab es zunächst nur ganz vereinzelt / mit der Kreuzung der Strassen Mailand - Basel und Luzern - Zürich in Holzhäusern und vor allem durch den Bau der Bahnstrecke Zürich - Zug - Luzern und des Bahnhofes in Rotkreuz 1864 setzte die wirtschaftliche Entwicklung ein / Rotkreuz wurde zu einem zentralen Verkehrsknotenpunkt der Schweiz / mit dem Bau der Autobahnen A4 und A14, die sich ebenfalls auf dem Gemeindegebiet kreuzen, wurde diese Wachstumstendenz im 20. Jh. noch einmal verstärktPfeil nach oben

...

Banner ZG Wirtschaft
blockHeaderEditIcon

...

JETZT ENTDECKEN UNSERE NEUESTES LAUTSPRECHER

Ich besitze seit 1 Jahr eine
solche Lautsprecheranlage
​FAZIT:
Exzellenter Ton, 
​sehr empfehlenswert

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail